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  1. User Info Menu

    Unglücklich in der Probezeit…wer hat ähnliches erlebt?

    Hallo zusammen,

    ich habe vor einem halben Jahr einen neuen Job angefangen. Dafür bin ich 80km weg gezogen.

    Leider fühle ich mich überhaupt nicht wohl. Ich bin fast nur alleine, da alle zu Hause arbeiten. Das wird auch so bleiben. Die einzigen Kollegen die ab und zu da sind, sind kurz vor der Rente. Ich kann zu keinem irgendwie eine Bindung aufbauen. Es wird dort nur in Fachsprache geredet, ich verstehe null. Habe ich auch schon oft gesagt, aber es interessiert keinen.

    Ich sitze oft tagelang alleine in einem großen Raum, kann mit niemand sprechen oder Fragen stellen, gehe alleine essen etc. Auf Fragen wird auch erst Stunden später geantwortet. Keiner interessiert sich auch groß für meine Einarbeitung…bekomme nur Aufgaben, die keiner machen will. Ich frage mich oft, warum die mich überhaupt eingestellt haben. Die Chefin gibt mir total langweilige Aufgaben immer mit der Begründung: „Ich habe was für dich, das liegt schon Jahre lang rum, weil es keiner machen wollte.“

    Auch so kann ich zu dem Unternehmen und der Stadt keine Beziehung aufbauen. Ich fahre viel zu meiner Familie und bin jedes Mal traurig, wenn ich wieder gehen muss.

    Ging es euch ähnlich in der Probezeit? Wenn ja, wurde es besser? Wie seht ihr das Ganze? Leider macht sich der Job gut im Lebenslauf. Mit der Chefin habe ich schon darüber geredet, es hat sich aber nichts geändert.

  2. User Info Menu

    AW: Unglücklich in der Probezeit…wer hat ähnliches erlebt?

    Was hat man dir denn im Vorstellungsgespräch gesagt, wie die Stelle entstanden ist, was deine Aufgaben sind, wie groß dein Team, wer deine konkreten Ansprechpartner und Vorgesetzten?

    Wenn dir deine Chefin nur Karteileichen zum Bearbeiten gibt, hast du nix davon, dass sich die Stelle "gut im Lebenslauf macht".

    Denn jemand anders, der deinen Lebenslauf liest, wird dann davon ausgehen, dass du ganz andere Tätigkeiten ausgeführt hast.
    Du sollst die Pylone umfahren, nicht umfahren.
    Modern wird manchmal auf der ersten Silbe betont.

  3. User Info Menu

    AW: Unglücklich in der Probezeit…wer hat ähnliches erlebt?

    Zitat Zitat von Minkaxxx Beitrag anzeigen
    Leider macht sich der Job gut im Lebenslauf.
    Was hast du davon, wenn der Job komplett kacke ist, du dauernd unterfordert und unglücklich bist und du jeden einzelnen Tag Lebenszeit vergeudest?

    Da gibt es doch vielleicht bessere, befriedigendere … die würde ich suchen. Wenn du mit deiner Chefin aus irgendwelchen Gründen nicht reden kannst und sich die Situation einfach nicht verbessert.

    Was hat die Chefin denn gesagt, als du sie angesprochen hast? Habt ihr einen Betriebsrat?
    see you on be friends online!

  4. Inaktiver User

    AW: Unglücklich in der Probezeit…wer hat ähnliches erlebt?

    Zitat Zitat von Minkaxxx Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich habe vor einem halben Jahr einen neuen Job angefangen. Dafür bin ich 80km weg gezogen.

    Leider fühle ich mich überhaupt nicht wohl. Ich bin fast nur alleine, da alle zu Hause arbeiten. Das wird auch so bleiben. Die einzigen Kollegen die ab und zu da sind, sind kurz vor der Rente. Ich kann zu keinem irgendwie eine Bindung aufbauen. Es wird dort nur in Fachsprache geredet, ich verstehe null. Habe ich auch schon oft gesagt, aber es interessiert keinen.

    Ich sitze oft tagelang alleine in einem großen Raum, kann mit niemand sprechen oder Fragen stellen, gehe alleine essen etc. Auf Fragen wird auch erst Stunden später geantwortet. Keiner interessiert sich auch groß für meine Einarbeitung…bekomme nur Aufgaben, die keiner machen will. Ich frage mich oft, warum die mich überhaupt eingestellt haben. Die Chefin gibt mir total langweilige Aufgaben immer mit der Begründung: „Ich habe was für dich, das liegt schon Jahre lang rum, weil es keiner machen wollte.“

    Auch so kann ich zu dem Unternehmen und der Stadt keine Beziehung aufbauen. Ich fahre viel zu meiner Familie und bin jedes Mal traurig, wenn ich wieder gehen muss.
    t.
    Ist denn deine Präsenz am Standort wirklich 5 Tage die Woche erforderlich? Ein guter Kompromiss wäre doch ansonsten, wieder zurück in deine Heimatstadt zu ziehen und einen Tag die Woche vor Ort zu sein. 80 km kann man schon tageweise pendeln, notfalls kaufst du dir eben ein Auto.
    Ansonsten würde ich dir raten, Dir die salomonische Frage zu stellen: wo willst du in fünf Jahren sein, und wie hilft dir der Job dabei? Wenn eigentlich unklar ist, wie dir der Job dabei hilft, kannst du auch was anderes machen. Wenn der Plan dagegen ist, so zwei, drei Jahre „Tötigkeit beim super tollen AG“ im Lebenslauf stehen zu haben, würde ich dagegen versuchen, Kompromisse zu finden. Zwei, drei Jahre kann man sich schon arrangieren.
    Geändert von Inaktiver User (16.08.2021 um 08:20 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Unglücklich in der Probezeit…wer hat ähnliches erlebt?

    Minkaxxx, der wievielte Strang ist das jetzt zu Deiner unglücklichen Jobsituation und Deinem Heimweh?
    Was hoffst Du denn jetzt zu hören, was noch nicht gesagt wurde?

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