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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Hast du schon mal nach Stellen an Universitäten und in der Universitätsverwaltung geschaut? Dort ist man oft auch offen für Quereinsteiger. Allerdings kann es sein, dass man für Stellen in deiner Gehaltsklasse ein abgeschlossenes Studium erwartet.

    Siehst du innerhalb deiner jetzigen Abteilung gar kein Veränderungspotential mit anderen Aufgaben? Geht es dir mehr um die Thematik deines Bereiches als um die Aufgaben an sich? Ansonsten könnte es ja doch eine Veränderungsmöglichkeit geben.

    Ist schon schwierig, da es hier ja nicht nur um eine Stelle im ÖD sondern auch den Beamtenstatus geht, der ja mit vielen Annehmlichkeiten verbunden ist, wenn es in Ö so wie in D ist...

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von coryanne Beitrag anzeigen
    Hast du schon mal nach Stellen an Universitäten und in der Universitätsverwaltung geschaut? Dort ist man oft auch offen für Quereinsteiger. Allerdings kann es sein, dass man für Stellen in deiner Gehaltsklasse ein abgeschlossenes Studium erwartet.
    @andreatuttobene: Sollte dich die Uni interessieren - ich kenn mich da ein bisschen im heiligen Land aus ;-).

    Dort wird es allerdings ohne Abschluss schwer über eine Sekretariatsstelle rauszukommen - der "neue" KV ist da strenger - das Gehalt ohne Vorverdienstzeiten liegt da eher so bei 2000 brutto.

    Muss noch ergänzen: Mit Abitur gibt's (leider sehr selten) Stellen in der zentralen Verwaltung - etwas besser, aber selten ausgeschrieben und oft nur Teilzeit.
    Geändert von bazeba (16.09.2021 um 13:07 Uhr)
    Never be afraid, never.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von andratuttobene Beitrag anzeigen
    Von Montag bis Donnerstag also bin ich quasi 10 Stunden (Freitag Gottseidank nur den halben Tag) mit etwas beschäftigt, was ich wirklich abgrundtief verabscheue und hasse.

    ... mich widert dieses Thema einfach nur an. Ich hab absolut nix dafür übrig, kann mich null damit identifizieren und ich kann nicht so tun, als würde ich das, was ich machen muss, als wichtig oder essentiell empfinden
    Ich finde diesen abgrundtiefen Hass dem Arbeitsbereich gegenüber schon ziemlich speziell, insbesondere, weil es sich anscheinend doch um ein wichtiges Thema handelt, das vielen Menschen am Herzen liegt. Man muss ja sein Arbeitsgebiet nicht speziell mögen, aber dass man so viele heftige negative Emotionen dagegen verspürt, ist schon ungewöhnlich. Je nach Arbeitsbereich kann das auch negative Konsequenzen für die Betroffenen haben.

    Wenn so wer beispielsweise beim Bundesministerium für Klimaschutz arbeitet, ist es letztlich ziemlich egal, geht es aber beispielsweise um das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl, dann fände ich "abgrundtiefen Hass" und Abscheu Ausländern/Asylsuchenden gegenüber sehr grenzwertig.

    Da wäre ein zügiges Verlassen der Stelle im Interessen aller.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Liebe TE,
    außer der Beamten/ÖD Situation hätte Dein Post zu 100% von mir sein können. Da war ich 50.

    Hab nach dem Abi Pharmazie studiert und habe dann 30 Jahre in diversen Apotheken gearbeitet, irgendwann konnte ich keine Lebensgeschichten mehr hören, dazu kommt noch, in Apotheken wird grottig bezahlt, was der Blick auf meine Rentenauskunft damals bestätigte.

    Nach einem unguten Personalgespräch mit meiner damaligen Chefin war klar, Plan B muß her, 3 Tage später war ich an der FU Hagen eingeschrieben. Habe den BA Biwi in 2,5 Jahren durchgezogen (neben einer 3/4 Stelle in der Apotheke als Brotjob), habe danach in die berufliche Bildung gewechselt, bin dort sehr zufrieden. Bezahlung ist besser, Job echt klasse. Parallel habe ich noch den MA eEducation begonnen und bin mit mittlerweile 56 kurz vor dem Abschluss. Aus Interesse gönne ich mir noch den Psychologie Studiengang in Hagen. Hagen macht 99% der Studiengänge online. es geht auch von Ö aus, MA und BA werden mich ca.5500€ gekostet haben, für 6 Jahre völlig ok.
    Der BA Biwi bringt aber nur etwas, wenn man spätestens im Studium ins spätere Berufsfeld reinschnuppert, (Praktikum zB.)

    Warum fährst Du nicht zweigleisig?

    Das hohe Gehalt nutzen, um ein Polster anzusparen, Altlasten zu verringern.

    Parallel den Aus/Umstieg planen.
    Einfach machen...wird gut

    Ich hol mir mein Spiel zurück!!!!!

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Dazu muss man sich aber auch erst einmal aufraffen.
    Und da scheint die TE sich selbst im Weg zu stehen.
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫



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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Ich seh das halt so: Dinge haben einen Preis - nicht immer monetär. Und deswegen fällt die Entscheidung schwer, wenn man sich in vielerlei Hinsicht in einer Situation eingerichtet hat (ich sag ja gern: da ist der Leidensdruck noch nicht hoch genug, wenn man nichts ändert).

    Es wird Dich etwas kosten, Deine derzeitige Situation zu ändern. Zum einen Überwindung Deiner Trägheit, Deines Zauderns, dann möglicherweise Geld, wenn Du finanziell zurückschrauben mußt. Zeit - wenn Du etwas Neues lernen mußt. Mut, um mit Deinem Chef zu reden.

    Ich habe mich vor langer Zeit mal gegen eine sehr gut bezahlte Stelle entschieden (damit hätte ich langfristig gesehen heute wahrscheinlich etwas 2000 € monatlich mehr). Dafür habe ich aber weniger Wochenarbeitsstunden, ein Arbeitsumfeld, das ich sehr schätze und einen sehr relaxten Alltag. Ich wußte - wenn ich den Job in der Abteilung annehme, werde ich jeden Tag mit Widerwillen in die gut bezahlte Arbeit gehen. Das andere Stellenangebot war deutlich schlechter bezahlt - aber ich wollte diese Arbeit machen.

    Nie bereut. Aber finanziell hätte ich es mit dem Scheiß-Job leichter gehabt.
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.
    Klassiker.
    Exakt so kommt das auch bei mir an. Fakt ist aber, wer sich nicht bewegen will (was ich in der Position der TE durchaus nachvollziehen kann, Beamtentum aufgeben ist ein weitreichender Schritt) für den wird sich nichts ändern.

    Zitat Zitat von TrishaTT Beitrag anzeigen
    Wenn ich ein Sabbatical gemeint hätte, hätte ich es so genannt. Sabbaticals gibt es auch in der freien Wirtschaft. Nein, ich meine "Beamtentum ruhen lassen" - google danach. Es hilft dir vielleicht.
    Du meinst Urlaub ohne Bezüge?

    Das erfodert doch aber einen bestimmten Grund wie z.B. Kindererziehung oder Pflege eines nahen Angehörigen?

    Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass man währenddessen nicht Vollzeit bei einem anderen Arbeitgeber arbeiten darf.

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Woran liegt es, dass ein ordentlich bezahlter Mensch ohne Kinder es sich nicht leisten kann, weniger zu verdienen? Gibt es hier noch Stellschrauben, an die du gehen kannst?
    Ich habe den Eindruck, dass es da weniger ums "Können", als ums "Wollen" geht.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von Sandra71 Beitrag anzeigen
    Du meinst Urlaub ohne Bezüge?

    Das erfodert doch aber einen bestimmten Grund wie z.B. Kindererziehung oder Pflege eines nahen Angehörigen?

    Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass man währenddessen nicht Vollzeit bei einem anderen Arbeitgeber arbeiten darf.
    Ich bin mir relativ sicher, dass das zumindest in Deutschland geht. Leider fehlt mir der korrekte Begriff, sonst würde ich es googlen.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Ich bin mir relativ sicher, dass das zumindest in Deutschland geht. Leider fehlt mir der korrekte Begriff, sonst würde ich es googlen.
    Nein, "einfach so" geht das tatsächlich nicht.
    Ich wollte das vor Jahren mal machen, da bekam ich exakt diese Auskunft - nur zur Pflege oder Kinderbetreuung.
    Ich habe dann gekündigt.
    Oder nein, ich habe "um die Entlassung aus dem Beamtenstatus gebeten", kündigen kann ein Beamter ja nicht.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Nein, "einfach so" geht das tatsächlich nicht.
    Ich wollte das vor Jahren mal machen, da bekam ich exakt diese Auskunft - nur zur Pflege oder Kinderbetreuung.
    Ich habe dann gekündigt.

    Oder nein, ich habe "um die Entlassung aus dem Beamtenstatus gebeten", kündigen kann ein Beamter ja nicht.
    So ist es, in NRW habe ich als Beamtin explizit nachgefragt, und auch diese Antwort erhalten. Es sei fast unmöglich, sich ohne gewichtige Gründe (Familie) ein Jahr ohne Bezüge beurlauben zu lassen.

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