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  1. Registriert seit
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    AW: Desillusionierung Berufsanfang

    Zitat Zitat von knuffl Beitrag anzeigen
    Und als gut gemeinter Rat: Du wirkst für dein jugendliches Alter zu selbstüberzeugt. Da würde ich ein wenig vom Gas gehen, das kommt schon beim Lesen unsympathisch rüber.
    Danke für den Hinweis. Das werde ich beachten.
    Aber andererseits, wer will denn einen Bewerber, der sich nix zutraut? ich versteh das nicht.


  2. Registriert seit
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    AW: Desillusionierung Berufsanfang

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Es gibt ja erst 64 Beiträge und wenn man sorgfältig liest, gibt es wohl enorme zwischenmenschliche Probleme zusätzlich zu den Problemen, die mit der eigentlichen Arbeit zusammenhängen.
    Vermutlich also eher insgesamt kein berufsbedingtes Problem.
    Das eine schließt nicht aus, dass der Job fachlich völlig langweilig und uninteressant ist. Ich wäre dir verbunden, wenn du deine persönlichen Affronts, die du freilich recht geschickt verpackst, zurückhalten könntest.


  3. Registriert seit
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    AW: Desillusionierung Berufsanfang

    Ich glaube, solche Geschichten könnte jede erzählen, die den direkten Einstieg hinter sich hat....

    TE, ich finde deinen Ton auch reichlich unverschämt.
    Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen : Wenn du schon das Arbeitsleben so anstrengend findest, dann komm gar nicht erst auf die Idee, Kinder zu bekommen.

    Ich kenne beides. Ich hatte Ausbildung, Studium, 8 jährige Berufserfahrung bevor ich die Töchter 2 und 3 bekam und 12 Jahre lang zu Hause war. Und, bevor du fragst, meine letzte Bewerbungsrunde liegt 5 Jahre zurück. Mit einem "Overkill" im CV.
    Ich habe meinen jetzigen, genau zur Ursprungsqualifikation passenden Job übrigens genau über Zeitarbeit und einen Job unterhalb meiner Qualifikation bekommen.

    Muss man nicht so machen. Aber : Du bist örtlich gebunden, möchtest nicht zwingend in die Zeitarbeit... Hast aber die Vorstellung, eine sehr gut ausgebildete Fachkraft zu sein. Das bist du mit sehr gutem Studienabschluss auch. Aber eben auch Berufeinsteigerin. Eine unter vielen. Du wirst doch selbst ungefähr wissen, wie viele Leute gleichzeitig, mit einem identischen Studiengang/Abschluß jetzt in den Beruf starten wollen?

    Woher kommt diese Selbstüberschätzung/ Anspruchsdenken?
    Geändert von Sasapi (12.03.2019 um 11:13 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Desillusionierung Berufsanfang

    was meinst du?

    ich glaube inzwischen auch, dass der Start oft holprig verläuft - außer megagesuchter Job oder eben Dasein als Beamter. Aber ein Durchschnittsjob -meiner ist vergleichbar von den Umständen her mit Architektur, nicht ungefragt, nicht irre begehrt, solide - .. wobei ich einige kenne, die auch gleich erstmal Monate gesucht haben. Ich hab ja direkt den Einstieg geschafft. Und hatte, bevor ich das Elend hier angenommen habe, auch andere Angebote. So unbegehrt kann mein Profil daher nicht sein. Es war halt ein klassischer Fehlgriff hier.. wäre die Stelle auch nur halb so spannend wie sie mir verkauft wurde, wäre es auch nicht ganz so schlimm. Aber es ist kaum was zu tun, und das, was zu tun ist (effektiv 1-2 Stunden am Tag) ist von der Intensität her vergleichbar mit Datenabgleich. Dass das einen klugen, ehrgeizigen Menschen frustriert - nein, Optionen da raus gibt's laut Chef nicht - sollte einem ebensolchen nachvollziehbar sein.
    Nur habe ich seitdem angefangen mein Anschreiben in einen halben Roman zu verwandeln. ^^ Das war wohl nicht meine beste Idee. nun, das kann man gut korrigieren.
    Termin bei der ARGE - ist geplant, Mostrich. Danke.


  5. Registriert seit
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    AW: Desillusionierung Berufsanfang

    Ist 90 dein Geburtsjahr?

    Also meinen Segen zur Kündigung hast du, wenn du willst.
    Ich habe auch schon gekündigt ohne was neues zu haben. Das ist manchmal nötig.

    Du schreibst von Dateneingabe?
    Und studiert hast du kein MINT aber auch keine fine arts?
    Also BWL

    Ich glaube übrigens auch, dass die bloße Nennung eines Studiengangs einem nicht enttarnt.
    Aber zum raten wäre es besser.

    Bist du eine sie oder ein er? Was mich nämlich und leider wieder zur ersten Frage bringt...
    Warum kannst du dir sicher vorstellen

  6. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Desillusionierung Berufsanfang

    Was steht denn im Anschreiben drin, dass es so lang geworden ist? Wieviel des Anschreibens veränderst du je nach Bewerbung?
    Meine Blumenleggings hat dieses Jahr viel größere Blüten. Ich habe echt einen grünen Daumen.


  7. Registriert seit
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    AW: Desillusionierung Berufsanfang

    Zitat Zitat von AE90 Beitrag anzeigen
    Danke für den Hinweis. Das werde ich beachten.
    Aber andererseits, wer will denn einen Bewerber, der sich nix zutraut? ich versteh das nicht.
    Es ist halt ein schmaler Grad. Zutrauen soll man sich was, klar. Das kann aber schnell auch großkotzig und arrogant herüberkommen, und dann stellt einen auch keiner ein, weil man sich als Neuling natürlich in eine bestehende Struktur einordnen können muss und gerade als Berufsanfänger ja meist auch Leute über sich hat. Wenn da der Eindruck entsteht, dass das problematisch werden kann, bekommt man die Stelle dann auch nicht. Ich denke, es ist gut, wenn man Selbstvertrauen ausstrahlt, aber auf freundliche Art im Bewerbungsgespräch ebenfalls widerspiegelt, dass man gespannt ist, Neues dazu lernen zu können und sich neue Kenntnisse aneignen zu können. Wenn man wiederum schon viele Jahre im Berufsleben steckt, und sich beispielsweise auf eine hohe Führungsposition bewirbt, kann das anders aussehen, dann gehört eine hohe Prise Selbstvertrauen natürlich dazu, weil Führungskompetenz darauf aufbaut, sich selbstbewusst darstellen und ausdrücken zu können. Aber an dem Punkt bist du ja aktuell eben noch nicht.


  8. Registriert seit
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    AW: Desillusionierung Berufsanfang

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ist 90 dein Geburtsjahr?

    Also meinen Segen zur Kündigung hast du, wenn du willst.
    Ich habe auch schon gekündigt ohne was neues zu haben. Das ist manchmal nötig.

    Du schreibst von Dateneingabe?
    Und studiert hast du kein MINT aber auch keine fine arts?
    Also BWL

    Ich glaube übrigens auch, dass die bloße Nennung eines Studiengangs einem nicht enttarnt.
    Aber zum raten wäre es besser.

    Bist du eine sie oder ein er? Was mich nämlich und leider wieder zur ersten Frage bringt...
    Warum kannst du dir sicher vorstellen
    ja, im Moment arbeite ich im BWL Bereich. ;) Aber das hab ich nicht studiert.
    Ich bin eine Frau... Aber die anderen jungen Frauen müssen doch auch irgendwo unterkommen??? Dass ich in Sippenhaft genommen werde, obwohl ich gar keine Kinder will, ist unfassbar frustrierend.

  9. Moderation
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    AW: Desillusionierung Berufsanfang

    Zitat Zitat von AE90 Beitrag anzeigen
    ICH empfinde den Bewerbungsprozess als Demütigung. Als drum Betteln dass einen jemand wahrnimmt, obwohl man gut ist und gern was leisten will.
    Perspektive! Du bietest ihnen etwas an, was sie brauchen können, nämlich deine Zeit und deine Kompetenz. Wenn sie das nicht nehmen, na, ihr Pech! (Klar ist es auch blöd für dich -- aber du hast getan, was du konntest, um sie zu überzeugen.)

    Wenn du selbstständig wärst, wäre das Kundenakquise. (Und wenn's irgendwas gibt, daß mich an Selbständigkeit mehr abschreckt als der Papierkram, ist es Kundenakquise.)
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  10. Registriert seit
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    geschockt AW: Desillusionierung Berufsanfang

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Was steht denn im Anschreiben drin, dass es so lang geworden ist? Wieviel des Anschreibens veränderst du je nach Bewerbung?
    Ausreichend. Ich schreibe einfach gern. Zu viel aus dem CV im Anschreiben untergebracht. Wird geändert.

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ich glaube, solche Geschichten könnte jede erzählen, die den direkten Einstieg hinter sich hat....

    TE, ich finde deinen Ton auch reichlich unverschämt.
    Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen : Wenn du schon das Arbeitsleben so anstrengend findest, dann komm gar nicht erst auf die Idee, Kinder zu bekommen.

    Ich kenne beides. Ich hatte Ausbildung, Studium, 8 jährige Berufserfahrung bevor ich die Töchter 2 und 3 bekam und 12 Jahre lang zu Hause war. Und, bevor du fragst, meine letzte Bewerbungsrunde liegt 5 Jahre zurück. Mit einem "Overkill" im CV.
    Ich habe meinen jetzigen, genau zur Ursprungsqualifikation passenden Job übrigens genau über Zeitarbeit und einen Job unterhalb meiner Qualifikation bekommen.

    Muss man nicht so machen. Aber : Du bist örtlich gebunden, möchtest nicht zwingend in die Zeitarbeit... Hast aber die Vorstellung, eine sehr gut ausgebildete Fachkraft zu sein. Das bist du mit sehr gutem Studienabschluss auch. Aber eben auch Berufeinsteigerin. Eine unter vielen. Du wirst doch selbst ungefähr wissen, wie viele Leute gleichzeitig, mit einem identischen Studiengang/Abschluß jetzt in den Beruf starten wollen?

    Woher kommt diese Selbstüberschätzung/ Anspruchsdenken?
    Weiß nicht. Kinder will ich nicht. Ich schrieb doch dass ich mich auf Zeitarbeit einlasse??? in meiner aktuellen Lage. Ich werde aber nicht umziehen. Diese Großstadt hat ausreichend Jobs, aber klar, auch viel Konkurrenz. Und nun? Heißt das als junge gebährfähige Frau hab ich gar keine Chancen mehr?

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