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Thema: Probezeit

  1. Inaktiver User

    Probezeit

    Hallo,

    ich hoffe, dass ich hier Hilfe bekommen kann.

    Ich habe im März meinen neuen Job angefangen, nach dem der Job, den ich letztes Jahr angefangen habe, doch nicht das Richtige für mich gewesen ist.

    Nun habe ich am FR eine E-Mail bekommen, dass sich meine Vorgesetzte beim Personaldezernat gemeldet hat, dass ich die Erwartungen, die meine Stelle mit sich gebracht hat, nicht erfüllt habe. Ich bin sehr verzweifelt Es gab nur ein einziges Gespräch in der gesamten Probezeit, in der wir Fragen geklärt haben. Ich habe mich an alles gehalten, was mir meine Vorgesetzte aufgetragen hat.

    Das Problem, das ich sehe ist, dass sie während der Probezeit öfters im Home-Office (jede Woche mind 1-2 Tage, teilweise auch 3 wie letzte Woche) oder im Urlaub ist. Dazu kommt, dass ich bei offenen Fragen nicht zu ihr kommen kann - außer zu dem Jour-Fixe morgens. Aber den restlichen Tag darf ich mich bei Fragen nicht an sie wenden.

    Ich weiß, dass man während der Probezeit ohne Angaben von Gründen beiderseits kündigen kann - aber der Personalrat, mit dem ich am FR gesprochen habe, meinte, dass es ohne Angabe von triftigen Gründen nicht soooo einfach ist.

    Morgen habe ich nun das Gespräch und irre Bauchschmerzen. Nicht schon wieder das Gleiche wie 2019

    PS: Zur Zeit macht mir meine Gesundheit zu schaffen und ich war 5 Tage krank - ich bin aber in ärztlicher Behandlung deswegen - es ist nichts Dramatisches.

  2. User Info Menu

    AW: Probezeit

    Wenn Deine Vorgesetzte meint, dass Du den Job nicht packst, wird Dir hier niemand helfen können. Und die Probezeit ist ja dafür gedacht, ein Arbeitsverhältnis einfach aufzulösen. Dir bleibt nichts anderes übrig, als abzuwarten. Vielleicht schlägt man Dir auch nur eine Versetzung vor.
    Be yourself no matter what they say (Sting).

  3. User Info Menu

    AW: Probezeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Das Problem, das ich sehe ist, dass sie während der Probezeit öfters im Home-Office (jede Woche mind 1-2 Tage, teilweise auch 3 wie letzte Woche) oder im Urlaub ist. Dazu kommt, dass ich bei offenen Fragen nicht zu ihr kommen kann - außer zu dem Jour-Fixe morgens. Aber den restlichen Tag darf ich mich bei Fragen nicht an sie wenden.
    Da scheint bei der Führung einiges im Argen zu liegen. In unserem Unternehmen waren auch viele Kollegen und Vorgesetzten über längere Zeit im Homeoffice. Die Kommunikation hat trotzdem geklappt. Es gibt Telefon, Mail, Intranet.

    Wenn man dich nicht behalten will, wirst du das nicht ändern können. Das tut mir leid für dich. Aber du solltest in dem erwähnten Gespräch schon auch deinen Standpunkt deutlich machen: Dass du dich offensichtlich nicht richtig einarbeiten konntest, weil du nicht zuverlässig Ansprechpartner hattest, wenn Fragen aufgetaucht sind.

    Und du nimmst ein Stück Erfahrung mit in den nächsten Job, den du hoffentlich bald findest: Auf einer ordentlichen Einarbeitung bestehen. Darauf bestehen, dass deine Fragen zeitnah beantwortet werden (ich gehe davon aus, dass es wichtige fachliche Fragen waren, nicht nur Kleinkram, den man in Eigeninitiative auch hätte bewältigen können). Und vor allem: sieh zu, dass du schon regelmäßig Feedback-Gespräche bekommst. Du musst da nicht auf eine Einladung warten, sondern kannst durchaus sagen: Es würde mir bei der Arbeit helfen, wenn wir mal kurz Bilanz ziehen, wo ich gerade stehe.... so ungefähr.

  4. Inaktiver User

    AW: Probezeit

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Wenn Deine Vorgesetzte meint, dass Du den Job nicht packst, wird Dir hier niemand helfen können. Und die Probezeit ist ja dafür gedacht, ein Arbeitsverhältnis einfach aufzulösen. Dir bleibt nichts anderes übrig, als abzuwarten. Vielleicht schlägt man Dir auch nur eine Versetzung vor.
    Danke für deine Antwort.

    Wir hatten während der Zeit nur ein Gespräch und in diesem hat sie sich wohlwollend über meine Arbeit geäußert, mich gefragt, wo ich meine Schwachstellen sehe und mir auch Lösungsvorschläge an die Hand gegeben, die ich auch umgesetzt habe. Ich habe auch in diesem Gespräch gesagt, dass ich einem Bereich noch ein bisschen Schwierigkeiten habe - daraufhin hat sie zu mir gesagt, dass ich einfach pragmatischer an die Sache rangehen soll. Was ich wiederum umgesetzt habe.

    Mich ärgert einfach -und auch der Personalrat findet das komisch- dass sie nicht vorher mit mir geredet hat. Auch meinte er zu mir, dass das so einfach nicht - auch in der Probezeit nicht.

    Und ich bin mit der Arbeit nicht unterfordert. Ich habe in diesem Bereich schon gearbeitet und dort lief alles wie am Schnürchen.

    Zitat Zitat von GuteLaune Beitrag anzeigen
    Da scheint bei der Führung einiges im Argen zu liegen. In unserem Unternehmen waren auch viele Kollegen und Vorgesetzten über längere Zeit im Homeoffice. Die Kommunikation hat trotzdem geklappt. Es gibt Telefon, Mail, Intranet.

    Wenn man dich nicht behalten will, wirst du das nicht ändern können. Das tut mir leid für dich. Aber du solltest in dem erwähnten Gespräch schon auch deinen Standpunkt deutlich machen: Dass du dich offensichtlich nicht richtig einarbeiten konntest, weil du nicht zuverlässig Ansprechpartner hattest, wenn Fragen aufgetaucht sind.

    Und du nimmst ein Stück Erfahrung mit in den nächsten Job, den du hoffentlich bald findest: Auf einer ordentlichen Einarbeitung bestehen. Darauf bestehen, dass deine Fragen zeitnah beantwortet werden (ich gehe davon aus, dass es wichtige fachliche Fragen waren, nicht nur Kleinkram, den man in Eigeninitiative auch hätte bewältigen können). Und vor allem: sieh zu, dass du schon regelmäßig Feedback-Gespräche bekommst. Du musst da nicht auf eine Einladung warten, sondern kannst durchaus sagen: Es würde mir bei der Arbeit helfen, wenn wir mal kurz Bilanz ziehen, wo ich gerade stehe.... so ungefähr.
    Danke auch für deine Antwort.

    zum ersten Absatz: sie war während des Home-Offices ansprechbar - nur ist es so, dass manche Fragen eben nicht per E-Mail oder Telefonat zu klären waren, da sie sich die Unterlagen anschauen musste, um mir helfen zu können. Einen anderen Ansprechpartner gibt es nicht, da wir nur ein 3-Mann-Team sind und mein anderer Kollege keine Ahnung von dem Bereich hat.

    zum zweiten Absatz: wir hatten 1x am Tag einen fixen Termin, in dem Fragen beantwortet wurden, aber den Rest des Tages eben nicht.

    zum dritten Absatz: falls ich wirklich arbeitslos werden sollte, kann ich mir das finanziell nicht erlauben - wie soll ich dann meine Wohnung und Rechnungen bezahlen?!

    Der Personalrat ist morgen bei dem Gespräch mit dabei und meinte zu mir, dass so eine Art der Kündigung auch innerhalb des Personalrates mehrstimmig beschlossen werden muss. Auch in der Probezeit geht wohl so eine Kündigung mit dem Grund "Erwartungen nicht erfüllt" nicht so einfach.

    Am Anfang wurden auch keine Ziele / Erwartungen kommuniziert. Ich habe sie mal gefragt, wie viele Unterlagen ich am Tag schaffen muss - keine Vorgabe. Auch vertraglich ist nichts festgesetzt.

    In meinen Augen erledige ich meine Aufgaben gewissenhaft, ordentlich und genau. Ich habe mir bei Anweisungen von ihr auch immer Notizen gemacht und diese auch befolgt. Ich verstehe die ganze Situation auch einfach nicht. Und was mich am meisten wurmt ist einfach, dass es 1 Monat vor Ende der Probezeit passiert.

    Wenn sie das schon früher bemerkt hat, hätte sie dann nicht viel früher ein Gespräch einfordern müssen?! Wenn sie doch gemerkt hat, dass ich auf der Kippe stehe?!

  5. User Info Menu

    AW: Probezeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    [...]
    Wenn sie das schon früher bemerkt hat, hätte sie dann nicht viel früher ein Gespräch einfordern müssen?! Wenn sie doch gemerkt hat, dass ich auf der Kippe stehe?!
    Müssen wahrscheinlich nicht, aber es wäre professioneller und fairer gewesen.

    Ein Vorgesetzter mit Rückgrat bespricht eventuell nicht bestandene Probezeit auch direkt mit dem Mitarbeiter und lässt nicht eine andere Stelle ohne Vorwarnung am Freitag (!) eine solche E-Mail verschicken. Das ist ganz schlechter Stil. Kritische/heikle Mitarbeitergespräche / -mitteilungen legt man nicht auf Freitag oder letzte Arbeitstage vor den Urlaub.
    Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
    (Aristoteles)

  6. User Info Menu

    AW: Probezeit

    Ich kann mich auch nur wundern. Dass jemand vom Personalrat einen Mitarbeiter anruft bzw. eine Mail schickt, um ihm eine Kündigung anzukündigen, hab ich noch nicht gehört. Und dann noch an einem Freitag. Was steht in der Mail?
    Bin gerade beim Kochen.
    Im Rezept steht: „Gemüse putzen und würfeln.“
    Hab jetzt Gemüse geputzt und eine 4 gewürfelt.
    Und jetzt?

  7. Inaktiver User

    AW: Probezeit

    Zitat Zitat von Puls Beitrag anzeigen
    Müssen wahrscheinlich nicht, aber es wäre professioneller und fairer gewesen.

    Ein Vorgesetzter mit Rückgrat bespricht eventuell nicht bestandene Probezeit auch direkt mit dem Mitarbeiter und lässt nicht eine andere Stelle ohne Vorwarnung am Freitag (!) eine solche E-Mail verschicken. Das ist ganz schlechter Stil. Kritische/heikle Mitarbeitergespräche / -mitteilungen legt man nicht auf Freitag oder letzte Arbeitstage vor den Urlaub.
    Das dachte ich mir eben auch.

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Ich kann mich auch nur wundern. Dass jemand vom Personalrat einen Mitarbeiter anruft bzw. eine Mail schickt, um ihm eine Kündigung anzukündigen, hab ich noch nicht gehört. Und dann noch an einem Freitag. Was steht in der Mail?
    In der E-Mail steht, dass im Arbeitsvertrag eine 6-monatige Probezeit vereinbart wurde und dass das Arbeitsverhältnis innerhalb dieser jederzeit gekündigt werden kann/darf. Dass meine Vorgesetzte mitgeteilt habe, dass ich die Erwartungen nicht erfüllen würde. Und es am Montag diesbezüglich ein Gespräch gibt und ich einen Personalrat mit dabei haben darf. So der ungenaue Wortlaut - habe die E-Mail nicht komplett im Kopf, da sie an meine Geschäftsadresse gegangen ist.

    Auch die Telefonnummer des Personalrates - die ich dann auch gleich angerufen habe. Der Personalrat war auch gleich telefonisch zu erreichen und hat sich über den Anruf der Personaldezernentin auch sehr gewundert - auch dass ihm keine Gründe genannt wurden.

  8. User Info Menu

    AW: Probezeit

    Höre Dir erst einmal an, was sie sagen.
    Wenn Du der Auffassung bist, alle Aufgaben wie gezeigt/abgestimmt erledigt zu haben, dann sage das auch.
    Wenn sie sagen, dass es doch nicht korrekt war, dann frage nach konkreten Fällen/Vorgängen, weil Du das nachvollziehen möchtest.

    Nicht bemängeln würde ich an Deiner Stelle, dass die Vorgesetzte nicht permanent für Deine Fragen erreichbar war. Einen JF-Termin pro Tag finde ich schon relativ viel, wenn es um die Zeit nach den ersten zwei Wochen geht.
    Ich starte am Anfang auch mit täglichen Terminen und reduziere dann die Frequenz - ich erwarte steigende Selbstständigkeit, je weiter die Einarbeitung vorangeschritten ist. Die eine oder andere Frage kann man auch selbst lösen - kommt natürlich auf den Job, die Firma, die Teamstruktur, die Informationsmöglichkeiten im Intranet und in der Ablage bisheriger Vorgänge etc . an.
    Dauerhafte tägliche Meetings zur Einarbeitung könnte ich mir zeitlich nicht leisten, da ich ja jede Menge andere Aufgaben habe. Möglicherweise geht das Deiner Vorgesetzten auch so.
    Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
    (Aristoteles)

  9. Inaktiver User

    AW: Probezeit

    Hallo Puls,

    so einfach ist das nicht. Ich arbeite in einem Archiv und es können schon Fragen auftauchen, ob die Akte noch relevant ist oder kassiert werden kann - und das kann mir nur meine Vorgesetzte beantworten. Ich weiß sehr wohl, dass sie sehr viel arbeiten muss, aber nur 1x am Tag für ein paar Minuten ansprechbar zu sein, habe ich bis jetzt noch nicht erlebt. Auch nicht, dass die direkte Vorgesetzte in der Einarbeitungsphase ständig im Home-Office ist, bzw. Urlaub hat.

    Auch arbeiten wir nur in einem sehr kleinen Team von 3 Mitarbeitern. Mein Kollege arbeitet in einem anderen Bereich und kann mir bei möglichen Fragen nicht helfen. Dadurch, dass wir nur so ein kleines Team sind, gibt es keine andere Ansprechpartner.

  10. User Info Menu

    AW: Probezeit

    Ob eine Akte in einem Archiv noch relevant ist oder kassiert werden kann, ist doch sicher keine dringende Angelegenheit? Da könnte man doch sicher eine Liste anlegen, die die Vorgesetzte 1 x wöchentlich oder von mir aus täglich anschaut und dahinter vermerkt, was damit passieren soll? Hast du solche Vorschläge gemacht?
    Bin gerade beim Kochen.
    Im Rezept steht: „Gemüse putzen und würfeln.“
    Hab jetzt Gemüse geputzt und eine 4 gewürfelt.
    Und jetzt?

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