Hallo,
ich überlege - nach dem ich schon über 15 Jahre bei meinem derzeitigen Arbeitgeber bin - mich umzuorientieren. Aber ich bin so lange raus aus dem Thema, dass ich hier zwei wahrscheinlich ganz dumme Fragen stellen muss.
- Wie formuliere ich im Lebenslauf, dass zwar nicht verheiratet aber in jahrelanger Partnerschaft mit gemeinsamen Kind lebe? Normalerweise wäre ja der Familienstand ledig mit Kind - aber das klingt ja wie alleinerziehend ...
- Abitur und Ausbildung sind laaaange her (bin Anfang 40) - gehören das Abi-Zeugnis und Zeugnis der Berufsschule trotzdem in die Unterlagen?
Danke im Voraus für eure Antworten!
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Ergebnis 1 bis 10 von 26
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29.01.2016, 12:38
Lebenslauf (Formulierung) und welche Zeugnisse sind wirklich wichtig
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29.01.2016, 12:45Inaktiver User
AW: Lebenslauf (Formulierung) und welche Zeugnisse sind wirklich wichtig
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29.01.2016, 20:56Inaktiver User
AW: Lebenslauf (Formulierung) und welche Zeugnisse sind wirklich wichtig
Hallo erniberta,
Familienstand und Kind brauchst Du gar nicht zu erwähnen. Das hat überhaupt nichts mit Deiner Qualifikation zu tun! Das Abitur-Zeugnis lege ich nicht mehr bei - und es hat nach zwanzig Jahren auch noch nie einer danach gefragt. Hast Du die Ausbildung nach dem Abi gemacht? Dann sollte der Abschluss m. E. rein.
Es grüßt Roslyn
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30.01.2016, 00:49Inaktiver User
AW: Lebenslauf (Formulierung) und welche Zeugnisse sind wirklich wi
Diese Strategie halte ich für falsch. Nach dem Motto "man kann nicht NICHT kommunizieren" sagt das Weglassen dieser Angaben nämlich auch einiges über die Person aus - unsicher? Mit dem eigenen Status nicht zufrieden? Kinderbetreuung vielleicht nicht in trockenen Tüchern?
Schließlich stelle ich doch keine "Qualifikation" ein, sondern eine Person, mit der ich hinterher täglich zusammenarbeite. Und da interessiert mich der Aspekt Familie durchaus. Allein schon wegen der Verfügbarkeit bzw. dem Arbeitszeitmodell.
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30.01.2016, 09:25Inaktiver User
AW: Lebenslauf (Formulierung) und welche Zeugnisse sind wirklich wichtig
Ich schreibe als kinderlose Frau sicherlich nicht "keine Kinder" rein.
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30.01.2016, 09:53Inaktiver User
AW: Lebenslauf (Formulierung) und welche Zeugnisse sind wirklich wichtig
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30.01.2016, 09:58Inaktiver User
AW: Lebenslauf (Formulierung) und welche Zeugnisse sind wirklich wichtig
Der AG, der meine Bewerbung liest, weiß doch aber nicht, ob ich absichtlich was weglasse.
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30.01.2016, 10:06Inaktiver User
AW: Lebenslauf (Formulierung) und welche Zeugnisse sind wirklich wichtig
Wer eine Ausbildung oder ein Studium hat... da ist ein Abizeugnis unnötig. Es kann sein, dass der Arbeitgeber das Berufsabschlusszeugnis sehen will, weil es Teil des Stellenprofils ist. Im ÖD ist es wichtig, im Gesundheitssystem, im sozialen Bereich und bei reglementierten Berufen.
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30.01.2016, 13:37
AW: Lebenslauf (Formulierung) und welche Zeugnisse sind wirklich wichtig
Ich finde, es geht den möglichen Arbeitgeber NICHTS an welchen Familienstatus ich habe.
Dafür ist das Vorstellungsgespräch da um solche Sachverhalte zu erörtern. Ich spreche es dann immer proaktiv an. (Das ich ein kleines Kind habe) Ich bin nämlich mit einem Lehrer verheiratet und er kümmert sich unter der Woche um das Kind. Das kann ich so in den Bewerbungsunterlagen nie darstellen. Deshalb bevor es zu einem Gespräch kommt, warum sollte ich so ein sensibles Detail preisgeben? Ein aufmerksamer Leser wird merken, dass ich verheiratet bin. (Erste Zeugnisse mit meinem Mädchennamen!)
Abizeugnis würde ich weglassen. Habe sogar mein Bachelorzeugnis weggelassen, sobald ich meinen Master hatte...
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30.01.2016, 19:01Inaktiver User
AW: Lebenslauf (Formulierung) und welche Zeugnisse sind wirklich wichtig
Ich führe gerade wieder Gespräche mit Bewerbern und kann nur sagen: mir würde es merkwürdig vorkommen, wenn ich in den Unterlagen über verschiedene Namen ohne weitere Erklärung stolpern würde. Es würde bei mir den Eindruck hinterlassen, dass irgendwas vertuscht werden soll. Und wenn mir jemand erst im Bewerbungsgespräch erzählt, dass die Person eigentlich drei Kinder ... usw. usf. hat, fühle ich mich ebenfalls getäuscht. Ich sehr auch nicht, warum man die Betreuungssituation nicht in der Bewerbung formulieren kann - da reicht doch ein Satz, und alle wissen Bescheid. Das habe ich schon öfters in Bewerbungen gelesen, und es hat bei mir nie ein Störgefühl ausgelöst.


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