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  1. User Info Menu

    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von andratuttobene Beitrag anzeigen
    Hab ich eh nicht getan. Ich hab damals wirklich sehr vorsichtig und subtil formuliert, dass ich mir ein bisschen mehr Abwechslung wünsche und mir auch mehr Austausch und Teamarbeit mit den KollegInnen.

    Und darauf ist auch mit Verständnis reagiert worden. Nur kann mein Chef halt a) auch kein anderes Thema für mich aus dem Hut zaubern und b) kann er den Stellenplan nicht ändern. Für meinen Job ist eben genau ein Vollzeiäquivalent vorgesehen und das bin ich.
    Subtil formulieren ist nicht immer die beste Wahl. Das kommt beim Gegenüber oft gar nicht an. Fällt es dir schwer, klare Wünsche zu äußern? Hast du Angst, damit als zu anspruchsvoll zu gelten?

    Gibt es die Möglichkeit, aus einer Vollzeit- zwei Teilzeitstellen zu schaffen? Horus' Vorschlag, deine Stunden zu reduzieren und schon mal in Teilzeit in deine Wunschgebiete reinzukommen, finde ich sehr gut. Hast du schon mal recherchiert, ob es solche Teilzeitstellen gibt und wie du da rankommen kannst? Und bei guten Aussichten auf Erfolg: Zu deinem Chef gehen und ihm konkret vorschlagen: Chef, ich möchte gern für xxx Monate auf halbe Stelle gehen, was muss ich tun, um das möglich zu machen?

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von andratuttobene Beitrag anzeigen
    Erstens werde ich keinen Job mehr finden, der so gut bezahlt wird
    Kann sein. Aber zweitens wirst du auch kein neues Leben bekommen, wenn du das erste in Unglück verlebst.

    Zitat Zitat von andratuttobene Beitrag anzeigen
    Ich dachte nur eben, irgendwelche Möglichkeiten aufgezeigt zu kommen, mir mehr Perspektive zu verschaffen.
    Zu der Sabbatical-Idee: ich hab NICHT 5 Jahre gewartet. Ich hab mit meinem AG ausgehandelt, ein Jahr lang 3/4 meines Lohnes zu bekommen, im Sabbatjahr dann 1/4. War knapp, musste Reserven anknacken und hier und dort Geld herbeischaffen … aber war: unbezahlbar!!!! Neue Perspektiven und ein wunderbares Jahr, auch wenn ich relativ arm war …

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Wenn man getragen werden will, muss man wenigstens die Arme ausstrecken... Hände in den Taschen lassen, weil sie sonst kalt werden könnten, geht halt nicht.
    Geil.

    Werd offen für neue Ideen und rede mit deinem netten Chef, bevor du krank wirst.
    ************************************************** ******************

    „Nimm Dein Leben ein bisschen in die Hand. Wenn Du es gut behandelst, dann beisst es auch nicht! “
    [Geschenkt von Gustave]

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert."

    Albert Einstein



    Das Zitat fiel mir ein, als ich hier von Beitrag zu Beitrag der TE las, was sie alles nicht ändern möchte.
    Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
    (Aristoteles)

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von andratuttobene Beitrag anzeigen
    Ich arbeite und lebe in Österreich.
    Das ist eine sehr wichtige Information.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von thymian2 Beitrag anzeigen
    Das ist eine sehr wichtige Information.
    Jo und die muss man meist aus den Usern rauskitzeln. Hier kam sie ja auch eher zufällig weiter hinten zur Sprache. Dabei gibt es doch mindestens beamtenrechtlich gravierende Unterschiede zwischen Deutschland und Österreich. Und auch der Arbeitsmarkt dürfte sich voneinander unterscheiden.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von andratuttobene Beitrag anzeigen
    Ich habe leider keine Ausbildung im sozialen Bereich. Und bei uns kriegt man diese Stellen nur mit der entsprechenden Ausbildung. (Sozialpädagogik, etc.)
    Aber ganz ehrlich, ich hätte in deinem Alter so gar keine Scheu noch eine Ausbildung zu beginnen. Was sind schon diese paar Jahr im Vergleich dazu, wie lange du noch bis zur Pension arbeiten musst.

    Und da wäre es schon sehr nett, in einem Bereich tätig zu sein, der auch halbwegs Freude bereitet.

    Es gibt ein berufsbegleitendes Kolleg für Sozialpädagogik - in jedem Bundesland.
    Geändert von Unendlichkeit (14.09.2021 um 17:24 Uhr)
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne


    Willst du Gott zum Lachen bringen, erzähle ihm von deinen Plänen.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Nüchtern ausgedrückt hast du mit praktisch null Ausbildung (außer dem Abi) einen Job ergattert, der sehr gut bezahlt wird, mit einem Lohn, den Du zudem in der Privatwirtschaft nicht annähernd erreichen könntest. Das kann man als Glücksfall betrachten und ob Dir das ein zweites Mal gelingt, ist tatsächlich fraglich.

    Ich habe den Eindruck, Du hast ein Boreout. Das ist mindestens so schlimm wie ein Burnout. Ich an Deiner Stelle würde mich um eine Ausbildung bemühen, irgend etwas, womit Du einen anerkannten Abschluss kriegst. Es muss ja kein Jura- oder Medizinstudium sein, das Jahre dauert. Ich würde wahrscheinlich versuchen, meine Arbeitszeit auf 70% oder 80% zu reduzieren und in der freien Zeit die Ausbildung machen.

    Dass Du weiterhin ähnlich viel verdienen wirst wie bisher, wird vermutlich so oder so schwierig. Für mich persönlich wäre klar, dass kein Geld in der Welt meinen Seelenfrieden wert wäre, aber Du siehst das anscheinend anders. In der Hinsicht wirst Du Dich wahrscheinlich irgendwann entscheiden müssen: Sehr hoher Lebensstandard oder berufliche Zufriedenheit, denn beides gleichzeitig ist nicht sehr realistisch. Ich würde allerdings versuchen, noch so lange in der alten Stelle auszuharren, bis Du die Altlasten erledigt hast.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von andratuttobene Beitrag anzeigen
    Für die meisten dieser von mir genannten Jobs werden besondere Qualifikationen verlangt. Und wenn diese nicht explizit verlangt werden, dann sind sie jedenfalls von Vorteil und bisher hat noch immer jemand mit entsprechenden Qualifikationen diese Jobs bekommen und nicht ich.
    Ja, da wäre ja dann eine Strategie, sich eine weitere Qualifikation draufzuschaffen. Evtl. das Studium zuende zu führen (je nachdem, wieviel noch fehlt), oder eine Weiterbildung anzugehen.
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von andratuttobene Beitrag anzeigen
    Ich war im Frühjahr Feuer und Flamme, ein Fernstudium in sozialer Arbeit zu machen.
    Dann hab ich die Preise gesehen.
    es gibt auch öffentliche Unis/FHs die günstige Fernstudiengänge die berufsbegleitend sind anbieten zb die Fernuni Hagen,wobei die keine soziale Arbeit haben, aber zb Wirtschaftswissenschaften und Kulturwissenschaften.
    Mein Bachelorstudium an der Fernuni Hagen wird mich nur etwa 3000 € kosten bis ich fertig bin

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Denkbar wäre auch ein berufsbegleitendes Studium.
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)

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