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  1. Avatar von Sneek
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    AW: Bewerbungsfrust

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Könntest Du bitte mal ein paar Beispiele nennen? Mir fehlt hier offenbar die Phantasie.
    Ich kenne z.B. jede Menge Geisteswissenschaftler, die auf Jobs sitzen, für die man üblicherweise eine kaufmännische, wirtschaftswissenschaftliche oder auch juristische Ausbildung mitbringt. Die sind da aber natürlich nicht einfach so genommen geworden, die meisten sind über die Servicebereiche der jeweiligen Unternehmen eingestiegen und haben sich von da weiterentwickelt.

  2. Inaktiver User

    AW: Bewerbungsfrust

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Ich kenne z.B. jede Menge Geisteswissenschaftler, die auf Jobs sitzen, für die man üblicherweise eine kaufmännische, wirtschaftswissenschaftliche oder auch juristische Ausbildung mitbringt. Die sind da aber natürlich nicht einfach so genommen geworden, die meisten sind über die Servicebereiche der jeweiligen Unternehmen eingestiegen und haben sich von da weiterentwickelt.
    Ah, danke. Ich bin auch so eine.
    Allerdings sowohl ich selbst als auch alle mir bekannten Personen sind spätestens mit Mitte 30 in die Unternehmen gekommen. Hm, ist (für meine Fragestellung) wohl ein Altersthema...

  3. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Bewerbungsfrust

    Ich antworte jetzt mal. Da, wo ich etwas deutlicher (und undiplomatischer) werde, möchte ich niemanden persönlich angreifen. Bitte also mit sachlich-freundlichem Unterton lesen, danke.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @musicduck, wie gut ich Dich verstehe! Stichwort Scanner.

    BlueVelvet bringt das Dilemma genau auf den Punkt:

    Die Frage ist doch, warum ein Unternehmen dich einstellen sollte und nicht die anderen Bewerber, die sehr wahrscheinlich eine fachspezifische Ausbildung oder ein Studium und die entsprechende Berufserfahrung mitbringen. Solange du diese Frage in deinen Bewerbungsunterlagen nicht überzeugend beantworten kannst, solange wirst du nicht viel positive Rückmeldung auf deine Bewerbungen erhalten, denke ich.
    Allerdings glaube ich, dass musicduck (und jeder) das sehr genau weiß.
    Das unterscheidet uns dann, ich glaube das nicht. Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass sie dieses Wissen verinnerlicht hätte, ihre Schlüsse daraus gezogen hätte und entsprechend agieren würde. Ich lese und höre das immer wieder, dass jemand keine am Arbeitsmarkt gefragte Qualifikation vorzuweisen hat, dann aber beim Ärgern darüber allen anderen Vorwürfe macht, ihnen keinen Job zu geben, schließlich müsse man seinen Lebensunterhalt verdienen. Genau das lese ich hier bei dir auch, musicduck, übrigens nicht zum ersten mal.

    Ich muss dazu sagen, ich kenne die Ausgangssituation ja nur von dem, was hier steht. Ich weiss also nicht genau, wie deine aktuelle Qualifikation ist, musicduck, nur, dass du promoviert hast. Deiner Qualifikation entsprechend gibts an deinem Ort keine oder nur sehr wenige Jobs, für die du dich bewerben könntest. Dafür kann aber niemand was, es war deine Entscheidung, dieses Fach zu studieren, obwohl da, wo du bist, Jobs dafür rar sind. Wie du damit umgehst, ist auch deine Entscheidung.

    Bloß, und das möchte ich als Frage an BlueVelvet und alle formulieren, wenn man die Antwort auf die "Warum sollten sie gerade mich einstellen?"-Frage nicht hat, aber trotzdem einen Job braucht, was soll man dann machen?

    Sich einen USP erarbeiten - ja, macht Sinn. Allerdings: Einen USP erwirbt man oft zufällig. Legt man es darauf an, kann es auch darauf hinauslaufen, dass man sich zu einseitig in eine falsche Richtung spezialisiert.
    Einen USP erwirbt man viel öfter nicht zufällig, sondern im Rahmen seiner Ausbildung, welche das auch immer ist, oder anschließend im Berufsleben. Es muss aber eigentlich noch nicht mal ein USP sein, aber warum erwartet man, dass man für einen Job als Quereinsteiger mit, wenn überhaupt, rudimentären Kenntnissen eher in Betracht kommt als jemand, der genau den Beruf, um den es in der Anzeige geht, gelernt hat - in Form einer Ausbildung, eines Studiums oder wie auch immer?

    Es ist auch ein kulturelles Ding. Außerhalb des deutschen Sprachraums ist die Offenheit für Quereinsteiger viel größer; in USA oder Australien z.B. wird der Wunsch nach Quereinstieg sogar oft als Asset gesehen im Sinne von: Der Kandidat wird sich ganz besonders in den neuen Job reinhängen, weil er die Chance hat, seinem Leben eine gewünschte Wende zu geben, statt nur Dienst nach Vorschrift zu machen.
    Das nützt musicduck jetzt nix, relativiert aber m.E. das Gefühl individuellen "Falsch-Seins "ein wenig.
    Die Offenheit für Quereinsteiger hat ganz direkt etwas mit den rigiden Kündigungsschutzgesetzen zu tun. Wenn ich hier in D jemanden einstelle, habe ich den als Unternehmer für die nächsten Jahre an der Backe, wenn ich nicht gerade ein Kleinunternehmer bin. Egal, ob der einen guten Job macht oder einen schlechten, ich werde ihn nicht los, bis er selber kündigt. Ja, es gibt die fiese Variante über das Arbeitsgericht, aber das will und macht längst nicht jeder. Und jeder Unternehmer / Leiter einer Abteilung, der einen Mitarbeiter hat, der nicht gut ist, den er aber nicht loswird, nimmt sich vor, beim nächsten mal noch genauer hinzuschauen und auszusieben, damit er das Problem nicht nochmal hat.

    Da wir in D den rigiden Kündigungsschutz sehr schätzen, müssen wir mit den Nachteilen eben auch leben.

    Dazu kommt, dass auch in den USA oder in Australien Quereinsteiger eher eine Chance bekommen, wenn es keine qualifizierteren Bewerber gibt. Warum sollte ich im Bereich Marketing, HR oder Finanzen jemanden einstellen, solange es qualifizierte Bewerber gibt, die mir im Bewerbungsgespräch glaubhaft vermitteln können, dass sie den Bereich, für den ich jemanden brauche, super beherrschen?

    Es nutzt einfach nichts, darüber zu jammern, dass man keine Chancen in Bereichen bekommt, von denen man wenig Ahnung hat (Sorry.). Es ist natürlich blöd, wenn man der letzte Schriftsetzer ist und im Laufe seines Berufslebens keine anderen Qualifikationen aufgebaut hat, aber im vorliegenden Fall war das Problem ja wohl abzusehen. Bereiche, die konstant über Bewerbermangel klagen und die für Quereinsteiger offen sind, gibts genügend, aber ich bin sicher, das sind keine Jobs, die man machen will, wenn man lange studiert hat. Ich kann einerseits nachvollziehen, dass man als Akademiker nicht Trambahnfahrer werden will, aber Berufe, für die man Akademiker sein muss, die man aber trotzdem nicht großartig lernen muss - welche sollen das sein? Die Annahme, im Bereich Finanzen, Marketing oder HR könne man innerhalb weniger Wochen durch ein wenig "Training on the Job" einen guten Job machen, ist ehrlich gesagt ziemlich anmaßend.

    PS: Einen Bereich will ich noch nennen, in dem Quereinsteiger oft Chancen haben, das ist der Vertrieb oder das vertriebliche Marketing. Ich meine nichts wie Versicherungen, auch nicht Vertrieb an Endkunden, sondern B2B. Das wollen aber oft Frauen gerade nicht machen.
    Klima? Läuft bei uns. Schließlich haben wir den ersten CO2 neutralen Flughafen der Welt gebaut.
    Geändert von BlueVelvet06 (03.07.2019 um 10:43 Uhr)

  4. AW: Bewerbungsfrust

    HR und Marketing sind meines Wissens - zumindest in Deutschland - auch ziemlich überlaufen, da wird es halt auch schwer, wenn man da mit anderen, die eine passende Ausbildung oder ein passendes Studium haben, konkurriert. Finanzen ist ja ziemlich allgemein - welcher Bereich würde denn da passen? Externes Rechnungswesen, Controlling, Steuer... Für den Bereich externes Rechnungswesen wäre eine Fortbildung zum Buchhalter, am besten Bilanzbuchhalter, am besten. Im Bereich Steuer - das ist mein Bereich, den ich führe - gebe ich ehrlich zu, dass ich niemanden ohne solide Vorkenntnisse einstellen würde. Dafür ist der Bereich zu komplex.

    Wo man sich natürlich gut im Bereich Finanzen Kenntnisse aneignen kann, ist in den großen Wirtschafts- oder Steuerberatungsgesellschaften. Die nehmen durchaus auch Leute mit einem Studium, das nicht wirtschaftswissenschaftlich geprägt ist, die haben durchaus, zumindest in Deutschland in den Ballungsgebieten, Nachwuchsprobleme. Aber: du bist halt dann Berufseinsteiger, in der Hierarchie ganz unten und es wird viel Flexibilität erwartet, im Wirtschaftsprüfungsbereich auch massive Reisetätigkeit und man muss Stunden schrubben. Da muss man ein paar Jahre durchhalten, danach steht einem im Finanzbereich alle Türen offen, Big 4 ist immer noch ein Türöffner auf dem Lebenslauf.
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.


  5. Registriert seit
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    AW: Bewerbungsfrust

    Einen direkten Rat kann ich Dir direkt nicht geben. Aber ich persönlich würde vermutlich mal ein paar Euro für einen Bewerbungscoach ausgeben. Und zwar einen, der zunächst mit Dir mal analysiert, woran es bei Dir derzeit im Job hakt und warum dort kein Fortkommen möglich ist. Der das mal versucht objektiv zu beleuchten. Selbst kann man das unter Umständen nämlich gar nicht, weil man viel zu befangen ist.

    Der im zweiten Step mal eine Art persönliche SWOT-Analyse erstellt, was Dich, Deine Wünsche, Fähigkeiten und Fertigkeiten betrifft. Denn ich glaube, auch da bist Du nicht wirklich in der Lage, die Situation wirklich realistisch einzuschätzen. Wer meint, in den Bereichen HR, Marketing oder Rechnungswesen/Controlling tätig werden zu wollen, ohne einschlägige Ausbildung zu haben (und das am liebsten nicht im Assistenzbereich), verschätzt sich mEn im Umfang seiner eigenen Möglichkeiten. Und als dritten Step sehe ich dann erst das direkte Coaching in Richtung konkreter Bewerbungen. Aber wirklich erst dort, wenn die Aufgaben aus Step 1 und 2 erledigt sind.

  6. Avatar von Pinguine-haben-Knie
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    AW: Bewerbungsfrust

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Ich würde dir nicht zu einem neuen studium aber zu einer neuen ausbildung raten, die gefragt ist und wo du gleich etwas Geld bekommst. Zum Beispiel Krankenpflege oder Erzieherin. Etwas, was die gesellschaft wirklich braucht und wo du eine dauerhafte perspektive hast.
    Das habe ich letztes Jahr versucht (nicht nur weil ich - auch quereingestiegen nach Studium - aus dem Büro/Assistenz-Bereich raus will, sondern weil ich v.a. in die Richtung will, in die ich nach dem Abi schon hätte gehen sollen). Da hat man mir gesagt, der Altersunterschied zu den anderen Azubis sei zu groß... durch die Blume, aber Fazit war "zu alt" (wäre bei Ausbildungsende Anfang 40 gewesen), trotz Mangelberuf etcpp. Man hat mir geraten, in Richtung Altenpflege zu schauen, wenn ich in den Bereich will (dann bleibe ich aber lieber im Büro).

    musicduck, eine Kollegin von mir ist im Personalbereich untergekommen durch eine berufsbegleitende Weiterbildung als Personalfachfrau (auch quereingestiegen im Büro nach geisteswiss. Studium). Glücklich macht sie das aber auch nicht, die versucht gerade, ins Büro zurückzukommen (trotz finanziellen Einbußen). Wenn du das für dich ausschließt, bleibt vermutlich nur weiter bewerben und hoffen.
    Ich und mein Körper wollen schlafen. Aber mein Kopf will wissen, ob Pinguine Knie haben.

  7. Avatar von TrishaTT
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    AW: Bewerbungsfrust

    Zitat Zitat von musicduck Beitrag anzeigen
    In unserer Gegend werden vor allem technische Berufe nachgefragt. Ich habe letztens eine große Firma kontaktiert mit der Frage, ob es möglich wäre, quasi als Quereinsteiger dort Fuß zu fassen, z.B. im Sinne eine Traineeprogramms oder so, aber da wurde ich auch gleich abgewimmelt.
    Und das wundert dich? Ich weiß ja nicht, was du unter "technischen Berufen" verstehst, aber allgemein braucht man in solchen Berufen ein Studium, mindestens jedoch eine Ausbildung. Auch ein Trainee braucht ein entsprechendes Studium als Hintergrund.

    Ich habe einen technischen Beruf. Ich würde mich bedanken, wenn jemand mit einem humanistischen Studium (ohne weitere Ausbildung) versuchen würde, in meinen Kollegenkreis zu kommen (rein hypothetisch, so einer würde gar nicht ins Auswahlverfahren kommen, aus gutem Grund).
    Ganz ehrlich? In einem technischen Beruf hast du keine Chance. Genauso wenig, wie ich Chancen darin hätte, im humanistischen Bereich etwas zu finden - weil ich einen ganz anderen Beruf habe.

    Mein Mann hat es richtig gemacht. Er ist vom toten Pferd abgestiegen und hat mit Mitte 30 noch einmal eine Umschulung gemacht. Er ist nun glücklich in seinem Traumjob
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)


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    AW: Bewerbungsfrust

    Also ... auf die Idee, dass ich nicht nur meine Motivations begründen, sondern direkt darlegen soll, WO der Unternehmer seinen Vorteil hat, wenn er mich einstellt ... gebe ich zu: Daran hab ich noch nie gedacht. Ich war der Meinung, die Motivation spricht für alles Andere. Da habe ich jetzt sicher dazugelernt.

    In Bezug auf die Dinge, die mich interessieren: Ich lerne sehr schnell und ich bin auch bereit, mir eigenständig Wissen anzueignen. Ich könnte mir gut vorstellen, ein ein- oder zweijähriges Traineeprogramm zu machen, z.B. im technischen Bereich und gleichzeitig einen Lehrabschluss anzustreben (oder diesen in verkürzter Form vorher zu absolvieren). Das bietet aber niemand an, auch auf Nachfrage nicht.

    Ich hab das ja schon ein paar Mal geschrieben: Ich komme aus sehr bescheidenen Verhältnissen und habe eig. mein ganzes Leben lang immer mit den Finanzen gerungen. Ich hab z.B. in eine Weiterbildung (fachspezifisch) investiert, die mehrere tausend Euro gekostet hat; vorangebracht hat sie mich nicht wirklich. Das soll nur ein Beispiel sein, warum ich auch kein Geld mehr in irgendwelche Weiterbildungen investieren will, wenn nicht vorab klar ist, was nachher dabei rausschauen kann. ... Bitte jetzt keine Debatte darüber, dass es keine Garantien etc. gibt, schon klar.

    Mir fällt es nur so schwer, weil ich von mir selbst weiß, dass ich einfach nicht den Biss und auch nicht das Geld habe, um noch einmal zu studieren oder was ganz Neues anzufangen. Ich war ewig lange in Ausbildung, unter ständigem Prüfungsdruck, das Studium hat mir wirklich viel abverlangt. Ich will endlich ankommen.

    Was mir bei meinem zukünftigen Job wichtig ist, sind eigentlich nur drei Sachen:
    1. Ich will nichts moralisch Unethisches tun
    2. Ich will ein gutes Gehalt(!)
    3. Ich will ein akzeptables Betriebsklima (ich muss mit niemanden Gut-Freund sein, aber Mobbing will ich auch keines

    Am wichtigsten ist mir eigentlich das Geld, damit ich endlich mal was beiseite schaffen kann. Allem anderen gegenüber bin ich relativ gelassen. Wenn ich eine 60h-Woche habe, dann ist das eben so. Wenn ich Dienstreisen machen muss, ist das kein Problem. Wenn ich mich intern weiterbilden muss, kein Thema. ... Ich brauche nur Sicherheit. Ich sehe, wie mir jedes Monat eine Menge Geld durch die Lappen geht, weil ich TZ arbeite, das will ich nicht mehr.

    An Buchhaltung und Co habe ich auch schon gedacht. Finde ich zwar langweilig, aber ich könnte es sicher. Vielleicht nicht am allerbesten, aber in einem akzeptablen Maß [Edit: Mit entsprechender Weiterbildung natürlich]; immerhin habe ich in Rechnungswesen mein Abitur abgelegt und auch auf der Uni ein paar Kurse dazu besucht. ...

    Für mich wäre es z.B. total okay, wenn ich jetzt ein halbes Jahr lang einen Weiterbildungskurs mache und der nicht sooo teuer ist, ich dafür aber gute Chancen am Arbeitsmarkt habe. Nur weiß ich nicht, was gefragt ist. Reicht ein Buchhalterkurs für jemanden, der sonst keinen wirtschaftlichen Abschluss hat?

    Was wären denn so Schlüsselqualifikationen, die vielleicht für einen Quereinstieg reichen würden, die man aber in einem überschaubaren Zeitraum erlernt? Ich beziehe mich darauf, dass ich nicht weiß, was von Personalern wirklich gefragt ist und im Endeffekt wird einem jeder Kursanbieter erzählen, dass genau DIESER Kurs der ist, den ich brauche, die wollen ja verkaufen.

    Danke euch.

  9. Avatar von Sneek
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    AW: Bewerbungsfrust

    Zitat Zitat von musicduck Beitrag anzeigen
    Reicht ein Buchhalterkurs für jemanden, der sonst keinen wirtschaftlichen Abschluss hat?
    Ohne praktische Erfahrung in der Buchhaltung - nein. Zumindest in D nicht.


  10. Registriert seit
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    AW: Bewerbungsfrust

    Zitat Zitat von musicduck Beitrag anzeigen
    Also ... auf die Idee, dass ich nicht nur meine Motivations begründen, sondern direkt darlegen soll, WO der Unternehmer seinen Vorteil hat, wenn er mich einstellt ... gebe ich zu: Daran hab ich noch nie gedacht. Ich war der Meinung, die Motivation spricht für alles Andere. Da habe ich jetzt sicher dazugelernt.

    Klassisches Uni-Problem: Ein Prof will Deine Motivation sehen - ein AG will wissen, was er von Dir hat. Praktischerweise kann man die meisten solchen Bewerbungen nach Schema F verfassen - einfach die Stellenanzeige umformulieren.

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