Ich denke, man muss sich bewusst sein, dass die Gehaelter derzeit runtergehen und in kleinen Betrieben sowieso niedriger sind.
Das relativiert sich aber.
15 T brutto sind 7.5 T netto, also ca. 600 netto im Monat. Sooo einen Einschnitt finde ich das nicht, wenn man ein hohes Grundgehalt hat.
Zumal, wenn z.B. Ueberstunden abgefeiert werden koennen, man also 2-3 Gleittage im Monat nehmen kann, zB. Oder das Unternehmen andere Vorteile bietet.
Wohlfuehlfaktor waere mir allemal mehr wert als ein hohes Gehalt.
Ich wuerde an Deiner Stelle versuchen, auf max. 10T weniger zu kommen, mit anderen Verguenstigungen oder spaeterer Steigerung.
Es sei denn, in Deinem Bereich liegen gutbezahlte Stellen zuhauf auf der Strasse... ;-)
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09.01.2011, 13:26Inaktiver User
AW: neues Gehalt deutlich weniger als jetzige Position - wie damit umgehen?
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09.01.2011, 14:15
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09.01.2011, 18:20Inaktiver User
AW: neues Gehalt deutlich weniger als jetzige Position - wie damit umgehen?
Naja - aber nicht, wenn man sich aus einem bestehenden, ungekuendigtem Arbeitsverhaeltnis heraus bewirbt.
ALG I liegt bei ca. 50 %, normal, richtig ?
Durch die Obergrenze dann bei gutbezahlten Jobs auch gerne nur bei 30, 40 %.
Das willst Du wohl hoffentlich niemanden ohne Not empfehlen !?
Sich weit unter Wert zu verkaufen, macht auch unzufrieden.
Man muss halt pro's und contra's gut abwaegen.
Und nicht nur die finanziellen, absolut. Zahlreiche unbezahlte Ueberstunden reduzieren den tatsaechlichen Lohn auch.
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09.01.2011, 18:29
AW: neues Gehalt deutlich weniger als jetzige Position - wie damit umgehen?
Nein, Lorelei, ich meinte es genau andersherum: man sollte das Mindestgehalt nicht so berechnen, dass das neue Nettoeinkommen mindestens die Lebenshaltungskosten deckt, sondern dass das eventuelle ALG das macht. http://www.pub.arbeitsagentur.de/selbst.php?jahr=2011
Ich habe keine Ahnung, in welchen Gehaltsgruppen nullipara sich bewegt, aber solange es nicht irgendein Vorstandsjob ist, würde ich ohne triftige Gründe (z.B. Gesundheitliche Beanspruchung, Teilzeit wegen Pflege von Angehörigen) niemals auf 15.000 € verzichten.
Jippieh !
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09.01.2011, 19:09Inaktiver User
AW: neues Gehalt deutlich weniger als jetzige Position - wie damit umgehen?
Eine Freundin von mir hat in einer ähnlichen Situation vereinbart, dass sie nur eine 4 Tage Woche hat, also quasi nur 80% arbeitet und dafür dann auch nur 80% Gehalt bekommt. Das deckte sich dann ungefähr mit dem Verlust und war für beide Seiten okay. Sie sagt auch, dass sie in den 4 Tagen ähnlich viel schafft wie vorher in fünf, weil sie den zusätzlichen freien Tag einfach sehr gut für sich nutzt und dann weniger gestresst ist. Vielleicht ist das auch eine Variante
?
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09.01.2011, 21:21Inaktiver User
AW: neues Gehalt deutlich weniger als jetzige Position - wie damit umgehen?
Das ist sicher die erfreulichste Variante, geht aber nur, wenn das Unternehmen einen UNBEDINGT will und es keine Alternativen zu diesem Bewerber gibt. Das duerfte heute eher selten der Fall sein.
Man muss einfach sehen, dass man in einem gewissen Alter einfach ein Gehalt erreicht hat, was heute nicht mehr unbedingt so gezahlt wird.
Junge, gute Leute wachsen nach und ob man dann 16 oder 8 Jahre Berufserfahrung hat, macht dann auch nicht mehr den Unterschied.
Und ich denke, von Akademikergehaeltern in gesuchten Bereichen kann man immer gut leben - auch jenseits vom Vorstand.
60T Euro z.B. reichen immer noch fuer ein paar bescheidene Wuensche.
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13.01.2011, 14:25Inaktiver User
AW: neues Gehalt deutlich weniger als jetzige Position - wie damit umgehen?
Ich dachte es wären 60 Prozent, bei Kind wohl 67 Prozent?!
Allerdings finde ich den Tipp nicht schlecht, dass das ALG zumindest reichen sollte, die monatlichen Fixkosten zu decken. Arbeitslos plus nochmal einen Umzug planen, hmm.
Sei es drum. Was ist denn gerade "branchenüblich"?
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13.01.2011, 14:38
AW: neues Gehalt deutlich weniger als jetzige Position - wie damit umgehen?
das ist so absolut formuliert nicht korrekt.
Gerade in der (IT) Beratung, Wirtschaftsprüfung und Revision gehen die Gehälter im Moment wieder hoch. Für gesuchte Bereiche sogar sehr spürbar.
Ich würde als Verhandlungsspielraum in den Ring werfen, dass ich keine Gehaltssteigerung erwarte. Denn üblich sind nach wie vor 10-20% Steigerung wenn man wechselt.
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13.01.2011, 15:44Inaktiver User
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13.01.2011, 15:46Inaktiver User


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