Antworten
Seite 1 von 4 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 36

Thema: Orga im Job

  1. User Info Menu

    Orga im Job

    Wir organisiert Ihr Euch im Job? Wenn Ihr sehr viele verschiedene Dinge zu tun habt? Elektronisch? Papier? Projektmanagementtool?Mir ist schon klar, dass man nicht alles übertragen kann, ich sammle einfach erst einmal Ideen.

    Hintergrund: ich habe einen Schreibtischjob, in dem ich kaum Routinearbeit habe. Ich jongliere immer mehrere Projekte gleichzeitig. Mit ganz unterschiedlichen Fristen und Aufgaben. Einerseits spannend, andererseits anstrengend. Und momentan habe ich privat so viel um die Ohren (Tendenz steigend), dass ich langsam merke, dass meine derzeitigen Speicherkapazitäten (Mischung aus Papier, Elektronik, Kopf) überfordert sind. Ein tolles Projektmanagement gibt es in meiner Firma leider nicht, ich muss mich schon irgendwie selbst organisieren. Was ja bisher auch geklappt hat, aber ich merke, dass ich an Grenzen komme und mich zukünftig anders organisieren muss.

    Wie macht ihr das?

  2. User Info Menu

    AW: Orga im Job

    Hmm, also ich brauch immer was Haptisches. Deswegen mache ich mir handschriftliche Notizen. Ist etwas erledigt, wird es durchgestrichen.

    Ja, ist Oldschool und sicherlich auch nicht sonderlich effektiv, aber für mich funktioniert's.
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)

  3. VIP

    User Info Menu

    AW: Orga im Job

    Auch ich organisiere Oldschool:
    - Kalender
    - Notidbuch
    - „Kanbanboard“ und Urlaubsplanung meiner Mitarbeiter:innen als Leporello

    Alles was ich mit der Hand aufgeschrieben habe, ist besser in meinem Kopf wieder zu finden.

    Bestimmte Dinge für Projekte sind online hinterlegt, damit wir alle daran arbeiten können.
    “I want to be around people that do things. I don’t want to be around people anymore that judge or talk about what people do. I want to be around people that dream and support and do things.”
    Amy Poehler

  4. User Info Menu

    AW: Orga im Job

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen

    Alles was ich mit der Hand aufgeschrieben habe, ist besser in meinem Kopf wieder zu finden.
    Ja, genau, das geht mir auch so!
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)

  5. User Info Menu

    AW: Orga im Job

    Das geht mir genauso, deshalb produziere ich viel Papier.

    Aber mir fällt es inzwischen schwerer, die 37 deadlines, das müsste noch gemacht werden usw zu überblicken. Ich habe quasi 10 verschiedene Mappen für die aktuellen Dinge der verschiedenen Projekte, aber die Interaktion zwischen den Projekten ist schwierig. Auf Sicht bekomme ich das hin, aber mir entstehen zu viele Reibungsverluste. Mal abgesehen davon, dass auch manchmal etwas im Sinne von "Mist, da hätte ich eigentlich schon vor 2 Wochen das und das machen müssen, damit ich jetzt dies machen kann" passiert. Immer nur bei untergeordneten Aufgaben, aber das muss trotzdem nicht sein. Früher hatte ich diesbezüglich irgendwie einen besseren Überblick. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass wir viele Wechsel an Chefs und Kollegen hatten, die dann natürlich wieder neue Strukturen mitbringen, die man auch erst einmal verinnerlichen muss. Aber letztendlich ist egal, woher es kommt, ich muss anders drangehen als bisher, weil es so nicht mehr klappt.

  6. User Info Menu

    AW: Orga im Job

    Zitat Zitat von TrishaTT Beitrag anzeigen
    Hmm, also ich brauch immer was Haptisches. Deswegen mache ich mir handschriftliche Notizen. Ist etwas erledigt, wird es durchgestrichen.

    Ja, ist Oldschool und sicherlich auch nicht sonderlich effektiv, aber für mich funktioniert's.
    Für mich auch - ich fasse mir auch Dinge, die ich mir merken muss immer handschriftlich zusammen, das ist glaub ich sogar wissenschaftlich bewiesen, dass die Verbindung zwischen Hirn und Hand(schrift) das Merken erleichtert.

  7. User Info Menu

    AW: Orga im Job

    Zitat Zitat von Pomerantsche Beitrag anzeigen
    Für mich auch - ich fasse mir auch Dinge, die ich mir merken muss immer handschriftlich zusammen, das ist glaub ich sogar wissenschaftlich bewiesen, dass die Verbindung zwischen Hirn und Hand(schrift) das Merken erleichtert.
    Ja, ist es und das wird vielen von uns so gehen. Allerdings sind die handschriftlichen Notizen recht starr, Änderungen aufwändig, während das in elektronisch sehr schnell geht. Ich mache mir meine Notizen handschriftlich, aber alles an Orga ist bei mir eigentlich elektronisch. Ich habe schon einige Zeitmanagement-Systeme ausprobiert. Eine Schwachstelle haben sie alle: man muss sie kontinuierlich anwenden und darf nicht locker lassen.

    Eines der für mich besten Systeme, das ich noch immer anwende, ist „Getting Things Done“ oder wie ich die Dinge geregelt kriege. Das stellt sicher, dass man die Dinge nicht ständig im Kopf haben muss, mich nervt nämlich dieses „und morgen musst du noch x machen und y anrufen und dieses … und jenes …“ und das ständig.
    So schade, dass man erst jetzt herausgefunden hat, dass Fußballspiele
    während einer Pandemie völlig ungefährlich sind.
    Man hätte den gesamten Kultursektor retten können,
    wenn man bloß Theater und Konzerthäuser rechtzeitig mit Fußbällen versorgt hätte.

  8. User Info Menu

    AW: Orga im Job

    Fristen und Erinnerungen setze ich mir im Outlook (als Aufgabe angelegt und teilweise E-Mails für mich zum Nachverfolgen mit Terminen markiert).

    Für Arbeiten, die nur innerhalb eines bestimmten Zeitslots stattfinden können (z. B. weil Zuarbeit kurz vorher kommt und ich meine Abgabefrist 3 Tage danach habe) blockiere ich mir im Outlook-Kalender die geschätzten Bearbeitungszeiten, so dass ich da nicht zu viele Besprechungsanfragen annehme oder gar Urlaub nehme.

    Klingt jetzt theoretisch alles super, kollabiert aber auch spätestens dann, wenn die ToDos meine Kapazitäten überschreiten oder umgeplant dringende Aufgaben dazwischengeschoben werden müssen.

    Aber ich brauche die Outlook-Erinnerungen, weil Papiernotizen sich nicht bemerkbar machen.

    Die Arbeitsweise macht sich natürlich auch bei wechselndem Arbeitsorten gut. Außer meinem Rechner und ein gutes WLAN brauche ich nix.
    (gut, einen Kaffee schon noch )
    Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
    (Aristoteles)

  9. User Info Menu

    AW: Orga im Job

    Ich verwende eine Tabelle in Word mit mehreren Spalten und Farben. Geht auch in Excel.

    Dabei notiere ich die Sache, welche Schritte zu unternehmen sind, von wem ich eine Rückmeldung brauche und wann der Mandant es haben möchte etc.

    Das hat z.B. den Vorteil, dass man immer was ausbessern und ergänzen kann und z.B. auch die einzelnen Spalten verschieben kann.
    Du sollst die Pylone umfahren, nicht umfahren.
    Modern wird manchmal auf der ersten Silbe betont.

  10. User Info Menu

    AW: Orga im Job

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Wir organisiert Ihr Euch im Job? Wenn Ihr sehr viele verschiedene Dinge zu tun habt? Elektronisch? Papier? Projektmanagementtool??
    Ich habe viele Jahre Projektmanagement- und Führungserfahrung und sag‘s daher mal ganz platt - die wirklich wichtigen Dinge musst du im Kopf haben. Ich nenne das die „proteinbasierte Datenbank“. Zusätzliche Notizen auf irgendwelchen Zetteln oder elektronisch sind immer toll, werden aber nie dein Gedächtnis und insbesondere nicht dein „Bauchgefühl“ für das, was gerade NICHT läuft, ersetzen. Ob du das jetzt mit Zetteln, Notlzbüchern, Trello oder Asana unterstützt, ist letztlich egal, da ist eines so gut wie das andere. Gerade, wenn du viele Themen bewegst, bist du nämlich irgendwann an dem Punkt, wo das „Pflegen“ irgendwelcher Aufgabentools länger dauert als das Erledigen der Aufgabe.

    Es spricht auch nichts dagegen, mit verschiedenen Systemen parallel zu arbeiten. Ich habe phasenweise ein Notizbuch für privaten Kram und ein elektronisches System für Berufliches. Manchmal habe ich auch beides elektronisch- je nachdem, was es ist.

    Gut ist so eine Sammlung am Anfang der Woche - was steht an, was musst du bis Freitag über die Türschwelle bekommen haben. Dafür 20 min einplanen, das ist schon die halbe Miete zum Erfolg.

    Und: Fokussierung. Lies dich mal in „Personal OKRs“ ein.
    Geändert von Kara_Thrace (25.06.2021 um 01:42 Uhr)
    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

    Life is better at the finish line. (unbekannter Sportler)

Antworten
Seite 1 von 4 123 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •