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  1. Registriert seit
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    Wie stellt man eine unbezahlte Tätigkeit im Lebenslauf dar?

    Ich rätsel und komm auf keinen grünen Zweit. Das Beispiel ist bewusst verfremdet:

    Nehmen wir an ich habe in einer Restaurantüche ausgeholfen, das allerdings unbezahlt. Das Aushelfen geschah nicht in einer gemeinnützigen Organisation oder so, also kein Ehrenamt.

    Nun bewerbe ich mich auf Stellen, für die die Erfahrung in professionellen Küchen relevant ist.

    Es war also eine unbezahlte Tätigkeit - und zwar tatsächlich unbezahlt, nicht etwa schwarz bezahlt oder so - als was schreibe ich das in den Lebenslauf?

    Anderes Beispiel wäre vermutlich wenn jemand der das kann ihm bekannten Kleinunternehmern eine Homepage zusammenfrickelt, sich dafür nicht bezahlen lässt (quasi die Leistung "schenkt", etwa als Weihnachtsgeschenk für Bekannte) und sich dann im Bereich der Webseitenprogrammierung bewirbt, der will das natürlich angeben - wie gibt man sowas an?


    Grüße

    Saetien

  2. Moderation Avatar von Flau
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    AW: Wie stellt man eine unbezahlte Tätigkeit im Lebenslauf dar?

    Musst Du das denn unbedingt erwaehnen? Kannst Du nicht einfach sagen:
    "Hilfskoch im Restaurant Goldene Kuh"? Oder: "Entwurf und Betrieb der Homepage Kleinerfeinerkiki.com?
    Wuerden diejenigen, denen Du die Hilfe angeboten hast, das auch bestaetigen?

    Im Gespraech bzw. im Anschreiben, wenn es sich da schon anbietet, kann man da sowas schreiben wie:
    "Nach 20 Jahren als erfolgreiche Anwaltsgehilfin moechte ich meine Faehigkeit zu Organisation und selbstaendigen Arbeiten nun in der Gastronomie anwenden. (Umfangreiche? Einige? Erste?) Erfahrung konnte ich bereits waehrend meiner Taetigkeit im Restaurant Goldene Kuh in Hintertupfingen sammeln."

    Ich muss aber dazusagen, dass ich naiv sein mag, da hier in GB die praktische Erfahrung tendenziell mehr zaehlt, und nicht, wieviele Diplome man darin hat oder wieviel man verdiente. Will sagen: Wenn die Erfahrung tatsaechlich relevant ist, kann man sie auch unbeschwert nennen.
    Das nur als Disclaimer, aber es werden ja noch ein Einwohner von Deutschland hier schreiben.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung


  3. Registriert seit
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    AW: Wie stellt man eine unbezahlte Tätigkeit im Lebenslauf dar?

    die bezahlung spielt doch keine rolle, das prüft doch keiner.
    die erfahrung zählt doch, nicht das geld.
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  4. Registriert seit
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    AW: Wie stellt man eine unbezahlte Tätigkeit im Lebenslauf dar?

    Naja, wenn ich jetzt aber schreibe, ich habe in der goldenen Hirschkuh in der Küche gearbeitet, war da aber formal nie angestellt, besteht dann nicht die minimale Chance dass jemand dem Betreiber der Hirschkuh irgendwann dumm kommt, weil er mich nicht angemeldet hat?

    Darf der einfach unbezahlte Leute in seine Küche lassen und wie nennt man das, wenn er es tut?

    Also, mal angenommen das wäre real -wäre auch nett für eine Juraklausur.


  5. Registriert seit
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    AW: Wie stellt man eine unbezahlte Tätigkeit im Lebenslauf dar?

    Ich kann mir darunter nichts vorstellen, war das so eine Art Freundschaftsdienst/Nachbarschaftshilfe? Das gehört nicht in einen Lebenslauf, man schreibt ja auch nicht rein, dass man schon privat Wohnungen renoviert hat oder seiner Verwandtschaft immer bei Computerproblemen helfen muss.


  6. Registriert seit
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    AW: Wie stellt man eine unbezahlte Tätigkeit im Lebenslauf dar?

    wenn die hirschkuh dir ein zeugnis schreibt, sollte das doch ausreichen.
    welcher potentielle arbeitgeber fragt da nach bezahlung oder steuer?
    oder ich verstehe das komplett falsch.
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  7. Registriert seit
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    AW: Wie stellt man eine unbezahlte Tätigkeit im Lebenslauf dar?

    Naja, wenn Du Dich auf eine Stelle im technischen Support bewirbst und keine Berufserfahrungen in dem Bereich hast (kommt ja schonmal vor bei Absolventen) dann schreibst Du doch rein dass Du der ganzen Familie die Rechner wartest, aufsetzt etc.?

    Spannend wird das dann, wenn Du das seit Jahren auch in der Rechtsanwaltspraxis der besten Freundin Deiner Mutter machst, als Freundschaftsdienst.

    Das ist dann durchaus relevante Erfahrung.


    Ich vermute mal potentielle AGs fragen nicht nach der Steuer, aber der Lebenslauf wird ja sonstwo rumgereicht, steht evtl. auf relevanten Portalen etc. - wenn da mal zufällig ein Steuerfahnder drüberstolpert, der den Hirschkuhbetreiber kennt und ihm böse will....


  8. Registriert seit
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    AW: Wie stellt man eine unbezahlte Tätigkeit im Lebenslauf dar?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Naja, wenn Du Dich auf eine Stelle im technischen Support bewirbst und keine Berufserfahrungen in dem Bereich hast (kommt ja schonmal vor bei Absolventen) dann schreibst Du doch rein dass Du der ganzen Familie die Rechner wartest, aufsetzt etc.?
    Das kann man im Anschreiben erwähnen, wenn man unbedingt will.

    Wenn Du aber ein Unternehmen als Referenz anführen willst, solltest Du das mit dem Unternehmen vorher abklären.


  9. Registriert seit
    23.11.2018
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    AW: Wie stellt man eine unbezahlte Tätigkeit im Lebenslauf dar?

    wer reicht denn den lebenslauf durch?
    und wenn, dann eher anonym - hoffe ich.
    MEINE MENTALE VERFASSUNG IST BESÄUFNISERREGEND.


  10. Registriert seit
    05.09.2018
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    AW: Wie stellt man eine unbezahlte Tätigkeit im Lebenslauf dar?

    Angenommen, man hat den bei LinkedIn oder Xing oder so? Da steht doch ein Name drauf.

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