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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von Unendlichkeit Beitrag anzeigen
    Nicht nachvollziehen kann ich, dass du verharren willst, auch wenn du so unglücklich bist. Was wäre so schlimm daran, nicht mehr in einer Behörde zu arbeiten? Es gibt doch auch andere sichere Jobs.

    Beratende Tätigkeiten gibt es doch viele. Vielleicht im sozialen Bereich. Dann hat die Arbeit auch noch "Sinn".
    Ja, das wäre wunderbar. Aber ich habe dahingehend null Ausbildung.
    Ich war einfach nur immer schon kommunikativ und konnte gut mit Menschen umgehen. Mein Studium habe ich aber damals aus Mangel an Ehrgeiz und reiflicher Überlegung in einem anderen Bereich gemacht bzw. dann auch nicht abgeschlossen. Ich habe also Abi eines allgemeinem Gymnasiums, aber kein abgeschlossenes Studium, keine abgeschlossene Lehre oder sonst eine fachliche Qualifikation, mit der ich mich am freien Mark erfolgreich bewerben könnte.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.
    Klassiker.
    Lieber in selbst gewähltem Elend verharren statt den A**** hochzukriegen und die Komfortzone zu verlassen.
    Ich glaube ehrlich nicht, dass der TE hier geholfen werden kann, es sei denn, es geht vorrangig darum, sich mal ausführlich auszujammern.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

  3. Moderation

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Gibt es denn externe Weiterbildungen, die dich weiter bringen würden? Ggf solche, die du selbst zahlst?

    Ich kann das Thema schon nachvollziehen. Ich arbeite selbst in der Unternehmenskommunikation. Themen mit Herzblut voranbringen, die man für Bullshit hält, ist hart. Aber ich habe auch den Eindruck, dass du dich ein bisschen in deine Ablehnung reingesteigert hast, kann das sein? Gibt es wirklich gar nichts Gutes über das Thema zu sagen?
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.
    Klassiker.
    Lieber in selbst gewähltem Elend verharren statt den A**** hochzukriegen und die Komfortzone zu verlassen.
    Ich glaube ehrlich nicht, dass der TE hier geholfen werden kann, es sei denn, es geht vorrangig darum, sich mal ausführlich auszujammern.
    Ach, ausgejammert hab ich mich schon so oft und gehofft, dass es mir etwas bringt. Ich weiß doch selbst, dass mir wahrscheinlich nicht geholfen werden kann, wie auch, wenn ich nicht bereit bin, mich zu bewegen.
    Ich hoffe irgendwie immer noch auf eine Art "Erleuchtung", die aber nicht kommt.

    Ja, also vielleicht werde ich noch Jahre in dem Elend verharren, mich krank und kaputt machen, dann hab ich es mir selbst so ausgesucht.
    Mir hilft auch kein Mitleid, denn ich weiß, dass ich nicht "arm" bin und Mitleider verändert meine Haltung ja auch nicht.

    Ich dachte nur eben, irgendwelche Möglichkeiten aufgezeigt zu kommen, mir mehr Perspektive zu verschaffen.

    Eine Userin schrieb, ich solle doch offen mit meinem Chef reden. Vielleicht mach ich das wirklich. Es ist zwar unfair ihm gegenüber, weil er nix dafür kann, dass ich dieses Thema so hasse, aber vielleicht kann er dann aktiv mithelfen, eine Versetzung in eine andere Abteilung zu erreichen.

    Irgendwie so etwas muss jetzt endlich passieren.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von andratuttobene Beitrag anzeigen
    Ja, da hast du recht, das gibt es bei uns und nennt sich Sabbatical. Man arbeitet 4 Jahre lang für 80% des Gehalts und kann sich dann ein Jahr lang beurlauben lassen und kriegt weiterhin die 80%. Sollte ich das aber angehen wollen, wäre es erst in fünf Jahren so weit und ich schaffe das ja nicht mal mehr ein halbes Jahr, so wie ich mich jetzt fühle.
    Wenn ich ein Sabbatical gemeint hätte, hätte ich es so genannt. Sabbaticals gibt es auch in der freien Wirtschaft. Nein, ich meine "Beamtentum ruhen lassen" - google danach. Es hilft dir vielleicht.
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Es wird nichts passieren, wenn Du es nicht selbst anstößt.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Gibt es denn externe Weiterbildungen, die dich weiter bringen würden? Ggf solche, die du selbst zahlst?
    Ich war im Frühjahr Feuer und Flamme, ein Fernstudium in sozialer Arbeit zu machen.
    Dann hab ich die Preise gesehen.
    Und mir ausgerechnet, dass ich auf diese Jahre gesehen viel mehr Geld verlieren würde als meinen Job auf die Hälfte meiner Stunden zureduzieren und auch das kann ich mir nicht leisten.

    Ich kann das Thema schon nachvollziehen. Ich arbeite selbst in der Unternehmenskommunikation. Themen mit Herzblut voranbringen, die man für Bullshit hält, ist hart. Aber ich habe auch den Eindruck, dass du dich ein bisschen in deine Ablehnung reingesteigert hast, kann das sein? Gibt es wirklich gar nichts Gutes über das Thema zu sagen?
    Klar hab ich mich reingesteigert. Ich bin mittlerweile hochsensibel, was dieses Thema anlangt, je mehr ich davon mitkriege, umso hässlicher und widerlicher finde ich es.

    Natürlich hat das Thema auch was "Gutes". Wenn man so sagen will, braucht es das Thema einfach in einer Welt wie dieser. Ich verstehe nur nicht, warum man den Leuten unbedingt beweisen will, dass das ein gutes Thema ist. Warum nicht einfach ein paar clevere Köpfe an diesem Thema arbeiten können, um es vorwärts zu bringen, sondern immer versucht, die Leute dafür zu interessieren.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Ich würde dir auch ans Herz legen, mit deinem Chef zu reden. Was soll schon passieren? Du bist quasi unkündbar, oder?
    Oder fürchtest du, er hätte dich dann nicht mehr lieb? Sorry, mag überspitzt formuliert sein, aber gerade Frauen tun sich manchmal schwer, für ihre Interessen einzustehen aus Furcht, dadurch als "undankbar", "nörgelnd" oder "anstrengend" gesehen, somit nicht mehr gemocht zu werden.

    Mit dem Chef reden heisst aber nicht, ihm einfach zu sagen, wie furchtbar du deinen Job findest. Sondern ganz sachlich aufzuzeigen, warum du unglücklich bist, und wenigstens ansatzweise ein paar Vorschläge zu haben, wie das geändert werden könnte. Eben zum Beispiel via Weiterbildung. Chef fragen, ob es Möglichkeiten gäbe, eine externe Weiterbildung zu machen, berufsbegleitend, ob sich der Arbeitgeber nicht an den Kosten, jedoch an der Zeit beteiligen würde, es gibt da verschiedenste Beteiligungsmodelle.

    Und dann solltest du vielleicht doch mal noch genauer hinsehen, ob eine Arbeitszeitreduktion tatsächlich nicht in Frage kommt. Ja, du sagst, du bist nicht bereit, Abstriche am Lebensstandard, also am Geld zu machen. Lebensstandard, Lebensqualität ist jedoch nicht aufs Finanzielle beschränkt. Sondern Zeit ist ebenfalls Lebensqualität - oft sogar die grössere.
    Brauchst du wirklich das jetzige Einkommen? Und: wären ein paar finanzielle Abstriche tatsächlich so schlimm, dass sie nicht mit mehr Zeit kompensiert werden könnten? Denk daran: mehr freie Zeit für dich bedeutet auch: weniger Zeit im Job. Bei einer Reduktion auf 80% heisst das: du musst dich einen ganzen Tag pro Woche weniger mit der ungeliebten Tätigkeit beschäftigen. Wenn weniger Zeit pro Woche für die ungeliebte Tätigkeit draufgeht, ist die Zeit, die man immer noch darauf verwenden muss, deutlich einfacher zu ertragen.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Es wird nichts passieren, wenn Du es nicht selbst anstößt.
    Ich glaube ja, das ist etwas, was sich durch mein ganzes Leben zieht. Ich hoffe immer, dass "etwas" (von dem ich keine Ahung habe, was es sein könnte) passiert, das meine Situation zum Positiven verändert.

    Und nein, ich will damit nicht kokettieren, es ist leider traurige Tatsache. Und einem Menschen, der sich nicht aus eigener Kraft aufraffen kann, zu sagen, es solle sich mal zusammenreißen und seinen A*** bewegen, ist leider nicht hilfreich, denn wenn es so einfach wäre, würden alle Menschen immer nur das Beste aus ihrem Leben machen. Manche Menschen schaffen es aber aus eigenem Antrieb nicht.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Okay, nochmal.
    Du kannst dich, jedenfalls hier im Norden, beim Personalamt "mobil" melden. Heißt, dass du innerhalb des ÖD auf der Suche nach einer anderen Tätigkeit bist.
    Dort gibt es auch Beratungstermine.

    Schau doch mal, ob ob es bei dir auch sowas gibt.
    Und, ich würde an deiner Stelle unbedingt mal mit meinem Vorgesetzten darüber sprechen!
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫



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