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  1. Registriert seit
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Kommt auf das Fach an. In dem Fach (MINT), das ich zuerst studiert hatte, war alles hochakademisch, und sobald man da die Nase aus dem Elfenbeinturm ins Berufsleben gesteckt hatte, war man pfui und wurde nie mehr wieder rein gelassen.
    Das gibt es zwar heute auch noch, aber seltener.

    Impactfaktoren werden wichtiger, heißt, auch das theoretischste Fach muß heute zeigen, wo es, ganz praktisch, nützt. Das dürfte auch ein Grund hierfür sein:


    Herr Thrace hat ein anderes MINT-Fach studiert und nach 10 Jahren Tätigkeit in der freien Wirtschaft nun eine wissenschaftliche Uni-Stelle ergattert, wo er seine vor zig Jahren angefangene Promotion nun fertig machen kann.
    In fast allen Fächern wird Praxiserfahrung heute anders gewertet als vor zehn, zwanzig Jahren.

    Das Ding mit dem Elfenbeinturm -einsames Genie forscht vor sich hin- ist einfach überholt.


  2. Registriert seit
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Zitat Zitat von Katzir Beitrag anzeigen
    In fast allen Fächern wird Praxiserfahrung heute anders gewertet als vor zehn, zwanzig Jahren.

    Das Ding mit dem Elfenbeinturm -einsames Genie forscht vor sich hin- ist einfach überholt.
    Das setzt aber voraus, dass man in dem Fach auch arbeiten kann, um Praxiserfshrung zu sammeln. In meinem Fach war und ist das nicht so, da gibt‘s keine Jobs.

    Herr Thrace wird dagegen an der Uni ungefähr das machen, was er in der Firma auch gemacht hat. Da ist der Übergang fließend.
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
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  3. Avatar von Vienna__
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Wobei meine persönliche Erfahrung die ist, dass die Fachabteilungen bei den formalen Dingen viel strenger sind. Da kommt öfter mal ein „hat XY gemacht / nicht gemacht, geht ja gaaaa nicht!“ Persönliche Erfahrung, nicht repräsentativ.
    Das kann ich aus unserer Sicht - der Fachabteilung - nur bestätigen. Ja, wir wollen ein korrektes Anschreiben etc.

    Aber das ist sicher nicht allgemeingültig, sondern hat ja viel mit dem Job an sich zu tun, auf den man sich bewirbt. Daher finde ich es schwer, wenn man den Job und die erforderlichen Voraussetzungen nicht kennt, hier überhaupt Aussagen zu machen. Es ist sicherlich ein Unterschied, ob ich mich nun z.B. als Jurist bewerbe oder als Molekularbiologe in der Forschungsabteilung eines Unternehmens, was die Bewerbung an sich angeht.


  4. Registriert seit
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Kommt auf das Fach an. In dem Fach (MINT), das ich zuerst studiert hatte, war alles hochakademisch, und sobald man da die Nase aus dem Elfenbeinturm ins Berufsleben gesteckt hatte, war man pfui und wurde nie mehr wieder rein gelassen.
    Sehr interessant. Warum? Ich glaube, mal gelesen zu haben, welches Fach du meinst. Hätte nie gedacht, dass es in der Wirtschaft dafür wenig Verwendung gibt... ich kenne jemand, der das studiert hat und als Leiter in einem Labor arbeitet.

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Hier nicht, gar nicht. Mag sein, dass du dich im Vorstellungsgespräch so präsentierst, mag sein, dass du hier negativer rüberkommst als du tatsächlich bist, aber ich sehe bei dir sehr viel negative Energie. Ein neutraler Sachverhalt wird von dir fast immer negativ aufgefasst, zieht sich durch alle Threads. Nicht böse gemeint, ist ein Hinweis auf das gap zwischen Selbstbild und Fremdbild.


    Noch nie auf die Idee gekommen, dass das auch daran liegen könnte, dass du die jeweilige Geschichte vollkommen einseitig von einer Person geschildert bekommen hast und die Version der Gegenseite gar nicht kennst? Was meinst du, was ich dir für Stories erzählen könnte oder andere hier?

    Wie auch immer, Loyalität, Ehrlichkeit und Integrität sind keine Einbahnstraße. Ich wundere mich immer, wenn so eine Argumentation wie deine kommt, nämlich irgendwann gabs irgendwo im Universum einen Arbeitgeber, der einen Arbeitnehmer schei.sse behandelt hat und deshalb wäre es vollkommen in Ordnung, wenn man selber sich weder loyal, noch ehrlich und schon gar nicht integer verhält. Hä? was ist die Logik bei dieser Argumentation? Du misst da mit zweierlei Maß, AE90, ich bin nicht dir erste, die dir das sagt.

    Für mich hat das einen Wert an sich, wenn ich mich anderen gegenüber, Freunden, Kollegen und allen meinen Vertragspartnern, nach meinen eigenen Maßstäben für Integrität und Ehrlichkeit verhalte. So, wie ich das für richtig halte und auch noch durchgehend. Weil ich mich sonst schäbig fühlen würde. Jemand, der nur ehrlich und integer ist, solange er einen persönlichen Vorteil davon hat und diese Werte über Bord wirft, wenn ein bisschen schwierig wird oder weil anderswo ein Vorteil winkt, ist für mich nicht loyal oder ehrlich. Der tut nur so.

    AE90, du hast hohe Ansprüche an andere. Das wird auf Dauer nur funktionieren, wenn sich das die Waage hält, ein Ungleichgewicht führt immer zu Problemen.
    Das stimmt alles...ich finde auch nicht, dass ich eine illoyale AN bin. Bzw. woran macht man sowas fest, außer an gefakten AU, die ich nicht habe. Ich denke, ich bin in den VG positiv, weil ich mich freue und die Chance direkt vor mir habe. Das motiviert mich. Wenn ich hier alles schreibe und zerdenke, fokussiere ich mich wieder auf das negative und mache mir Gedanken. So betrachtet bin ich da schon negativ, das stimmt leider. Aber eben nicht nur. in Natura bin ich durchaus fröhlicher und manchmal auch freundlicher. ;)
    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen

    Wobei meine persönliche Erfahrung die ist, dass die Fachabteilungen bei den formalen Dingen viel strenger sind. Da kommt öfter mal ein „hat XY gemacht / nicht gemacht, geht ja gaaaa nicht!“ Persönliche Erfahrung, nicht repräsentativ.
    Formale Dinge = Adresse? Oder was meinst du?


  5. Registriert seit
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Ich bin immer davon ausgegangen, ein einziger Typo irgendwo (also nicht nur im Namen des Ansprechpartners) und das war es, ich bin raus.

    Was insofern dämlich ist, als so etwa ein Drittel der Stellenanzeigen irgendwo einen für mich klar erkennbaren Typo haben, und kaum ein Bewerber wird die deswegen aussortieren.

  6. Avatar von huppsi
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Das setzt aber voraus, dass man in dem Fach auch arbeiten kann, um Praxiserfshrung zu sammeln. In meinem Fach war und ist das nicht so, da gibt‘s keine Jobs.
    Ich kenne etliche Beispiele von Leuten Deines Fachs, die in der Wirtschaft Karriere gemacht haben. Grade jetzt fängt in unserer Abteilung einer an in guter Position...Ende 30, 10 Jahre Erfahrung nach Promotion, Jahreseinkommen summa summarum sicher 180-200k€

  7. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Kara hat nie behauptet, dass niemand, der griechische Fassbaukunst studiert hat, einen Job bekommen hat.
    Aber es gibt Fächer, die es einem leichter machen.

    Und jetzt sollten wir uns doch eher wieder Saetiens Fragen zuwenden.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  8. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ich bin immer davon ausgegangen, ein einziger Typo irgendwo (also nicht nur im Namen des Ansprechpartners) und das war es, ich bin raus.
    Tatsächlich ein Schreibfehler im Namen des Ansprechpartnes dürfte oft ein Ausschlusskriterium sein.
    Ebenso als Bürovorsteherin oder Lektorin.

    Ansonsten ist es eine Frage der Befindlichkeite des Auswählenden und eine Frage von Angebot und Nachfrage.
    Wenn ich für einen Job nur drei Bewerber habe, fällt es in der Regel leichter die fachlich qualifizierteste herauszufinden und wenn ich einen Zoopfleger oder eine promovierte Physikerin suche, dann ist Rechtschreibung kein so wesentliches Kriterium.

    Wenn ich auf eine Stelle 150 Bewerbungen habe, kann ich nicht wirklich alle mit der gleichen Wertschätzung prüfen und dann kann es auch dazu kommen, dass ich wegen Rechtschreibfehlern oder anderen noch willkürlicherer Kriterien aussiebe.


    Ergo grundsätzlich sollte man Bewerbungen nochmal kritisch gegenlesen lassen - auch auf Rechtschreibung und Grammatik.
    Aber nur selten wird die Rechtschreibung in deinem Bereich wirklich entscheidend sein, aber es hinterlässt eben einen Eindruck.
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  9. Registriert seit
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    Ja - ich habe so ein Talent dazu immer irgendwo noch was zu übersehen, egal wie oft ich auch drüberschaue.

    Es sind fast nie Sachen wo ich wirklich nicht weiß wie man das Wort schreibt, sondern echte Tippfehler - und nie mehr als einer, aber auch so gut wie nie weniger, selbst mit Gegenlesen rutschen noch locker 1/3 der Fälle durch.

    Das (also immer genau ein kleiner Fehler im Text) schleppe ich seit der Grundschule mit mir herum und es nervt wirklich.

  10. gesperrt
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    AW: Allgemeine Fragen zum Berufsanfang

    es gibt doch korrekturprogramme....

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