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13.01.2011, 15:56
AW: neues Gehalt deutlich weniger als jetzige Position - wie damit umgehen?
Geändert von Tabetha (13.01.2011 um 16:22 Uhr)
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13.01.2011, 16:12
AW: neues Gehalt deutlich weniger als jetzige Position - wie damit umgehen?
Im Bereich der Senior Consultants ... wie es ja auch die TE ist.
Und nein, man sucht im Moment gerade in diesem Bereich sehr nach Menschen mit Erfahrung. Selbst das Alter wird immer unwichtiger.
PS: gerade im letzten halben Jahr haben einige Kollegen von mir eine Gehaltsteigerung von 10-15000 € im Jahr durch einen Firmenwechsel verwirklicht. Und siehe da .. man hätte ihnen - nachdem sie gekündigt hatten - auch im alten Unternehmen mehr bezahlt.
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21.01.2011, 17:53
AW: neues Gehalt deutlich weniger als jetzige Position - wie damit umgehen?
Hallo Ihr Lieben, Ja das ist ein Thema, was mich auch gerade sehr bewegt. Ich bin ebenfalls momentan an beruflicher Umorientierung, wohne in Berlin und will da auch bleiben. Ihr wisst ja:"arm aber sexy:-))))" Ich hatte die letzten 4 Wochen 5 Bewerbungsgespräche, von denen mich 4 Firmen einstellen wollen, jedoch zu Konditionen die ich Mitte der 90er Jahre schon bekommen hab. Nun muß ich dazu sagen, daß ich a) im Vertrieb arbeite, wo man den einen oder anderen Euro noch vaiabel hinzu bekommt und b) relativ häufig (ca. alle 2-5 Jahre) gewechselt habe. Bin knapp über 40, derzeit im Außendienst (Gebiet Deutschland OST), kann das aber physisch und psychisch nicht mehr lange machen... c) ich kann NICHT auf 500,-€ netto/ monatlich verzichten,mein Partner verdient weniger als ich...
Ja was tun???? Ich hab keine Idee...vielleicht einen "lukrativen" Nebenjob betreiben?
Naja, jedenfalls hab ich der einen Firma, die ich favorisiere, noch einmal per email meine Argumente aufgezählt & meine "Schmerzgrenze" genannt, wenn sie sich nicht für mich entscheiden, haben sie (wie viele UN in diesem Land!!) immer noch nichts gelernt und senken nur bis zum nächsten Jahresabschluss...
Gruß
K
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23.01.2011, 11:11
AW: neues Gehalt deutlich weniger als jetzige Position - wie damit umgehen?
Du hast ihnen per Email deine Argumente mitgeteilt???



Cytheria
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31.01.2011, 22:15
AW: neues Gehalt deutlich weniger als jetzige Position - wie damit umgehen?
Liebe Ladies,
die Geschichte nimmt ein gutes Ende: der Chef der Firma aus dem VG hat mir ein Angebot gemacht, (der-Pate-Stimme-an) was ich nicht ablehnen kann. (der-Pate-Stimme-aus)
Es liegt über meiner eigens gesetzten Grenze - und zwar so, dass ich sage: ja!
Ich denke, die Gespräche waren eine Mischung aus eigener Souveränität, Wissen um meine Fähigkeiten, eure Tipps, ein guter Fit und das Hinsetzen und Durchrechnen der hauseigenen Gehalts-Untergrenze, Berufserfahrung und richtige Zeit am richtigen Ort plus menschlich sympathisch auf beiden Seiten.
Vielen Dank für eure Ratschläge, insbesondere der Hinweis mit der Gehaltshöhe, die auch bei 60% ALG 1 alle laufenden Kosten deckt, war für mich sehr wertvoll und ein "Eye Opener".
Nun heißt es bald: neu starten, guten Job machen und die Kollegen kennen lernen. (Vermutlich gibt es bald einen neuen Strang von mir: die ersten 100 Tage im Job...)
Danke euch!
LG
nullipara
P.S. Ist es Zufall, dass in der aktuellen Brigitte gerade ein Artikel "Gehalt für Frauen" thematisiert?
Nunja, ich bin gerne Teil der Community, die die von mir geschätzten Redakteure des Heftes inspiriert.
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Marty McFly told me the future will be great!
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06.02.2011, 02:27Inaktiver User
AW: neues Gehalt deutlich weniger als jetzige Position - wie damit umgehen?
Freut mich!
Ähm, dass die Redaktion sich bedient, naja.
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06.02.2011, 16:17Inaktiver User
AW: neues Gehalt deutlich weniger als jetzige Position - wie damit umgehen?
Hi
ich denke, der Vorlauf war zu kurz - so schnell hebt man kein Thema ins Heft.
Was ich aber erschreckend finde: Frauen verkaufen sich beim Wechsel unter Wert - statt sich zu verbessern, überlegen sie, wieviel sie nachgeben können, um zu wechseln.
So gut wie kein Mann würde für weniger wechseln. Und kein Mann würde das erwarten. Denn ein Wechsel ist mit Risiken (wieder kürzer Kündigungsfrist, Probezeit etc.) behaftet, der durch das höhere Gehalt ausgeglichen wird.
Nur Frauen wechseln mit dem Gedanken "wieviel muß ich runtergehen, um die Wunschstelle zu bekommen".
Wenn ich nicht in Not wäre (also aus der Arbeitslosigkeit heraus), würde ich nie für weniger Geld arbeiten - außer ich wechsele komplett in eine Branche, die naturgemäß niedriger angesiedelt ist (was ich nicht tun würde).
Ich habe einmal einen Job für "weniger" als vorher begonnen - aber auch da habe ich dann nicht mich billiger verkauft, sondern gesagt "für das, was ihr zahlen wollt, arbeite ich 35 Stunden (nicht 40, wie gewünscht). Damit war das "weniger" ausgeglichen.
Sich von "weniger" wieder hochzuarbeiten ist viel mühevoller, als von einem höheren Punkt aus. Und jedes weniger schlägt sich zudem in der Altersvorsorge nieder. Dabei bietet man Frauen schon weniger an als Männern UND sie lassen sich auch noch runterhandeln. Und so manifestiert sich, daß Frauen bis zu 40 % weniger bekommen.
Antje
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06.02.2011, 17:28Inaktiver User
AW: neues Gehalt deutlich weniger als jetzige Position - wie damit umgehen?
Was du sagst, ist alles richtig und wichtig.
Aber dabei kommt ein Punkt zu kurz, der vielen Frauen (auch mir) nun mal wichtig ist: dass man sich am Arbeitsplatz wohl fühlen möchte, weil man arbeitet, um zu leben, und dieses Leben nun mal viele Stunden am Tag im Job stattfindet.
Ich arbeite auch für weniger als in meinem letzten Job - aber die Vorteile, die ich hier habe, sind mit Geld einfach nicht aufzuwiegen.
Für viele ist das zu "soft" - ich würde mich im Zweifel immer wieder so entscheiden.



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