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  1. Moderation

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    AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht

    Für die Stelle die ich ausgeschrieben habe - vgl. Eingangsposting - finde ich eine dritte Seite affig und völlig unnötig.
    Trotzdem habe ich einen Bewerber eingeladen, der eine hatte.


    Genauso wie übrigens ich nicht alle Fehler, die ich hier im Strang genannt habe oder Dinge die mir bei Bewerbungen missfallen, als ko-Kriterien betrachte. Auch eine fehlerhafte Bewerbung kann bei mir ins Bewerbungsgespräch führen - wenn denn der Lebenslauf und die Grundqualifikation stimmt. Die Gestaltung der Bewerbung ist ja nur ein Kriterium - allerdings müssen die anderen dann sehr überzeugend sein und bei vielen Bewerbungen stimmte es eben auch in keiner Hinsicht. Wenn die Qualifikation nicht stimmt, dann nutzen mir eben auch die schönsten pdf-Dateien nichts.

    Und ich habe zB auch eine Bewerberin eingeladen, die meinen Namen in der Anrede falsch geschrieben hat - was schon ein ziemliches nogo ist, aber der Rest stimmte und wir werden sehen, wie sie sich im Gespräch präsentiert.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  2. gesperrt

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    AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Aus aktuellen Anlass, da ich gerade eine Stelle ausgeschrieben habe und die ersten Bewerbungen eintrudeln, würde ich gerne einen Strang eröffnen, was mir als Arbeitgeberin bei Bewerbungen gefällt und was mir missfällt, vielleicht nützt es jemanden, der sich bewerben will. Wobei mir klar ist, dass auch Arbeitgeber verschiedene Kriterien unterschiedlich beurteilen. Teilweise auch abhängig von der Stelle - bei einem Handwerke habe ich andere Kriterien als bei einer Sekretärin.


    Ausgeschrieben ist eine Stelle im Sekretariat einer kleinen Firma, zwei Chefs, bisher ein demnächst zwei Angestellte und ein Bürohund. Der Betrieb wird in der Anzeige namentlich genannt, die Arbeitssituation und die Stelle ausführlich beschrieben, alle wesentlichen Daten zur Arbeitszeit genannt, derzeit zwei Stunden jeden Tag am Vormittag, Stelle eventuell ausbaufähig.
    Erbeten ausdrücklich schriftliche Bewerbungen, bevorzugt per e-mail.


    Was mich an einigen Zuschriften sehr stört bzw. auch Ausschlusskriterium ist:

    1.) Anlage als Word-Datei statt als pdf

    negativ, weil zum einen die Darstellung je nach Office-Version unterschiedlich sein kann, die Gefahr eine virengeschädigte Datei zu verschicken ist höher und dazu (was aber auch einen positiven, wenn auch vom Bewerber unerwünschen - Effekt hat) ich kann sofort sehen, das alle Bewerber die das machen auch nicht mit den Formatierungsmöglichkeiten von Word umgehen können, weil sie zB keine Tabulatoren setzen können, sondern wahlweise mit vielen einzelnen Tabs oder sogar mit ganz vielen Leerzeichen einrücken.

    Ein Mitarbeiter, der Word wie eine Schreibmaschine bedient hat im Sekretariatsbereich - aus meiner Sicht - nichts zu suchen.


    2.) pdf-Dateien, die keinen aussagekräftigen Namen tragen, also statt "Lebenslauf" nur "scan01"


    3.) mehr als drei pdf-Dateien als Anhang, gerne in Kombination mit 2.)
    Ich bevorzuge maximal drei pdf, also Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, gerne auch nur als ein pdf, es erleichtert mir das Lesen und auch das Ausdrucken (ich entscheide nicht alleine über die Bewerbung)


    4.) e-mail-Adressen, die entweder von beiden Ehepartners genutzt werden, so dass ich den Namen des Ehemannes im Absender habe, stört mich enorm, weil ich will mit meiner zukünftigen Arbeitnehmerin kommunizieren und nicht mit der gesamten Familie oder e-mail-Adressen wie "Schnullimaus@gmx.de", kann ich nicht ernst nehmen und fühle mich auch als Arbeitgeber nicht ernst genommen


    5.) kein Betreff in der Betreffzeile der e-mail
    Für mich ein Indiz, dass das Medium e-mail nicht professionell genutzt wird


    6.) falsch geschriebener Name des Ansprechpartners
    Das zeigt es wurde nicht mal die Ausschreibung sorgfältig gelesen - der Bewerber wird auch die Namen von Kunden demnächst falsch schreiben.



    Was mir gut gefällt:

    Wenn ein Bewerber erkennbar Bezug auf unsere Ausschreibung nimmt und erkennen lässt, dass die Webseite aufmerksam gelesen wurde.
    Das sollte hoffentlich selbstverständlich sein. Was ich noch wichtig finde: ein gut formatierter Lebenslauf und ein ordentliches Bewerbungsbild. Mein Mann hat zum Teil Bewerbungen mit unpassenden Bildern (aufgenommen auf einer Feier), etc. bekommen.

    Fehler bei Rechtschreibung und Zeichensetzung vermeiden, am besten nochmal Korrektur lesen lassen.

    Fehlende Unterlagen (z.B. Arbeitszeugnis)

    Aber auch wenn die Unterlagen perfekt sind: das heisst nicht, dass man den Job kriegt. Man kann sich, denke ich, durch eine schlechte Bewerbung disqualifizieren, aber auch nicht wirklich qualifizieren, wenn es sonst nicht passt.

  3. Inaktiver User

    AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht

    Zitat Zitat von Catlover81 Beitrag anzeigen

    Aber auch wenn die Unterlagen perfekt sind: das heisst nicht, dass man den Job kriegt. Man kann sich, denke ich, durch eine schlechte Bewerbung disqualifizieren, aber auch nicht wirklich qualifizieren, wenn es sonst nicht passt.
    Das ist wohl der springende Punkt: stimmt die Quali nicht oder gibt es sonstige Killerkriterien (z.B. Alter), nützt die beste Bewerbung nichts.

    Umgekehrt scheint es aber dann doch so zu sein, dass, wenn die Quali stimmt, der Arbeitgeber durchaus bereit ist, über Bewerbungsfehler hinwegzusehen....

  4. gesperrt

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    AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Umgekehrt scheint es aber dann doch so zu sein, dass, wenn die Quali stimmt, der Arbeitgeber durchaus bereit ist, über Bewerbungsfehler hinwegzusehen....
    ... wobei es immer wieder Leute gibt, die extrem Mühe haben, ihre Bewerbung den geforderten Qualifikationen anzupassen und die manchmal wichtige Infos weglassen - zum Beispiel einen mehrmonatigen Arbeitsaufhalt im Ausland, dessen Sprache in der Stellenbeschreibung gefordert wird. Solche Bewerbungen fliegen natürlich raus, ohne dass der Arbeitgeber überhaupt mitkriegt, welche Perle ihm da entgeht. Mir ist ein Rätsel, warum dies so vielen Leuten so schwer fällt...

    gruss, barbara

  5. Inaktiver User

    AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht

    Ich habe gestern für einen Arbeitsvertrag eine Bewerbung nach der Bewerberadresse durchgesehen. Ich wurde dann etwas verzweifelt - und mußte tatsächlich feststellen - Bewerber hat sich - bei einer PERSÖNLICH IN SCHRIFTFORM abgegebenen Bewerbung! - auf Email-Adresse und Mobiltelefonnummer beschränkt.

    Als ich telefonisch nachfragte, war der Bewerber befremdet über meine Frage....

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    AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht

    Die Bewerbung ist der erste Eindruck, den der AG erhält - und Teil der Qualifikation. Das sind ja nicht nur Zeugnisse und Kenntnisse, sondern eben auch Umgang, Sorgfalt etc pp. Wenn jemand z.B. meinen Namen falsch schreibt, zeugt das von einer gewissen Unaufmerksamkeit. Es kann sein, daß ich diese Person trotzdem zum Erstgespräch einlade. Aber dann besteht meist schon ein gewisses Grundgefühl, das nur schwer wieder zu neutralisieren ist. Dann werden andere nicht 100%ig passende Punkte gewichtiger.

    Und so hart einiges klingt, bei entsprechender Position sind tatsächlich bereits kleinere Rechtschreibfehler in der Bewerbung ein Killer-Kriterium. Wenn meine zukünftige Assistentin, die eigenständig in meinem Namen Korrespondenz führen soll, noch nicht einmal das Rechtschreibprogramm in dem für sie selbst so wichtigen Bewerbungsschreiben durchlaufen lassen kann, was tut sie dann mit meiner Korrespondenz?

    Ein Bild habe ich immer gern dabei - nicht wegen des Äußeren, aber man erhält auch da einen ersten Eindruck. Ist das Bild dann zu sehr von der Realität entfernt, so ist das ebenfalls ein Eindruck. Positiv oder negativ.

    Was ü-ber-haupt gar nicht geht, sind diese grässlichen dreiteiligen Mappen, die per Post eingehen, obwohl man um Bewerbung per Email gebeten hat. Die sind auf meinem Schreibtisch zu groß. Die sind für meine Umschläge zu groß, wenn ich sie zurückschicken muß. Und bei aller Liebe, ein fast DIN-A 4 großes Porträtbild, nein, das ist auch mir zu viel. Ich gehe aber davon aus, daß vor einigen Jahren bei irgendeinem Bewerbungscoaching ein Hersteller dieser Mappen eingebunden war. Anders ist die inflationäre Zunahme dieser Hindernisse nicht zu erklären.
    Solitär - ohne Binome, Zweitnick oder andere Reinkarnationen!

  7. Inaktiver User

    AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht

    Zitat Zitat von Vivi23 Beitrag anzeigen
    Ein Bild habe ich immer gern dabei - nicht wegen des Äußeren, aber man erhält auch da einen ersten Eindruck. Ist das Bild dann zu sehr von der Realität entfernt, so ist das ebenfalls ein Eindruck. Positiv oder negativ.
    Also, ein Bild, das drei Jahre alt ist, aber , da Bewerber in diesem sich-nicht-so -sehr-änder-Alter ist, ist für dich ok?

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    AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht

    und was auch nicht geht: persönlich erscheinen und nachfragen, wann denn die Bewerbung wohl beantwortet wird. Ist mir einmal passiert - auf meinem Schreibtisch zu meiner Erbauung eine dreistellige Zahl von dreiteiligen Bewerbungsmappen. Ohnehin ein Alptraum. 2 Tage später klingelt es an der Tür, Bewerberperson 97 steht davor und irgendwie Ruckzuck im Büro und fragt, die Augen tränenumflort, wann denn mit einer Antwort zu rechnen wäre. Sie habe sich bereits auf 1000 Stellen beworben. Und dann liefen die Tränen.

    Tat mir leid.

    Hat mich knapp 1 Stunde gekostet. 30 min, um die Person herauszukomplimentieren, 30 min, um mich selbst wieder zu beruhigen, weil ich mich ernstlich genötigt fühlte. Habe mir den Namen gemerkt und die Bewerbung unbesehen zurückgeschickt.
    Solitär - ohne Binome, Zweitnick oder andere Reinkarnationen!

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    AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also, ein Bild, das drei Jahre alt ist, aber , da Bewerber in diesem sich-nicht-so -sehr-änder-Alter ist, ist für dich ok?
    Aktuell sollte es schon sein. Wenn man die 3 Jahre wirklich nicht sieht, kein Problem. Meist sieht man sie aber doch. Da hilft eine Rückfrage bei Freunden oder dem Partner.
    Solitär - ohne Binome, Zweitnick oder andere Reinkarnationen!

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    AW: Vermeidbare Fehler in der Bewerbung - aus Arbeitgebersicht

    Weiter oben wurden unpassende Bewerbungsfotos, z. T. auf Feiern aufgenommen, erwähnt.
    Eine Bekannte hatte bei der ARGE Bewerbungstraining durchgeführt, als Kursleiterin. Sie hatte mir erzählt, man würde jetzt keine Fotografen-Fotos der Bewerbung beifügen sondern Schnappschüsse
    Vielleicht waren die Bewerber in solch einem Training?

    Ich bewerbe mich aber weiterhin mit einem sehr schönem Bewerbungsfoto vom Fotografen.

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