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16.05.2019, 09:23
AW: Vorstellungsgespräch ohne Gehaltsnennung?
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16.05.2019, 09:26
AW: Vorstellungsgespräch ohne Gehaltsnennung?
Ich kann nicht nachvollziehen wie man sich "traut" den Chef nach seinen Schwächen zu fragen aber nicht nach dem Gehalt ?
Deine Einstellung zu nem Vorstellungsgespräch find ich richtig gut, ich wäre da gerne viel tougher.
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16.05.2019, 09:28Inaktiver User
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16.05.2019, 09:29
AW: Vorstellungsgespräch ohne Gehaltsnennung?
Ich danke dir.
Ich war wie gesagt auf Empfehlung des Personalberaters dort, der ein "Fan" von mir ist, wie er selbst sagt.
Und mein aktueller Job gefällt mir sehr gut, ich habe "eigentlich" keinerlei Veranlassung zu wechseln. Der neue Job ist aber eine Führungsposition und ich denke, dass da ein selbstbewusstes Auftreten gefragt ist.
Das sagte der Vorgesetzte selbst, dass er jemanden sucht, der eine "große Klappe" hat, weil man dies in der Position benötigt.
Im Endeffekt passt die Frage zu mir und meiner Art. Wenn er sich von der Frage brüskiert fühlt, passt er nicht zu mir und es ist besser, ich behalte meinen sicheren Job, als meine Existenz aufs Spiel zu setzen.
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16.05.2019, 09:29
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16.05.2019, 09:29
AW: Vorstellungsgespräch ohne Gehaltsnennung?
Wenn ich einen Bewerber gern sehen und anhören möchte, stören mich fünf Minuten Verspätung nicht wirklich, wenn es für die Verspätung einen triftigen Grund gibt (und derer gibt es viele). Leute, die öfter solche Gespräche führen müssen, sind Kummer gewöhnt, fünf Minuten Verspätung des Bewerbers sind da maximal eine Randnotiz wert. Wenn ich aber mitbekomme, dass es den Bewerber massiv stört, fünf Minuten warten zu müssen, dann könnte es tatsächlich sein, dass er damit schon raus ist.
Dass es im ÖD eine Ausschreibung ohne Nennung der Eingruppierung gibt, kann ich mir nun aber ganz und gar nicht vorstellen.
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16.05.2019, 11:16
AW: Vorstellungsgespräch ohne Gehaltsnennung?
Damit musst du zurechtkommen, wenn du in einer exponierten Position arbeiten willst. Aber das weißt du sicher.
Naja, er will dich halt vermarkten und da kann man dann schon mal ein bisschen auf den besonderen Vorteilen der "Ware" herumreiten.Der Personalberater fragte danach Dinge ab oder wollte erneut über meine Erfolge sprechen, obwohl diese in der Präsentation schon festgehalten waren.
Das ist deine Frage?Am Ende wurde ich gefragt, was ich verdienen möchte. Ich nannte meinen "Preis" und der Vorgesetzte nickte nur. Eine konkrete Zahl wurde mir nicht genannt! Ist die nicht seltsam?
Meine Antwort: nein, nicht so sehr. Dass man den Bewerber nach einer Zahl fragt, ist durchaus typisch, man will sich ja nicht als erster aus der Deckung begeben.
Du wurdest ja schon mehrfach drauf hingewiesen, dass du zurückfragen hättest können.
Warum hast du nicht?
Finde ich normal und kein Indiz dafür, dass sie dich unbedingt wollen. So was frag ich auch bei Bewerbern ab im Sinne einer Checkliste, fast egal, wie gut ich sie finde.Allerdings wurde ich nach meiner Kündigungsfrist gefragt, bis wann ich die Entscheidung bräuchte wegen meiner Kündigungsfrist und ob meine zwei anderen Zusagen (der Personalberater weiß Bescheid) favorisiert würden und zu wieviel Prozent ich bei der Behörde anfangen würde.
Und was genau macht dich daran stutzig? Dass er nicht darauf eingegangen ist?P.S.: Was mich stutzig machte- ich fragte den Chef nach seiner größten Stärke und nach einer Schwäche. Letztere hat er angeblich nicht, da er mit seinem Coach dran arbeiten würde. Das fand ich auch sehr komisch, weil es ja definitiv heißt, dass man eine Schwäche benennen sollte, sonst gilt man als arrogant.
Ich an seiner Stelle hätte mir da irgendwas aus den Fingern gesogen.
Finde ich angesichts dessen, dass das Vorgehen ungewöhnlich ist, nicht weiter verwunderlich. Er sieht sich wohl nicht in der Position, dir da Rede und Antwort stehen zu müssen.
Ich teile bis zu einem gewissen Grad die Position der anderen, dass es zumindest ungewöhnlich ist, wenn ein Bewerber sowas fragt. Angesichts der Infos, die du nachgeschoben hast, erscheint das in einem geringfügig anderen Licht - du hast ja dann damit sozusagen eine Arbeitsprobe abgegeben für "große Klappe" ;-)
Ich finde allerdings die Frage an sich eher plump, auch wenn sie an Bewerber gerichtet wird. Da kriegt man dann doch eh nur Auswendiggelerntes zu hören.
Das kann man geschickter anstellen, auch wenn man etwas über den Chef erfahren will.
Du darfst alles. Es entspricht halt nicht der Konvention und wird daher bei dem einen oder anderen zu Irritationen führen. Und natürlich gilt auch hier "Quod licet Iovi non licet bovi".
Naja, aus dem, was du hier schreibst natürlich.
Und dann trabst du doch mit dem Personalberater mit, ohne vorher die Eckdaten zu klären? Hast du zuviel Zeit? ;-)
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16.05.2019, 12:15
AW: Vorstellungsgespräch ohne Gehaltsnennung?
Der Chef rief mich gerade an.
Ich sei in der top 2, er könne sich nicht zwischen mir und einer Mitbewerberin entscheiden.
Er meldet sich Mitte der nächsten Woche wieder bei mir.
Eine Freundin denkt, sie haben der anderen Person zugesagt und halten mich nun als Ersatzkandidatin warm.
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16.05.2019, 12:23
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16.05.2019, 12:25
AW: Vorstellungsgespräch ohne Gehaltsnennung?
Ich frage nochmal- warum hast du nicht konkret nach der Eingruppierung gefragt?
Denn das ist doch einer der Punkte, die dich verwundern und veranlassten, den Thread hier zu erstellen.
Nachtrag
Möglicherweise wartet der Chef bis Mittwoch erstmal auf die Zusage seiner Nr. 1.
Bis jetzt scheint er nur allgemeine Höflichkeit erkennen zu lassen, als echtes Interesse sehe ich das noch nicht.Geändert von na_ich (16.05.2019 um 12:30 Uhr) Grund: Nachtrag



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