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  1. Inaktiver User

    AW: Jobsuche aus der Selbständigkeit heraus

    Zitat Zitat von Tastenzauber Beitrag anzeigen
    Ich beherrsche auch die neue. Ich nutze sie nur privat nicht.
    Das lese ich hier immer wieder und wundere mich, dass man diesen Wechsel zwischen privat und beruflich tatsächlich hinbekommt.

  2. Inaktiver User

    AW: Jobsuche aus der Selbständigkeit heraus

    Büro.. Ist schwierig.
    Jeder tippt selbst.. Es gibt die klassische Bürokratie weniger.
    CallCenter ist auch kaufmännische Ausbildung.
    Assistenz.. Kannst du organisieren, Veranstaltungen planen bzw. Kurzzusammenfassungen zu wirtschaftlichen Themen schrieben .. Ist schwierig ..als Akademiker versuchen sich auch hier id e Politologen, Historiker etc.

    Du unterrichtet gern..
    Repititorien? Kannst du Stimmbildun? Wie bist du in der Musik-, Corporation, Orchesterszene vernetzt?
    Landesmusikschulvernde.. Übergreifende Ausbildung von Hochschulabsolventen? Jugend musziziert Absolventen?

  3. Inaktiver User

    AW: Jobsuche aus der Selbständigkeit heraus

    Bei deiner Ausbildung könnte dich vielleicht der Bereich E-Learning/Blended Learning interessieren. Ist und bleibt ein Wachstumsmarkt. Ausbildungen sind auch via Fernkurse mit einigen Präsenztagen möglich.

  4. gesperrt

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    AW: Jobsuche aus der Selbständigkeit heraus

    Zitat Zitat von Tastenzauber Beitrag anzeigen
    Ist ja nicht so, als könnte ich mit dem PC nicht umgehen - das, was ich brauche, habe ich noch immer verstanden.
    mehr braucht's für gewöhnliche Büroarbeiten eigentlich nich, und jeweilige Besonderheiten muss man dann halt lernen. Spezielle Branchenprogramme und sowas sind dann sowieso immer wieder anders. Aber als Akademikerin bist du ja schnell lernfähig, da würde ich frech sein und einfach sagen "ja, kann ich."


    Stell Dir einfach vor, Du bist Matheprofessor - und gibst Grundschulkindern Nachhilfe. Irgendwann hast Du keinen Bock mehr, auf die Frage: "Was ist 2 + 2?" zur Antwort zu bekommen: "Häää?" "Das ist zu kompliziert." "Habe ich vergessen." "5! Nein, 3! 4! 7!"
    my life!



    Kurz: Du hast als Instrumentallehrer gute Schüler - aber auch die, die nie üben. Unbegabt, faul, pubertär, begriffsstutzig sind. Manche alles in Kombination.
    ja und?

    Das ist wie das Wetter. Wenn's regnet, regnet es eben.

    Ich nehme den faulen, unwilligen, untalentierten Schüler als Grundeinstellung und frage mich dann: was kann ich in der einen Stunde pro Woche, die wir miteinander haben, erreichen? - mit der Zeit eine ganze Menge. Ich mach mich auch nicht verrückt von wegen, was sie in einer bestimmten Zeit können *sollten* - sie können halt das, was sie können, und von diesem Punkt aus gehen wir weiter, und mit der Zeit können sie mehr.

    Was sogar auf jenen Schüler zutraf, der zwar durchaus willig war, aber das totale Antitalent für Französisch - sobald wir das Französischbuch aufmachten, kämpfte er mit dem Schlaf, jedes Mal - sobald wir das Fach wechselten, wurde er wieder wach - das war wirklich mühselig und langwierig - und jetzt lernt er Koch und weiss vermutlich ganz selbstverständlich, was ein Mise en Place und was ein Commis ist.

    Andererseits, seit neustem hab ich einen Erwachsenen, der bei mir Unterricht nimmt - und der übt tatsächlich zwischendurch. Da bin ich immer hin und weg, was der alles Neues kann zwischen zwei Lektionen.


    Du hast Eltern, die sagen: "Es ist nur ein Hobby! Das Kind soll Spaß haben - keinen Druck."
    Da würde ich wohl so ungefähr sagen: ich vermittle gerne die Freude am Instrument - und ich arbeite darauf hin, dass sie eine Grundlage erhalten, um als Erwachsene Musik auf qualifizierte Weise zu lieben - aber dazu gehören gelegentlich auch Tonleitern, und die mache nicht immer Spass - müssen sie auch nicht. Die Freude kommt dann mit dem Erfolg; dann, wenn die Arbeit Früchte trägt. Dann, wenn sie es schaffen, etwas zu spielen, was vorher zu schwierig war.

    aber arbeiten: nein, das wollen viele eben nicht.
    Das ist in Ordnung. Dann geht's halt etwas langsamer mit dem Lernen. Es muss ja keiner professioneller Musiker werden oder zur Konzertreife gelangen.





    Können also meist nur abends - und irgendwann ist Nachtruhe. Nur Erwachsene: geht also nicht.
    Stimmt, aber es wäre womöglich eine Strategie, den Anteil an Erwachsenen und älteren Jugendliche zu erhöhen. Da gibt' sicher auch einige darunter, die sich für Musiktheorie und Geschichte der Musik etc interessieren.



    Ich habe dazu oben ja schon ein bißchen was geschrieben... Ich kann schreiben, formulieren, bin analytisch, lerne gut und gerne Sprachen... Mir fehlen Menschen, intellektueller wie sozialer Austausch - unter Gleichrangigen, neuer Input, Diskussionen...
    je nachdem gäbe es das auch nebenberuflich? Im Verein? in einer Ausbildung?

    gruss, barbara

  5. Inaktiver User

    AW: Jobsuche aus der Selbständigkeit heraus

    Was Bae hier zum Ausdruck bringt, möchte ich noch mal aufgreifen: In JEDEM Job stellt sich irgendwann Routine ein, Abläufe wiederholen sich und werden langweilig.
    Und in jedem Job machen Leute nervige Fehler, die man dann mühsam wieder ausbügeln muss. Gerade gestern hat eine -hoch qualifizierte - Kollegin sich einen Klops geleistet, der mich aktuell in den Wahnsinn treibt. Und wo ich zig Stunden Arbeit investieren muss, um das wieder auszubügeln.

    Das muss man ein Stück weit pragmatisch sehen, und das Gehslt bzw. Dein Honorar halt als Schmerzensgeld.

    Sei froh, das Du nicht meine Blockflötenlehrerin bist .... Ich hatte null Bock dieses Instrument zu lernen, das war die geniale Idee meiner Eltern... Und bin nie über rudimentäre Pfeiftöne heraus gekommen. Die Lehrerin tut mit heute noch leid.

  6. gesperrt

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    AW: Jobsuche aus der Selbständigkeit heraus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was Bae hier zum Ausdruck bringt, möchte ich noch mal aufgreifen: In JEDEM Job stellt sich irgendwann Routine ein, Abläufe wiederholen sich und werden langweilig.
    Richtig. Im Büro ist das aber viel schlimmer, als wenn man unterrichtet.

    Denn wenn man unterrichtet, kann man sich immer fragen: wie kann ich jetzt für diesen Schüler den nächsten Lernschritt erleichtern oder möglich machen? Das ist immer neu, und immer die Möglichkeit, die eigene Kreativität anzuregen, und das spielt ja keine Rolle, ob ein solches Hindernis in der Grundstufe auftaucht oder in der Meisterklasse. Es ist da, und es soll überwunden werden. Natürlich eignet man sich mit der Zeit ein Repertoire an Dingen an, die meist funktionieren, aber dann gibt es immer wieder Kinder, bei denen all das nicht funktioniert, und dann ist das wieder eine neue Forschungsreise, herauszufinden, was bei diesem Kind passt und wirkt.

    Ich finde das interessant und bereicherend.


    Ich kann allerdings verstehen, dass es mit der Zeit auslaugt.

    Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, mehr Fächer zu unterrichten? Zum Beispiel Nachhilfe in dem Bereich, wo du dich selbst etwas strecken musst, um den Stoff zu beherrschen, da wär dann auch die intellektuelle Anregung drin.

    oder vielleicht mal die kleinen Gewebebetriebe danach abklappern, ob sie jemanden suchen, der in Teilzeit das "Büro macht" - das gäbe eine gewisse Erholung vom ständigen Reden, und vom ständigen Lärm.

    gruss, barbara

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    AW: Jobsuche aus der Selbständigkeit heraus

    Guten Morgen!

    Es ist faszinierend: ein Tag BriCom-Jobforum, Durchforsten von Stellenanzeigen, allgemeines Denken und Reden mit vielen Leuten, auch Kollegen, meinem Lebenspartner, ein paar Stunden Unterricht mit neuen Gedanken im Kopf - und ich mag mein Leben wieder richtig gern und habe beschlossen, aufzuhören, so widerlich unzufrieden zu sein!

    Na, das ist doch auch mal ein gutes Ergebnis!

    Ich habe einiges für mich klarbekommen - und dazu habt ihr auch beigetragen, also danke!

    @ Bae und Lorelei: Ja, einerseits habt ihr recht - aber: Ich bin auf meinem Instrument wie als Lehrerin wirklich qualifiziert. Ich habe keinerlei Probleme damit, daß die meisten Menschen mit begrenzter Zeit und hobbymäßig spielen und zum Unterricht kommen. Aber: ich möchte respektiert werden. Mich nicht zum Hampelmann machen (lassen). Und ich habe genug Schüler, um mir neue aussuchen und manche Schüler allmählich durch Neuzugänge ersetzen zu können.

    Und dafür, daß ich und meine Arbeit respektiert werden, kann und muß ich selbst sorgen. Hier hat mir ein Gespräch mit einer 30 Jahre älteren Kollegin sehr geholfen. Und: ich kann es mir auch selbst interessant machen.

    Das ist jetzt keine brandneue Erkenntnis - aber manche Dinge muß man halt immer mal wieder begreifen und auch umsetzen...

    Das ist nun Punkt 1 auf meiner Prioritäten-Liste: die aktuellen Bedingungen für mich verbessern. Ein paar Veränderungen an meiner Homepage habe ich schon geschrieben, neue Werbeanzeigen geschaltet... sowas halt, ich weiß schon wie. Ein paar allgemeine Punkte anpacken, die mich in meinem Leben nerven - auch außerhalb der Arbeit. Insgesamt etwas für mich tun.

    Und Punkt 2: Augen offen halten. Mit Leuten sprechen, nachdenken, lesen, recherchieren... was es sonst so an Ausbildungen und Möglichkeiten vielleicht noch gibt. Nebenberuflich erst mal. Zweites Standbein.



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Assistenz.. Kannst du organisieren, Veranstaltungen planen bzw. Kurzzusammenfassungen zu wirtschaftlichen Themen schrieben .. Ist schwierig ..als Akademiker versuchen sich auch hier id e Politologen, Historiker etc.
    Prinzipiell ja. Ich habe an der Uni schon Tagungen mitorganisiert.

    Du unterrichtet gern..
    Repititorien? Kannst du Stimmbildun? Wie bist du in der Musik-, Corporation, Orchesterszene vernetzt?
    Landesmusikschulvernde.. Übergreifende Ausbildung von Hochschulabsolventen? Jugend musziziert Absolventen?
    Repetition ist nicht mein Fachgebiet, Stimmbildung auch nicht. Derzeit habe ich keine Kinder/Jugendlichen auf Jugend-Musiziert-Niveau. Aber Nachwuchs... mal schauen. Vernetzung: nicht so wirklich. Auch da könnte ich mich reinhängen - muß ich noch mal nachdenken...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei deiner Ausbildung könnte dich vielleicht der Bereich E-Learning/Blended Learning interessieren. Ist und bleibt ein Wachstumsmarkt. Ausbildungen sind auch via Fernkurse mit einigen Präsenztagen möglich.
    In dem Bereich habe ich mal geschaut, als ich mal Richtung Nachhilfeunterricht (Sprachen) überlegt hatte - ist aber uninteressant für Instrumentalunterricht. Und derzeit mag ich mir das nicht ans Bein binden... Aber danke für die Idee!

    ***

    Vielen Dank noch mal!

    Und nun wünsche ich euch allen ein wunderschönes Wochenende!

    Tastenzauber

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    AW: Jobsuche aus der Selbständigkeit heraus

    Liebe TE,

    ich hab auch Sprachen studiert, allerdings als Übersetzerin, Musikerin bin ich keine.

    Ich bin noch vor Abschluss meines Studiums in die Uni-Verwaltung reingerutscht. Gerutscht deshalb, weil der Job ganz unvermutet über eine ehemalige Professorin meiner Schwester kam und ich null Ausbildung im Sinne von Büroorga usw. habe. Das Office-Paket beherrsche ich durch learning by doing.

    Der Job ist allerdings mehr schlecht als recht bezahlt und hätte ich meinen Abschluss damals schon gehabt, hätte ich diesen Job nicht bekommen (die Unis hier in Ö besetzen Sekretariatsposten nicht mehr mit Akademikern).

    Allerdings ist der Job nicht unbedingt klassisches Sekretariat, sondern ich bin hier quasi die Spezialistin für Lehreplanung. Als ich anfing hatte ich null Ahnung davon, kaum Einarbeitung, mittlerweile werde ich aber sogar von anderen Abteilungen gefragt, was sinnvoll ist/was nicht. Das ist toll und ich arbeite daran 1. das Ganze in Vollzeit machen zu können (ich kann vom Lohn mit Tochter kaum leben) und 2. ev. die Leiterin der Administration an meinem Institut zu bekommen (hängt aber davon ab, wann KollegInnen in Pension gehen) und/oder mich noch mehr im Bereich Lehreadministration zu etablieren und das besser bezahlt zu kommen.

    Ich habe lange gehadert, ob ich wirklich als Sekretärin weiter arbeiten möchte, war 1 Jahr in Bildungskarenz und wollte ganz was anderes machen.........Ich bin doch wieder zurück. Und alle haben meine Kompetenzen sehr vermisst und ich habe endlich begriffen, dass ich hier - wenn ich will - noch was erreichen kann. So wie mein Job jetzt ist, kann und will ich das allerdings nicht bis zur Pension weitermachen. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich das Bedürfnis und auch die Überzeugung in mir, dass ich was schaffen kann! (Und dass Karriere machen nichts böses ist ).


    Was will ich damit sagen: Einen administrativen Posten zu bekommen ohne explizite Sekretariatsausbildung ist fast unmöglich und kann doch klappen. Aber ich denke, da willst du ja gar nicht hin.

    Schau dich um, welche Tätigkeitsfelder sich auftun mit der Musik, vielleicht findet sich ja sogar eine Festanstellung, wobei ich nicht weiß, ob du wirklich von der Selbstständigkeit weg willst?

  9. Inaktiver User

    AW: Jobsuche aus der Selbständigkeit heraus

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Richtig. Im Büro ist das aber viel schlimmer, als wenn man unterrichtet.

    Denn wenn man unterrichtet, kann man sich immer fragen: wie kann ich jetzt für diesen Schüler den nächsten Lernschritt erleichtern oder möglich machen?
    Da unterschätzt Du das pädagogische Potential eines Managerjobs, liebe Bae.

    Aktuell heißt das:
    Wie verklickere ich einem hochqualifizierten Teammitglied -rein vom Titel her höher angesiedelt, als ich selbst - ganz diplomatisch , daß sie künftig die Klappe hält und mich reden lässt, wo das angebracht ist ?

    Und wieder mal die Erkenntnis, das hohe Qualifikation keinesfalls heißt, das jemand das Projekt versteht.

    Teamleitung ist manchmal auch, wie einen Sack Flöhe hüten.

    @Tastenzauber,
    schön, das Du für Dich hier was rausziehen konntest.

    Ich würde trotzdem noch mal überlegen, ob Du Deine Tätigkeit nicht auf breitere Füße stellen kannst, also auch in Richtung Erwachsene. Deutsch für Ausländer fände ich z.B. echt spannend.

    Eine Freundin von mir, Studienrätin, ist kurz vor dem Burnout von der Gesamtschule ins Abendgymnasium gewechselt.
    Sie ist sehr zufrieden damit, jetzt mit lernwilligen Erwachsenen zu tun zu haben, statt mit Kreuzberger Kids aus Problemfamilien.

    Das passt jetzt vielleicht nicht ganz so für Dich, da Deine Schüler sicher aus einem anderen Klientel kommen. Aber das man immer nur Kinder irgendwann anstrengend findet, kann ich schon verstehen.
    Geändert von Inaktiver User (15.11.2014 um 14:12 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Jobsuche aus der Selbständigkeit heraus

    Moment
    deutsch für Ausländer kann man nicht einfach so unterrichten. Dazu benötigt man Zertifikate mit pädagogischer Vorbildung braucht es Minimum 6 Monate.

    Überall, wo Gelder fließen.. Werden id. R. Qualifikationen erwartet.

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