Ich habe in diesem Jahr 33 Krankheitstage und gebe zu, dass mich das nicht im Geringsten belastet. Ich gehe weder mit starken Ischiasschmerzen noch mit akuter Sinusitis zur Arbeit. Wozu auch?
Meine Gesundheit und mein Wohlergehen sind mir einfach wichtiger als das Einkommen des Vorstands zu maximieren.
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Thema: wie oft krank?
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01.11.2008, 16:19Inaktiver User
AW: wie oft krank?
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01.11.2008, 19:56
AW: wie oft krank?
Recht hast Du!
Zitat von Inaktiver User
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06.11.2008, 14:48
AW: wie oft krank?
So, auch wenn die Postings hier immer weniger werden (da habe ich scheinbar ein Talent für, zu spät in eine Diskussion einzusteigen), muss ich meinen Senf hier auch mal dazu geben. Ich leide seit Jahren unter Migräne und Kopfschmerzen die Knall auf Fall kommen und (wenn ich Glück habe) genauso schnell vorbei sein können. Ich betone KÖNNEN, weil es relativ schlecht vorhersehbar ist, wie lange die Attacken dauern. Sobald die sog. "Aura" beginnt, kann ich am besten sofort meinen Arbeitsplatz verlassen und nach Hause gehen. Muss mich dann meistens auch fahren lassen, weil mein Sichtfeld entsprechend eingeschränkt ist. Ich denke, dank meiner Migräne habe ich bestimmt 10 - 15 Krankheitstage im Jahr, und ich merke, wie meine Kollegen allmählich anfangen, genervt davon zu sein. Ich mache einen ganz normalen Bürojob, sitze aber mit der Assistentin vom Geschäftsführer zusammen - eine sog. "Powerfrau" die mit einer guten Gesundheit und unheimlich viel Ehrgeiz "gesegnet" ist und mein Fehlen überhaupt nicht verstehen kann. Hinzu kommt noch, dass mein Job es nicht unbedingt erfordert ständig Überstunden zu machen, ihrer hingegen schon - ich habe oft das Gefühl, dass sie mir das insgeheim vorwirft. Dann kommt mein Fehlen wg. der Migräne dazu und plötzlich werde ich als faul abgestempelt - was überhaupt nicht der Wahrheit entspricht! Natürlich sieht es doof aus, wenn man immer mal nur einen Tag fehlt - was aber bei einer Erkrankung wie Migräne relativ normal ist! Und natürlich hole ich mir wegen einer Migräne (die nur durch liegen in einem abgedunkelten Raum besser wird - alles andere hilft nicht) keinen Krankenschein - dann müsste ich ja erstmal 2 Stunden beim Arzt im Wartezimmer sitzen, was bei Migränekopfschmerz ja eher schlecht ist.
Es ist tatsächlich so, dass Menschen die selber eher selten krank sind, es denjenigen, die krank werden vorwerfen oder meinen, der/diejenige sei faul. Teilweise wird es ja sogar belohnt in einigen Firmen, wenn man keine Krankheitstage übers Jahr hatte! Oder dass sich Menschen damit brüsten, sie seien ja seit soundsoviel Jahren nie krank zu Hause gewesen! So sollte es eigentlich nicht laufen! Es ist natürlich schön, wenn man nicht so leicht krank wird, aber man sollte deswegen andere nicht diskriminieren. Auch wenn es natürlich schwarze Schafe gibt, sollte man nicht unbedingt immer gleich davon ausgehen, dass der/die Kollegin dazugehört!
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07.11.2008, 08:17
AW: wie oft krank?
Auch ich bin von häufig kranken Kolleginnen genervt. Natürlich hat jeder das "Recht", krank zu werden und auf der Arbeit zu fehlen und es kann einen auch "mal" häufiger oder heftiger erwischen. Aber wenn gewisse Kollegen jedes Jahr mehrere Wochen (ab 8 Wochen aufwärts und das noch ohne Kinderkrankentage) fehlen oder eben immer(!) zu bestimmten Zeiten (einmal im Frühjahr und dann noch mal im Spätherbst, um jeweils den heimischen Garten Sommer- bzw. Winterfest zu machen), dann fehlt mir das Verständnis !!! Und wenn jemand nicht so gute Abwehrkräfte hat, wie andere, dann sollte derjenige doch vielleicht nicht immer nur an die Pflege seiner Krankheiten, sondern auch mal an die Kollegen denken, die ständig die Arbeit des Kranken miterledigen müssen und dann vielleicht mal etwas zur Stärkung der eigenen Abwehrkräfte tun !!!!!!!!! Wäre doch mal einen kollegialen Versuch wert, oder !?
Zitat von Chris_tina
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07.11.2008, 11:08Inaktiver User
AW: wie oft krank?
OT:
Ich hab vor ein paar Tagen einen Beitrag im Fernsehen über Erkältungskrankheiten gesehen.
Die meisten klagten neben Husten, Schnupfen, Heiserkeit auch über Mattigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, auch Fieber, sagten aber ALLE, nach 1-2 Tagen (Bett-)Ruhe ist das Ärgste vorbei.
Ein Freund von mir liegt übrigens gerade mit einer Lungenentzündung flach. Er dachte, ach, das bisschen Husten und Fieber, is halt ne Erkältung - und ging pflichtbewusst zur Arbeit.
Lieber einmal zuviel zum Arzt....
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07.11.2008, 22:02
AW: wie oft krank?
Ich glaub das ja nicht ! So Kollegen mit deiner Einstellung sorgen dafür, dass ich mir meine Zeit bis zur Rente auch nicht "einteilen" kann, weil ich ständig ihre Arbeit miterledigen muss. Und ich arbeite nicht etwa in einem Büro, wo man eine Akte nach der anderen bearbeitet und der Rest muss halt warten. Ich arbeite im Kindergarten, wo ich dann statt auf 15 mal eben auf 30 Kinder aufpassen muss, weil der Kollegin mal wieder ein Furz quersitzt. Dann fühle ich mich auch nicht "100 Pro" und Menschen können dadurch auch zu Schaden kommen, da ich alleine nicht für die Sicherheit von 30 oder noch mehr Kindern garantieren kann. Und nun ? Hätte ich deine Einstellung, würde ich mich dann auch krank melden. Was zur Folge hätte, dass wir den Kindergarten dann schließen können. Falls du auch Kinder hast, kannst du dir ja vorstellen, wie begeistert die Eltern davon wären. Aber naja ! Die können sich ja dann auch auf Ihrer Arbeitsstelle krank melden, oder !? Eine tolle Einstellung hast du !!!!! Geh doch in Frührente damit du gut über die Jahre kommst !!!!
Zitat von Inaktiver User
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07.11.2008, 22:36
AW: wie oft krank?
Zitat von Inaktiver User
Was ? Eine Reaktion auf Stress und ansteckend ? Stressvirus? Wie wird das übertragen ?
Perkutane Infektion, permuköse Infektion, Inhalationsinfektion, urogenitale Infektion, genitale Infektion oder intrauterine Infektion ?
Wie lange ist die Inkubationszeit?
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07.11.2008, 22:44
AW: wie oft krank?
Es gibt in der Tat Symptome, die unter Stress auftreten und sonst nicht. Ein relativ harmloses Beispiel sind z.B. Aphten, also Entzündungen an der Mundschleimhaut. Aber wie gesagt, es ist EIN Beispiel.
Zitat von gestoert
Eine Reaktion auf Stress in Form einer chronischen Erkrankung ist daher nicht unwahrscheinlich.Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. (Søren Kierkegaard)
Ein wahrer Freund ist der, der dein Lächeln sieht, aber weiß, dass deine Seele weint.
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07.11.2008, 23:29
AW: wie oft krank?
Zitat von Inaktiver User
Hach, Regenwurm, du sprichst mir ja soooo aus der Seele. Genau diese Kollegen habe ich auch. Zum arbeiten zu krank, aber zum Friseur gehen, das klappt schon. Auf Dienstbesprechungen kein Protokoll schreiben können, weil ja die von Arthrose befallene Hand schmerzt, aber stricken, das geht schon. Wegen eines Fersensporns im Urlaub eine Krankschreibung holen (weil man dann ja den Urlaub gutgeschrieben kriegt), aber dann eine 15 km-Wanderung machen, das geht schon. Und es sind immer die selben Kollegen, die jährlich wiederkehrend immer mal wieder krank sind, so dass sie locker auf 6-10 Wochen krank im Jahr kommen. Und leider erfahren diese Kollegen auch keine Konsequenzen daraus. Neulich sprach ich meine Chefin darauf an, dass es mich tierisch ankotzt, dass immer die selben Personen jedes Jahr wochenlang fehlen, während die anderen (die durchaus auch mal krank sind) oft genug für die Kranken mitackern müssen. Weißt du, was ich mir da anhören musste ? Zitat:"Na dann müssen wir mal sehen, was wir der Kranken Gutes tun können, damit sie nicht so oft krank wird." Wie jetzt ? Soll ich das Tablettenröhrchen mit den Abwehrkräftigen Medikamenten unten aufsägen, damit ich der armen kränkelnden Kollegin damit den Würfelzucker in den A... pusten kann, oder was ? Wer tut denn denen mal was Gutes, die fast nie krank sind und dann immer für die anderen mitarbeiten? Da könnte man doch stundenlang in die Ecke kotz... ! Verkehrte Welt !!!
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07.11.2008, 23:37
AW: wie oft krank?
um gottes willen, gestoert. deine frustballung klingt mir aber auch nach einer schwerwiegenden krankheit - ich hoffe, das ist nicht ansteckend!
hast du dich extra dafür angemeldet?das gegenteil von gut ist gut gemeint....
***der vorwand derer, die andere unglücklich machen, lautet gewöhnlich nur das beste im sinn zu haben***
***vertrauen in die freundschaft besteht darin, dass einem die freundschaft wichtiger ist als das, was man erlangen könnte, wenn man sie verrät. ***


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