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  1. Registriert seit
    05.09.2018
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    BlueVelvert:
    Erstmal vielen vielen Dank für den konstruktiven Beitrag.

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Ist das denn für dich so schlecht nachvollziehbar?
    Prinzipiell nicht.
    Ich habe in der aktuellen Schleife tatsächlich gar nicht gefragt, was ich noch tun könne, ich äußerte nur meine Frustration darüber, dass auf eine Stelle, bei der ich alle Anforderungen erfülle, eine sehr schnelle Absage kam.

    Der Rest geriet irgendwie außer Kontrolle.

    (Edit: man geht, wenn man nichts Genaueres weiß, einfach als Außenstehender bei einem MINT Fach davon aus, dass auch ein Berufsanfänger täglich mindestens 5 Jobs findet, auf die er sich in einem Ballungsraum wie dem deinen bewerben kann. Dann weiß man noch, dass du eine gute Quote an Einladungen hattest. Logischerweise überschätzt man die Anzahl der bisher stattgefundenen Bewerbungsgespräche bei weitem und vermutet, es muss irgendwie an der Gesprächsführung etc. liegen. Verständlich?)

    Doch, das erklärt es gut, danke.
    Warum habe ich das nicht gesehen?
    Nun, ich kenne hier kaum Berufsanfänger, und die, die ich anderswo kenne, haben sich noch deutlich seltener beworben als ich und vermutlich genau deswegen recht lange gebraucht - ich kenne persönlich tatsächlich niemanden, der es auf mehr als 2 Bewerbungen im Monat(!) (da liege ich deutlich drüber) gebracht hätte, von daher habe ich vermutlich völlig falsch eingeschätzt, was als "üblich" gilt, danke für die Aufklärung .

    Willst du denn überhaupt in der Industrie arbeiten? Ich denke manchmal, dein Wunsch nach einer Doktorandenstelle ist so stark, dass du unbewusst schon dafür sorgen könnest, dass es mit einem Job in der Industrie nichts wird. Was sind deine Bedenken, kennst du die wirklich?
    Kannst Du die Frage nochmal stellen? Ich weiß nicht, was mit "kennst Du die wirklich?" gemeint ist.
    Den Eindruck hattest du bisher noch nicht vermittelt, jedenfalls denke ich das. Aber gut zu wissen!
    Gut, daran muss ich also arbeiten.

    ich glaube, dass denken hier aber viele und kommen deshalb mit guten oder gut gemeinten Ratschlägen um die Ecke. Vielleicht solltest du zukünftig noch stärker betonen, was du möchtest (und was nicht) wenn du was schreibst? Mir ist das schonmal in einem anderen Thread von Dir aufgefallen, da ging’s um ein ganz anderes Thema und ich hab auch nicht mitgeschrieben.
    Das habe ich versucht - es hat nicht wirklich funktioniert.


  2. Registriert seit
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Also, zur Zahl der Bewerbungen sag ich mal nichts, das hat mich jetzt echt geplättet.

    Würde denn eine Promotionsstelle in diesem Fall eine echte Zukunftsperspektive (= weitere Karriere an der Uni?) beinhalten oder steht man dann nach ein paar Jahren genau so da wie jetzt?
    In meinem Bereich gibt es sehr viele Industriestellen, für die eine Promotion zwingend vorausgesetzt wird.

    Das habe ich hier deshalb nicht geschrieben, weil ich befürchtete, dann würde mir wieder unterstellt, ich wolle gar nicht wirklich promovieren - ich würde auch ohne diese Industriestellen promovieren wollen, aber diese Situation erhöht natürlich die Chancen auf eine Stelle danach.


  3. Registriert seit
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ich finde die Forderung nach deutschlandweiter Umzugsbereitschaft meist unangebracht - es gibt Leute, die das selbst so gehandhabt haben, oder handhaben würden.

    Aber, und das kommt vor, hier jeden als im Grunde arbeitsunwillig hinzustellen, der nicht bereit ist, weit weg zu ziehen, geht zu weit.
    Aber als extremst ... merkbefreit?

    Himmel, am Studienort scheint es ja ein Klacks, eine Stelle zu bekommen, also beweg Deine 4 Buchstaben dorthin, schaff zwei Jahre, dann hast Du Deine Berufserfahrung und vielleicht sogar eine Promotionsstelle!
    Das nennt mensch im Allgemeinen „realitätsverbunden“.
    Was zum Dunnerlittchen spricht gegen einen Umzug?

    Oder bleib da wo Du bist, jammer‘ noch ein bisschen rum, finde noch lange keine Stelle, werde dann schwanger und endlich endgültig offiziell Hausfrau.
    "Der Klügere gibt nach" heißt es - solange, bis die Dummen an der Regierung sind, oder was?

  4. Avatar von Sneek
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    In meinem Bereich gibt es sehr viele Industriestellen, für die eine Promotion zwingend vorausgesetzt wird.
    Auch für Leute, die dann immer noch keine Erfahrung in der Industrie haben und bald 40 sind?

  5. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ich habe in der aktuellen Schleife tatsächlich gar nicht gefragt, was ich noch tun könne, ich äußerte nur meine Frustration darüber, dass auf eine Stelle, bei der ich alle Anforderungen erfülle, eine sehr schnelle Absage kam.
    Ja, das frustriert, aber dafür kann’s ja mehrere Gründe geben, vielleicht komme ich da später nochmal darauf zurück.

    Der Rest geriet irgendwie außer Kontrolle.
    Bri halt. Oder halt „the Internet“.

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Doch, das erklärt es gut, danke.
    Warum habe ich das nicht gesehen?
    Nun, ich kenne hier kaum Berufsanfänger, und die, die ich anderswo kenne, haben sich noch deutlich seltener beworben als ich und vermutlich genau deswegen recht lange gebraucht - ich kenne persönlich tatsächlich niemanden, der es auf mehr als 2 Bewerbungen im Monat(!) (da liege ich deutlich drüber) gebracht hätte, von daher habe ich vermutlich völlig falsch eingeschätzt, was als "üblich" gilt, danke für die Aufklärung .
    Zwei Bewerbungen im Monat, das haut mich wirklich um und zwar egal für welchen Beruf. Wie kommt das? So auf Anhieb kommt einem da automatisch ein übersteigertes Anspruchsdenken in den Sinn, aber wahrscheinlich ist es was anderes?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Kannst Du die Frage nochmal stellen? Ich weiß nicht, was mit "kennst Du die wirklich?" gemeint ist.
    Ich frage mich, ob du überhaupt in der Industrie arbeiten willst. Gibt es Bedenken hinsichtlich eines Jobs in der Industrie? Hast du dich diesen Bedenken mal gründlich gestellt? Es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen sich selbst sabotieren, aus den verschiedensten Gründen. Galah hat sowas erwähnt, glaube ich. Ich kenne sowas von Frauen Ü50, die mit ihrem jetzigen Job unzufrieden sind und die ahnen, dass sie sich eigentlich früher oder später einen neuen Job suchen sollten, sonst sind sie irgendwann arbeitslos. Die suchen vordergründig und können einen abendfüllenden Vortrag darüber halten, was sie schon alles versucht haben, sabotieren aber unterbewusst jede Jobchance so gründlich, dass sie nichts Neues finden - weil sie aus der Komfortzone, in der nicht alles toll ist, die sie aber kennen, nicht raus wollen. Oft noch nichtmal dann, wenn sie mittlerweile arbeitslos sind. Wenn’s nicht hundertprozentig alle Kriterien erfüllt, wird es sabotiert.

    Ich glaube zu wissen, dass du lieber eine Doktorandenstelle hättest. Sind das wirklich lauter rationale Gründe oder ist diese Umgebung Dir einfach lieber, weil Komfortzone? Es wäre ja nicht schlimm, wenn’s so wäre, es dient nur der Klarheit, sich damit auseinander zu setzen und dann aber auch einen Plan B zu erarbeiten (=Industrie), wenn Plan A (=Doktorandenstelle) bis zum Zeitpunkt X nicht klappt, der beinhaltet, dass du dich mit den Vorzügen von Plan B auseinander setzt. Also nur, falls es so wäre, ist ja eine rein Hypothese bisher.

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Das habe ich versucht - es hat nicht wirklich funktioniert.
    Ist aber auch schwierig hier. Ich lese manchmal Beiträge und denke mir auch „wo bitte soll die TE das denn bitteschön behauptet haben?“.
    Gut: der Knopf meiner Lieblingsjeans geht wieder zu. Schlecht: ich habe sie nicht an.
    Geändert von BlueVelvet06 (19.05.2019 um 16:33 Uhr)


  6. Registriert seit
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Ich möchte mal ein für dich da lassen, Blue Velvet.

    Es ist schön, deine Beiträge zu lesen!

  7. Avatar von huppsi
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Für eine Promotion in einem MINT Fach braucht man ausgesprochen viel Frustrationstoleranz, Duchhaltevermögen, Fleiß und Ehrgeiz. Wenn du schon mit dem Studium so ewig gebraucht hast, würde ich dir vom promovieren dringend abraten. Danach bist du Ende 30/Anfang 40 und hast immer noch keine Berufserfahrung. Es gibt auch gute Jobs in der Industrie ohne die Voraussetzung Promotion. Die Jobs, auf die du abzielst, gehen an Leute um die 30 mit fertiger Promotion.

  8. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Zitat Zitat von Katzir Beitrag anzeigen
    Ich möchte mal ein für dich da lassen, Blue Velvet.

    Es ist schön, deine Beiträge zu lesen!
    Oh, dankeschön!
    Gut: der Knopf meiner Lieblingsjeans geht wieder zu. Schlecht: ich habe sie nicht an.

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