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  1. Inaktiver User

    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Da bin ich nicht sicher. Auch das zweite ist für extrinsisch motiviert.
    Intrinsisch heisst für mich (aber vielleicht ist meine Definition zu eng - ich hab die allerdings gerade erst in meinem Weiterbildungsstudium um die Ohren geschlagen erhalten...): ich tue etwas, weil es mir Spass macht. Ich ziehe Freude aus dem, was ich tue (am Tun an sich - nicht aus dem, was daraus erwächst oder was ich daraus erhalte)
    Du hast Recht mit Deinem Einwand, diese Begrifflichkeiten sind nicht in jedem Kontext klar definiert, weswegen die Verwendung für die Diskussion hier keinen Mehrwert bringt. Ich hätte sie nicht einbringen sollen.
    Was ich gemeint hatte (an Mary gerichtet), war, dass doch jede Persönlickeitstypologie davon ausgeht, dass es einen angeborenen Unterschied darin gibt, ob jemand seine Messlatte primär in sich selbst trägt oder ob jemand seine Messlatte primär immer wieder an anderen ausrichtet... und natürlich, ob jemand überhaupt mit Messlatten arbeitet.

  2. Avatar von Horus
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    dass es einen angeborenen Unterschied darin gibt, ob jemand seine Messlatte primär in sich selbst trägt oder ob jemand seine Messlatte primär immer wieder an anderen ausrichtet.
    Ja, das ist wohl so.
    Ich finde übrigens schon, dass die Motivationstheoriediskussion was bringt in diesem Kontext. Wenn nämlich jemand eher extrinsischen Motiven heraus handelt, wird er anderen Personen tendenziell ähnliche Motive für deren Handeln "unterstellen", wie er sie selber hat (wir alle beurteilen andere Personen immer ausgehend von uns selbst). Und das kann dann zu dem hier geschilderten Unverständnis führen, wie denn jemand, der "nicht viel geleistet hat, auf das er stolz sein kann" zufrieden sein kann.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  3. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    @Galah: Danke dir. (Ich bin übrigens von Haus aus Psychiater und auf Entwicklungspsychologie spezialisiert. Daher die Frage. Deine Quellen in allen Ehren, die sind jedoch für meine Belange zu alt und ungenau. Tut aber hier nichts zur Sache, ich hatte auch nur aus Interesse gefragt.)

  4. Avatar von chaos99
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Ich finde es immer sehr müssig, Aus angeblich(!) angeborenen Charakterzügen und Kindheitsprägung heraus sich darzustellen, Kausalitäten zu entwickeln und so sein Handeln im Jetzt zu rechtfertigen.

    Jeder Mensch wird im Leben beeinflusst und geprägt.
    Ich selber, schaue ich zurück, kann 2-3 Punkte benennen zwischen Kindheit und Gegenwart, die mich entscheidend beeinflusst haben für meinen Habitus.

    Und ich war bis 18 noch ein ganz anderer Mensch.
    Die Punkte, die in dem Alter kamen, waren aber nicht initiiert durch Andere, sondern waren meine alleinigen Reaktionen.
    Da interessiert es mich null, was davon angeboren war.

    Mich dann weiter verändert habe ich mich durch Nachdenken über Handeln und Folgen. ..auch dann ausgelöst durch andere Menschen.
    Erfahrung halt.

    Nicht, weil ich es im Gen habe.
    Geändert von chaos99 (25.05.2019 um 10:00 Uhr)


  5. Registriert seit
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich empfehle als ergänzende Lektüre das Buch "Anleitung zum Unglücklichsein"....Der sicherste Weg , permanent unglücklich zu sein, ist der permanente Vergleich mit anderen Menschen....Wenn man sucht, wird man immer irgendwas oder irgendwen finden, dem es im Vergleich besser geht, der mit viel weniger Aufwand viel mehr erreicht hat usw. Erst wenn man für sich die eigenen Glücksumstände definiert, wird das wesentlich anders und besser....
    Genau so ist es.
    Denn für jeden Menschen sind andere Dinge wichtig, so dass manches, was der eine errungen hat, den anderen überhaupt nicht interessiert (was der eine aber natürlich gar nicht verstehen kann, denn der andere hat ja ein völlig anderes Welt- und Selbstbild).


  6. Registriert seit
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Zitat Zitat von AE90 Beitrag anzeigen
    Ich finde es gut, wenn man Ziele hat im Leben. Daher hat mich die Hausfrauen Story so getriggert. Mir kann keiner erzählen, dass eine Hausfrau mehr respektiert wird, außer vielleicht in reaktionären Heimatkreisen, als bspw eine erfolgreiche Anwältin oder Architektin.
    Das sind aber doch zwei Punkte, die gar nichts miteinander zu tun haben.
    Ich z.B. habe so einige Ziele im Leben erreicht, die zum einen mit meinem Job überhaupt nichts zu tun haben und zum anderen den meisten gar nicht bekannt sind. Respekt dafür interessiert mich nicht die Bohne, sondern das Ziel an sich und der Weg dahin.

    Und was Respekt allgemein angeht: Zunächst mal nehme ich hin, dass jemand z.B. erfolgreiche Anwältin ist. Respekt wird daraus erst, wenn die Person damit etwas anfängt, was in meinen Augen "wertvoll" ist. Einfach nur Erfolg haben, begründet für mich keinen Grund, Respekt vor jemandem zu haben.
    Und da sind wir wieder bei dem Problem, wenn die eigenen Ziele stark auf Anerkennung von außen gerichtet sind: Das kann man nicht beeinflussen.

  7. Inaktiver User

    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Zitat Zitat von AE90 Beitrag anzeigen
    Watzlawick habe ich übrigens gelesen, passt aber auf mich nicht.
    Stolz auf die eigenen Leistungen finde ich deutlich sinnvoller als Stolz auf die Leistungen Dritter (Kinder, Fußballspieler, Päpste), mit denen man faktisch nix zu schaffen hat, da diese eben von Dritten erbracht werden. Ich habe - niemand hier kennt meinen sozialen und psychosozialen Hintergrund - verdammt viel erreicht und bin darauf auch sehr stolz. Das hat mit Posen nix zu tun. Ich weiß, was ich jetzt schon erreicht habe und bin zuversichtlich, dass ich in 20 Jahren recht viel geschafft haben werde.
    Mein Eindruck ist ein anderer.....Ich nehme Dich als permanent vergleichend und nicht unbedingt glücklich in sich ruhend wahr....Ehrgeizig, ja, aber immer nach rechts und links schielend, ob es jemand besser, leichter hat....

  8. Inaktiver User

    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Respekt resultiert übrigens aus Position, Fachwissen und PERSÖNLICHKEIT......Letzteres muss man sich ziemlich hart erarbeiten....


  9. Registriert seit
    05.09.2018
    Beiträge
    4.589

    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Update:

    Ich habe hier 2 (!) Zusagen, in beiden Fällen wussten die Entscheider von meinen Heiratsplänen, beide Stellen sind im Großraum Rhein-Main.


    Zeigt mir, dass es richtig war, hier irgendwann auszusteigen.


  10. Registriert seit
    21.04.2014
    Beiträge
    11.208

    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Glückwunsch! Dann mal einen guten Start.

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