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  1. User Info Menu

    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von andratuttobene Beitrag anzeigen
    [...]
    Und ich hab mich beworben. Auf jede Stelle, die auch nur igendwie für mich in Frage gekommen ist. Das waren jetzt nicht massig, weil es eben nicht so viele Stellen mit derselben Bewertung wie die jetzige gibt und deren Profil auf mich zutrifft. Aber immerhin waren es eine handvoll. Und ich war auch schon bereit, mich auf Stellen, die eine Gehaltsstufe unter meiner sind, zu bewerben bzw. eben auch auf Teilzeit stellen. [... ]
    Wenn Du Dich auf die ÖD-internen Stellen fokussiert, die ohne Berufsabschluss und mit Deiner oder (ähnlicher) Gehaltsstufe ausgeschrieben sind, kann das auch nur eine übersichtliche Anzahl sein. Dass unter den wenigen dann eine Stelle ist, die Dir inhaltlich zusagt, dürfte eher selten sein.

    Daher solltest Du Dir bewusst sein, dass Du mit dieser "Strategie" das Risiko hast, wieder in einem Job zu landen, der Dir nicht liegt.
    Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
    (Aristoteles)

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von Puls Beitrag anzeigen
    Wenn Du Dich auf die ÖD-internen Stellen fokussiert, die ohne Berufsabschluss und mit Deiner oder (ähnlicher) Gehaltsstufe ausgeschrieben sind, kann das auch nur eine übersichtliche Anzahl sein. Dass unter den wenigen dann eine Stelle ist, die Dir inhaltlich zusagt, dürfte eher selten sein.

    Daher solltest Du Dir bewusst sein, dass Du mit dieser "Strategie" das Risiko hast, wieder in einem Job zu landen, der Dir nicht liegt.
    Ok, da hast du teilweise recht, Möglichkeiten gibts eben nicht wie Sand am Meer. Das hab ich bereits erwähnt.

    Bei uns im ÖD ist es so, dass für die Sachbearbeiterstellen, die ungefähr in meinem Bewertungsbereich liegen, das Abi als Hauptvoraussetzung gilt. Dann eben je nach Stellenbeschreibungen noch etwaige Zusatzqualifikationen (wie zb. Kenntnisse in Rechnungswesen oder Buchhaltung) oder eben soft skills wie Verhandlungsgeschick, gute Kommunikation in Wort und Schrift usw.

    Eine Ausbildung zur Personalverrechnerin oder Buchhalterin möchte ich eher vermeiden, weil ich noch nie gut mit Zahlen konnte, aber es gibt eben dann doch ein paar Stellen im Bildungs- oder Sozialbereich, im Wohnbau- oder Förderwesen, die zu meinem Profil passen würden, ohne dass ich jetzt nochmal ein Studium beginnen müsste.

    Wenn Studium, dann eben ganz was anderes wie Sozialarbeiterin oder Juristin oder Ärztin und ja, ich gebe zu, da fehlt mir (noch) der A*** in der Hose.

    Dass ich aber nochmal in einem ähnlichen Job wie dem meinen landen könnte, ist quasi ausgeschlossen, unsere Abteilung is die einzige im ÖD, die sich diesem, mir so verhasstem Thema intensiv widmet.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von andratuttobene Beitrag anzeigen
    Nur, wenn keine Lösung in Sicht, bringts halt weder dem Chef, noch mir was. Dann sind wir beide unglücklich. Das sind meine Bedenken....

    Er ist eigentlich der Verlierer in der ganzen Geschichte. Hat mich damals aus vielen Bewerbern ausgesucht, weil ich ihm vermittelt habe, die Richtige für den Job zu sein. Und dann kommt nach ein paar Jahren sowas heraus. Es tut mir echt leid.
    Ich glaube, dass Du Dich höchstwahrscheinlich täuschst, was die Reaktion Deines Chefs betrifft.

    Er wird das mit Sicherheit nicht persönlich nehmen. Und ich lese zwischen den Zeilen bei Dir, dass Du genau das befürchtest.

    Es gehört zu seinem Job - als Vorgesetzter -, mit Umbrüchen in seinem Mitarbeiterbereich professionell umzugehen. Dazu gehören auch Veränderungswünsche. Also die Skrupel würde ich ablegen.

    Schließlich hast Du bereits ein paar Jahre lang Dein Soll zu seiner Zufriedenheit erfüllt.

    Ich dachte eigentlich eher in die Richtung, dass er Dir unterstützend zur Seite stehen kann beim Suchen und Finden eines neuen Betätigungsfeldes. Bzw. Vitamin B ;).


    Zitat Zitat von Unendlichkeit Beitrag anzeigen
    Aber ganz ehrlich, ich hätte in deinem Alter so gar keine Scheu noch eine Ausbildung zu beginnen.

    Es gibt ein berufsbegleitendes Kolleg für Sozialpädagogik - in jedem Bundesland.
    Finde ich auch sehr überdenkenswert.

    Und gleichzeitig würde ich mit meiner Freizeit-Anspruchshaltung ins Gericht gehen. An der Schraube kann man durchaus gut drehen, ohne dass die gefühlte Lebensqualität darunter leidet.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass Du Dich höchstwahrscheinlich täuschst, was die Reaktion Deines Chefs betrifft.

    Er wird das mit Sicherheit nicht persönlich nehmen. Und ich lese zwischen den Zeilen bei Dir, dass Du genau das befürchtest.

    Es gehört zu seinem Job - als Vorgesetzter -, mit Umbrüchen in seinem Mitarbeiterbereich professionell umzugehen. Dazu gehören auch Veränderungswünsche. Also die Skrupel würde ich ablegen.
    Danke dir für deinen Zuspruch. Das hilft mir wirklich nochmal mehr und ich werde beim MA-Gespräch im Oktober definitiv die Karten auf den Tisch legen. Wahrscheinlich habe ich damit schon viel zu lange gewartet.

    Meine Freundin hatte mir ja damals vor 2 Jahren davon abgeraten, mit meinem Chef zu sprechen, aber ich bin mir mittlerweile auch davon überzeugt, dass es anders nicht mehr geht.

    Schließlich hast Du bereits ein paar Jahre lang Dein Soll zu seiner Zufriedenheit erfüllt.
    Mein Chef ist die Diplomatie in Person. Er hat sich stets wertschätzend und wohlwollend über mich geäußert, aber ich weiß genau, dass er innerlich zumindest in den letzten 2-3 Jahren mehr, viel mehr, von mir erwartet hätte.

    Ich dachte eigentlich eher in die Richtung, dass er Dir unterstützend zur Seite stehen kann beim Suchen und Finden eines neuen Betätigungsfeldes. Bzw. Vitamin B ;).
    Jo, das ist ein gefährliches Terrain, das ich da betrete.
    Mein Chef wird allgemein bei uns in der Verwaltung leider aus verschiedenen Gründen nicht hochgeschätzt (tut mir leid, ich kann aus Anonymitätsgründen wirklich nicht näher darauf eingehen), deshalb weiß ich eben nicht, inweit eine Empfehlung oder Hilfestellung von ihm als gut oder schlecht gesehen wird. Das ist noch so ein bisschen ein Angstbereich, den ich nicht gut einschätzen kann.


    Und gleichzeitig würde ich mit meiner Freizeit-Anspruchshaltung ins Gericht gehen. An der Schraube kann man durchaus gut drehen, ohne dass die gefühlte Lebensqualität darunter leidet.
    Das ist richtig und da muss ich ran. Und wie du richtigerweise sagst, muss nicht zwangsläufig die Lebensqualität darunter leiden.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von andratuttobene Beitrag anzeigen
    Ich trinke gerne Wein. Für einen Beruf als Winzerin hätt ich mir früher schon was überlegen müssen (zb einen Winzer heiraten, haha), und ohne Grund und Boden kann man auch kein Winzer werden.
    Sommeliere?

    Bitte nicht böse sein, aber deine Interessen klingen sehr beliebig - man erkennt da keine spezielle Leidenschaft oder Talent heraus - die es aber vielleicht gibt; eine Nische wie zB "ich bin Expertin was Reisen durch den Vietnam angeht" oder "ich verfolge die Wiederaufstehung des Gemischten Satzes in der Weinkultur".

    Zitat Zitat von andratuttobene Beitrag anzeigen
    Ich werd jetzt echt nochmal durchforsten, welche berufsbegleitenden Ausbildungsmöglichkeiten ich hier habe. Vielleicht findet sich ja doch etwas.

    Ok, mein Studium hätte 12.000€ gekostet und wie gesagt, viel darunter habe ich es bei keiner Fernuni gesehen.
    Hast du dich schon beim WAFF erkundigt? Also falls du aus Wien bist ...
    Ich habe vor vielen Jahren eine berufsbegleitende Ausbildung gemacht, und habe schließlich einen Teil der Kosten über die Arbeitnehmerveranlagung zurückgeholt. Das ging, weil ich nachweislich dann in dem Beruf gearbeitet habe, für den ich die Ausbildung gemacht habe. Die 3000 € die mich der Lehrgang gekostet hat, haben sich allemal rentiert - ich arbeite jetzt seit zehn Jahren in dem Beruf und verdiene gut.

    Zitat Zitat von andratuttobene Beitrag anzeigen
    Ok, da hast du teilweise recht, Möglichkeiten gibts eben nicht wie Sand am Meer. Das hab ich bereits erwähnt.

    Bei uns im ÖD ist es so, dass für die Sachbearbeiterstellen, die ungefähr in meinem Bewertungsbereich liegen, das Abi als Hauptvoraussetzung gilt. Dann eben je nach Stellenbeschreibungen noch etwaige Zusatzqualifikationen (wie zb. Kenntnisse in Rechnungswesen oder Buchhaltung) oder eben soft skills wie Verhandlungsgeschick, gute Kommunikation in Wort und Schrift usw.
    Aber ganz ehrlich, ich schaue immer wieder, was es auf dem Arbeitsmarkt gibt, auch im ÖD, und ich bezweifle wirklich, dass du ausschließlich im ÖD nur mit Matura so viel mehr verdienst als in einem Privatunternehmen möglich wäre ... vorallem, weil du im ÖD an ein Schema gebunden bist - in der Privatwirtschaft handle ich mir mein Gehalt aus.

    Das Problem ist, dass du nicht weißt was du willst, bzw. was du aus deinen Interessen machen könntest plus die Bequemlichkeit.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von andratuttobene Beitrag anzeigen
    ... aber es gibt eben dann doch ein paar Stellen im Bildungs- oder Sozialbereich, im Wohnbau- oder Förderwesen, die zu meinem Profil passen würden, ohne dass ich jetzt nochmal ein Studium beginnen müsste.
    Vielleicht täusche ich mich ja - aber das verstehe ich so, dass es in diesen Bereichen offene oder immer wieder zu besetzende Stellen gibt, oder?

    Falls ja ... go for it!!
    Bringe konkret in Erfahrung, wer wann zu welchen Bedingungen eingestellt bzw. übernommen wird.

    Je mehr Kontur Deine Alternativen haben, desto leichter schaffst Du den Absprung von Deiner jetzigen Abteilung.


    Allerdings muss ich fairerweise dazusagen, dass ich vom ÖD und den Abläufen wirklich keine Ahnung habe. Aber Du kannst sicher einschätzen, wie ich das meine :).

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von Pomerantsche Beitrag anzeigen
    Sommeliere?

    Bitte nicht böse sein, aber deine Interessen klingen sehr beliebig - man erkennt da keine spezielle Leidenschaft oder Talent heraus - die es aber vielleicht gibt; eine Nische wie zB "ich bin Expertin was Reisen durch den Vietnam angeht" oder "ich verfolge die Wiederaufstehung des Gemischten Satzes in der Weinkultur".
    Ich bin nicht böse, aber ich verstehe nicht, warum jeder Mensch irgendwelche besonderen Interessen oder Hobbies haben muss? Was ist der Anspruch daran? Will man sich von der Masse abheben? Sind "normale" Interessen nicht gut genug?
    Hey, ja, ich bin 0815 und ich steh dazu. Ich höre Mainstream-Musik, mag Schlager, stehe gerne am Herd und bin ebenfalls gerne draußen. Ich mag schöne Dinge, gehe gerne shoppen und bin gern unterwegs.
    Ich habe auch Talente, ich kann zum Beispiel lt. Aussage von anderen wunderschön singen, aber ok, ich habs halt nicht geschafft, berühmt zu werden.
    Warum muss jeder Mensch eine spezielle Eigenschaft oder Leidenschaft haben?

    Ich denke, für meine Lieben bin ich dennoch - auch ohne dass ich meinen Namen rückwärts und in Farbe tanzen kann - ein ganz besondere Persönlichkeit und das reicht mir.


    Hast du dich schon beim WAFF erkundigt? Also falls du aus Wien bist ...
    WAFF? Ah, gerade gegoogelt, das heißt bei uns AMG (ArbeitsMarktförderungsGmbh). Wir als Beamte bekommen keine Förderungen über das AMG, soweit ich weiß. Für uns ist auch das Instrument der Bildungskarenz nicht vorgesehen.

    Aber ganz ehrlich, ich schaue immer wieder, was es auf dem Arbeitsmarkt gibt, auch im ÖD, und ich bezweifle wirklich, dass du ausschließlich im ÖD nur mit Matura so viel mehr verdienst als in einem Privatunternehmen möglich wäre ... vorallem, weil du im ÖD an ein Schema gebunden bist - in der Privatwirtschaft handle ich mir mein Gehalt aus.
    Ich war selbst ganz überrascht, als ich die ersten Male die Stellenanzeigen in der Privatwirtschaft angesehen habe. Und da waren durchaus anspruchsvolle Jobs im Bereich Marketing und Kommunikation dabei.
    Beim Gehalt verhandeln kann ich in Zeiten wie diesen, wo nur mehr ein Titel zählt, wohl eher auch nur, wenn ein Titel vorhanden ist. Aber ja, ein Versuch wäre es allemal wert, dann weiß ich zumindest, wo ich tatsächlich stehe, sollte ich in die PW welchseln.

    Das Problem ist, dass du nicht weißt was du willst, bzw. was du aus deinen Interessen machen könntest plus die Bequemlichkeit.
    Hm, vielleicht ist das einigen von euch hier zu wenig, aber ich habe denke ich schon mehrmals hier formuliert, was ich mir mit meinem jetzigen Stand der Ausbildung vorstellen könnte.
    Eine Tätigkeit, in der ich Menschen berate (Bürgerservice, Förderwesen, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe) oder im Bereich Öffentlichkeit, Marketing und Kommunikation, da dies auch am ehesten mit meinem (abgebrochenen) Studium und auch mit meiner beruflichen Vergangeheit zu tun hat.

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Vielleicht täusche ich mich ja - aber das verstehe ich so, dass es in diesen Bereichen offene oder immer wieder zu besetzende Stellen gibt, oder?

    Falls ja ... go for it!!
    Das tue ich! Wie gesagt, es kommt nicht oft vor, dass solche Stellen ausgeschrieben sind, es waren in den letzten Jahren vielleicht eine Handvoll, aber sie werden dann doch immer wieder mal frei. Und vielleicht hab ich dann eben irgendwann das Glück und bekomme eine davon.

    Bringe konkret in Erfahrung, wer wann zu welchen Bedingungen eingestellt bzw. übernommen wird.

    Je mehr Kontur Deine Alternativen haben, desto leichter schaffst Du den Absprung von Deiner jetzigen Abteilung.
    Das stimmt. Schritt eins: Mit meinem Chef reden. Schritt zwei: Mit meinem Personalreferenten sprechen. Möglichkeiten ausloten. Mich doch endlich auf die Versetzungsliste schreiben lassen. Schritt drei: Daumen drücken und vielleicht noch mal ein bisschen die Zähne zusammenbeißen und Geduld haben.

  8. Moderation

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Das mit der Versetzungsliste habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden.
    Deine Freundin meinte "das käme nicht so gut". Ja, und? Du willst dringend da weg, da würde ich keine Option ungenutzt lassen.
    Das deutliche Gespräch mit dem Chef ist definitiv fällig, das wurde hier bereits ausgeführt.
    Subtil und diplomatisch bringt dich nicht wirklich weiter. Und was hast du bei Unkündbarkeit zu verlieren?
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

    Für Spenden für die Hochwasseropfer, siehe hier:
    Aktion Deutschland hilft!
    Und im Gesellschaftsforum gibt es eine Spendeninitiative mit Direktlink; beim Mitmachen bekommt man maßgeschneiderte Avatare.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Zitat Zitat von Islabonita Beitrag anzeigen
    Das mit der Versetzungsliste habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden.
    Deine Freundin meinte "das käme nicht so gut". Ja, und? Du willst dringend da weg, da würde ich keine Option ungenutzt lassen.
    Das deutliche Gespräch mit dem Chef ist definitiv fällig, das wurde hier bereits ausgeführt.
    Subtil und diplomatisch bringt dich nicht wirklich weiter. Und was hast du bei Unkündbarkeit zu verlieren?
    Yepp. Du bringst es auf den Punkt.
    Das mit der Versetzungsliste habe ich auch nie verstanden, meine Freundin hat argumentiert, dass Leute, die auf der Versetzungsliste stehen, irgendwie und warum auch immer von der Personalabteilung als "zweite Wahl" gesehen werden bzw. als schwierige Menschen, die mit ihrem Job unzufrieden sind. Das ist aber sicher eine alte Denke, die hoffentlich überholt ist. Meine Freundin ist sehr konservativ, muss ja nicht jeder in der Personalabteilung so sein.
    Und sie hat argumentiert, dass man dort gleich lange auf eine andere Stelle wartet, als würde man sich aktiv bewerben. Das wird vermutlich vielleicht sogar so sein, weil jede Stelle, die bei uns im ÖD frei wird, muss intern ausgeschrieben werden und ich glaube nicht, dass man da jemandem von der Versetzungsliste einen Vortritt gibt. Beurteilt wird nach Qualifikation und Gutdünken des jeweiligen Abteilungsleiters bzw. der beim Hearing anwesenden Kommission.


    Aber wie gesagt, der Hut brennt, ich muss weg. Ich muss alles nutzen, was eine interne Versetzung eventuell ermöglichen kann. Erst wenn ich da alle Möglichkeiten augeschöpft habe, ist es an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Gehen oder bleiben.

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    AW: Sehr unglücklich mit meinem Job - welche Perspektive habe ich?

    Die einzige Stolperfalle, die ich jetzt noch sehe ist:
    Chef weiß, ich will weg. Unbedingt. Personalabteilung weiß, ich will weg. Unbedingt. Es findet sich nix. Ich gebe auf und bleibe an meiner alten Stelle kleben.
    Chef und Personalabteilung wollen mich da aber nicht mehr haben, weil sie ja wissen, dass ich das nicht machen will. Ich werde dann tatsächlich wie ein Mitarbeiter zweiter Klasse behandelt.

    Aber ja, das Risiko muss ich eingehen. Ich erlaube mir ja bis dato noch keine andere Wahl.

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