Hallo,
ich habe meine ehemalige Stelle aus gesundheitlichen Gründen (Burn-Out) gekündigt. In meiner alten Position war ich Assistentin der Geschäftsleitung - bei einem sehr chaotischen Chef.
Ich bin mir jetzt nicht sicher, wie ich meine Kündigung begründen soll. Lügen möchte ich nicht, aber mit der Wahrheit komme ich wahrscheinlich auch nicht weit. Auf der anderen Seite ist es mir schon wichtig klarzumachen, daß sich die Arbeitsbelastung in einem "normalen" Rahmen halten muss.
Arbeitssuchend bin ich seit 01. Februar. Seit 6 Monaten bin ich krankgeschrieben, was allerdings nicht aus den Unterlagen hervorgeht, weil ich ja eben erst am zum 01.02 gekündigt habe. Das nur so als Hintergrundsinformation.
Fällt euch was ein?
Liebenn Dank
Sun22
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03.03.2009, 16:54
Vorstellungsgespräch - Wie Kündigung begründen?
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04.03.2009, 09:06
AW: Vorstellungsgespräch - Wie Kündigung begründen?
Was steht denn in deinem Arbeitszeugnis bzgl. der Beendigung des Arbeitsverhältnisses?
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04.03.2009, 10:34
AW: Vorstellungsgespräch - Wie Kündigung begründen?
Hallo sun,
ich wäre für selektive Ehrlichkeit. In das Bewerbungsschreiben selbst würde ich erst mal keine Begründung schreiben. Ich nehme an, im Zeugnis steht was von "... verlässt uns auf eigenen Wunsch". Das ist ja soweit okay, auch wenn sich der geneigte Leser schon fragen wird, warum Du - vor allem in der heutigen Zeit - Deine alte Stelle aufgibst, ohne eine neue zu haben. Aber wenn Lebenslauf und Qualifikationen soweit in Ordnung sind, wird man diese Frage wohl im Gespräch zu klären versuchen.
Da würde ich dann offen zugeben, dass Du die extrem hohe Arbeitsbelastung (und da würde ich notfalls ruhig etwas übertreiben und von permanenten 12- bis 14-Stunden-Tagen reden) nicht mehr ausgehalten hättest. Den chaotischen Chef würde ich nicht erwähnen. Ich würde deutlich machen, wo Deine persönlichen Belastungsgrenzen liegen. Es bringt ja nix, wenn Du in den nächsten Mega-Stress-Job gerätst. Auf der anderen Seite sollte natürlich auch nicht der Eindruck entstehen, dass Du bei dem geringsten Stress schon zusammenklappst und monatelang ausfällst. Von daher würde ich deutlich sagen: das kann ich und bin ich bereit zu leisten, und hier ist meine persönliche Schmerzgrenze.
Viele Grüße,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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08.03.2009, 15:12
AW: Vorstellungsgespräch - Wie Kündigung begründen?
Hallo Malina,
vielen Dank.
Du hast natürlich recht, ich möchte keinen Job wie den letzten. Aber wenn ich von 12-14 Stunden spreche, dann werden die sich sicherlich denken "Naja, dann sind ja 10 Stunden ein klacks". Und so ganz klar sagen, was mich so belastet hat kann ich nicht. Es war eine Kombination von schlechtem Betriebsklima, Chef und nur als ganz kleiner Bereich die Arbeit an sich. Natürlich werde ich darauf achten, daß der Job keine zu hohe Belastung in sich birgt aber die AA sitzt mir im Nacken und hat mir gesagt, daß ich keine Arbeitsstelle die mir angeboten wird abschlagen darf. Ansonsten werden die Bezüge gekürzt. Und die Vorstellungsgespräche die ich jetzt führe sind Vorschläge von der Arbeitsagentur.
Ich habe in der Zwischenzeit eine ganz gute Ausrede parat. Sehr wohl ist mir damit nicht, aber ich konnte sie bereits testen und sie kam ganz gut an.
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08.03.2009, 17:50Inaktiver User
AW: Vorstellungsgespräch - Wie Kündigung begründen?
woher willst du vor Antritt der Arbeit wissen, wie hoch die Belastung wirklich ist? Das ist doch heutzutage bekanntlich immer so eine Sache...


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