Hmmm... wirklich schwierig mit der Gehaltsangabe.
Ich bin ja (zum Glück) schon zu ein paar Gesprächen eingeladen worden. Sollte das aufhören, werd ich mal die konkrete Angabe des Gehaltswunsches ausprobieren. Ich werde dann wohl eh tendenziell zu wenig als zu viel verlangen und mich damit unter Wert verkaufen.![]()
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14.06.2010, 15:39
AW: Austausch-Strang für Jobsuchende
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14.06.2010, 17:14
AW: Austausch-Strang für Jobsuchende
das ist echt übel! ich habe zwar berufserfahrung, aber nicht studiert. trotzdem würde ich für 2.200 eigentlich nicht vor die tür gehen wollen, ehrlich gesagt.
was mich auch irritiert: überall (also in diesen ratgebern) heißt es, man soll sein wunschgehalt als jahresgehalt angeben. bei dem erwähnten vorstellungsgespräch wurde nach dem gehaltswunsch erst vor ort gefragt und ich gab ihn auch als jahresgehalt an. der typ hat dann aber in meinem beisein auf der rechenmaschine rumgetippt, um sich auszurechnen, was das umgerechnet auf 12 monate wäre. ich hingegen gebe mein jahresgehaltswunsch INKL. 13. gehalt an. der schien es dann also quasi draufzurechnen. ich war sehr irritiert. denken denn die personaler, wenn ich jahresgehalt x angebe, dass ich damit nur 12 monate meine und sie mir dann, falls dort ein 13. gehalt üblich wäre, noch was draufzahlen müssten? verstehe ich irgendwie nicht. wie handhabt ihr das?
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14.06.2010, 17:18Inaktiver User
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14.06.2010, 17:40
AW: Austausch-Strang für Jobsuchende
Wenn Du dann mit 12 Gehältern zufrieden bist, ist das doch ok. Aber dann ein 13. Gehalt verhandeln wollen, kann aus Sicht des Arbeitgebers schnell zum "Nachtarocken" werden.
Als üblich kenne ich tatsächlich auch das Jahresgehalt. Allerdings ist das Risiko dabei, dass man sich darüber erst einmal einig wird, der Arbeitgeber das 13. Gehalt dann aber plötzlich variabel machen will.
Mandelblüte
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14.06.2010, 17:48Inaktiver User
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14.06.2010, 18:12Inaktiver User
AW: Austausch-Strang für Jobsuchende
Nur so als Tipp,
beim Gehaltswunsch niemals tiefstapeln! Rauskriegen was branchenüblich und Tarif ist.
Als unterste Summe im Kopf haben, was wirklich gebraucht wird und niemals unter diese Summe gehen.
Klar suchen alle die eierlegende Wollmilchsau, aber es kämpft sich beschissener von unten nach oben.
Bei der heut üblichen Praxis der befristeten Verträge ist eine Gehaltserhöhung meist so gut wie ausgeschlossen.
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14.06.2010, 18:54
AW: Austausch-Strang für Jobsuchende
Hallo,
das Jahresgehalt hat auch den Vorteil, dass Du, wenn Dein Gesprächspartner angesichts Deiner völlig überzogenen Gehaltsvorstellungen
geschockt schauen sollte, noch nachschieben kannst, dass davon ein gewisser Anteil auch variabel sein kann.
Das geht beim Monatsgehalt theoretisch auch, aber monatlich bezahlte Prämien sind ja eher die Ausnahme.
Mandelblüte
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15.06.2010, 09:31
AW: Austausch-Strang für Jobsuchende
Es kommt halt auch drauf an, in welcher Gegend Deutschlands man wohnt. In Berlin sind die Gehälter tendenziell leider eher niedrig. In BaWü und Bayern sieht das natürlich ganz anders aus.
Wenn ich das Gehalt angebe, dann als Jahresgehalt. Im Gespräch manchmal auch als Monatsgehalt. Ich gehe allerdings auch immer von 12 Monaten aus, da ich in den Beschäftigungsverhältnissen nach meinem Studium weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld bekommen habe und das nach meiner Erfahrung leider immer üblicher wird.Geändert von Nat_Berlin (15.06.2010 um 09:35 Uhr)
"Wenn man weiß, wer der Böse ist, hat der Tag Struktur."
(Volker Pispers)
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15.06.2010, 10:14Inaktiver User
AW: Austausch-Strang für Jobsuchende
Ich hab heute einen ganz schlechten Tag... kann mich zu nichts richtig aufraffen. Eigentlich wollte ich zum Friseur - aber habe gerade einen akuten Anfall von Arbeitslosendepression und sage mir, dass kann ich auch morgen.

Vielleicht zwinge ich mich jetzt noch dazu ein wenig zu putzen...
Habe gestern abend aus lauter Verzweiflung ein paar Initiativbewerbungen an bekannte Zeitarbeitsfirmen geschickt. Aber "normale" Stellen gibt es seit ein paar Wochen kaum für mich.
Oft fehlen mir mehrere Qualifikationen so dass es sich für mich gar nicht lohnt eine Bewerbung wegzuschicken.
Dazu kommt, dass ich ja zur Zeit überhaupt keine Antworten bekomme.
Ich habe seit Anfang des Jahres fast 70 (!) Bewerbungen weggeschickt.
Warum will mich niemand haben?
Ich zweifle wirklich und frage mich was ich falsch mache. Dabei wurden meine Unterlagen sowohl vom Amt als auch im Bewerbungstrainig für gut befunden. Auch in den Gesprächen versuche ich immer das Wissen umzusetzen.
Sorry für mein Jammer-Posting - das musste irgendwie raus.
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15.06.2010, 11:06
AW: Austausch-Strang für Jobsuchende
wenn nicht hier jammern, wo dann?

das mit dem friseurbesuch würde ich machen. ich habe morgen auch einen termin. meine horrorvorstellung ist ja, dass ich spontan eine einladung zum gespräch bekomme und dann mit meinem aktuellen lotterkopf da hinmüsste. ging mir ja letztens schon so, allerdings war das keine firma, wo es so drauf ankam. hing vorab eine halbe stunde vor dem spiegel, um meine haare so aussehen zu lassen, als würden sie keine auffrischung benötigen. der erfolg war natürlich eher mäßig
70 bewerbungen sind natürlich viele. nun kennen wir ja deine unterlagen nicht, aber ich persönlich bin bei diesen bewerbertrainings vom arbeistamt ja eher misstrauisch. habe sowas zwar noch nie mitgemacht, aber auch nix gutes gehört. scheint jetzt nicht gerade üblich zu sein, dass jemand da mitmacht und anschließend -peng- mit 10 jobangeboten dasteht und wählen kann. ich, die sich jahrelang nicht beworben hat, musste auch erstmal gucken, wie das jetzt so geht. habe das halt mit büchern und internet gemacht. hoffentlich hilft's. ich muss aber sagen, dass ich mich auch viel ausprobiere. mal sehr förmlich, dann wieder etwas lockerer. mal mehr geld, mal weniger. dann übernehme ich öfter mal grafiken der jeweiligen firmenwebsite in meine bewerbung (geht speziell bei e-mail-bewerbungen super). leider kann ich aktuell aber gar nicht sagen, was davon gut ankommt und was nicht. ist ja sicher auch von personaler zu personaler verschieden. irgendwie denke ich aber auch, dass man mal was riskieren muss, um bei den leuten aufzufallen. wenn da teilweise hunderte bewerbungen eintrudeln, von denen 90% vll gut sind, sich aber so gar nicht abheben vom rest, dann muss man mal was anderes versuchen.
wie sieht es denn mit deinem foto aus? das ist zb ein punkt, in den ich echt was investiert habe (werde ich natürlich in der lohnsteuererklärung mit angeben). wenn man eine 23-jährige naturschönheit ist, reichen vll 10-euro-automatenbilder, aber da ich das leider nicht bin, musste ein profi ran
. also egal, woran es bei mir liegen mag, aber das foto kann es nicht sein.



) angab. dazu dann der hinweis, a) ich möchte mich verbessern oder b) mein neues gehalt sollte sich daran orientieren.
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