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  1. Avatar von Sneek
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    AW: Bewerbungsfrust

    Ich kenne Leute, die auch mit Mitte 40 von der Arbeitsagentur umgeschult wurden. Warum auch nicht, da muss man noch 20 Jahre arbeiten.


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    AW: Bewerbungsfrust

    In meinem Bekanntenkreis sind auch etliche Personen, die zwischen 40 und 50, teilweise etwas älter, bei Umschulungsbeginn waren.

    Bei einigen stand eine Transfergesellschaft im Hintergrund, bei anderen ging es um eine Umschulung, weil sie zu lange aus dem Beruf raus waren.
    Es kam da sehr auf den zielberuf an- Altenpflege war z. B. nie ein Problem. Meine Freundin hat sich mit Ende 40 den Platz als Umschülerin zur Kauffrau im Gesundheitswesen selbst gesucht und musste sich dann etwas mit dem Arbeitsamt herumzanken - setzte sich aber durch und hat die Umschulung mit 52 abgeschlossen.

  3. Moderation Avatar von izzie
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    AW: Bewerbungsfrust

    Auf die Schnelle gefunden:
    Die Prüfung, ob eine Nebenbeschäftigung zulässig ist, muss im Einzelfall erfolgen, da im jeweiligen Arbeitsvertrag ein Nebenbeschäftigungsverbot vereinbart sein kann. Für Teilzeitbeschäftigte ist ein allgemeines Verbot von Nebenbeschäftigungen jedoch unzulässig.
    Quelle

    Du darfst halt nichts machen, was in direkter Konkurrenz zu deinem Arbeitgeber steht, aber ansonsten musst du nur melden, nicht um Erlaubnis fragen bzw. darf diese Erlaubnis nicht verweigert werden ohne sehr guten Grund.
    A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
    (George R. R. Martin)

    Moderation von:
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  4. Registriert seit
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    AW: Bewerbungsfrust

    Zitat Zitat von TrishaTT Beitrag anzeigen
    Das finde ich schon sehr arrogant. Du bildest dir ein, ein ein- oder zweijähriges Traineeprogramm würde ein technisches Studium ersetzen? Und dann willst du anderen auch noch etwas Technisches beibringen, als Lehrkraft?

    Ich muss sagen, ich bin sprachlos.

    Ein promovierter Chemiker kann keinen Blinddarm operieren.
    Nein, nicht als Lehrer. Schon als Azubi.

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    steig ab, fang neu an, mach was solides und nützliches. vergeude nicht noch mehr lebenszeit, das ding löst du nicht mehr, so unzufrieden wie du seit jahren bist.
    Wenn ich wüsste, was etwas Solides und Nützliches ist ... Krankenpflege und Co dauert von der Ausbildung her zu lange und ist mir auch zu schlecht bezahlt, abgesehen davon, dass ich es nicht durchhalten würde. Ich sehe mich schon eher im Wirtschaftsbereich, aber nochmal zu studieren, das geht nicht. Ich hab mir das mit dem Bilanzbuchhalter gestern angesehen, das kostet mehrere tausend Euro und in den Jobbeschreibungen wollen alle jemanden, der schon mehrere Jahre Berufserfahrung hat. Da befürchte ich dann eben, dass ich es wieder nicht schaffe und alles umsonst war.

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Wenn die Kirchenmaus-Verhältnisse heißen, dass ihre Familien nicht arme studierte Geisteswissenschaftler sind, sondern arme Menschen ohne Studium, dann war ihr das unter Umständen gerade nicht klar.
    Ich kenne das von meiner Familie, auch ohne Studium, da dachte man, dass selbstverständlich jeder, der ein Studium abschließt und sich nicht vollkommen schlecht anstellt, mehr verdient als einer ohne Studium - welches Studium, das war egal.
    Der Irrtum ist bei Menschen, die kaum Studierte kennen, eher häufig als selten.
    Ich hätte es nicht besser formulieren können. Das trifft zu 100% zu.

    Zitat Zitat von marilyn-74 Beitrag anzeigen
    Wenn Buchhaltung langweilig ist, welcher Bereich im Finanzwesen hätte dir denn zugesagt? Und was wäre für dich ein gutes Gehalt?
    Ein Job, der langweilig ist, schreckt mich nicht ab, solange das Geld passt. ... Ein gutes Gehalt beginnt bei mir ab 1.900 Euro netto (in Relation zu meinen monatlichen Ausgaben)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der entscheidende Punkt hier scheint mir zu sein: "mit Mitte 30". Darüber wird es sehr schwer, jemanden zu finden, der einen umschult.

    @musicduck, gibt es in Österreich Zeitarbeit? Du könntest darüber oder per Blindbewerbung als "Mädchen für alles" in ein großes Unternehmen (Größe ist wichtig wg. Menge der Möglichkeiten), Dich dann dort bewähren und über den internen Stellenmarkt in einer Fachabteilung richtig Fuß fassen. Da man Dich dann ja schon kennt, ist das von BlueVelvet beschriebene Risiko für den Arbeitgeber viel geringer. So wie Sneek es oben formuliert, über den "Servicebereich" reinkommen.
    Wenn du mit Zeitarbeit quasi das Arbeiten über eine Leasingfirma meinst: Ja, das gibt es auch hier, aber eher in der Arbeiterschaft.

    Ich bin Anfang 30 ... bei mir wird es schwierig, auch weil ich (noch) keine Kinder habe. Familienplanung im Sinne von Kindern ist bei mir gar nicht vorgesehen, aber erklär das mal jemandem ... glaubt dir ja keiner.

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Ich kenne Leute, die auch mit Mitte 40 von der Arbeitsagentur umgeschult wurden. Warum auch nicht, da muss man noch 20 Jahre arbeiten.
    In Österreich läuft das nicht. Als Akademikerin wird mir hier nichts (und zwar wirklich gar nichts) gezahlt, außer ich habe eine Einstellungszusage von einer Firma, die mir einen Job gibt, wenn ich Qualifikation XY nachweisen kann. Da muss man aber auch vorher schon arbeitslos sein und in diese prekäre Situation bringe ich mich gar nicht erst. ... In Österreich werden vom Amt hauptsächlich Leute bezahlt, die einen geringeren Bildungsabschluss haben (Stichwort Fachkräftestipendium); das ist aber auch auf eine gewisse Art und Weise verständlich. Ansonsten kommt man nur in Schulungen, die sie sowieso anbieten, aber da ist erfahrungsgemäß nicht viel dabei und man muss vorher arbeitslos sein.

    Zitat Zitat von izzie Beitrag anzeigen
    Auf die Schnelle gefunden:Quelle

    Du darfst halt nichts machen, was in direkter Konkurrenz zu deinem Arbeitgeber steht, aber ansonsten musst du nur melden, nicht um Erlaubnis fragen bzw. darf diese Erlaubnis nicht verweigert werden ohne sehr guten Grund.
    Danke für die Info.

  5. Avatar von sundays
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    AW: Bewerbungsfrust

    Wenn die Kirchenmaus-Verhältnisse heißen, dass ihre Familien nicht arme studierte Geisteswissenschaftler sind, sondern arme Menschen ohne Studium, dann war ihr das unter Umständen gerade nicht klar.
    Ich kenne das von meiner Familie, auch ohne Studium, da dachte man, dass selbstverständlich jeder, der ein Studium abschließt und sich nicht vollkommen schlecht anstellt, mehr verdient als einer ohne Studium - welches Studium, das war egal.
    Der Irrtum ist bei Menschen, die kaum Studierte kennen, eher häufig als selten.


    Ich hätte es nicht besser formulieren können. Das trifft zu 100% zu.
    Das kann ich für ein Studium noch nachvollziehen, nicht aber für eine Promotion, die ins NIchts führt.
    Wenn du wenig Zeit hast, nimm dir am Anfang viel davon (R. Cohn )

  6. Avatar von TrishaTT
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    AW: Bewerbungsfrust

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Wenn die Kirchenmaus-Verhältnisse heißen, dass ihre Familien nicht arme studierte Geisteswissenschaftler sind, sondern arme Menschen ohne Studium, dann war ihr das unter Umständen gerade nicht klar.
    Ich kenne das von meiner Familie, auch ohne Studium, da dachte man, dass selbstverständlich jeder, der ein Studium abschließt und sich nicht vollkommen schlecht anstellt, mehr verdient als einer ohne Studium - welches Studium, das war egal.
    Der Irrtum ist bei Menschen, die kaum Studierte kennen, eher häufig als selten.
    Hier möchte ich anmerken, dass die Abiturienten auch nicht im luftleeren Raum schweben. Allermindestens mit den Mitschülern unterhält man sich doch darüber, was man später mit Studium X anfangen will (ich erinnere mich gerne an Gespräche wie "Du willst Germanistik studieren? Wofür denn? Willst du Lehrerin werden??" Nur als Beispiel). Für den zu erwartenden Verdienst kann man heutzutage Google bemühen, wenn nicht die Lehrer vorher sowieso darauf aufmerksam gemacht haben.
    Bei uns gab es im Unterricht damals eine Liste mit Berufen, und deren zu erwartender Verdienst, mir ist klar, dass das kein Standard ist, aber heutzutage gibt es soooo viele Möglichkeiten. Außerdem gibt es laufend Statistiken bei SPON und sonstwo, wer wieviel verdient.

    Meine Eltern haben übrigens auch nicht studiert (mein Vater hatte einen Lehrgang an der FH im Rahmen seiner Ausbildung, das zählt aber nicht, da das kein klassischer Studiengang ist). Meine Geschwister und ich allerdings schon, und keiner von uns arbeitet fachfremd oder prekär.
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)


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    AW: Bewerbungsfrust

    Ich oute mich 'mal gern als Quereinsteigerin, die nach einem Geisteswissenschaftlichen Studium (inkl. Promotion etc.) und langjähriger Lehr- und Forschungstätigkeit knapp vor dem 50. Geburtstag noch die Kurve gekriegt hat. Für mich war entscheidend, dass ich neben meiner Tätigkeit an der Uni auch nebenberuflich gearbeitet habe, in Bezug darauf einen Aufbaustudiengang absolviert habe - und dann vielleicht auch etwas Glück hatte. Ich bin nun seit ein paar Jahren in dieser Tätigkeit und habe noch immer den Plan, Karriere zu machen - also auf die Führungsebene zu kommen. Entscheidend ist schon, konkret zu gucken, was man/frau kann und will. Fortbildungen kann keiner verbieten. Ein nebenberufliches Studium auch nicht. Nebentätigkeiten sind anzeige- aber nicht genehmigungspflichtig (ich bin im ÖD). Ich finde, dass die Strangeröffnerin nicht besonders fokussiert ist: Geld und Vollzeit sind schwache Kriterien. Ich würde auf Inhalte gucken, das Portfolio konkret erweitern in die angepeilte (inhaltliche) Richtung. Dann kann ich dem neuen AG gegenüber auch begründen, was ich mitbringe, d.h. welche Vorzüge er hat. Mein Studium verheimliche ich nicht, weil es mir trotz allem gewissen Kompetenzen eingebracht hat - ich kann beispielsweise richtig gut reden und auch richtig gut schreiben, Fremdsprachenkenntnisse habe ich auch...
    Es geht immer vorwärts!

  8. Avatar von TrishaTT
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    AW: Bewerbungsfrust

    Laura, nur aus Neugier gefragt, wohin hast du dich denn weiterentwickelt? Hat das noch bruchstückhaft etwas mit deinem Studium zu tun oder wirklich komplett fachfremd?
    Ein Aufbaustudium ist sicherlich eine gute Idee, aber soweit ich mich erinnere, hat Musicduck das für sich ausgeschlossen.
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)


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    AW: Bewerbungsfrust

    Zitat Zitat von sundays Beitrag anzeigen
    Das kann ich für ein Studium noch nachvollziehen, nicht aber für eine Promotion, die ins NIchts führt.
    Doch.

    DIe TE schreibt ja, sie habe beim Promovieren keine großen Probleme gehabt - die Rückmeldung von Uniseite wird also überwiegend positiv gewesen sein - und wenn sie eher schnell war, dann gab es auch nicht so viele Gleichaltrige mit ähnlichem Lebenslauf und Problemen bei der Jobsuche.

  10. Avatar von --martha--
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    AW: Bewerbungsfrust

    musicduck, Du willst Die eierlegende Wollmilchsau. Du willst keine Zeit und kein Geld in Ausbildung oder Aufbaustudium investieren, Du willst einen Arbeitgeber, der Dich ausbildet und dafür auch gleich gut bezahlt. Was Du dafür mitbringst außer dem Willen Vollzeit zu arbeiten und der Bereitschaft viel Geld zu verdienen, habe ich immer noch nicht verstanden. Das wird schwer werden. Du brauchst Kenntnisse und Fähigkeiten, die ein Arbeitgeber vergüten will, weil sie für ihn wertvoll sind. Wenn Du ausgebildet / angelernt werden willst, wirst Du kleine Brötchen backen müssen. In diesem ganzen Bereich office management - der unüberschaubar Vielfältig ist - kann man gut Geld verdienen, wenn ihn beherrscht. Aber Buchhaltung, HR, Rechts- und Steuerkenntnisse, usw. muss man dann schon mitbringen und das alles ist nichts, was man sich anlernen kann. Wenn das nicht fundiert ausgebildet wurde, geht das gründlich schief.

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