Hallo zusammen,
bis dato war ich der Meinung, dass der Öffentliche Dienst, was qualifizierte Fachkräfte, wie z. B. IT-Leute, betrifft, in Konkurrenz zur freien Wirtschaft steht und wahrscheinlich Probleme bei der Personalbeschaffung hat, da Bewerber natürlich die besser bezahlten Stellen in Unternehmen bevorzugen.
Heute erhielt ich die postalische Eingangsbestätigung auf eine Bewerbung in der öffentlichen Verwaltung - und ich wäre fast vom Stuhl gefallen. Der Ton hat mich fast umgehauen. Bisher dachte ich, dass diese Art der ("Kunden-") Kommunikation eher eine Spezialität der Arbeitsagentur ist: Kein Dank für die eingesandten Unterlagen. Außerdem die "freundliche" Drohung, ähhh... der Hinweis, dass man bei den Vorstellungsgesprächen natürlich keine Rücksicht auf Urlaubspläne oder Krankheit des Bewerbers o. ä. nehmen wird.
Also, ich fühle mich als Bewerber schon jetzt total wertgeschätzt.(Wo ist der Kotz-Smily, bitte?) Wenn ich die Stelle bekomme, werde ich einen Kotau vor dem Oberbürgermeister und der Personalreferentin machen und ihnen die Füße küssen (eine Schachtel Pralinen könnte ja auch im nachhinein noch als Bestechung gewertet werden).
Es grüßt Roslyn
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Thema: Öffentlicher Dienst
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15.04.2014, 13:48Inaktiver User
Öffentlicher Dienst
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15.04.2014, 13:50Inaktiver User
AW: Öffentlicher Dienst
"Den" öffentlichen Dienst gibt es nicht. Dort wie in der freien Wirtschaft hängt der Umgangston von den jeweiligen Beschäftigten ab.
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15.04.2014, 13:53Inaktiver User
AW: Öffentlicher Dienst
Kannst Dich wahrscheinlich auch darauf einstellen, dass es seeeehr lange dauert, bis Du wieder was hörst.
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15.04.2014, 14:43Inaktiver User
AW: Öffentlicher Dienst
gerade bei IT-Leuten sind die auch bei der Bezahlung gerne etwas realitätsfremd....
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23.04.2014, 10:25
AW: Öffentlicher Dienst
Zieh doch Deine Bewerbung zurück.
Frauen sind nicht kompliziert. Sie wollen einfach nur geliebt werden.
Und tolle Überraschungen. Und Schuhe. Und Schmuck.
Und andere Dinge, die man erraten muss.
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23.04.2014, 10:45Inaktiver User
AW: Öffentlicher Dienst
Wobei ich hier sagen muss: Wenn sich jemand bewirbt und er kann dann nicht relativ zeitnah zu den vorgesehenen Vorstellungsterminen, dann ist das halt Pech für ihn.
Soll ein Unternehmen, egal ob freie Wirtschaft oder ÖD, sich da etwa nach allen Terminplänen der Bewerber richten?
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23.04.2014, 11:34
AW: Öffentlicher Dienst
Nö.
Soviel "besser" zahlt die freie Wirtschaft auch wieder nicht und beim ÖD hast Du *feste* Arbeitszeiten und meistens keine Reisetätigkeit. Wenn Du Dein Fach beherrschst(!) hast Du beim ÖD eine verdammt ruhige Kugel.
Vermutlich hat der Ersteller vergessen einen weiteren Textbaustein einzufügen mit den Freundlichkeitsfloskeln.Heute erhielt ich die postalische Eingangsbestätigung auf eine Bewerbung in der öffentlichen Verwaltung - und ich wäre fast vom Stuhl gefallen. Der Ton hat mich fast umgehauen. Bisher dachte ich, dass diese Art der ("Kunden-") Kommunikation eher eine Spezialität der Arbeitsagentur ist: Kein Dank für die eingesandten Unterlagen. Außerdem die "freundliche" Drohung, ähhh... der Hinweis, dass man bei den Vorstellungsgesprächen natürlich keine Rücksicht auf Urlaubspläne oder Krankheit des Bewerbers o. ä. nehmen wird.
Vielleicht gibt es einen Bewerber schon für die Stelle aber das Ausschreibungsverfahren muß durchgeturnt werden. Könnte auch u.U. das ruppige Verhalten erklären.Also, ich fühle mich als Bewerber schon jetzt total wertgeschätzt.
(Wo ist der Kotz-Smily, bitte?) Wenn ich die Stelle bekomme, werde ich einen Kotau vor dem Oberbürgermeister und der Personalreferentin machen und ihnen die Füße küssen (eine Schachtel Pralinen könnte ja auch im nachhinein noch als Bestechung gewertet werden).
Es grüßt Roslyn
Wie meinte unser Personaler gestern: Bewerben ist was für Leute ohne Vitamin B.
Drücke Dir die Daumen für Deine Bewerbung und viel Glück.
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25.04.2014, 12:28
AW: Öffentlicher Dienst
Der ÖD hat massive Probleme bei der Personalbeschaffung im IT-Bereich. Es gibt (gab) Programme mit Zulangen die Stelle finanziell interessanter zu machen. Allerdings wäre ich mit mit dem Begriff "Konkurrenz" vorsichtig. Das Profil von Stellen im ÖD ist anders in der Industrie. Wer in der ÖD geht, macht dieses meist weniger aus finanziellen Interessen, sondern schätzt die Arbeitsplatzsicherheit, die sozialen Annehmlichkeiten (u.a. bei Kindern) und auch die festen Regeln (u.a. Arbeitszeit).
Das ist halt die Kehrseite der formalen Vorgänge. Die müssen wasserdicht sein (naja, sollten), damit sich nachher keiner auf einen formalen Fehler berufen und die Entscheidung anfechten kann. Und ja, im ÖD und Umfeld gibt es genug, die sich mit der Materie auskennen und "nichts Besseres" zu tun haben. Und Beamtendeutsch klingt immer ein bisschen "bedrohlich".Heute erhielt ich die postalische Eingangsbestätigung auf eine Bewerbung in der öffentlichen Verwaltung - und ich wäre fast vom Stuhl gefallen. Der Ton hat mich fast umgehauen.
VG, fclWhat happens in Vegas, stays on Facebook!
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25.04.2014, 12:39
AW: Öffentlicher Dienst
Öhhm, nun ja....!? Es werden ja mittlerweile sehr gerne von den Unternehmen extrem kurzfrisige Termine verteilt und die dann auch am liebsten um 11 oder 14 Uhr, so dass der Bewerber einen ganzen Tag frei nehmen muss. Und dann auch noch zu erwarten, jeder könnte einfach mal so springen ist schon sehr vermessen! Und wer so mit mir schon als Bewerber umgeht, der wird mich dann als Mitarbeiter auch nicht besser behandeln! Nein Danke! Und gerade im ÖD kommt es ja oft vor, dass die Gespräche dann erst Monate später stattfinden. Und der seit einem Jahr geplante Jahresurlaub mit der Familie soll dann abgesagt werden, weil die nicht in die Puschen kommen!? Wohl kaum!
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25.04.2014, 13:12


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