Hallo!
Da ich demnächst arbeitslos sein werde und das Thema "Bewerbung" wieder auf mich zukommt, ist mir folgendes durch den Kopf gegangen.
Es wird ja öfters empfohlen, daß man bei der Jobsuche auch Initiativ-Bewerbungen schreiben sollte. Allerdings stehe ich dem ganzen etwas skeptisch gegenüber.
Zum einen wüßte ich nicht, welche Firmen ich anschreiben sollte (Nur die großen? Oder nach dem Eene-Mene-Muh-Prinzip welche raussuchen?); ich wohne in Köln und habe dementsprechend die Qual der Wahl bei tausenden von Firmen. Hunderte von Firmen anzuschreiben, kostet letztendlich ja auch eine Stange Geld.
Zum anderen: Kommt es überhaupt gut an bzw. lohnt es sich in diesen schlechten Wirtschaftszeiten, unaufgefordert Bewerbungen zu schicken? Fast jede Firma kämpft ja ums Überleben.
Daher würde ich gern mal Eure Meinungen zu diesem Thema hören/lesen.
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Ergebnis 1 bis 10 von 16
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23.10.2006, 13:37Inaktiver User
Initiativ-Bewerbung: Pro und Contra
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23.10.2006, 13:39Inaktiver User
AW: Initiativ-Bewerbung: Pro und Contra
es gibt ja auch firmen, da kann man sich online bewerben, ist dann nicht ganz so teuer, erst wenn die interesse bekunden schickt man "mehr" hinterher oder geht persönlich hin.....
und dann gibt es doch auch noch job-scout oder monster.de und so....
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23.10.2006, 13:51
AW: Initiativ-Bewerbung: Pro und Contra
Hallo Zeta,
ich kann Initiativbewerbungen nur empfehlen. Hab nahezu alle meine Arbeitsstellen dadurch bekommen. Es spricht auf jeden Fall dafür das du nicht in direkter Konkurenz mit x anderen Bewerbern stehst.
Nu, die Bewerbungskosten sind natürlich so eine Sache. Aber ich finde es lohnt sich.
Nach zwanzig Bewerbungen hatte ich meinen Job vor dem jetzigen, und bei dem derzeitigen waren so ca. 35 Bewerbungen. Die Kosten trägt ja auch das AA mit. Zumindest einen Teil...Wenn das Leben mir Hefepilze schenkt....backe ich Brot.... ;)
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23.10.2006, 13:55Inaktiver User
AW: Initiativ-Bewerbung: Pro und Contra
Heikehaush,
nach welchen Kriterien hast Du denn die Firmen rausgesucht? Ich wüßte gar nicht so recht, wo ich anfangen sollte, ehrlich gesagt.
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23.10.2006, 14:08Inaktiver User
AW: Initiativ-Bewerbung: Pro und Contra
Frag einfach vorher nach und sage denen, dass du gerne eine Bewerbung schicken möchtest. Und an wen du sie senden solltest.
Dann erfährst du schon im Vorfeld, ob es Sinn macht oder nicht. Es wird dir nämlich mit Sicherheit gesagt, ob es zur Zeit erwünscht ist oder auch nicht.
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23.10.2006, 14:11
AW: Initiativ-Bewerbung: Pro und Contra
hallo,
also ich bewerbe mich gerade bei einer firma initiativ. ich weiß aber aus zuverlässiger quelle aus den oberen etagen, dass sowieso stellen ausgeschrieben werden für anfang des jahres in diesem bereich.
vorteil ist natürlich, dass ich schon vor der bewerbungsflut da war und die mich ggfs. falls ich dem profil entspreche quasi sofort jemanden einstellen können sobald es für die abteilung grünes licht gibt.
risiko an der sache ist natürlich, dass ich arg zu früh dran bin und ich dann in vergessenheit geraten könnte, falls mein kram da zu lange liegt.
ich lasse mich überraschen...ich sthe ja zum glück nicht 'auf der straße'
aber ich würde generell nur die firmen anschreiben (vorerst) die mich wirklich interessieren, und das sind in der regel nun mal die bekannten und großen. kommt halt auf die branche an.
@zeta
lass uns mal nen kaffee trinkene gehen. bin 3x die woche in köln....;-)Maybe I'm too young to keep good love from going wrong
But tonight you're on my mind so you never know
I'm broken down and hungry for your love with no way to feed it
Where are you tonight, you know how much I need it
Too young to hold on and too old to break free and run
__________________________________
Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis (Woody Allen)
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23.10.2006, 14:27Inaktiver User
AW: Initiativ-Bewerbung: Pro und Contra
Hallo Zeta
bin ja momentan auch auf der Suche und schreibe auch fleißig Iniativbewerbungen.
Ich habe mir z.B. auch bei Stellenanzeigen, die meinem Profil nicht entsprechen, mal die Homepage der Fa. angesehen, wenn diese für mich interessant klang. Außerdem bin ich auch mal in den bekannten Industriegebieten rumgefahren um zu schauen, welche Firmen dort ansässig sind. Dank Internet kann man sich dann ja alle weiteren Infos problemlos besorgen.
Es ist wichtig vorher bei "Deinen" Kandidaten anzurufen - erstens erfährst Du so, ob man Deine Bewerbung will und zweitens hast Du dann direkt einen Ansprechpartner auf den Du Dich beziehen kannst.
Aber sei gewiß: Auch Initiativbewerbungen sind viel Arbeit. Lt. Ratgeber sollte jedes Schreiben individuell (wie bei einer normalen Bewerbung auch) sein. Kettenbriefe = Ablage P
Ganz gute Tipps zum Thema Job/Bewerbungen finden sich auch in der SZ online oder bei den Jobsuchmaschinen (Monster)
Und bei der heutigen Arbeitsmarktsituation ist es Gold wert, wenn man die Nase vorn hat...
Viel Glück beim Suchen.
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23.10.2006, 16:46
AW: Initiativ-Bewerbung: Pro und Contra
Hallo Zeta!
Ich kann Initiativbewerbungen nur empfehlen, meine Quote bei 10 Bewerbungen waren 5 oder 6 persönliche Gespräche, wovon 3 in ein konkretes Angebot gemündet sind.
Bei der "Auswahl" bin ich damals so vorgegangen, daß ich einfach zuerst die Firmen angeschrieben habe, für die ich gerne gearbeitet hätte. (Produkte, Firmenkultur, etc.).
Stellenanzeigen können auch eine Orientierung sein, wer grade fleißig einstellt, ist oft auch Initiativbewerbungen gegenüber aufgeschlossen. Such dir einfach die aus, die dir am sympathischsten sind und probier' es aus. Viel Glück!
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24.10.2006, 00:21
AW: Initiativ-Bewerbung: Pro und Contra
also ich bewerbe mich gerade bei einer firma initiativ. ich weiß aber aus zuverlässiger quelle aus den oberen etagen, dass sowieso stellen ausgeschrieben werden für anfang des jahres in diesem bereich.
Das ist finde ich der entscheidende Punkt. Initiative Bewerbungen (schon allein vom Kostenpunkt her, wenn man sich nicht online bewerben kann) machen meiner Meinung nur dann Sinn wenn sich in naechster Zeit in dem Laden auch was tut.
Zum zweiten war ich immer sehr pingelig in der Vorauswahl und habe mich wirklich nur dort vorgestellt wo ich dachte dass es mir auf Dauer gefallen wuerde. Ich meine damit nicht dass Du Dich auf 1-2 Unternehmen festlegen solltest sondern eher schaust dass Du Deine Zeit nicht damit vergeudest irgendwelchen Kompromissen hinterherzulaufen.
Ich bin mit der Strategie bisher gut gefahren, sich auf Anzeigen zu bewerben hat bei mir nie so viel gebracht -- allerdings lebe ich auch nicht mehr in Deutschland.
LG & viel Glueck Zeta!!
YolaI used to run like a cat and swim like a penguin. Now I run like a penguin and swim like a cat
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24.10.2006, 05:41
AW: Initiativ-Bewerbung: Pro und Contra
Na ja, Zeta, im Prinzip ist das schon Branchenspezifisch....mein Auswahlkriterium war schlicht "nicht zu riesiges Haus". Also, da ich in der Altenpflege arbeite, eher ein Pflegeheim mit ca. 80 Betten, statt eines mit 240.
Aber dann, und noch wichtiger.....hab ich immer versucht etwas über den Träger herauszufinden, meistens bin ich beim googeln fündig geworden.
Und da steht ja was über Konzepte...in der Pflege heisst das dann Leitbild.
Ausserdem gibt es einen gut funktionierenden "Buschfunk" unter den Pflegenden der Stadt. Es gibt Häuser, ja manchmal komplette Träger....da hörst du einfach immer nur...."no, no, bloss nicht da hin"
und du bekommst halt auch oft interne Tipps.
In dem Haus, in dem ich jetzt arbeite, gibt es eine Frau die den Begleitenden Dienst macht.....(sowas wie Soziale Dienste, Beschäftigungsfuzzi und PR in Personalunion), die Frau hat mir tolle Tipps gegeben. Die kommt einfach überall hin und kennt enorm viele Leute.Wenn das Leben mir Hefepilze schenkt....backe ich Brot.... ;)


); ich wohne in Köln und habe dementsprechend die Qual der Wahl bei tausenden von Firmen. Hunderte von Firmen anzuschreiben, kostet letztendlich ja auch eine Stange Geld.
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