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    AW: Chef präferiert eine andere Mitarbeiterin - was tun?

    Was würde ich machen?

    ZUERST herausfinden, was DU willst, dazu eine ganz klare Pro/Contra Liste machen. Mit dieser Präferenz entweder wegbewerben oder halt die Vorteile sehen, manchmal ist die 2.Reihe ganz ok, zumindest eine Zeitlang, oder zum Chef , um ein Gespräch bitten und signalisieren, dass Du mehr /größere Projekte willst.

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    AW: Chef präferiert eine andere Mitarbeiterin - was tun?

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Erstens geht es dich nichts an wer mit wem schläft oder eine Beziehung hat.
    Es mag sie nichts angehen aber in der Konstellation ist die Beziehung natürlich ein Faktor und relevant. Die Einstellung 'Es geht doch keinen was an" stammt wirklich aus einer Zeit, in der man sich noch hochschlafen konnte.

    Ich würde mit dem Chef sprechen - und nachfragen, warum ich Projekt X nicht bekommen habe trotz der Qualifikationen a,b,c. Und deulich machen, dass ich international arbeiten will und das einer der Gründe war, diesen Job anzunehmen.

    Und dann beim nächsten Projekt schauen ob ich berücjsichtigt werde - und paralell auch schon mal nach anderen Jobs gucken. Fachkräftemangel und so ...

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    AW: Chef präferiert eine andere Mitarbeiterin - was tun?

    Zitat Zitat von beklamo Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dein Chef hat seine künftige Schwiegertochter mit den Projekten betraut. Er ist Chef, er entscheidet. Auch wenn du seine Entscheidungen grottig findest.
    Je nach Firmenstruktur und Alter, plant Chef vielleicht auch, die Firma in absehbarer Zeit an Sohn und dann-Schwiegertochter abzugeben. Dann kann es im Zweifel jetzt schon Sinn machen, da Verantwortungen entsprechend zu verteilen. Wer den Laden mal leiten soll, braucht halt andere Kenntnisse (und Netzwerke) als jemand, der da "nur" seinen Job macht, egal ob derjenige seinen Job gut und zuverlässig macht und zur Zeit auf gleicher Ebene arbeitet.

    Und "das zweite große Projekt" klingt ja nun auch nicht nach "die Kollegin bekommt die ganzen tollen Sachen" - zwei Projekte sind ja nun nicht die Welt. Einer Englischmuttersprachlerin die USA zu überlassen, ist ja nun im Grundsatz auch nachvollziehbar, künftige Schwiegertochter hin oder her. Gerade wenn die TE "mehr internationale Projekte bis jetzt gemacht (hat) in dem Jahr", kann es möglicherweise durchaus 'fair' sein, wenn die andere Kollegin, die dazu auch schon länger da ist, jetzt auch ein zweites (! nicht das zwölfte oder zwanzigste) Projekt übernehmen muss/soll/darf. Der Chef muss auch überhaupt niemanden fragen, wer denn gerne ein Projekt übernehmen würde oder sollte. Dafür ist er der Chef und darf da durchaus Aufgaben deligieren, das ist sein Job. Man kann immer traurig sein, wenn ein Kollege ein Projekt bekommt, das man selbst gerne betreut hätte. Und man kann da natürlich auch den Chef einmal freundlich drauf ansprechen, warum er die Entscheidung so getroffen hat. Das direkt erstmal als unfair hinzustellen, ist aber (in meinen Augen) grundlegend erstmal problematisch. Der künftigen Schwiegertochter nur den Mist zuzuschieben oder am besten gar nichts mehr zuzuteilen, damit niemand auf die Idee kommen könnte, dass sie irgendwie bevorzugt wird, ist doch auch Unsinn. Auch die soll ihre Arbeit ja schließlich gerne machen (und überhaupt Arbeit haben, schließlich wird sie dafür ja bezahlt). Sich hinstellen und "die bekommt das nur, weil sie mit dem Sohn vom Chef zusammen ist" sagen... finde ich schwierig.

    Wenn man keine Lust auf Familienbetrieb (und den damit einhergehenden "Problemen") hat, muss man sich was anderes suchen und dann eben auch in den sauren Apfel beißen, damit schon zum Jahresende hin anzufangen.
    Ich und mein Körper wollen schlafen. Aber mein Kopf will wissen, ob Pinguine Knie haben.

  4. Inaktiver User

    AW: Chef präferiert eine andere Mitarbeiterin - was tun?

    In "Familienbetrieben" als Außenstehende zu arbeiten halte ich immer für schwierig.

    Natürlich werden die Familienmitglieder zuerst "bedient", das können durchaus nachvollziehbare Gründe sein, wie z.B. eine bereits erwähnte mögliche Betriebsübergabe an Sohn/Schwiegertochter in absehbarer Zeit. Eine tatsächlich vorhandene bessere Qualifikation (was immer das heisst) ist natürlich auch möglich. Oder weniger nachvollziehbare Gründe....

    Für andere Beschäftigte wird die Familienzugehörigkeit gerne als Grund genommen, wenn die Familienmitglieder die tatsächlich oder vermeintlich besseren Aufgaben bekommen. Genauso wird nicht selten z.B. geunkt "die hat das Projekt nur bekommen, weil sie eine Frau ist, damit die Quote" erfüllt ist oder umgekehrt "ich habe den Job nicht bekommen, weil ich eine Frau bin" etc. etc.

    Will sagen: wenn eine Gschaftelhuberei im Raum steht, dann ist das Arbeitsklima belastet. Das konkret anzusprechen ist meist wenig ergiebig, ein gewiefter Chef wird sich immer Argumente überlegen, die in keinster Weise angreifbar sind. Oder sie sind es tatsächlich nicht , weil es nachvollziehbare Gründe gibt für eine Entscheidung, die allerdings den Zurückgesetzten nicht gefällt, weil sie sie nicht nachvollziehen können. Oder es nicht wollen . Wenn es Spitze auf Knopf steht ist es halt die geringfügig(!) bessere Eignung der anderen Person(en).

    Ich würde so schnell als möglich einen anderen Betrieb suchen und solange das Beste aus der Situation machen.

    Gruß Elli
    Geändert von Inaktiver User (26.10.2021 um 12:21 Uhr) Grund: Ergänzung

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