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    AW: Anstrengende, nervige und überforderte Kollegin

    DAs wissen die doch schon im g+g, mit den Details zwischen den Beiden müssen sie sich doch wirklich nicht befassen, so lange der Laden läuft. Wenns knirscht, ist ein Gespräch fällig. Zugegeben: frühzeitig ist da gut, aber nicht auf jeder Eskalationsstufe

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    AW: Anstrengende, nervige und überforderte Kollegin

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Es ist ganz einfach, wenn man nur will.

    Ich habe noch nie von einem Kollegen gedacht, dass er ein "negativer Mensch" ist.
    klare Kommunikation, klare Abgrenzung!

    tja, wenn das jeder so handhaben würde, dann wäre Vieles einfacher!

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    AW: Anstrengende, nervige und überforderte Kollegin

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Es ging und das Weiterleiten der Mail, bei der die Kollegin jetzt "ausgerastet" ist.
    Sowas muss man nun wirklich keinem Chef weiterleiten!
    Auch das hängt davon ab, was der Chef zu dem Ganzen sagt. Es GIBT einfach keine eine gültige Patentlösung für alle.
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

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    AW: Anstrengende, nervige und überforderte Kollegin

    Wenn Jemand zunehmend die Kontrolle verliert und die von ihm erwarteten Aufgaben nicht leisten kann möchte ich das frühzeitig wissen, vor der Eskalation. Dasselbe gilt für grundlegende Differenzen im Team

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    AW: Anstrengende, nervige und überforderte Kollegin

    privater Kontrollverlust (mail) ist erst mal privat, so lange. er nicht rufschädigend ist (wie die übergriffige mail an den chef) oder gewalttätig o.ä.. Leistungsbeurteilung: ist oft subjektiv, auch wenn es hier nicht so scheint und ich der TE glaube. Differenzen im Team: gibt es so oft, ein Chef, der dafür Zeit hat, hat. sie für Wichtigeres möglicherweise nicht mehr. Das ist mit einem Gespräch selten. erledigt. Wenn für eine der Beteiligten die Grenze des Zumutbaren erreicht ist, ist es ihre/seine Sache, sich an die nächste. Hierarchie-Ebene zu wenden. Die überforderte Kollegin kann das ja tun, die. TE wird dann gehört werden. Es ist NOCH nicht ihr Problem

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    AW: Anstrengende, nervige und überforderte Kollegin

    Ihr seid ja alle fleißig :-)

    Also ich werde diese Mail nicht gegen sie verwenden ohne Grund. Und weiterleiten auch nicht, weil ich vermute, dass sie eine Affekthandlung war. Das heißt nicht, dass ich diese Mail lösche und gut heiße.

    Ich denke ich muss mit der Kollegin reden, ganz grundsätzlich, wenn alle wieder da sind und sie sich nicht mit Stress rausreden kann. Solange behalte ich mein Verhalten bei. Ich bin sachlich, distanziert.
    Ich muss jetzt alles durchlesen erst einmal.

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    AW: Anstrengende, nervige und überforderte Kollegin

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Loop, was willst du denn loslassen, das immer wieder kommt?
    Das muss schon aktiv angegangen werden. Entweder durch sehr sachliche, kurze und nicht mehr so freundliche Ansagen
    a) dass kuma in der Freizeit nicht mehr mit Arbeitsfragen angegangen wird
    b) dass die Kollegin in ihren Fragen und Mails auf den Punkt kommen soll, wenn sie weiterhin Hilfe möchte.

    Beim Stand der Dinge inzwischen ist es eine Sache für die Vorgesetzten. Nur sie können entscheiden, ob die Frau überfordert ist und ihr Vorschläge zur Stundenreduzieren, Aufgabenwechsel, andere Abteilung etc. machen. Das ist nicht Aufgabe der Kolleg:innen; auch nicht, sich ständig damit auseinanderzusetzen.
    Ich finde tatsächlich auch, dass ich nicht entscheiden sollte, ob sie überfordert ist. In meinen Augen ist sie es.

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    Ich habe doch explizit in der Freizeit los lassen geschrieben.
    Es war im übrigen kein Befehl, sondern eine Empfehlung.

    Ich mein, wenn ich merke, dass mir in einem Karussell schlecht wird, mache ich keine zweite Runde. Das als Beispiel. Ich kann mich in meiner Freizeit über Kollegen aufregen, muss es aber nicht.
    Ja und mich angeschnautzt, weil du mutmaßlich davon ausgegangen bist, ich antworte hier im Büro fortlaufend. Den Ton konnte man, wenn man will, schon als aggressiv werten.

    Zitat Zitat von Pomerantsche Beitrag anzeigen
    Und wann soll sie dann über das Problem posten?

    Zum Thema: Kuma, ich hatte schon ähnliche Situationen, allerdings umgekehrt: die Kollegin hat mich so gern, dass sie mich mehrmals täglich anrufen und bequatschen muss - das ging sehr weit über berufliche Themen hinaus, so dass ich schon bald die private Situation SEHR genau kannte und auch nach Dienstschluss "zum Tratschen" (nachdem wir an solchen Tagen bereits mehrmals längere berufliche Telefonate geführt hatten, die für mein Gefühl über Gebühr gedauert hatten) angerufen wurde.
    Ebenso an freien Tagen und einfach wegen jeder Kleinigkeit. Dann auch in meinem Urlaub.


    Anrufe kamen dann auch weit vor meinem Dienstbeginn - es war einfach so, dass ich das Gefühl der totalen Belagerung hatte. Auch mehrere Ansagen wie "ich habe morgen frei", "ich bin am Nachmittag nicht erreichbar" etc. haben lange nichts gefruchtet, weil dann doch ständig Nachrichten über WhatsApp kamen mit "bitte ruf mich dann an, wenn es bei dir geht" - was bei mir auch immer Druck aufgebaut hat.
    Anrufe am Wochenende (wo ich öfter arbeite) - und das Ungute war: sie wusste, dass ich arbeitete (ich arbeite mehr Stunden als sie), somit erreichbar war und somit sollte ich für ihre privaten Nöte und Schilderungen zur Verfügung stehen - ich musste ja abheben.


    Ich gebe mich auch einfach nicht mehr her als Mistkübel für Jammereien, private Scheidungsgeschichten in Dauerschleife, etc. - das Privates auch mal besprochen wird, geschieht natürlich, aber ich bin nicht mehr ständig erreichbar und lege wert darauf, dass meine Ansagen "ich habe heute frei" verstanden werden, falls nicht "das hab ich so nicht gelesen" hat derjenige Pech gehabt.



    Aber ja, es ist sehr schwierig ...
    Ja, dieser Druck ist es eben. Und wenn ich frei habe, hat sie mich auch schon angerufen, weil sie irgendwas nicht wusste. Allerdings war ich da schon sehr konsequent, weil ich ja meistens unterwegs bin. Trotzdem ärgert es mich, allein zu sehen, wenn ich gesehen habe, dass sie versucht hat, mich anzurufen. Ich empfende das als übergriffig.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In den drei Abteilungen, in denen ich mit anderen grenzübergreifend seit zwei Jahren arbeite, gibt es eine von der Chefin gegründete WhatsApp-Gruppe. In dieser wird erwartet, dass wir rund um die Uhr, gleich ob frei oder in Arbeitszeit, erreichbar sind. Okay, da bin ich am Anfang wie gewünscht eingetreten. Nach ca. zwei Wochen habe ich mich, als ich am freien Tag auf meinem Sofa lag und schon vormittags ca. 6 Anrufe erfolgten ("Melden sie sich sofort, der Kunde steht vor mir!" - das war zwar für meinen Kollegen gedacht, der auch frei hatte), einfach aus der WhatsApp-Gruppe gelöscht. Fünf Minuten später ruft Chefin auf meinem Handy an, wieso ich mich gelöscht habe. Ich sage, ich habe Freizeit und bin nicht auf Arbeit. Das findet sie bedauerlich. Daraufhin habe ich mich höflich verabschiedet und sofort ihre Nummer auf meinem Handy gesperrt.

    Am nächsten Tag habe ich meine Handy-Nummer aus den Unterlagen löschen lassen und der Firmenchefin und der Telefonzentrale gesagt, dass ich nur noch auf mein Haustelefon bei Gefahr für Leib und Leben angerufen werden will. Danach meiner Chefin - und ihr gesagt, dass die Firmenchefin das selbstverständlich akzeptiert hat. Und als sie hörte, dass ich das schon eine Etage über ihr geregelt hatte, konnte sie auch nur knurren.

    Falls wirklich jemand von Arbeit bei mir zuhause anrufen würde, würde mein AB das erstmal überwachen.

    Meine Chefin ruft auch gerne ihre Mitarbeiter an, um ihnen Vorwürfe zu machen, wenn sie krank sind. Einmal hat sie eine meiner Kolleginnen von deren Festnetznummer zu Hause auf meinen Festnetzapparat anrufen lassen, als ich krank war, gegen Ende des Jahres und das erste Mal im Jahr, denn ich bin so gut wie nie krank, und das waren nur wenige Tage. Sobald ich wieder gesund war, habe ich das mit der Firmenchefin besprochen und es wird nicht wieder vorkommen - sagt die Firmenchefin.

    Natürlich denken wir alle, dass wir auf Arbeit unersetzlich sind. Alle außer ich. Meine Firma explodiert nicht, wenn ich nicht in der Arbeitszeit bin.

    Ich bin bei so etwas einfach nur höflich bzw. zurückhaltend freundlich und kurz. Auf Arbeit laufe ich mit meinem Firmenhandy herum. Das geht abends in den Akku.

    Es ist ganz einfach, wenn man nur will.

    Ich habe noch nie von einem Kollegen gedacht, dass er ein "negativer Mensch" ist.
    Bei uns ist es so, dass die Chefs mich noch nie privat kontaktiert haben in meiner Freizeit. Wenn die Chefs mal am Wochenende was arbeiten, schreiben sie eher Mails an die Dienstmail, die man dann bei Arbeitsbeginn hat.

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Es ging und das Weiterleiten der Mail, bei der die Kollegin jetzt "ausgerastet" ist.
    Sowas muss man nun wirklich keinem Chef weiterleiten!


    Dass die insgesamte Thematik dem Vorgesetzten vermittelt werden sollte- dagegen spricht überhaupt nichts.
    Sehe ich auch so. Die Frage ist, ob ich ihm das weiterleiten muss, ohne als Petze dazustehen. Ich bin der Kollegin ja gleichgestellt und finde es etwas vermessen, ihre Leistung zu beurteilen. Eigentlich hilft in meinen Augen nur, ihr nicht zu helfen, damit noch mehr Menschen sehen, wie sie arbeitet.

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    AW: Anstrengende, nervige und überforderte Kollegin

    Zitat Zitat von kuma Beitrag anzeigen
    Ja, dieser Druck ist es eben. Und wenn ich frei habe, hat sie mich auch schon angerufen, weil sie irgendwas nicht wusste. Allerdings war ich da schon sehr konsequent, weil ich ja meistens unterwegs bin. Trotzdem ärgert es mich, allein zu sehen, wenn ich gesehen habe, dass sie versucht hat, mich anzurufen. Ich empfende das als übergriffig.
    Ja, ist es auch.
    Und weil man dann irgendwann vielleicht nicht mehr reagiert, wenn es wirklich wichtig wäre ...
    Ich bin schon wegen Tippfehlern, die mir unterlaufen sind, angerufen worden, mit der Frage, ob man diese ausbessern dürfe ...

    Das mit der E-Mail finde ich in deinem Fall allerdings auch sehr heftig, meine Kollegschaft ist ja lieb, die würden sowas nicht verfassen.

    Du kannst nur neutral, stoisch, distanziert bleiben!

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    AW: Anstrengende, nervige und überforderte Kollegin

    Wenn sie nochmal zu dir kommt, dass du ihr irgendwas am PC einstellen sollst oder so, dann kannst du ihr auch sagen "ich erkläre es dir jetzt das letzte Mal, du schreibst mit, welche Schritte das sind und dann benutzt du deine Notizen."

    Allerdings finde ich, dass auch Reaktion und Benehmen in einem Moment der Überforderung Grenzen hat.

    Und wenn sie sich so unmöglich benimmt, dann solltest du ab jetzt nicht mehr allzu freundlich zu ihr sein. Du musst dich nicht genauso mies verhalten, aber du solltest ihr deutlich machen, dass sie den Bogen definitiv überspannt hat.

    Also: deutliche Zurückweisung jeglicher Störungsversuche.
    Du sollst die Pylone umfahren, nicht umfahren.
    Modern wird manchmal auf der ersten Silbe betont.

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    AW: Anstrengende, nervige und überforderte Kollegin

    Zitat Zitat von vloubout Beitrag anzeigen
    Wenn sie nochmal zu dir kommt, dass du ihr irgendwas am PC einstellen sollst oder so, dann kannst du ihr auch sagen "ich erkläre es dir jetzt das letzte Mal, du schreibst mit, welche Schritte das sind und dann benutzt du deine Notizen."

    Also: deutliche Zurückweisung jeglicher Störungsversuche.
    das sind super Tipps, die konkret sind und leicht umzusetzen!

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