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  1. Avatar von --martha--
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    AW: Bewerbungsfrust

    Abgesehen von der Qualifikation, die ich schon sehr schwierig finde, wirkt deine schreibe hier seehr anstrengend. wenn das in den Bewerbungen auch so klingt, wäre das für mich ein Grund. Du klingst so unter Druck, so anstrengend, so fordernd. Dabei brauchst du eine ganze menge Unterstützung und Anleitung. Schwierige Mischung.

  2. Avatar von sundays
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    AW: Bewerbungsfrust

    Ich würde mal gern verstehen, warum man promoviert, wenn man dann nicht im Wissenschaftsbetrieb bleiben will.
    Da muss man doch vorher mal sehen, wie die Berufschancen so sind?
    Wenn du wenig Zeit hast, nimm dir am Anfang viel davon (R. Cohn )

  3. Inaktiver User

    AW: Bewerbungsfrust

    @musicduck, wie gut ich Dich verstehe! Stichwort Scanner.

    BlueVelvet bringt das Dilemma genau auf den Punkt:

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Die Frage ist doch, warum ein Unternehmen dich einstellen sollte und nicht die anderen Bewerber, die sehr wahrscheinlich eine fachspezifische Ausbildung oder ein Studium und die entsprechende Berufserfahrung mitbringen. Solange du diese Frage in deinen Bewerbungsunterlagen nicht überzeugend beantworten kannst, solange wirst du nicht viel positive Rückmeldung auf deine Bewerbungen erhalten, denke ich.
    Allerdings glaube ich, dass musicduck (und jeder) das sehr genau weiß.
    Bloß, und das möchte ich als Frage an BlueVelvet und alle formulieren, wenn man die Antwort auf die "Warum sollten sie gerade mich einstellen?"-Frage nicht hat, aber trotzdem einen Job braucht, was soll man dann machen?

    Sich einen USP erarbeiten - ja, macht Sinn. Allerdings: Einen USP erwirbt man oft zufällig. Legt man es darauf an, kann es auch darauf hinauslaufen, dass man sich zu einseitig in eine falsche Richtung spezialisiert.

    Es ist auch ein kulturelles Ding. Außerhalb des deutschen Sprachraums ist die Offenheit für Quereinsteiger viel größer; in USA oder Australien z.B. wird der Wunsch nach Quereinstieg sogar oft als Asset gesehen im Sinne von: Der Kandidat wird sich ganz besonders in den neuen Job reinhängen, weil er die Chance hat, seinem Leben eine gewünschte Wende zu geben, statt nur Dienst nach Vorschrift zu machen.
    Das nützt musicduck jetzt nix, relativiert aber m.E. das Gefühl individuellen "Falsch-Seins "ein wenig.

    Da dieses Thema auch meine Baustelle ist, abonniere ich den Strang jetzt mal.

  4. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Bewerbungsfrust

    Ich meld mich morgen nochmal.
    Klima? Läuft bei uns. Schließlich haben wir den ersten CO2 neutralen Flughafen der Welt gebaut.

  5. Avatar von Sneek
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    AW: Bewerbungsfrust

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist auch ein kulturelles Ding. Außerhalb des deutschen Sprachraums ist die Offenheit für Quereinsteiger viel größer
    Es gibt auch in Deutschland (mit dem Arbeitsmarkt in Österreich kenne ich mich nicht aus) sehr viele Möglichkeiten zum Quereinstieg. Nur ist vielen Leuten nicht klar, dass "quer" dann oft eigentlich "schräg von unten" heißt.

  6. Inaktiver User

    AW: Bewerbungsfrust

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Es gibt auch in Deutschland (mit dem Arbeitsmarkt in Österreich kenne ich mich nicht aus) sehr viele Möglichkeiten zum Quereinstieg. Nur ist vielen Leuten nicht klar, dass "quer" dann oft eigentlich "schräg von unten" heißt.
    stimmt leider...

    @ musicduck, alles Gute Dir!


  7. Registriert seit
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    11.879

    AW: Bewerbungsfrust

    Im HR Bereich gibt es diverse Zusatzqualifikationen mit IHK Abschluss, Fachwirte... Die zumindest in meinem Umfeld von jungen Mitarbeiterinnen auch abgelegt werden, wenn sie nach dualer Ausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung weiterkommen wollen.
    Geht gut nebenberuflich.

    Die bringen, ausser einer vergleichbaren Praxis dann schon spezielle Kenntnisse mit, was durch den IHK Abschluß belegt wird - das passt dann vermutlich einfach besser ins Profil als eine Quereinsteigerin.


  8. Registriert seit
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    AW: Bewerbungsfrust

    Zitat Zitat von musicduck Beitrag anzeigen
    Ich gehe wirklich bei den Motivationsschreiben stark auf meinen Werdegang ein und schreibe auch, inwiefern ich das bisher gemacht habe, warum ich das machen will, ob ich ev. Kurse etc. absolviert habe. Es ist einfach frustrierend, wenn nie was dabei rausschaut, weil man selber viel Zeit investiert.
    Hallo,
    beziehst du dich in deinem Anschreiben darauf, wie du der Firma nutzen kannst? Zum einen aufgrund der Stellenausschreibung, zum anderen auch in Bezug auf Informationen von der Firmenhomepage?
    Ich frage, weil es hier in deinen Beiträgen so klingt, als ob du eher deine Interessen bzw. Ziele im Fokus hast.
    Es ist weniger wichtig, warum DU etwas machen möchtest, sondern eher, welchen Vorteil du der Firma bringst. Auch z.B. deine Fähigkeiten sollten den Anforderungen entsprechend belegt werden. Also nicht (sinngemäß): „ Ich bin flexibel, teamfähig und ...“. Sondern z.B. Flexibilität belegen durch „Übernahme anderer Arbeitsbereiche (genauer darlegen!) im Rahmen von Krankheits- und Urlaubsvertretung“ etc.

    Zudem sollte weder das Anschreiben noch das Motivationsschreiben zu lang sein. Die Gefahr besteht leicht, wenn man möglichst jeden kleinen Aspekt darlegen möchte, warum man für die Stelle geeignet ist. Das kann aber dazu führen, dass ein Personalverantwortlicher den Text nur überfliegt oder gar nicht erst richtig liest.

    Aus meiner Erfahrung heraus (ich hab beruflich damit zu tun) ist das Wichtigste, ganz klar darzulegen, welchen Nutzen die Firma hat, wenn Sie dich einstellt. Und der erste Satz muss neugierig machen.

    LG sunflower


  9. Registriert seit
    03.07.2012
    Beiträge
    3.817

    AW: Bewerbungsfrust

    Zitat Zitat von musicduck Beitrag anzeigen
    Ich habe auch schon überlegt, z.B. eine Ausbildung zu machen, aber dann wird dort viel zu wenig bezahlt und das würde mich finanziell wieder in Schwierigkeiten bringen. Abgesehen davon müsste ich ja auch was finden, was mir mehr Einkommen bringt als das, was ich nicht ohnehin schon habe. Ich will mich ja nicht nach unten, sondern nach oben orientieren.

    Die meiste Erfahrung, die ich habe, ist mehrjährige Erfahrung im Büro, angefangen von der Urlaubsvertretung im Sommer, über Arbeit an der Hochschule in div. Bereichen bis zu meiner aktuellen Assistenzposition. Natürlich habe ich darüber nachgedacht, mich hier "hochzuarbeiten", was daraus zu machen, nur im Endeffekt bleibt man IMMER in der Assistenzposition und ich habe nicht das Gefühl, dass man jemals aufsteigen könnte, eben weil man nur die Assistentin ist.


    Ich wäre ohne weiteres interessiert, nochmal was Neues zu machen. Ich bin fürso viele Bereiche aufgeschlossen und interessiert. Aber wenn ich keinen Quereinstieg schaffe, weiß ich nicht, wie es gehen soll. Mal ein paar Jahre aussetzen, um eine neue Ausbildung zu machen, geht nicht. Geld habe ich auch keines dafür. Ich dachte schon an Initiativbewerbungen ...
    Gibt es sowas bei Euch nicht (sind nur Beispiele, es gibt viel mehr). Du hast doch massig Zeit neben dem Job:

    [editiert]

    Oder Du könntest Dir in Deiner Freizeit eine Selbständigkeit in der Assistenz aufbauen oder als Projektleierin nach der Weiterbildung.
    Geändert von Rotfuchs (03.07.2019 um 08:58 Uhr) Grund: Kommerzielle Links entfernt. Bitte AGB beachten.

  10. Inaktiver User

    AW: Bewerbungsfrust

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Es gibt auch in Deutschland (mit dem Arbeitsmarkt in Österreich kenne ich mich nicht aus) sehr viele Möglichkeiten zum Quereinstieg. Nur ist vielen Leuten nicht klar, dass "quer" dann oft eigentlich "schräg von unten" heißt.
    Könntest Du bitte mal ein paar Beispiele nennen? Mir fehlt hier offenbar die Phantasie.
    "Schräg von unten" - klar, finde ich aber grundsätzlich auch akzeptabel.

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