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  1. Registriert seit
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    B
    Trotzdem haben sich schon Menschen ohne Fahrerlaubnis beworben. Menschen, die zwar eine Fahrerlaubnis haben, aber seit 10 Jahren nicht mehr gefahren sind. Menschen, die überrascht sind, dass man so viel unterwegs ist. Menschen, die überrascht sind, dass es keine Sekretärin gibt, die ihnen Material und Utensilien richten. Menschen, die überrascht sind, dass sie die Termine selbst ausmachen.
    Rotfärbung von mir. Es war durchaus auch die Rede von Menschen mit sehr wenig Fahrpraxis.

  2. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Es soll auch noch andere Bewerber geben als Hochschulabsolventen. In den Alterskohorten darüber dürfte ein Führerschein schon noch Standard sein.
    Hier in Berlin kenne ich tatsächlich erstaunlich viele Menschen (zwischen 18 und 40) die keinen Führerschein haben, weil sie ihn nicht brauchen - war für mich (und ich komme nicht vom Land) sehr überraschend.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
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  3. Registriert seit
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Da nur wenige das Thema Fahrerlaubnis in den tabellarischen Lebenslauf schreibt oder im Anschreiben erwähnt, können wir das erst im Vorstellungsgespräch abfragen.
    Da würde ich bei der (doch meist telefonischen?) Einladung zum Vorstellungsgespräch das doch gleich mal abklären... bevor alle lange Wege und Mühe und Zeit auf sich nehmen.

    Zum Problem der TE würde ich vermuten:

    - sie befürchten, dass sie schwanger wird, aber das darf man ja nicht sagen drum kommt eine blöde Ausrede
    - Es ist eine Firma, die "Einarbeitung" nicht versteht.
    - oder die HR hat tatsächlich die Anforderungen der Fachabteilung sehr falsch interpretiert.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  4. Registriert seit
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Zum Problem der TE würde ich vermuten:

    - sie befürchten, dass sie schwanger wird, aber das darf man ja nicht sagen drum kommt eine blöde Ausrede
    - Es ist eine Firma, die "Einarbeitung" nicht versteht.
    - oder die HR hat tatsächlich die Anforderungen der Fachabteilung sehr falsch interpretiert.

    gruss, barbara
    Hallo Bae,

    ersteres kann ich ausschließen.
    Ich habe nämlich schon zwei Kinder. Ist in meinen Lebenslauf so ersichtlich.

    Deshalb bin ich auf Jobsuche. Würde gerne Vollzeit arbeiten, hier bei meinem aktuellen AG geht nur Teilzeit.

    Ich glaube Punkt 3 trifft auf mich zu.

    BTW, in der Stellenanzeige steht drin, Fähigkeiten in xy sind wünschenswert. Es war keine Mussfertigkeit.

    Und formal habe ich somit alle Kriterien erfüllt.

    Aber spannend es mal von der anderen Seite zu lesen.

  5. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Gibt es wirklich so viele Menschen ohne Führerschein oder tummeln sich die nur alle in Eurem Bereich? Dass man den Umfang der Fahrtätigkeit falsch einschätzt, kann ich noch verstehen.
    Ich weiß es nicht, ob es so viele sind. Das angesprochene "Großstadtproblem" ist mit ein Grund. Es ist hier nicht notwendig einen Führerschein zu haben, wenn man nur innerhalb der städtischen Grenzen fährt.

    Wir waren am Anfang naiv und glaubten "Führerschein ist Pflicht" reicht als Ausschlusskriterium in der Stellenanzeige.

    Das mit der nicht-vorhandenen Fahrerlaubnis war auch nur ein banales Beispiel, wie Stellenanzeigen gelesen oder von Bewerbern interpretiert werden.

    Wer sich für eine Vollzeitstelle im Außendienst bewirbt und in der Probezeit verwundert ist, dass er täglich im Außendienst ist bzw. sein soll und hier je nach Region bzw. Auftragslage 150 km täglich fährt (Dienstwagen)- dann weiß ich auch nicht.

    und das ist ein banales Beispiel. Wenn es dann an die Fachkompetenz geht und da auch klar gefordert wird und es dennoch nicht vorhanden ist, dann finde ich es logisch, wenn Bewerber nicht eingestellt werden.

    Wenn allerdings "wünschenswert" da steht, dann ist das eben ein Wunsch und der wird nicht immer erfüllt.

    „Eternal peace is probably overrated“ Klaus - The Umbrella Academy


  6. Registriert seit
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Ja. Aber für unseren Job ist ein Hochschulabschluss notwendig. D. h. die sind qualifiziert. Nur haben sie keine Fahrerlaubnis und bewerben sich trotzdem, obwohl es eindeutig in der Anzeige steht. Da nur wenige das Thema Fahrerlaubnis in den tabellarischen Lebenslauf schreibt oder im Anschreiben erwähnt, können wir das erst im Vorstellungsgespräch abfragen.
    Habt ihr mal in Betracht gezogen, vor dem Vorstellungsgespräch noch mehr Informationen einzuholen? Ich habe zwei A4 Seiten, da stehen Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen drauf, welche ich irgendwie gebrauchen könnte. Den geb ich die Personalabteilung mit der Bitte, ihn an den Bewerber zu senden, dass er mir da mal ein paar Kreuze je nach selbsteingeschätztem Kompetenzgrad setzt. Nicht alle Anforderungen sind gleich wichtig für mich, aber wenn ich den Zettel dann ausgefüllt zurückbekomme, sehe ich in 2 Minuten ob sich das Vorstellungsgespräch überhaupt lohnt. Spart viel Zeit, der PA, mir und dem Bewerber.
    Ganz ehrlich, die meisten Bewerbungen sind so nichtssagend das kann man vergessen. Des wegen muss es ja aber kein schlechter Mitarbeiter sein.


  7. Registriert seit
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Ich hatte mal ein Bewerbungsgespräch mit einer Personalerin, bei der ich das Gefühl hatte sie hat genau so eine Liste von der Fachabteilung bekommen und fragt die ab.

    Fand ich gut.


    Seltsam finde ich da immer: Genau das steht doch normalerweise im Lebenslauf bei den Kenntnissen?


  8. Registriert seit
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ich hatte mal ein Bewerbungsgespräch mit einer Personalerin, bei der ich das Gefühl hatte sie hat genau so eine Liste von der Fachabteilung bekommen und fragt die ab.

    Fand ich gut.

    Seltsam finde ich da immer: Genau das steht doch normalerweise im Lebenslauf bei den Kenntnissen?
    Sowas finde ich aber auch komisch, gerade weil die Fachabteilung mit dem Mitarbeiter arbeiten muss, sollte die sich auch stark in den Bewerbungsprozess einbringen. Sich da auf die PA zu verlassen ist bisschen verfehlt. Wie soll die PA überhaupt einschätzen können, wer mir taugt?

    Ich kenne keine Bewerbung, wo es wirklich so detailliert steht. Da stehen ja meistens nur 5 Punkte und die Ausbildung und man geht davon aus, dass es selbstsprechend ist. Ist aber sicher auch von der Stelle abhängig, die sich in der Zahl ihrer Anforderung stark unterscheiden.

  9. Avatar von Kikiri
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von primusinterpares Beitrag anzeigen
    Sowas finde ich aber auch komisch, gerade weil die Fachabteilung mit dem Mitarbeiter arbeiten muss, sollte die sich auch stark in den Bewerbungsprozess einbringen. Sich da auf die PA zu verlassen ist bisschen verfehlt. Wie soll die PA überhaupt einschätzen können, wer mir taugt?

    Ich kenne keine Bewerbung, wo es wirklich so detailliert steht. Da stehen ja meistens nur 5 Punkte und die Ausbildung und man geht davon aus, dass es selbstsprechend ist. Ist aber sicher auch von der Stelle abhängig, die sich in der Zahl ihrer Anforderung stark unterscheiden.
    Das verstehe ich ja auch nicht. Meine Chefs kennen die Abteilung als Qualität, Quantität und wissen, was noch gesucht wird. Diese Person sollte dazu passen. Am besten menschlich und fachlich .

    Die Personalabteilung sollte meiner Meinung nach nur für das Vertragliche da sein. Damit kennt sie sich aus. Sie kennt uns nicht, und auch die Aufgaben kann sie nicht einschätzen. Wie soll sie da jemanden passenden finden? Insbesondere wenn sie so schlau sind, den passendsten und bewährtesten Bewerber abzulehnen.
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!


  10. Registriert seit
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    ?..dass die Jobcenter von ihrem Klientel erwarten mindestens 10 Bewerbungen im Quartal nachzuweisen.
    Waren das schon immer so wenige?

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