Hallo,
ich habe mal wieder den Ratschlag bekommen vor der Bewerbung auf jeden Fall anzurufen und Fragen zu stellen. Warum hält sich dieser Ratschlag eigentlich seit Jahren?
Okay. Wenn ich tatsächlich eine Frage habe, lohnt sich ein Anruf wahrscheinlich. Bei Initiativbewerbungen würde ich auch zu einem Telefonat vorbab raten. Aber bei einer ausführlichen Stellenanzige sich irgendeine Frage auszudenken nur damit man anrufen kann, kann auch einen negativen Eindruck hinterlassen.
Wie seht ihr das?
Liebe Grüße
Meredyth
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Ergebnis 1 bis 10 von 21
Thema: Anruf vor der Bewerbung
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09.10.2017, 10:28
Anruf vor der Bewerbung
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09.10.2017, 10:34Inaktiver User
AW: Anruf vor der Bewerbung
Schönen Dank auch - wenn schriftlich gewünscht ist bitte nicht anrufen. Kann sich jemand vorstellen, wie viele Bewerbungen auf ein Stellengesuch kommen? Das ist schon schriftlich kaum zu bewältigen - wenn dann vorab auch noch jeder anruft der sich bewirbt - ne wirklich nicht.
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09.10.2017, 10:36
AW: Anruf vor der Bewerbung
Mit welcher Begründung sollte man auf jeden Fall anrufen?
Sowas wurde uns vor 20 Jahren als Azubis gesagt, aber inzwischen halte ich das für völlig absurd.
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09.10.2017, 10:59
AW: Anruf vor der Bewerbung
Man soll anrufen, damit man schon einen persönlichen Kontakt zum Ansprechpartner hat. Das mag ja wie geschrieben, bei Initiativbewerbungen Sinn machen, bei Stellenanzeigen hat man als einer von hunderten Anrufern auch keinen persönlichen Kontakt mehr.
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09.10.2017, 11:05
AW: Anruf vor der Bewerbung
Es gibt sehr viele schlechte Tipps.
Man sollte sich immer zumindest fragen, "Wenn ich die Person am anderen Ende der Leitung wäre, wie genervt wäre ich von dem Anruf?"
Die Idee ist, glaube ich, die gleiche wie in der Werbung: Ein Name, den man schon mal gehört hat, sticht aus der Masse heraus. Wie genervt man von Werbung ist und wie oft man schon geschworen hat, von so unglaublich lästigen Leuten nichts mehr zu kaufne, kann sich jeder selber beantworten.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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09.10.2017, 21:47
AW: Anruf vor der Bewerbung
Als Arbeitgeberin kann ich davon nur abraten.
Ich will keine potentiellen Arbeitnehmer, die mir ohne echten Sinn die Zeit stehlen.
Wenn ich eine Stellenanzeige formuliere, dann schreibe ich alles wesentliche rein.
Ergo wenn jemand anruft, dann sagt er mir indirekt "deine Stellenanzeige ist unvollständig und Mist" - das wird die Chancen auf eine Anstellung nicht verbessern.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
Profilbild © edwardbgordon
Moderation: "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"
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09.10.2017, 21:49
AW: Anruf vor der Bewerbung
Es mag vielleicht aber abhängig sein von der Branche und der Stellung - aber in einem normalen Bürojob halte ich es für komplett deplaziert.
Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
Profilbild © edwardbgordon
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09.10.2017, 22:05Inaktiver User
AW: Anruf vor der Bewerbung
Ich hab das noch nie gemacht, wüsste auch nicht, was ich da im Vorfeld fragen sollte.
Wie war denn eigentlich Dein Telefonat neulich?
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09.10.2017, 22:20Inaktiver User
AW: Anruf vor der Bewerbung
[QUOTE=Meredyth;32695711
ich habe mal wieder den Ratschlag bekommen vor der Bewerbung auf jeden Fall anzurufen und Fragen zu stellen. Warum hält sich dieser Ratschlag eigentlich seit Jahren?
[/QUOTE]
Keine Ahnung. Vllt. weil in nahezu jeder Stellenanzeige steht: "Fragen vorab beantwortet Ihnen ..." hier folgt dann meist HR-Ansprechpartner mit Nummer plus Name Fachabteilung plus Nummer - so macht es ja auch das Googeln leichter, wer hinter Fachabteilung steht. Ich hab allerdings noch nie angerufen.
War mal an sich das ein oder andere mal kurz davor, wenn mal wieder - was ich zur Zeit häufig sehe - eine Stelle als Teilzeit ausgeschrieben wird allerdings nicht in welchem Umfang ......
Hab es dann aber doch gelassen und mich erst gar nicht beworben.
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09.10.2017, 22:21Inaktiver User
AW: Anruf vor der Bewerbung
Wohl wahr.
Der Ratschlag, unbedingt vor der Bewerbung anzurufen, scheint irgendwann in den neunziger Jahren mit der Hesse-Schrader-Reihe aufgekommen zu sein und hält sich seither zäh wie Kaugummi. Dabei liegt es doch auf der Hand, dass der Arbeitgeber keine 300 Anrufe von Leuten gebrauchen kann, die glauben, man könnte mit einem Anruf aus der Masse hervorstechen.
Ich kann mir vorstellen, dass solche sinnfreien Anrufe sogar ein Grund sein können, den Bewerber frühzeitig auszusortieren.


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