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06.01.2014, 21:02
AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht
Geändert von izzie (06.01.2014 um 21:10 Uhr)
A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
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06.01.2014, 21:30Inaktiver User
AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht
Mir fehlen die Mappen auch nicht. Da kann wenigstens nicht die Order kommen, die mit den braunen Umschlägen ungelesen wegzuschmeissen. Oder die roten Mappen oder die dreiteiigen. Oder die mit dem Photo auf der Titelseite.
Selbst erlebt, mein Büro war direkt neben dem der Personalabteilung.
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07.01.2014, 11:59Inaktiver User
AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht
Bewerbungen mit riesigen Anhängen - ich bekam letzthin eine mit 50 MB Anhang. Und - nein - das guckt niemand an - weder im Rechner noch ausgedruckt in diesem Umfang.
Wir sind ein Architekturbüro - ich verstehe, daß man sich da präsentieren möchte - auch gestalterisch. Kann man gerne tun - aber:
Bitte keine Bewerbungen, deren Rücksendung den Kauf spezieller Behältnisse erfordert und hohes Porto sowie Einlieferung bei der Post, weil kein gängiges Format. (der Bewerber hatte nichts passendes - der brachte das Ding vorbei...)
Bitte keine Emails, die farbig gedruckt werden müssen und 50 Seiten Umfang haben.
Und erst recht keine Emails mit Anhängen, die man erstmal in eine spezielle CAD-Software einspielen muß und sie dann - damit sie wirken - auf einem Plotter ausdrucken muß (Papier-Rollen, teuer, Farbe und Wunsch-Format des Bewerbers 90 cm breit, 1,80 cm lang!). Mit mir am Telefon noch eine Diskussion anfangen, daß das als pdf doch nicht wirkt und wir sollen das doch machen - der Bewerber habe sich jetzt extra Mühe gemacht für uns.
Bloß, weil man heute problemlos per Mail unglaublich große Dateien versenden kann, heißt das nicht, daß man das auch tun soll....
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07.01.2014, 12:57Inaktiver User
AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht
Was gar nicht geht:
- Bewerbungen einfach an irgendjemanden schicken und hoffen, dass derjenige sie schon weiterleiten wird. Meine Mailadresse steht (aus ganz anderen Gründen) auf der Firmenwebseite, aber manche Leute mögen offenbar das Bewerbungsformular nicht und schicken Bewerbungen an mich. Leider weiß ich nicht, welche unserer hundert Niederlassungen gerade eine Assistenz im Innendienst sucht und habe mit den Personalabteilungen auch nichts zu tun. Normalerweise schreibe ich eine kurze Mail mit der Bitte, sich an die in der Stellenanzeige genannte Adresse zu wenden. An ganz schlechten Tagen vergess ich das auch mal, dann hat der Bewerber eben Pech gehabt.
- Lebensläufe, die zum Rätselraten einladen. Der Bewerber ist im Moment in einer Firma als "Angestellter" und war davor im Ausland, "um internationale Erfahrungen zu sammeln". Die Hälfte der Zeugnisse fehlt und anstelle eines Abschlusszeugnisses ist da ein obskuren Empfehlungsschreiben von einem mir unbekannten Herrn. Aha.
- Digitale Bewerbungen, die aus mehr als drei Dokumenten bestehen. Am liebsten ist auch mir ein einzelnes pdf.
- Noch etwas, für das die Bewerber leider nichts können: merkwürdige Studiengänge. Seit dem BA/MA-System wimmelt es in meiner Branche nur so von Studienrichtungen, die alle irgendwie gleich klingen. Manchmal wäre ich dankbar für einen kurzen Satz, der die Zielsetzung des Studiums erkärt.
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08.01.2014, 00:30Inaktiver User
AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht
So geht es vermutlich vielen anderen auch
Was nützt die beste Bewerbung nach allen derzeit geltenden Regeln der Kunst, von Profis optimiert, etc., wenn ein einziges Killerkriterium alles zunichte macht... (aber das ist ein anderes Thema).
Aber zumindest weiss auch ich jetzt, das ich nichts falsch gemacht habe bei meinen Bewerbungen, das ist doch auch schon mal was
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08.01.2014, 02:10Inaktiver User
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08.01.2014, 07:30Inaktiver User
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08.01.2014, 08:33Inaktiver User
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08.01.2014, 10:23
AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht
Promethea, ich finde den Strang toll und würde die Anforderungen, die du im OP formulierst - das sind ja wirklich Basics - für jede geschäftliche/professionelle E-Mail-Kommunikation als Voraussetzung verstehen.
Leider ist das vielen Leuten offenbar so ganz und gar nicht näherzubringen...
(Ich hab's versucht bzw. versuche es weiterhin.)
Zu 2 - da finde ich sogar "Lebenslauf" noch nicht aussagekräftig genug als Dateinamen. Es kommt ja i.d.R. mehr als einer bei dir an, also scheint mir besser: "CV_SMueller" oder so. Bzw. bin ich auch eine große Freundin der ein-Dokument-Lösung, also "BewerbungXXX_SMueller" - XXX steht dann für die Referenznummer des Ausschreibungstexts.Geändert von lunete (08.01.2014 um 10:28 Uhr)
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08.01.2014, 10:25Inaktiver User
AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht
Bei uns werden Bewerbungen stets per Mail angefordert.
Bewerbungen auf Papier werden nicht berücksichtigt (wer eine Anzeige nicht richtig liest, ist selbst schuld), solche Unsitten wie 35 Anhänge werden ebenfalls ignoriert.
Und sowohl im Sekretariatsbereich als auch bei höheren Stellen wird korrekte (neue!) Rechtschreibung erwartet.
Im Sekretariatsbereich werden im Laufe des ersten Gesprächs Arbeitsproben gefordert (nix Esoterisches, aber dabei fällt dann sofort auf, dass viele Sekretärinnen von modernen Kommunikationsmitteln sehr wenig Ahnung haben und nicht mal Word anständig bedienen können
).



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