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  1. Avatar von Vienna__
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von moonlady90 Beitrag anzeigen
    Für mich ist es halt jetzt doof.
    Verständlich. Du hättest den Job gerne gehabt.

    Aber Du solltest das nicht persönlich nehmen. Hier entscheiden - für die jeweilige entscheidende Person, in dem Fall die Fachabteilung - immer Dinge, die man selbst, als Bewerber, nicht nachvollziehen kann aber ich denke, auch nicht zwingend muss.

    Und eines ist auch klar: Unterm Strich hat immer - zumindest in meinen (große Firmen) - die Fachabteilung das Sagen, nicht HR. HR macht ihren Job. Sie sahen Dich als richtig für den Job. Aber sie sind nicht von der Fachabteilung. Und sie können in die Tiefe das gar nicht sehen, ob der jeweilige Bewerber wirklich der Richtig ist. Da sie schlichtweg nicht "vom Fach" und in dem Job nicht drin sind. Das ist aber nicht wertend gemeint. Das ist einfach so. Liegt in der Natur der Sache.

    Du wirst sicher einen guten Job finden. Alles Gute dafür!


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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Du wirst sicher einen guten Job finden. Alles Gute dafür!
    Danke. Ich suche weiter. Aufgeben ist nicht.


  3. Registriert seit
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von moonlady90 Beitrag anzeigen
    Bei mir ist es so, dass mich mich die Personalabteilung möchte, aber die Fachabteilung nicht.

    Ich finde es echt schade. Mich nervt am meisten, dass mir die Personalabteilung mir vermittelt hat, ich wäre die Top-Kanditatin und dann ist doch nichts draus geworden. Das ist ehrlich gesagt das, was mich am meisten stört.
    Das übliche Problem: die Fachabteilung macht Vorgaben, HR kann sie nicht erfüllen und schleppt irgendwas an, um eine Daseinsberechtigug zu haben, weiß aber sowieso, dass es nichts wird, aber sie haben halt was gemacht und nicht Däumchen gedreht. Sehr unfair von HR, Euch Kandidaten überhaupt Hoffnungen zumachen.


  4. Registriert seit
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Ich kann mich an eine Stelle erinnern, bei der zwei Kandidaten zur Wahl standen. Und man konnte sich nicht entscheiden. Beide waren am gleichen Tag zum 2. Vorstellungsgespräch eingeladen. Ich sass dabei, allerdings ohne Entscheidungskompetenz.

    An diesem Tag hatten wir extreme Probleme mit unserer Technik an der Ein und Ausfahrt. Das Gespräch war am Nachmittag, das gesamte Unternehmen war schon entnervt vom Schrankenzirkus. Egal ob Mensch oder Material, ständig staute sich irgendwas oder irgendwer.

    Will sagen - für die beiden Bewerber herrschten schon erschwerte Bedingungen, überhaupt zu uns zu kommen. Einer der Beiden geriet auch noch zwischen zwei Transporte mit seinem Fahrzeug, so dass er 20 Minuten zu spät kam. Der arme Kerl brauchte 40 Minuten von der Einfahrt bis zum Eingang.

    Da auch alle internen Gesprächsteilnehmer schwer genervt waren, waren die Bedingungen doppelt schlecht.

    Nachdem beide Gespräche durch waren, diskutierten die Entscheider noch herum, wer denn nun... Es gab keinen echten Unterschied. Aber wir hatten halt nur eine Stelle, obwohl wohl beide gerne angefangen hätten. Und wir auch beide gern gehabt hätten....

    "Sag mal deine Meinung, Sasapi" verlangte mein Chef. "einfach aus dem Bauch raus!"
    Das wollte ich nun gerade nicht. Ich fand Person B sympathischer, aber nur weil er so hübsche braune Augen hatte :)
    Das ist lächerlich und kein Kriterium. Während ich noch überlegte, wie ich unauffallig aus der Nummer heraus kam, sagte die um uns rumwuselnde Empfangskraft "Nehmt Person A! Er kam ja ohne eigene Schuld viel zu spät, ich habe mich dreimal bei ihm entschuldigt, das ist echt peinlich... Aber er hatte die Ruhe weg. So gelassen und freundlich. Ich wäre ja mit den Nerven am Ende gewesen, noch bevor ich überhaupt hier gesessen hätte... Aber er wirkte so, als ob es das Normalste von der Welt ist, wenn man mit seinem Wagen zwischen zwei Megalinern steckt. "

    Das gab dann den Ausschlag.


  5. Registriert seit
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von NurZuGast Beitrag anzeigen
    Das übliche Problem: die Fachabteilung macht Vorgaben, HR kann sie nicht erfüllen und schleppt irgendwas an, um eine Daseinsberechtigug zu haben, weiß aber sowieso, dass es nichts wird, aber sie haben halt was gemacht und nicht Däumchen gedreht. Sehr unfair von HR, Euch Kandidaten überhaupt Hoffnungen zumachen.
    Dazu passt aber meiner Meinung nach nicht, dass man dem Bewerber sagt, er sehr der Beste im Rennen.
    Ich habe schon andere Vorstellungsgespräche gehabt, wo es nicht funktioniert hat. Mittlerweile weiß ich, es ist gut, dass ich manchen Job nicht bekommen habe.
    Deswegen sind Vorstellungsgespräche da. Es muss auch "menschlich" passen.

    Und ja, ich empfinde es an unfair, dass man mir suggeriert hat, ich hätte die besten Chancen.

  6. Avatar von Vienna__
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von NurZuGast Beitrag anzeigen
    Das übliche Problem: die Fachabteilung macht Vorgaben, HR kann sie nicht erfüllen und schleppt irgendwas an, um eine Daseinsberechtigug zu haben, weiß aber sowieso, dass es nichts wird, aber sie haben halt was gemacht und nicht Däumchen gedreht. Sehr unfair von HR, Euch Kandidaten überhaupt Hoffnungen zumachen.
    Klare, auch wenn etwas krasse Worte. Aber ja, im Endeffekt ist es so. Ich kenne das auch nicht anders über viele Jahre. Und nicht zu vergessen, die internen "Differenzen" zwischen HR und Fachabteilungen. So eine "große Liebe" ist das was meine Erfahrung angeht nicht. HR steht ja meist unter großem Druck von Seiten der Fachabteilungen. Sie sind interne Dienstleister und haben zu liefern. So sieht es eben die Fachabteilung. Ich höre das auch oft von den eigentlichen Chefs, "was machen die eigentlich?" usw.


  7. Registriert seit
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Ist es auch. Man hätte wenigstens deutlich sagen können, dass die letzte Entscheidung bei XY liegt.

    Ich bekomme auch manchmal Bewerbungen zum Vorsortieren, da denke : Hat sich die Kollegin von HR vertan? Da passt ja kaum die Grundlage... Und dann fragt man, was haste dir denn dabei gedacht, dann kommt sowas wie : Der Markt ist ja so leer gefegt...
    Ja, ist er.
    Aber es hat doch keinen Sinn, wenn nicht mal die Grundlagen erfüllt sind. Davon hat doch niemand was.

    Ich finde es teilweise schon angenehmer, wenn ich direkt mit den Zeitarbeitsfirmen zu tun habe. Da bekomme ich ein vernünftiges Dossier und in aller Regel eine kurze Erklärung, warum dieser Bewerber, der auf den ersten Blick nicht passt, doch in Frage käme... Und nicht Unterlagen, die gerade "im Pool" sind. Unsere HR ist da oft sehr kreativ....
    Geändert von Sasapi (12.03.2019 um 22:38 Uhr)

  8. Avatar von Vienna__
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von moonlady90 Beitrag anzeigen

    Und ja, ich empfinde es an unfair, dass man mir suggeriert hat, ich hätte die besten Chancen.
    Das muss aber aus HR-Sicht nicht falsch und gelogen sein. Aber es ist HR-Sicht. Und als genau das sollte man sie sehen. HR hat auch einen schweren Stand mittlerweile. Zig frei arbeitende Headhunter etc., Xing, LinkedIn usw.


  9. Registriert seit
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von moonlady90 Beitrag anzeigen
    Dazu passt aber meiner Meinung nach nicht, dass man dem Bewerber sagt, er sehr der Beste im Rennen.
    Für HR schon, jedoch haben die eben oft keine wirkliche Ahnung in der Tiefe wer gebraucht wird und faseln sonstiges daher. Ich gehe davon aus, dass es so gelaufen ist: Fachabteilung hat Senior angefordert, dieser ist nicht zu finden, dann hat HR halt Junior eingeladen, der Fachabteilung wahrscheinlich erst kurz vorher die CVs gegeben. Dann fand das Gespräch halt statt. Danach hat Fachabteilung HR gesagt, dass keine Junior gesucht werden und HR lügt Dich jetzt an, Fachabteilung hätte sich umentschieden.

    Und ja, ich empfinde es an unfair, dass man mir suggeriert hat, ich hätte die besten Chancen.

    Auf solches Blabla sollte man sowieso nie irgendwas geben oder gar ernst nehmen!


  10. Registriert seit
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    AW: Lieber keinen Mitarbeiter einstellen, als einen "falschen"?

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Klare, auch wenn etwas krasse Worte. Aber ja, im Endeffekt ist es so. Ich kenne das auch nicht anders über viele Jahre. Und nicht zu vergessen, die internen "Differenzen" zwischen HR und Fachabteilungen. So eine "große Liebe" ist das was meine Erfahrung angeht nicht.
    Nach über 30 Jahren, in denen ich versuche HR klar zu machen, wen oder was ich für meine Projektteams brauche und sie mir gerne Javaentwickler anschleppen, wenn ich C++ brauche, Seniors für Juniors und Vice versa oder ähnliche Gimmicks, ist da kein Potential mehr für Schnörkel.
    Ich bin dann auch immer im Zwiespalt, ob ich den Termin dann ganz platzen lassen soll und den Bewerber damit vor den Kopf stosse oder mich durchkämpfe und HR in den sauren Apfel der Absage nach dem Termin beißen lasse. Bei Kandidaten, von denen ich denke, ich könnte sie in absehbarer Zeit woanders gebrauchen, mache ich den Termin, bei den anderen cancele ich.

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