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    AW: Jobangebot- Pendel-und Arbeitszeiten

    Erst mal vielen Dank für die Rückmeldungen, ich kann jetzt leider nicht auf jede eingehen. Es gibt ja doch noch ein paar die auch pendeln und es scheint ja für viele auch kein Problem zu sein, meistens jedenfalls.

    Na klar ist das jetzt keine sooo lange Zeit, aber ca. 2h am Tag (jetzt mal aufgerundet) extra finde ich schon nicht so toll. Bin früher auch schon gependelt und weiß daher das es für mich anstrengend wird. Für mich geht halt so eine Menge Lebensqualität verloren, gerade dadurch das ich so "spät" nach Hause komme. (Ich weiß natürlich das es noch blödere Arbeitszeiten gibt)

    Leider sind die Arbeitszeiten im neuen Job so vorgegeben und auch nicht wirklich verschiebbar, das stört mich halt auch. Ich beneide immer alle die Gleitzeit haben oder sich die Zeiten etwas flexibel einteilen können. Bisher hatte ich leider nur ein mal das Glück mit solchen Konditionen zu arbeiten, war leider befristet und wurde nicht verlängert.
    Homeoffice ist vermutlich nicht geplant bzw. möglich, da vor Ort jemand sein muss, also vorwiegend wohl ich.

    Klar würde ich gerne nur Teilzeit arbeiten, ich muss mich ja aber auch finanzieren und ein Stellenangebot zwischen 30 und 40 Stunden/Woche habe ich für mich leider bisher nicht gefunden. Vielleicht gibt es ja tatsächlich später mal die Möglichkeit Stunden zu reduzieren oder so.

    Den Job werde ich jetzt natürlich nicht absagen, sondern schauen wie es dann in der Arbeit wirklich ist. Vielleicht ist es ja auch gar nicht so schlimm wie ich es mir jetzt vorstelle bzw. ich gewöhne mich an die neuen Arbeitszeiten. Zu meinen letzten beiden Jobs konnte ich immer mit dem Fahrrad fahren, bin dadurch evlt. etwas verwöhnt was kurze Arbeitswege betrifft.
    Geändert von gameover (25.06.2021 um 16:33 Uhr)

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    AW: Jobangebot- Pendel-und Arbeitszeiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich persönlich nehme vergleichbare und längere Pendelzeiten und auch die leidige Zwangsmittagspause (ich schalte da eher nicht ab, insofern ist es für mich keine reale Pause - wobei ich mir seit Jahren vornehme, da an mir zu arbeiten!) eigentlich schon immer in Kauf, weil halt der Rest der Stelle passt.

    Es geht mir aber zugegeben mit zunehmendem Alter auch zunehmend auf den Keks. In der Hinsicht war/ist Corona mit vermehrt Homeoffice tatsächlich recht angenehm, das Zurück zu den alten Zuständen wird mir da vermutlich schwer fallen.

    Meine Teillösung war, sowohl einen Tag Telearbeit zu nutzen wie auch ein wenig zu reduzieren, sodass ich an zwei Pendeltagen der Woche um die Pause herumkomme, und an den anderen mehr arbeite. Durch Gleitzeit geht das. Diese Möglichkeiten waren vor Jahren aber noch nicht möglich oder auch nur absehbar, da hatten wir auch feste Arbeitszeiten, die oft zu Stehen im Stau geführt haben. Selbst im als eher unbeweglich geltenden öffentlichen Dienst hat sich in den letzten 30 Jahren (so lang arbeite ich) da sehr viel getan, vielleicht hast du auf der Stelle in z.B. 5 Jahren ja auch andere Möglichkeiten als jetzt?

    Und - wie hier ja auch schon einige erwähnt haben - du kannst ja auch 'intern' einiges tun. Aus der Position heraus dann nach einer nähergelegenen Stelle gucken, wenn du merkst, die Pendelei nervt doch über Gebühr. Schickes Auto anschaffen. Evtl. Kombi aus Faltrad und Zug, um damit Sport zu integrieren. Hörbücher hören bzw. Bücher lesen. Für mich ist immer gut, eine Wahl zu haben, also mind. zwei Arten, zur Arbeit zu kommen. Da dürfen dann bei mir auch exotische Dinge wie besagte Kombi Faltrad und Zug oder Einkauf im Lieblingseinkaufscenter auf halber Strecke einmal die Woche dabei sein. Mir vermittelt das ein Gefühl der Kontrolle/Selbstwirksamkeit, und damit finde ich persönlich die Pendelei erträglicher.

    Und ich fokussiere mich auch regelmäßig auf die Vorteile eines Jobs und damit eigenen Geldes, oder des naturnahen Wohnens bei gleichzeitigem Job, den es in der Pampa halt nicht gibt usw. Hat halt alles seinen Preis... das sage ich mir dann schon öfter mal.
    Vielen Dank für die Infos, ich werde auch versuchen mich auf die Vorzüge des Jobs zu konzentrieren. Ansonsten die Pendelzeit so angenehm wie möglich zu gestalten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber dann muss man vielleicht auch seinen Wohnsitz entsprechend wählen. Man will ja auf der anderen Seite auch nicht unbedingt direkt neben einer Fabrik wohnen.
    Den Wohnsitz entsprechend zu wählen hilft ja nur, wenn man eine sicheren Job hat in dem man auch langfristig bleiben kann. Wenn man z.B. öfter befristet ist und dann wieder neu suchen muss, möchte man ja sicher auch nicht immer gleich wieder umziehen.

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    AW: Jobangebot- Pendel-und Arbeitszeiten

    Zitat Zitat von gameover Beitrag anzeigen
    ... ich werde auch versuchen mich auf die Vorzüge des Jobs zu konzentrieren. Ansonsten die Pendelzeit so angenehm wie möglich zu gestalten. ...
    Das ist die richtige Einstellung . Wer weiß, wie sich noch alles weiterentwickelt bei Dir. Erstmal wieder in den Job kommen und nach einer gewissen Zeit nach etwas Neuem umschauen, wo die Dir wichtigen Kriterien stimmen wie Gleitzeit, kurze Pendelzeit etc. Meist macht man aber in irgendeinem Punkt Abstriche. Den Job, wo alles passt, muss man suchen und finden und auch eingestellt werden.

    Ich hatte wie Du früher auch immer feste Arbeitszeiten, noch nicht mal einen "kurzen" Freitag. Ging auch. Aber wenn mal einmal Gleitzeit hatte, ist es schwer, sich mit festen Zeiten wieder zu arrangieren.

  4. Inaktiver User

    AW: Jobangebot- Pendel-und Arbeitszeiten

    Zitat Zitat von gameover Beitrag anzeigen
    Den Wohnsitz entsprechend zu wählen hilft ja nur, wenn man eine sicheren Job hat in dem man auch langfristig bleiben kann. Wenn man z.B. öfter befristet ist und dann wieder neu suchen muss, möchte man ja sicher auch nicht immer gleich wieder umziehen.
    Naja, aber wenn man zB in Berlin, Hamburg, Köln oder München wohnt, ist die Wahrscheinlichkeit, einen neuen Job nach Auslaufen der Befristung zu finden, ja höher als irgendwo auf dem platten Land. Ich wohne zB in einer Region aus drei, vier mittelgroßen Städten im
    100 km-Radius. Hier fährt praktisch fast jeder 45 min oder mehr zur Arbeit. Dafür kann man in aller Regel da wohnen bleiben, weil es innerhalb der Städte eigentlich immer Angebote gibt. Wie gesagt - „perfekt“ gibt‘s meistens nicht.

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    AW: Jobangebot- Pendel-und Arbeitszeiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein neuer Mitarbeiter kostet immer viel Zeit und Geld, bis er fürs Unternehmen einen Gegenwert bietet. Unterschreiben und nebenher was anderes suchen finde ich dreist, egal von welcher Seite.
    Wieso ist das dreist? Glaubst du, ein AG ließe sich eine gute Gelegenheit welcher Art auch immer entgehen, nur weil er gerade jemanden eingestellt hat, den er auch noch problemlos wieder los werden kann?
    Gerade Frauen sollten lernen, auf sich selbst zu achten und sich nicht von solchen moralischen Aussagen unter Druck setzen lassen.
    Vielleicht stellt sich ja alles als halb so schlimm heraus, das ist aber kein Grund, nicht die Augen offenzuhalten, denn innerhalb der Probezeit kann viel passieren.
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

  6. Inaktiver User

    AW: Jobangebot- Pendel-und Arbeitszeiten

    ... kannst du es mit etwas Nettem verbinden?

    Ich habe - wobei ich in einer Gegend wohne, wo diese Zeiten noch als "kurz" galten ;) - einen Abendsport angefangen.
    Und Lesen in der Bahn.
    Oder am Freitag oder Donnerstag mal einen Abendbummel.
    Oder es gab einen bestimmten Imbiss, an dem ich abends manchmnal gegessen habe.
    Irgendwas anschauen, mal eine Abendausstellung ...

    Und nur mal so - die Probezeit ist für BEIDE Seiten da, um zu gucken, ob es "passt".

    @BlueVelvet - ja, eigentlich sollte es so sein, dass man sich festlegt. Eigentlich ...

  7. Inaktiver User

    AW: Jobangebot- Pendel-und Arbeitszeiten

    Zitat Zitat von kangastus Beitrag anzeigen
    Wieso ist das dreist? Glaubst du, ein AG ließe sich eine gute Gelegenheit welcher Art auch immer entgehen, nur weil er gerade jemanden eingestellt hat, den er auch noch problemlos wieder los werden kann?
    Gerade Frauen sollten lernen, auf sich selbst zu achten und sich nicht von solchen moralischen Aussagen unter Druck setzen lassen.
    Vielleicht stellt sich ja alles als halb so schlimm heraus, das ist aber kein Grund, nicht die Augen offenzuhalten, denn innerhalb der Probezeit kann viel passieren.
    Das sehe ich auch so.

  8. Inaktiver User

    AW: Jobangebot- Pendel-und Arbeitszeiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ..

    Und nur mal so - die Probezeit ist für BEIDE Seiten da, um zu gucken, ob es "passt".
    Ob „es passt“ ist aber eine andere Sache als wenn man ein Beschäftigungsverhältnis eingeht mit der Absicht, gleichzeitig sofort nach was Besserem zu suchen. Auch wieder von beiden Seiten.

    @BlueVelvet - ja, eigentlich sollte es so sein, dass man sich festlegt. Eigentlich ...
    Ja, ich bin mir sicher, dass es hier einige (inklusive mir) sehr dreist finden würden, würde jemand sagen, dass er seine neue Sekretärin eingestellt hat, damit er jemanden hat, aber gleichzeitig weiter guckt, ob sich was Besseres findet, denn er könne sie ja in der Probezeit wieder kündigen.

    Man darf sich nicht über den Verfall der guten Sitten und des Anstands beklagen, wenn man selbst aktiv dazu beiträgt, um es mal etwas melodramatisch auszudrücken.

    Also ja, ich finde das tatsächlich dreist. Interessant, dass manche anscheinend überlesen haben, dass ich in #15 extra „egal von welcher Seite“ dazu geschrieben hatte.
    Geändert von Inaktiver User (26.06.2021 um 17:39 Uhr) Grund: Ergänzung

  9. Inaktiver User

    AW: Jobangebot- Pendel-und Arbeitszeiten

    BlueVelvet, was würdest du machen? Job 1 sagt zu, sagt dir aber nicht zu, und auf die Entscheidung vom favorisierten Job 2 wartest du noch?

    Probezeit ist doch für beide Seiten.
    Geändert von Inaktiver User (26.06.2021 um 18:31 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Jobangebot- Pendel-und Arbeitszeiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ob „es passt“ ist aber eine andere Sache als wenn man ein Beschäftigungsverhältnis eingeht mit der Absicht, gleichzeitig sofort nach was Besserem zu suchen. Auch wieder von beiden Seiten.
    Den Idealismus hatte ich nach dem Studium. Ich wollte eigentlich eine Doktorandenstelle und habe mich auch auf solche beworben. Die brauchten oft lange für die Antworten. Ich hätte in der Zwischenzeit sicher was anderes gefunden, dachte aber, das sieht doch schlecht aus, wenn ich jetzt einen Job bei AG xy anfange und dann nach einem halben Jahr oder so wieder gehe, weil ich bis dahin eine Promotionsstelle gefunden habe.

    Stattdessen habe ich nun eine unnötig lange Phase der Arbeitslosigkeit im Lebenslauf.

    Ob das wirklich so empfehlenswert ist?

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