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  1. Avatar von Vienna__
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    AW: Bewerbungsanschreiben - oder nicht?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Same here. Young professionals und Senior Manager rekrutieren wir meist über Headhunter; da kriegen wir kein Anschreiben, sondern eine Empfehlung des Headhunters.
    Ja genau. Kenne ich auch nicht anders seit ewigen Zeiten,.

    Und wie ich bereits schrieb, selbst in meinem Bereich in der Assistenz musste ich keine Bewerbung schreiben. Ich habe nur gesagt auf die Anfrage via Xing hin, das und das will ich, wenn das in ihrem Budget liegt ok. Dann wurde ich angerufen und ich habe meinen CV verschickt, mehr wollten die nicht und das auch nur aus Gründen wg. der DSGVO. Dann war sofort das erste Gespräch.

    Dass aber in Stellenanzeigen der AG ein Motivations-/Bewerbungsschreiben gefordert ist, das finde ich aus deren Sicht aber ok und nachvollziehbar.
    Geändert von Vienna__ (22.03.2019 um 21:47 Uhr) Grund: ergänzt


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    AW: Bewerbungsanschreiben - oder nicht?

    Kara. wie passt das dazu dass Du in einem anderen Thread schriebst euer Unternehmen sei lagebedingt unbeliebt?


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    AW: Bewerbungsanschreiben - oder nicht?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Kara. wie passt das dazu dass Du in einem anderen Thread schriebst euer Unternehmen sei lagebedingt unbeliebt?
    Deshalb suchen wir ja auch nicht mehr selbst, sondern lassen suchen. Selbst suchen ist in unserer Region ineffizient. Im Übrigen ist es einfacher, Studenten noch im Studium zu binden, als wenn sie mal fertig sind. Die meisten unterstützen wir noch irgendwie bei der Anfertigung ihrer Bachelor- oder Masterarbeit, und wenn man dann noch mit einem Arbeitsvertrag winkt, lässt sich der eine oder andere schon bitten. Auf ausgeschriebene Absolventenstellen kriegen wir dagegen nur "B-Kandidaten"-Bewerbungen, weil es in der Nähe einige Großkonzerne mit paradiesischen Arbeitsbedingungen gibt.
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    AW: Bewerbungsanschreiben - oder nicht?

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Finde ich interessant, dass du dir ein Anschreben und den Lebenslauf gekauft hast. Erzähl doch mal ein bisschen, was hat es gekostet und wie lief das Briefing ab? Du warst gerade mit dem Studium fertig oder hattest schon Berufserfahrung?
    Ich war mit der Firma nur per mail in Kontakt. Ich hab zunächst das konkrete Problem geschildert - ich hatte die Anzeige, auf die ich mich bewerben wollte, erst drei Tage vor der deadline entdeckt, war mit Arbeit sowieso schon zugeschüttet und hatte meine Bewerbungsunterlagen nur auf Englisch und Französisch vorliegen. Was ich wollte, war ein Anschreiben und ein deutscher Lebenslauf. ‘Deutsch’ sowohl sprachlich, wie auch im Format, da gibt es ja doch länderspezifische, gewaltige Unterschiede.

    Man stellte mir dort meine Bearbeiterin zur Seite, die bekam dann von mir den englischen Lebenslauf und die Stellenanzeige, auf die ich mich bewerben wollte. es gab ein, zwei Nachfragen - speziell die Frage, warum dieses Stelle, die ich immer sehr schwer zu beantworten finde wenn ich vor meinem Rechner sitze und schreiben will. Insoweit war das auch ein bißchen ein coaching.

    Ich bekam dann innerhalb von zwei Tagen die formatierte und fertige Bewerbungsmappe, die wirklich toll war. Im Lebenslauf gab es noch ein paar gelb markierte Stellen wo ich Daten einfüllen musste, das wars. Die Firma hätte noch eine Nachbearbeitung angeboten, wenn ich das aus welchen Gründen auch immer gewollt hätte. Das brauchte ich aber nicht, ich war mit allem superzufrieden.

    Der Spaß kostete 200 Euro, viel Geld, aber es war mir die Stelle wert, plus, das ist ja auch eine Investition in die Zukunft und kann entsprechend mit Abänderungen weiter genutzt werden, speziell der Lebenslauf. Und allein den zu übersetzen und zu schreiben hätte mich locker zwei Tage gekostet - mein Lebenslauf ist ziemlich lang. (Also nein, ich bin keine Berufsanfängerin!

    So im Nachhinein stellt sich da aber bei mir schon die Frage, was ein Anschreiben und Bewerbungsunterlagen wirklich über einen Bewerber aussagen, von den nackten Daten mal abgesehen. Der Treppenwitz ist, dass ich mein Geld mit Schreiben und Denken verdiene und es ging bei der Stelle entsprechend um eine schreibende, beratende Tätigkeit. Nun wollten (und kriegten) sie natürlich auch noch Arbeitsproben, aber das Bewerbungsschreiben, was ja eigentlich auch eine Arbeitsprobe ist, war eben nicht von mir.

    Und wenn ich bedenke, das man sich Anschreiben bei google runterladen kann, dass Bewerbungscoachings mit Optimierung der Unterlagen quasi an jeder Ecke angeboten werden, dass Leute Proofreader beauftragen oder kundige Verwandte oder eben, wie in meinem Fall, Profi-Bewerbungsschreiber - dann frag ich mich, was das eigentlich soll. Und ob es nicht klüger wäre für Unternehmen, sich auf einen Lebenslauf zu verlassen und Motivation etc im Gespräch mit Arbeitstest zu klären.

    Deswegen fand ich den Deutsche Bahn Ansatz so interessant (ohne mich jetzt aber beinder DB bewerben zu wollen.


  5. Registriert seit
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    AW: Bewerbungsanschreiben - oder nicht?

    Zitat Zitat von Katzir Beitrag anzeigen
    Ich war mit der Firma nur per mail in Kontakt. Ich hab zunächst das konkrete Problem geschildert - ich hatte die Anzeige, auf die ich mich bewerben wollte, erst drei Tage vor der deadline entdeckt, war mit Arbeit sowieso schon zugeschüttet und hatte meine Bewerbungsunterlagen nur auf Englisch und Französisch vorliegen. Was ich wollte, war ein Anschreiben und ein deutscher Lebenslauf. ‘Deutsch’ sowohl sprachlich, wie auch im Format, da gibt es ja doch länderspezifische, gewaltige Unterschiede.

    Man stellte mir dort meine Bearbeiterin zur Seite, die bekam dann von mir den englischen Lebenslauf und die Stellenanzeige, auf die ich mich bewerben wollte. es gab ein, zwei Nachfragen - speziell die Frage, warum dieses Stelle, die ich immer sehr schwer zu beantworten finde wenn ich vor meinem Rechner sitze und schreiben will. Insoweit war das auch ein bißchen ein coaching.

    Ich bekam dann innerhalb von zwei Tagen die formatierte und fertige Bewerbungsmappe, die wirklich toll war. Im Lebenslauf gab es noch ein paar gelb markierte Stellen wo ich Daten einfüllen musste, das wars. Die Firma hätte noch eine Nachbearbeitung angeboten, wenn ich das aus welchen Gründen auch immer gewollt hätte. Das brauchte ich aber nicht, ich war mit allem superzufrieden.

    Der Spaß kostete 200 Euro, viel Geld, aber es war mir die Stelle wert, plus, das ist ja auch eine Investition in die Zukunft und kann entsprechend mit Abänderungen weiter genutzt werden, speziell der Lebenslauf. Und allein den zu übersetzen und zu schreiben hätte mich locker zwei Tage gekostet - mein Lebenslauf ist ziemlich lang. (Also nein, ich bin keine Berufsanfängerin!

    So im Nachhinein stellt sich da aber bei mir schon die Frage, was ein Anschreiben und Bewerbungsunterlagen wirklich über einen Bewerber aussagen, von den nackten Daten mal abgesehen. Der Treppenwitz ist, dass ich mein Geld mit Schreiben und Denken verdiene und es ging bei der Stelle entsprechend um eine schreibende, beratende Tätigkeit. Nun wollten (und kriegten) sie natürlich auch noch Arbeitsproben, aber das Bewerbungsschreiben, was ja eigentlich auch eine Arbeitsprobe ist, war eben nicht von mir.

    Und wenn ich bedenke, das man sich Anschreiben bei google runterladen kann, dass Bewerbungscoachings mit Optimierung der Unterlagen quasi an jeder Ecke angeboten werden, dass Leute Proofreader beauftragen oder kundige Verwandte oder eben, wie in meinem Fall, Profi-Bewerbungsschreiber - dann frag ich mich, was das eigentlich soll. Und ob es nicht klüger wäre für Unternehmen, sich auf einen Lebenslauf zu verlassen und Motivation etc im Gespräch mit Arbeitstest zu klären.

    Deswegen fand ich den Deutsche Bahn Ansatz so interessant (ohne mich jetzt aber beinder DB bewerben zu wollen.
    Herrlich, was es nicht alles gibt wieder was gelernt. Interessante Story!
    In meiner Branche gibt es nur typische Anschreiben. Ich weiß gar nicht, was der Unterschied zu einem Motivationsschreiben ist.

  6. Avatar von Sneek
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    AW: Bewerbungsanschreiben - oder nicht?

    AE, bitte hör auf, seitenlange Postings komplett zu zitieren.


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    AW: Bewerbungsanschreiben - oder nicht?

    Seid Ihr Euch sicher dass Anschreiben und Motivationsschreiben nicht einfach Synonyme sind?

  8. Avatar von Sneek
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    AW: Bewerbungsanschreiben - oder nicht?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Seid Ihr Euch sicher dass Anschreiben und Motivationsschreiben nicht einfach Synonyme sind?
    Motivationsschreiben ist doch die so genannte "Dritte Seite" des Lebenslaufes, oder reden wir von was anderem?


  9. Registriert seit
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    AW: Bewerbungsanschreiben - oder nicht?

    Deswegen frage ich ja.

    Im Englischen ist z.B. bei den Stellen auf die ich mich bewerbe mit "motivation letter" das klassische Anschreiben gemeint, bei (deutschen) Doktorandenstellen ist das auch oft so.

  10. Avatar von Sneek
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    AW: Bewerbungsanschreiben - oder nicht?

    Eine Doktorandenstelle oder sonst eine Stelle im wissenschaftlichen Bereich ist doch wieder was anderes.

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