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    AW: Autismus am Arbeitsplatz kommunizieren

    Ich finde, das Autismusspektrum ist so breit, dass deine Kollegen mit dieser Information vermutlich erstmal gar nichts anfangen können. Umgekehrt könnte es dir aber schaden, wenn manche dann Vorurteile entwickeln.

    Daher würde ich das „Label“ Autismus nicht erwähnen, aber über deine Besonderheiten kannst du ja trotzdem sprechen (wenn du es möchtest oder wenn es für die Zusammenarbeit hilfreich ist). Wobei ich auch hier erstmal vorsichtig wäre - auch andere Menschen stellen sich ja nur selten vor Kollegen und erzählen „Ich heiße Klaus und reagiere sensibel auf starke Frauen, weil meine Mutter so dominant war.“ Oder „Ich bin die Birgit und reagiere schnell gekränkt weil mein Selbstwertgefühl unterentwickelt ist“.

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    AW: Autismus am Arbeitsplatz kommunizieren

    Obwohl ich generell ein sehr offener Mensch bin, und damit bisher meist gut gefahren, wäre ich vorsichtig. Noch gibt es eine Menge Unwissen und daher Unsicherheit über Neurountypisches und was das speziell im Job bedeutet.

    Ich persönlich habe das so gelöst, dass ich den Teil meines 'Was auch immer-Spektrums', der sowieso offensichtlich ist, offen und leicht eingängig proaktiv kommuniziert habe, alles darüber hinaus aber höchstens im persönlich-privaten Kontext erwähnt habe, wenn überhaupt.

    Also konkret sowas wie: nur zur Info, ich hab ein Gesichtserkennungsproblem, nimm also bitte nicht persönlich, wenn ich dich mal nicht gleich erkenne (anstatt zB: ich bin Asperger Autist, und dazu gehört auch, dass ich Prosopagnosie hab).

    Etwas anderes wäre es IMHO, wenn Schwerbehinderungsantrag im Raum stünde, dazu kann ich aber nix sagen, denke nur, da wäre vorheriges gutes Einlesen und Abwägen sehr sinnvoll.

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