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  1. Registriert seit
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    AW: Vorstellungsgespräch öffentlicher Dienst

    "Den" ÖD gibt es nicht. Auf einem Bürgermeisteramt geht es dabei sicher völlig anders zu als bei einem Bundesamt für XY oder in einer Universität.

    Bei "uns" wird auf jeden Fall jede Stelle ausgeschrieben, ohne geht es nicht. Und selbstverständlich wird der Vertrag nur in Notfällen erst kurz vor knapp unterschrieben. Ebenso wird die ausgewählte Bewerberin vom AG angerufen und nicht umgekehrt.

  2. Avatar von sundays
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    AW: Vorstellungsgespräch öffentlicher Dienst

    Zitat Zitat von quotenfrau Beitrag anzeigen
    Siehe oben, 12 Jahre Erfahrung in 4 verschiedenen Behörden auf diversen Stellen. Teilweise 3 Tage vor Arbeitsbeginn unterschrieben, ja das stimmt, zwischen Weihnachten und Neujahr zum 1.1. Zu Gesicht begommt man den Vertragstext vorher jedenfalls nicht, verhandelbar ist er eh nicht.

    .
    In der Regel gibt es ja einen Manteltarifvertrag, den man vorab lesen kann, steht alles im Internet.
    Und nur, weil es bei dir so war, muss es ja nicht überall so sein.
    Ich bekam von der Agentur für Arbeit einen Termin zur Vertragsunterzeichnung deutlich vor Arbeitsbeginn, genauso von der Universität, an der ich jetzt arbeite.
    Wenn du wenig Zeit hast, nimm dir am Anfang viel davon (R. Cohn )

  3. Avatar von fini.
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    AW: Vorstellungsgespräch öffentlicher Dienst

    Zitat Zitat von quotenfrau Beitrag anzeigen
    Daß diese Behörde sich grundsätzlich nicht aktiv bei der Bewerberin melden will zeigt schon, auf welch hohem Roß sie sitzen. Wie kann sie wissen, wann die Entscheidung reif ist? Soll aber hinterhertelefonieren. Echtes Interesse am Bewerber sieht anders aus. Ist aber normal im öD, leider.
    In der Behörde, in der ich arbeite, ist das nicht so.
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenns so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫




  4. Registriert seit
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    AW: Vorstellungsgespräch öffentlicher Dienst

    Danke für all die Antworten. Das nimmt mir echt die Last von den Schultern.
    Die (doch sehr lange) Warterei ist natürlich blöd und nervenzehrend. Ich fand es eben sehr verwunderlich, dass man nicht aktiv Bescheid bekommt im ersten Schritt.
    Ich lasse euch mal wissen, wie es ausging ;)

  5. Avatar von fini.
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    AW: Vorstellungsgespräch öffentlicher Dienst

    Das Problem beim öD ist, dass alles immer begründet werden muss.
    Warum man sich für welchen Bewerber entschieden hat und warum für andere nicht.
    Um eventuellen Klagen aus dem Weg zu gehen, muss dieses natürlich sehr sorgfältig geschehen.

    Zudem muss jeder Schwerbehinderte bzw. Gleichgestellte, der sich auf eine ausgeschriebene Stelle bewirbt, eingeladen und gehört werden, und es muss begründet werden, warum man sich nicht für ihn/sie entschieden hat.

    Eine Behörde arbeitet einfach schwerfällig, u.a. lähmen rechtliche Grundlagen halt.
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenns so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫




  6. Registriert seit
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    AW: Vorstellungsgespräch öffentlicher Dienst

    Beim telefonischen Kontakt kann es für beide Seiten grad ungünstig sein, deshalb wäre der schriftliche Weg ohnehin besser und formell angemessen und sei es per email. Warum schreibt man ihr nicht per mail, die Entscheidung wäre nun soweit und sie solle sich dann melden? Absagen werden ohnehin postalisch an alle anderen verschickt.

    Richtig, es gibt die Tarifverträge, die kann man sich raussuchen. Wenn man sich mit dem ö Dienst auskennt, was Neulinge üblicherweise nicht können. Nicht bekannt ist die Erfahrungsstufe, in die sie gesteckt wird, das ist dann halt Willkür und wird nach Unterschrift ausgewürfelt, ist nie Vertragsbestandteil, ist aber leider bares Geld wert.

    Ich rate ihr, sich weiterzubewerben, man darf sie nie auf nur eine Option verlassen. Und falls Zusage zeitnah fragen vor Unterzeichnung, in welche Erfahrungsstufe man sie stecken will. Schau mal hier den Tarifrechner : link Du wirst vermutlich Tarifgebiet Land West irgendwo sein. Die Entgeltgruppe muß in der Anzeige gestanden haben (aufheben!). Die Erfahrungsstufe besagt, wie lange Du Dein Fachgebiet schon machst, auch schon vor der Einstellung, es muß nicht zwingend bei 1 anfangen, das mußt Du verhandeln! Je höher die Zahl, um so mehr Geld. Das wissen Neulinge nicht.

  7. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Vorstellungsgespräch öffentlicher Dienst

    Zitat Zitat von quotenfrau Beitrag anzeigen
    Beim telefonischen Kontakt kann es für beide Seiten grad ungünstig sein, deshalb wäre der schriftliche Weg ohnehin besser und formell angemessen und sei es per email. Warum schreibt man ihr nicht per mail, die Entscheidung wäre nun soweit und sie solle sich dann melden? Absagen werden ohnehin postalisch an alle anderen verschickt.

    Richtig, es gibt die Tarifverträge, die kann man sich raussuchen. Wenn man sich mit dem ö Dienst auskennt, was Neulinge üblicherweise nicht können. Nicht bekannt ist die Erfahrungsstufe, in die sie gesteckt wird, das ist dann halt Willkür und wird nach Unterschrift ausgewürfelt, ist nie Vertragsbestandteil, ist aber leider bares Geld wert.

    Ich rate ihr, sich weiterzubewerben, man darf sie nie auf nur eine Option verlassen. Und falls Zusage zeitnah fragen vor Unterzeichnung, in welche Erfahrungsstufe man sie stecken will. Schau mal hier den Tarifrechner : link Du wirst vermutlich Tarifgebiet Land West irgendwo sein. Die Entgeltgruppe muß in der Anzeige gestanden haben (aufheben!). Die Erfahrungsstufe besagt, wie lange Du Dein Fachgebiet schon machst, auch schon vor der Einstellung, es muß nicht zwingend bei 1 anfangen, das mußt Du verhandeln! Je höher die Zahl, um so mehr Geld. Das wissen Neulinge nicht.
    Stimmt alles nicht.
    Klima? Läuft bei uns. Schließlich haben wir den ersten CO2 neutralen Flughafen der Welt gebaut.


  8. Registriert seit
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    AW: Vorstellungsgespräch öffentlicher Dienst

    Die Entgeltgruppe steht meist drin, der Rest ist aber Quatsch.


  9. Registriert seit
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    AW: Vorstellungsgespräch öffentlicher Dienst

    Ich hatte auch schon diverse Stellen im ÖD bei Bund und Land und kenne es so, dass man als Auserwählte sehr schnell angerufen wird, am selben oder nächsten Tag. Der AG will ja wissen, ob man die Stelle überhaupt will bevor die Entscheidung in die Gremien geht.
    Bis dann ein schriftlicher Vertrag vorliegt kann es tatsächlich einige Wochen dauern. Die anderen Bewerber bekommen die Absage erst dann wenn der Vertrag unterschrieben ist.

    Zum Geld: die Entgeltgruppe steht zumeist schon fest und ist kaum verhandelbar, es sei denn in der Stellenanzeige steht von ... bis...

    Die Erfahrungsstufe ist dagegen durchaus verhandelbar und da sollte man sich vor dem Gespräch ruhig Gedanken drüber machen. Wenn man Berufserfahrung hat kann man fast immer die 2 bekommen, bei viel Erfahrung im ÖD kann es auch mehr sein. Ich bin im jetzigen Job mit 4 eingestiegen, weil der AG meine Stufe vom vorherigen AG übernommen hat.

  10. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: Vorstellungsgespräch öffentlicher Dienst

    Warum schreibt man ihr nicht per mail, die Entscheidung wäre nun soweit und sie solle sich dann melden?
    Weil Mails keine sichere persönliche Korrespondenz sind: Sie gehen im Spamfilter verloren, landen bei anderen (Vertretern) usw.

    Dass man hinterhertelefonieren muss, kenne ich so auch nicht. Vielleicht hat sich das in dieser speziellen Behörde auch etabliert, weil es doch einige Leute gibt, die sich gleichzeitig auf mehrere Posten bewerben und sich nicht abmelden, wenn sie bereits anderweitig etwas gefunden haben. Zudem zeigt ein Anruf ja auch aktives Interesse, dass man die Stelle wirklich haben will.
    Bevor du bei dir selbst Depressionen oder ein geringes Selbstwertgefühl diagnostizierst, stelle erstmal sicher, dass du nicht komplett von Arschlöchern umgeben bist.
    - Sigmund Freud

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