Laedst du pro Stelle nur einen Bewerber zum Gespräch ein? ...
Ich hatte letztens so eine Quasi-Absage am Telefon. Schriftlich habe ich es noch nicht... Und habe mich am Ende auch für das Gespräch bedankt. Es war nämlich ein gutes Gespräch, auch das Vorstellungsgespräch war sehr gut. Sie fanden mich überqualifiziert. Aber wer weiss... Noch habe ich es ja nicht schriftlich ;) - Für die schriftliche Absage werde ich mich dann aber nicht bedanken...
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 26
Thema: Bedanken für Absage
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21.06.2016, 08:15
AW: Bedanken für Absage
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21.06.2016, 08:42Inaktiver User
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30.06.2016, 23:05Inaktiver User
AW: Bedanken für Absage
... wieso, ist doch deren Verlust?! Soll ich das bedauern?
Hatte letztens eine ganz giftige Absagemail, von wegen "kontaktieren Sie uns bloß nicht weiter" - war ein Standard-Absageschreiben.
Für mich war damit die Kommunikations beendet.
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30.06.2016, 23:15
AW: Bedanken für Absage
Ich käme nicht auf die Idee, mich für eine Absage zu bedanken. Maximal rufe ich noch mal an, wenn ich nach einem Vorstellungsgespräch eine Absage bekommen habe. Dann will ich wissen, woran es gelegen hat. Kann ja sein, dass man da noch einen guten Tipp bekommt für zukünftige Verfahren. Aber wenn auf eine Mail von mir nur eine Mail von der Firma mit "Nein Danke." kommt, dann wars das für mich. Die haben sicher auch so schon genügend Mail-Verkehr.
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01.07.2016, 06:41
AW: Bedanken für Absage
"Zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen leider mitteilen ..." in einer Absage. Wenn sie es bedauern, warum haben sie mich dann nicht eingeladen... :)
Koennte man zurückschreiben: "Wie kann ich Sie trösten?" ... ;)
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01.07.2016, 08:11
AW: Bedanken für Absage
Ich weiß zwar nicht woher du diese Information hast, aber mich für eine Absage auch noch zu bedanken, käme mir nicht in den Sinn. Eine Absage ist ja eher was ernüchterndes und enttäuschendes.
Bedanken würde ich mich, per Email bei meinem ehemaligen Arbeitgeber, wenn er mir ein tolles Arbeitszeugnis ausgestellt hat.
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05.07.2016, 17:40
AW: Bedanken für Absage
Hallo Daniela,
das habe ich auch noch nie gehört, dass man sich für eine Absage bedanken soll und ist mir genauso neu wie Dir. OK, ich muss sagen, dass eine Absage immer noch "besser"(?) ist, als sich überhaupt nicht zu melden (wie dies heutzutage leider, leider, leider sehr viele Arbeitgeber praktizieren. Und das finde ich echt schäbig und unhöflich!). Eine Absage ist zwar auch überhaupt nicht schön - ganz im Gegenteil - aber da weiß man "wenigstens", woran man ist.
Aber ich sehe es auf der anderen Seite auch so, wie meine Vorschreiberin, wenn man nach der Absage noch einmal persönlich nachfragt (und wenn einem die Stelle besonders wichtig war) und wissen möchte, woran es lag, dass man eben die Absage bekam. Habe ich auch schon so gemacht - und dann mich hinterher auch noch mehr oder weniger für die Absage "bedankt". Sprich; gesagt, dass ich es zwar sehr bedauere, dass es mit der Stelle nicht geklappt hat, es jedoch gut finde, dass sie sich gemeldet haben und ich nun weiß, woran ich bin.
Aber das "Vielen Dank, dass Sie mich nicht genommen haben? Ich freue mich darüber weiterhin auf Jobsuche zu sein?" finde ich doch eine Spur ZU dekadent und abstrus. Würde mir nicht im Traum einfallen.
GrußPauschales Schubladendenken zeugt von mangelnder Bildung, Engstirnigkeit und Naivität.
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
(Oscar Wilde)
Der Kluge bemerkt alles, der Dumme macht über alles eine Bemerkung.
Es ist leichter, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.
(Albert Einstein)
Optimismus rückwärts gelesen heißt Sumsi mit Po. (Für alle, die das noch nicht wussten ;-)
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05.07.2016, 17:47
AW: Bedanken für Absage
Also das ist ja wohl echt das ALLERLETZTE sowie schon sehr unverschämt! Ich weiß auch nicht, ob ich da hätte ruhig bleiben und meine Flossen von der Tastatur hätte lassen können. Vielleicht hätte ich auch - je nach Laune und Tagesform - genauso fies, giftig sowie sarkastisch und zynisch - per Mail zurück geschrieben: "Vielen herzlichen Dank für Ihre überaus freundliche Mail! Und keine Bange, ich werde Sie - aufgrund Ihrer Unverschämtheit - auch nicht weiter belästigen, da ich in solch einem Saftladen gar nicht arbeiten will!" - PEEENNNGGG!!! - Klar, nutzen wird das zwar nichts und einknicken würden die ob solch einer Mail auch nicht, aber man hätte sich wenigstens mal gehörig Luft gemacht. Aber wie gesagt, ob ich es wirklich machen würde... siehe weiter oben.
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05.07.2016, 17:52
AW: Bedanken für Absage
Pauschales Schubladendenken zeugt von mangelnder Bildung, Engstirnigkeit und Naivität.
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
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21.07.2016, 09:57
AW: Bedanken für Absage
Hallo! Ich bin gestern über einen Beitrag eines Berufs- und Karriereberaters gestolpert, der tatsächlich zum Bedanken für eine Absage rät. Allerdings nicht pauschal für jede Absage, sondern für Absagen nach ausführlichen Vorstellungsgesprächen / dem Durchlaufen eines komplexeren Bewerbungsverfahrens.
Sprich: wenn man die betreffenden Personen tatsächlich schon ein wenig kennengelernt hat und quasi erst kurz vorm Ziel ausgeschieden ist, dann rät er, sich nochmal für die aufgewandte Zeit zum Vorstellen des Unternehmens und des Aufgabenfeldes zu bedanken. Zu betonen, dass man die Gespräche als positiv empfand und darauf hinzuleiten, dass es schön wäre, wenn man im Hinterkopf behalten würde für den Fall, dass man an anderer Stelle eingesetzt werden könnte. Für zwei seiner Klienten hat dieses Vorgehen wohl Erfolg gehabt.
Vor diesem Hintergrund fällt das Formulieren eines Dankschreibens sicher leichter, als der Versuch sich für ein "Das Verfahrung wurde durch Besetzung der Stelle abgeschlossen, leider konnten Sie nicht berücksichtigt werden" als nächste Verlautbarung nach der Eingangsbestätigung zu bedanken.



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