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    Frage englische Stellenausschreibung - deutsches Institut

    Hallo zusammen,

    ich habe zu einer Bewerbung ein paar Fragen und würde mich über Ratschläge freuen!

    Ein deutsches Institut hat eine PhD-Stelle ausgeschrieben, auf die ich mich gerne bewerben würde. Die Stellenausschreibung ist auf englisch verfasst und wohl auch international publik gemacht worden.
    In wie weit ist es eurer Meinung und Erfahrung nach ratsam / angebracht, sich an die Gepflogenheiten englischer (=internationaler?) Bewerbungen zu halten?
    Also, konkret:
    - Schicke ich am besten nur ein Anschreiben und einen CV, keine Zeugnisse?
    - Wenn ich keine Zeugnisse schicke, gehört dann im CV - außer wann und wo ich mein Diplom gemacht habe - auch die Abschlussnote dazu?
    - Gebe ich einen referee an, auch wenn nicht explizit danach gefragt wurde?

    Vielen Dank!
    Der Regen-Schirm

  2. Inaktiver User

    AW: englische Stellenausschreibung - deutsches Institut

    Steht da nicht drin, was erwartet wird ?

    Ich würde ein englischsprachiges Bewerbungsschreiben schicken nebst englischen CV.
    Da Du Berufsanfängrin bist + noch nichts vorzuweisen hast, würde ich die Note erwähnen.

    Referee würde ich bei deutschen Institutionen nicht angeben, da hierzulande ungewöhnlich.

  3. Inaktiver User

    AW: englische Stellenausschreibung - deutsches Institut

    Liebe Regen-Schirm,

    vor dieser Frage stand ich diese Woche auch schon: Institutsfiliale in Deutschland, Bewerbung sollte auch an eine deutsche Dame adressiert sein, aber Ausschreibung auf Englisch. Habe mich dann für Englisch entscheiden, nach dem Motto "wie Ihr ausschreibt, so kriegt Ihr meine Bewerbung". Und dann aber auch Nägel mit Köpfen: American English, und amerikanische CV-Form. Englische Sprache aber dann stockdeutsche Form - das ginge für mich gar nicht. Aber sooo groß ist der Unterschied dann ja eh nicht, v.a. wird eben die Chronologie auf den Kopf gestellt.

    Da Du Dich auf eine PhD-Stelle bewirbst: ich würde die Noten angeben, schließlich sind Deine akademischen Fähigkeiten in dem Zusammenhang unmittelbar relevant. Und Kontaktdaten von Referees schaden sicher nicht. Ich hatte selber mal die große Ehre, Bewerbungen für 10 PhD-Stellen zu sortieren, und da sind so viele Abstrusitäten dabei, dass jemand, den offenbar ein richtiger Prof empfiehlt, ein Lichtblick ist ;-)

    Was die Zeugnisse selbst betrifft: kannst Du nicht einfach nachfragen? Andererseits hast Du doch wahrscheinlich noch nicht so viele, oder? D.h. Magister/Diplom/was immer Du hast in Kopie würde doch jetzt auch nicht alles sprengen? Alles unter Studienabschluß würde ich dann weglassen - es sei denn, man sagt Dir, das sei gefragt.

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles, alles Gute mit Deiner Bewerbung!

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    AW: englische Stellenausschreibung - deutsches Institut

    Klar, dass ich die Bewerbung auf englisch verfasse, aber es steht leider nicht explizit dabei, was gefordert ist, lediglich ein "Please submit your application to...".

    Ich danke euch auf jeden Fall sehr für eure Antworten!

  5. Inaktiver User

    AW: englische Stellenausschreibung - deutsches Institut

    Nur zur Klarifikation -

    Institut in D? Oder im Ausland? Uni oder Forschungsinstitut?

    Ist es für die Disziplin eher ungewöhnlich (Germanistik) oder üblich (Chemie/Bio)?

    Frag doch einfach mal höflich per Email nach. Beweist, dass du dich mit den Standards auseinandersetzt.

    Ich kenne es so - wenn es NUR der Lebenslauf sein soll, geb ich Empfehlungen an (unbedingt MIT Kontaktdaten und natürlich die jeweiligen Empfehler VORHER fragen, is klar), wenn bereits ein (oder mehrere) Empfehlungsschreiben beiliegen MUSS, dann nicht im cv. Ich hoffe, das ist jetzt richtig so.

    Unbedingt im englischen cv auf Formalia achten, Gegenwärtiges zuerst, kein Geburtsdatum, eventuell sogar kurze Tätigkeitsbeschreibungen und das, was du erreicht hast.

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    AW: englische Stellenausschreibung - deutsches Institut

    Ich bewerbe mich bei deutsch-sprachingen Unternehmen für internationale Positionen. Das Anschreiben verfasse ich in Deutsch, mein ausführliches CV ist auf Englisch. Kam bisher bestens an und niemand hat die doofe Frage nach "wie gut ist Ihr English" gestellt..
    Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!

  7. Inaktiver User

    AW: englische Stellenausschreibung - deutsches Institut

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Ich bewerbe mich bei deutsch-sprachingen Unternehmen für internationale Positionen. Das Anschreiben verfasse ich in Deutsch, mein ausführliches CV ist auf Englisch. Kam bisher bestens an und niemand hat die doofe Frage nach "wie gut ist Ihr English" gestellt..

    Das finde ich problematisch, da die Entscheider - teilweise - auch durchaus Leute sein können, die eben nicht deutsch sprechen.

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    AW: englische Stellenausschreibung - deutsches Institut

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das finde ich problematisch, da die Entscheider - teilweise - auch durchaus Leute sein können, die eben nicht deutsch sprechen.
    Meien Jobs gehen zu 99% über Personalberater aka Headhunter. Und die sitzen alle im deutsch-sprachigen Raum. Mein Anschreiben wird idR nur von denen gelesen, weil nahezu alle Personalberater nach dem ersten Interview eignene Reports und Einschätzungen an den Mandanten schicken und nur mein CV beilegen. Das ist ja deren Deinstleistung

    Habe noch bei keinem Gespräch bei einem Arbeitgeber mein Anschreiben gefunden. Das steht verklausuliert nur in der Kandidatenzusammenfassung des Personalberaters..

    Abgesehen davon habe ich diesbzgl. noch keinen Kommentar bekommen. Wohl aber schon sehr positive zur Gestaltung meines Lebenslaufes. Sehe das also nicht als Problem. Bei internationalen Beratern wäre wohl ein englisches Anschreiben angebracht, aber das war noch nicht notwendig. Einmal wurde dagegen ein deutscher Lebenslauf zusätzlich gewünscht.. "Wissen Sie, es handelt sich um ein SEHR traditionelles Unternehmen, da wäre das hilfreich.."
    Geändert von blackjack21 (11.02.2011 um 10:52 Uhr)
    Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!

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    AW: englische Stellenausschreibung - deutsches Institut

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Meien Jobs gehen zu 99% über Personalberater aka Headhunter. Und die sitzen alle im deutsch-sprachigen Raum. Mein Anschreiben wird idR nur von denen gelesen, weil nahezu alle Personalberater nach dem ersten Interview eignene Reports und Einschätzungen an den Mandanten schicken und nur mein CV beilegen. Das ist ja deren Deinstleistung

    Habe noch bei keinem Gespräch bei einem Arbeitgeber mein Anschreiben gefunden. Das steht verklausuliert nur in der Kandidatenzusammenfassung des Personalberaters..

    Abgesehen davon habe ich diesbzgl. noch keinen Kommentar bekommen. Wohl aber schon sehr positive zur Gestaltung meines Lebenslaufes. Sehe das also nicht als Problem. Bei internationalen Beratern wäre wohl ein englisches Anschreiben angebracht, aber das war noch nicht notwendig. Einmal wurde dagegen ein deutscher Lebenslauf zusätzlich gewünscht.. "Wissen Sie, es handelt sich um ein SEHR traditionelles Unternehmen, da wäre das hilfreich.."
    Ich denke, das kann man nicht auf Bewerbungen für PhD-Stellen übertragen. Ich habe mich auch schon auf eine beworben & die Bewerbungen gingen alle direkt an den Prof, der auch die Anschreiben gelesen hat (er hatte es auch im Gespräch ausgedruckt vorliegen und ist darauf eingegangen). Es war damals übrigens auch eine englische Ausschreibung für eine deutsche Universität und ich habe eine englische Bewerbung geschrieben, was ich hier auch empfehlen würde (es gibt an den Unis durchaus auch Mitarbeiter, die kein/nicht besonders gut deutsch können & du kannst schon mal zeigen, dass du dich auf englisch gut ausdrücken kannst, was ja auch wichtig ist ;) ).

  10. Inaktiver User

    AW: englische Stellenausschreibung - deutsches Institut

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Meien Jobs gehen zu 99% über Personalberater aka Headhunter. Und die sitzen alle im deutsch-sprachigen Raum.
    Yepp, aber in meinem Job sind das trotzdem diverse, die trotzdem nicht gut deutsch können.

    Und was Star schreibt, ist auch richtig ... Die PhD-Stelle kann gut und gern bei einem Gastprofessor aus dem Ausland sein.

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