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  1. User Info Menu

    AW: Neue Kollegin (Stellvertreterin) bekommt mehr Gehalt als ich

    Zitat Zitat von Sinoma Beitrag anzeigen

    .....





    200 Euro sind für mich viel Geld.
    netto ja.

    aber brutto?
    viel?

    kriegst du netto deutlich unter 1000?

    dann solltest du dringend nachverhandeln, völlig unabhängig von der kollegin
    Die Gedanken sind frei....

  2. Inaktiver User

    AW: Neue Kollegin (Stellvertreterin) bekommt mehr Gehalt als ich

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    netto ja.

    aber brutto?
    viel?
    Von 200 Brutto bleiben im schlechtesten Fall 100 Netto übrig, im besten Fall noch mehr (je nach Steuerklasse).

    Und ja, für mich sind 100 Netto viel Geld, und ich habe weit mehr als 1000 pro Monat.

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    AW: Neue Kollegin (Stellvertreterin) bekommt mehr Gehalt als ich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Von 200 Brutto bleiben im schlechtesten Fall 100 Netto übrig, im besten Fall noch mehr (je nach Steuerklasse).

    Und ja, für mich sind 100 Netto viel Geld, und ich habe weit mehr als 1000 pro Monat.
    Das geht mir ganz genau so, und ich habe auch deutlich mehr als 1000 Euro netto pro Monat.
    dodadadiamoisongdesisahoidaso!

    I eat my peas with honey
    I've done it all my life.
    It makes the peas taste funny
    But it keeps them on the knife.

    Ogden Nash

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    AW: Neue Kollegin (Stellvertreterin) bekommt mehr Gehalt als ich

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Du hast mehr oder minder gesagt, dass du die Arbeit nicht mehr schaffst und Entlastung brauchst. Sie haben also jemanden eingestellt und jetzt willst du mehr Geld, obwohl du ja weniger Arbeit hast, das Unternehmen aber nun deutlich höhere Personalkosten.

    Mehr Geld für weniger Arbeit. Also das würde mit mir als Chefin nicht gehen.
    Man sollte es doch vielleicht eher so formulieren: sie hat sich kaputtgeschuftet und für ein normales bis unterdurchschnittliches Gehalt mehr als 100% gegeben. Die Entlastung wäre bereits lange fällig gewesen, und zwar nicht als GEfälligkeit der TE gegenüber. Eher war es doch wohl eine Gefälligkeit der TE der Firma gegenüber, lange Zeit für ein Gehalt die Arbeit von mehr als einer Person geleistet zu haben.

    Zitat Zitat von Sinoma Beitrag anzeigen
    Meine letzte Gehaltserhöhung war vor 2 Jahren, davor mehrere Jahre nicht. Mir war immer wichtig, Spass an der Arbeit zu haben, meine Arbeit gut zu machen und von den Vorgesetzten geschätzt zu werden. Auch habe ich die Firma mit aufgebaut und dabei meine Gesundheit hinten an gestellt. Das ist eigentlich nicht richtig, das weiß ich schon auch, aber mein Verantwortungsgefühl war halt stärker. Wenn ich krank bin und die Arbeit liegen bleibt, die Kollegen nicht wissen, wie was gemacht wird ... sorry, da kam ich mir sehr unkollegial vor.
    Wird dir das eingeredet?

    Es ist die Verantwortung deiner Chefs dafür zu sorgen, dass die Kollegen wissen, was wie gemacht wird. Dir könnte auch morgen ein Dachziegel auf den Kopf fallen, und dann muss es auch irgendwie funktionieren.

    Ob mein Gehalt angemessen oder marktüblich ist? Ich weiß es nicht.
    Dann find es raus.

    Für mich war es o.k. Und ja, ich habe eine höhere Qualifikation.
    Einer von mehreren Gründen, die du in einer Gehaltsverhandlung anbringen kannst.

    Kann schon sein, dass die neue Kollegin gut verhandelt hat, evtl. ist es auch so, dass die Chefs mehr Geld zahlen müssen .... ich bin trotzdem enttäuscht und habe ehrlich gesagt, keine Motivation, mit der Einarbeitung noch mehr Stress und Arbeit zu haben.
    Das solltest du auch nicht - arbeite sie vernünftig ein, mach deine Arbeitl, so gut es geht, und mach halbwegs pünktlich Feierabend. Die Überstunden sollte wenig sein und sich nicht allzu lang hinziehen.

    Die neue Kollegin kann nichts dafür, natürlich nicht. Trotzdem, meine schlaflosen Nächte sind dadurch noch schlechter zu ertragen.
    Wieso hast du schlaflose Nächte?

    Zitat Zitat von Islabonita Beitrag anzeigen
    Du bekommst die gewünschte Entlastung durch Stellvertreterin.
    Die längst überfällige Entlastung, nachdem die TE lange für zwei gearbeitet hat und der Firma das Gehalt einer weiteren Kraft erspart hat.

    Du bist mit deinem Gehalt zufrieden und möchtest nicht nachverhandeln.
    Du weißt nicht einmal, ob dein Gehalt marktüblich ist.
    Wo hast du gelesen, dass sie nicht nachverhandeln will?

    Dann kann es dir doch egal sein, was die neue Kollegin verdient. Sei froh, wenn jemand Qualifiziertes gefunden wurde - und wenn so jemand jetzt 200 Euro mehr verdient, so what?
    Und dir wäre das in so einer Konstellation egal? Glaub ich dir nicht und glaub ich keinem, der sowas von sich behauptet.


    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    So wie Islabonita sehe ich das auch. Ich glaube, hier ist einfach Neid im Spiel, nichts weiter. Der Rasen auf der anderen Seite ist mal wieder grüner.
    Was soll dieser abwertende Ton? Gleiches Geld für gleiche Arbeit ist ja nun kein abseitiges Konzept.

    Sei froh, dass Du einen sicheren Job hast, ein - für Dich - angemessenes Gehalt bekommst und nun auch noch entlastet wirst.
    Ja, immer schön dankbar sein, dass man überhaupt einen Job hat. MIt solchen Sprüchen versuchen manche Arbeitgeber ihre Mitarbeiter kleinzuhalten. Finde ich grob unangemessen in dieser KOnstellation, auch die Suggestion, man hätte die neue Mitarbeiterin eingestellt, weil man der TE einen GEfallen tun wollte.

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    -mit 60 stehst du (mehr oder weniger kurz) vor der rente. wie groß sind deine chancen, woanders eine vergleichbar gut bezahlte, oder überhaupt nochmal eine vergleichbare stelle zu bekommen?
    DAs hat mit vielen Faktoren zu tun, das Alter ist dabei ein weniger relevantes.

    Zitat Zitat von overknee Beitrag anzeigen
    ich kann schon verstehen, dass man da ein bisschen empfindlich reagiert, wenn man plötzlich merkt: Hups, das ist also meine Arbeit wirklich wert.
    Aber wer kann denn hier was dafür?
    Die junge Kollegin, die gut verhandelt hat und sicherlich ihren Marktwert kennt ja wohl nicht.
    Nein, aber das wurde ja auch nicht behauptet.

    Die Chefs, die nur gutes Personal generieren können, wenn das Gehalt entsprechend ist, ja wohl auch nicht. Die wußten bis dato ja vielleicht selbst nicht, wie die Marktlage derzeit aussieht.
    Naja, jetzt wissen sie aber, wie der Markt aussieht. Was hält sie davon ab, das Gehalt der TE anzugleichen? Ja, sogar von sich aus, wie es kluge Arbeitgeber tun - sie vermieden damit nämlich von vornherein Unruhe und Unzufriedenheit durch Schieflagen in der Gehaltsstruktur und die daraus oft resultierende Erosion von Loyalität.


    Zitat Zitat von Denise71 Beitrag anzeigen
    Ich kann das gut verstehen. Es geht um die Geste / den Gedanken von Seiten der Firma dir gegenüber, die dahintersteckt.

    Du sagst, es geht bei euch familiär zu. Trotzdem hat dein Job dich wegen langfristiger Überlastung krank gemacht und deine Gesuche wurden nicht erhört. Erst jetzt, wo es spürbar war.

    Du bist höher qualifiziert und erst einmal zusätzlich belastet durch die Einarbeitung - die ich übrigens auf keinen Fall erst abwarten würde für eine neue Verhandlung - und außerdem kennst du die ganzen firmeninternen Vorgänge, die du der neuen Fachkraft erst einmal beibringen musst. Zeugnisse hin oder her.
    Bis hierher Zustimmung.
    1.
    Sofort zum Chef gehen, davon berichten, dass (als Buchhalter sollte das ja auch offiziell auffliegen können) du davon Kenntnis bekommen hast, dass die neue Kollegin mehr Geld verdient und ihn fragen, ob er das dir gegenüber als angemessene Wertschätzung für deine vergangene Arbeit empfindet, wenn dein Gehalt nicht ebenfalls angepasst wird und zwar über das der neuen Kollegin, die DU ja schließlich einarbeitest.
    Wenn es klar ist, dass sie das Gehalt ganz offiziell sehen wird, kann sie es natürlich erwähnen, dass sie es kennt. Ich würde aber eher die Karte spielen, dass es ja klar ist, dass da jetzt was mit ihrem Gehalt geschehen muss - so hat der Chef die Möglichkeit, ohne Gesichtsverlust zu behaupten, das habe er ja sowieso vorgehabt, natürlich, er wollte sie ja schon darauf ansprechen.

    2.
    Ich würde mich mal aufs Blaue bewerben mit einer Gehaltsvorstellung, die 1.000 oder 1.500 Euro über dem liegt, was du derzeit verdienst. Einfach mal um zu sehen, was so geht. Ich habe hier Anzeigen für Buchhalter-Stellen gesehen, deren Einstiegsgehalt zwischen 3.500 - 5.000 Euro liegen sollte. Je nach vorheriger Erfahrung.
    Auch das: Okay.

    Falls du irgendwo eine Zusage bekommen solltest, würde ich mit dem ausgehandelten Gehalt zu deinem Chef gehen und ihn fragen, ob er dir das gleiche zahlt, wenn du bleibst. Du würdest gern bleiben, aber diese Art der Behandlung hat dich sehr getroffen und wenn deine Arbeit in dieser Firma nicht wertgeschätzt wird, dann würdest du schweren Herzens wechseln.
    Nein, da bin ich ganz anderer Meinung. Wenn das andere Angebot auf dem Tisch liegt, dann kann man es annehmen, oder wenn nicht, dann das erzielbare GEhalt als wertvolle Information für weitere Verhanldungen beim bisherigen Arbeitgeber verwenden. Aber obiges Szenario würde vermutlich jeder Arbeitgeber als ERpressung empfinden und als Gesichtsverlust, wenn er sich gezwungen sieht, darauf einzugehen.
    Mit den negativen Folgen, die das hat.

    Die Zusage sollte im übrigen dann auch schon wasserdicht sein, wenn man sowas probiert, damit man nicht doof dasteht, wenn der Chef sagt "Fahrende Leute soll man nicht aufhalten".

    Meine Erfahrung ist übrigens auch: WEnn Leute erstmal soweit sind, dass sie "Entweder - oder" sagen, haben sich emotional schon so weit entfernt, dass sie dann eben beim nächsten guten Angebot weg sind, selbst wenn man sie durch ein Gegenangebot erstmal noch halten konnte. Als Arbeitgeber sollte man es erst gar nicht so weit kommen lassen, dass ein AN sich zu so einem Schritt veranlasst sieht. Wenn es aber soweit ist, ist es meist eh zu spät.

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen
    Du hast so einen typisch weiblichen Grundfehler gemacht: alles für die Firma gegeben und Dankbarkeit erwartet. Und das normal-geschäftstüchtige Verhandeln vergessen, weil: ist ja Familie, dafür gibt man alles und stellt sich selber hinten an.

    Jetzt merkst du aber, dass das für dich nach hinten losgeht, weil das mit der Familie leider eine schöngeredete Wunschvorstellung war. Hey, das ist dein Arbeitgeber! Nichts anderes.

    Steh über diesen lächerlichen 200 Euro und mach dir eine entspanntere Zeit … lass dir mit der Einarbeitung Zeit und gib nicht wieder alles schnell und übergut. Und vor allen Dingen: Gesundheit geht vor.
    Bis auf das mit dem "Drüberstehen" stimme ich dir zu. Ich bin eher der Meinung, die TE sollte den Stirn bei den Hörnern packen und ordentlich dran rütteln ;-)


    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    und dem potentiellen neuen ag (völlig andre branche, branchenintern würde ein telefonat zwischen beiden chefs auf dem fuße folgen) würdest du dann wie erklären, warum du nach jahrzehnten firmentreue mit 60 wechseln willst?
    Je nach ihrer Qualifikation und der Marktlage muss sie da gar nichts groß begründen, und wenn doch, dann zieht doch "hab nochmal Lust auf was Neues".

    Und das Telefonat zwischen den beiden Chefs sollte warum nochmal stattfinden? Der potentielle neue Chef würde sich ja ins Knie schießen, wenn er keine neuen Mitarbeiter mehr bekommen kann, weil niemand sich mehr bewirbt, weil man ja immer Angst haben muss, dass der aktuelle Chef angerufen wird?

    Nein, diese Anrufe passieren wenn schon, bei dem Chef *vor* dem aktuellen, bei dem aktuellen nur im absoluten Ausnahmefall.

    gesundheitlich angeschlagen mit schlafproblemen?
    Warum sollte sie das einem AG auf die Nase binden?

    so wie ich die te verstanden habe, tut sie sich grundsätzlich schwer, (rechtzeitig) eine wertschätzenden entlohnung ihrer arbeit einzufordern.
    das wird sie vermutlich nicht mal eben ändern können.
    "Es ist selten zu früh und nie zu spät" damit anzufangen.

    und das (s.o.) würde ihr in ihrer branche und ihrem job den job kosten.......
    Bitte was genau würde sie den Job kosten? Dass sie sich anderswo bewirbt und ihr Chef das erfährt? DAs ist kein Kündigungsgrund.

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    Deine Haltung verdirbt die Preise für alle diejenigen, die Arbeit als Arbeit sehen, die gefälligst angemessen zu bezahlen ist. Die Rechnung, die du aufmachst: "Ich sorge für eine Wohlfühlatmosphäre, finde die Firma familiär, Spaß an der Arbeit ist wichtig... und weil ich das alles mit trage, kümmere ich mich nicht so sehr darum, wie mein Gehalt ist", diese Rechnung ist faul. Denn im Grunde vermittelst du ja, dass du dich nicht genügend gesehen fühlst. Du bekommst vielleicht eine Ahnung, dass deine - Achtung, jetzt kommt eines meiner meistgehassten Wörter - Aufopferung überhaupt nicht honoriert wird. Ja, Aufopferung ist verfehlt.

    Wer krank ist, ist krank und nicht im Büro, und ja, dann bleibt Arbeit liegen. Das ist normal, so lange kein Roboter die Arbeit macht.

    Das höhere Gehalt der neuen Kollegin setzt bei dir vermutlich eine diffuse Ahnung in Gang, dass deine Haltung zur Arbeit bislang schlicht unrealistisch war. Wenn du das nächste Mal krank bist, bist du krank. Punkt. Und hoffst nicht, dass du Fleißkärtchen in irgendeiner Form bekommst.
    Volle Zustimmung, daher auch Vollzitat, ausnahmsweise

    Zitat Zitat von Pola Beitrag anzeigen
    Ich gehe davon aus, dass dein Arbeitgeber ein Wirtschaftsunternehmen ist, das nach ökonomischen Grundsätzen handelt.

    Deine neue Kollegin hat vorher vielleicht ähnlich viel verdient als jetzt, vielleicht wollte sie auch nur wechseln, wenn sie sich etwas verbessert. Finde ich völlig legitim. Sie hat gesagt, was sie will und dein Arbeitgeber hat wiederum überlegt, ob ihm diese Leistung das Geld wert ist. Das hat doch nichts mit dir zu tun!

    Warum sollte dein Chef nun DIR mehr Geld geben?
    Um seine Mitarbeiterin langfristig zufrieden zu halten und ihre Loyalität zu erhalten, statt dass sie sich mies behandelt fühlt und womöglich irgendwann in die innere (oder tatsächliche?) Kündigung geht. Ja, das rechnet sich.

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Arbeite deine neue Kollegin professionell ein, ohne den Gedanken an ihr Gehalt.
    Du kannst ihr nicht zum Vorwurf machen, dass die Geschäftsleitung so entschieden hat..
    DAvon redet doch auch keiner.

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    Noch als Zusatz zu meinem Beitrag oben: Ich hoffe, du wirst deine neue Kollektion fair behandeln und ihr weder explizit noch versteckt vermitteln, dass sie z.B. niemals krank sein darf.
    Ich hoffe, es wäre auch niemand gewillt, sich so einen Blödsinn zu eigen zu machen. Als ob man nur krank wäre, wenn man es "darf"?
    Geändert von agathe13 (23.03.2021 um 15:37 Uhr)
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Neue Kollegin (Stellvertreterin) bekommt mehr Gehalt als ich

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    Das geht mir ganz genau so, und ich habe auch deutlich mehr als 1000 Euro netto pro Monat.
    also da will ich mich keinesfalls vergleichen als kleine soloselbständige, allzumal in corona-zeiten.

    ich hatte mich primär über die angabe des betrages in brutto gewundert.

    faktisch scheint sich der unterschied bei annahme: kinderlos, schlechteste steuerklasse, unteres bis mittleres buchhaltergehalt in deutscher großstadt zwischen 75-100 euro zu bewegen.
    von ca. 2600 bzw 3300 euro/monat.
    netto
    Die Gedanken sind frei....

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    AW: Neue Kollegin (Stellvertreterin) bekommt mehr Gehalt als ich

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    ......

    Was soll dieser abwertende Ton? Gleiches Geld für gleiche Arbeit ist ja nun kein abseitiges Konzept.
    .......

    DAs hat mit vielen Faktoren zu tun, das Alter ist dabei ein weniger relevantes.

    ........


    Je nach ihrer Qualifikation und der Marktlage muss sie da gar nichts groß begründen, und wenn doch, dann zieht doch "hab nochmal Lust auf was Neues".

    Und das Telefonat zwischen den beiden Chefs sollte warum nochmal stattfinden? Der potentielle neue Chef würde sich ja ins Knie schießen, wenn er keine neuen Mitarbeiter mehr bekommen kann, weil niemand sich mehr bewirbt, weil man ja immer Angst haben muss, dass der aktuelle Chef angerufen wird?

    Nein, diese Anrufe passieren wenn schon, bei dem Chef *vor* dem aktuellen, bei dem aktuellen nur im absoluten Ausnahmefall.

    .....

    Warum sollte sie das einem AG auf die Nase binden?


    ........
    "Es ist selten zu früh und nie zu spät" damit anzufangen.



    Bitte was genau würde sie den Job kosten? Dass sie sich anderswo bewirbt und ihr Chef das erfährt? DAs ist kein Kündigungsgrund.



    .........




    Ich hoffe, es wäre auch niemand gewillt, sich so einen Blödsinn zu eigen zu machen. Als ob man nur krank wäre, wenn man es "darf"?
    insoweit du mich zitiert hast:

    die realität auf dem arbeitsmarkt deckt sich häufig nicht mit meinen idealen.


    AN um/ü 60 dürften noch schlechter zu vermitteln sein als ü 50.
    und auch die landen häufig in langzeitmaßnahmen bis zur (finanziell lebenslänglich folgenreichen) frühverrentung.

    so wie sich die te schildert, fühlt sie sich/ist sie ziemlich kaputt.
    das wird sie nicht mal eben abstreifen können, egal wie recht du in der sache in vielen punkten hast.


    pot. AG fragen in vorstellungsgesprächen grundsätzlich nach gründen bei warmen wechsel.

    was soll die te denn dann sagen?
    glaubhafterweise?

    AG kennen sich üblicherweise branchenintern, und schließen sich nicht selten kurz.
    i.a.r nicht zum vorteil der AN.

    mit "protest-wolkenkuckucksheimen" wird ihr kaum gedient sein, denke ich.

    und das wg ca 100 von um die 3000 min netto/monat?

    das wäre mir meine gesundheit in jedem fall wert.

    wir reden hier schließlich nicht von alten-krankenpflegern oder paketzustellern im 3-schichtbetrieb auf mindestlohnbasis.
    Die Gedanken sind frei....

  7. Inaktiver User

    AW: Neue Kollegin (Stellvertreterin) bekommt mehr Gehalt als ich

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    von ca. 2600 bzw 3300 euro/monat.
    netto
    (fett von ich)

    Wie kommst Du denn auf diese Zahlen?

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    AW: Neue Kollegin (Stellvertreterin) bekommt mehr Gehalt als ich

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    AN um/ü 60 dürften noch schlechter zu vermitteln sein als ü 50.
    und auch die landen häufig in langzeitmaßnahmen bis zur (finanziell lebenslänglich folgenreichen) frühverrentung.
    Du hast da ein bestimmtes Bild im Kopf, das auch sicherlich auf manche Berufsbilder zutreffen wird.
    Aber das ist nur ein Ausschnitt, und wie der Ausschnitt des ARbeitsmarkts für die TE aussieht, wissen wir nicht. Wenn sie sowas wie Buchhalterin ist, dürften ihre Chancen gut sein. In meinem Umfeld (Unternehmens- und IT-Beratung) schert es niemanden, wie alt jemand ist, sondern es zählen Erfahrung und Kenntnisse in bestimmten Themen, Branchen und Produkten. Und so wechseln selbstredend auch Leute um und über 60 durchaus noch.

    pot. AG fragen in vorstellungsgesprächen grundsätzlich nach gründen bei warmen wechsel.

    was soll die te denn dann sagen?
    glaubhafterweise?
    Das kommt auf die angestrebte Stelle an - irgendwas wird sie daran ja schon reizen. Aber bei bestimmten Qualifikationen fragt man nicht groß nach der Wechselmotivation bzw. bohrt nicht zu sehr nach, sondern ist happy, wenn man jemanden gewinnen kann.

    AG kennen sich üblicherweise branchenintern, und schließen sich nicht selten kurz.
    i.a.r nicht zum vorteil der AN.
    Aber bitte überleg doch mal: wenn das gang und gäbe wäre, wie soll denn ein Arbeitgeber jemals an neue Leute kommen, wenn kein Interessent sich zu bewerben traut, weil ja der alte Arbeitgeber es erfahren könnte? Auch über Headhunter dürfte dann kein Bewerber Interesse zu erkennen geben, es könnte ja auch dann sein, dass der potentielle neue Arbeitgeber es dem aktuellen Arbeitgeber weitertratscht.
    Da schneidet sich das Unternehmen doch ins eigene Fleisch, wenn es keine Diskretion walten lässt.

    mit "protest-wolkenkuckucksheimen" wird ihr kaum gedient sein, denke ich.

    und das wg ca 100 von um die 3000 min netto/monat?

    das wäre mir meine gesundheit in jedem fall wert.
    Die Frage ist, was der Gesundheit eher schadet: sich seines WErtes bewusst zu werden, sich abgrenzen oder die bittere Pille schlucken mit dem Gedanken an die Rente in 7 Jahren, weitermachen mit dem Gefühl, missachtet zu werden, durchhalten?

    Ach, und die 3000 netto, woher nimmst du die?


    wir reden hier schließlich nicht von alten-krankenpflegern oder paketzustellern im 3-schichtbetrieb auf mindestlohnbasis.
    Und eben deswegen könnte es sein, dass die TE ganz gute Karten auf dem Arbeitsmarkt hat.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

  9. User Info Menu

    AW: Neue Kollegin (Stellvertreterin) bekommt mehr Gehalt als ich

    3.000 netto ????? Also entweder bin mehr als doof oder du lebst wo anders

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    AW: Neue Kollegin (Stellvertreterin) bekommt mehr Gehalt als ich

    Zitat Zitat von Sinoma Beitrag anzeigen
    ...denn ich hatte ja keine Stellvertretung und eine Menge Arbeit blieb liegen.

    Bei einem von mir geforderten Personalgespräch wurde dann vereinbart, dass unverzüglich eine Unterstützung gesucht wird und nun wohl auch gefunden wurde. Aber dass diese nun mehr Lohn erhält als ich .... das empfinde ich wie ein Schlag ins Gesicht.
    Hallo Sinoma,

    ich verstehe nicht so ganz, wie Du "Stellvertreterin und Unterstützung" definierst. Siehst Du das so, dass diese Person Dir zuarbeitet? Du also dieser Person vorstehst? Da Du nun ja den Vertrag gelesen hast und es sicher ja auch kommuniziert wurde, was die Aufgaben der neuen Kollegin sind, wäre schon mal wichtig zu wissen, wie die Job Description der neuen Kollegin ist. Die Dame ist 38 und hat "gelernt". Somit kann sie ja auch nicht ganz unerfahren sein, auch wenn sie Deiner Meinung nach keine "besonderen Qualifikationen" besitzt.

    Ich verstehe einerseits, dass Dich persönlich das jetzt ärgert, dass sie EUR 200,00 brutto mehr verdient. Allerdings finde ich das nicht viel. Um was geht es Dir wirklich?

    Das ist einfach "Angebot und Nachfrage". Und es ist zudem ja auch klar, dass wenn man einen Job wechselt, meist mehr an Gehalt "rausschlagen" kann, wie wenn man lange in einem Unternehmen ist, selbst mit jährlicher Gehaltsüberprüfung. Man macht durch Wechsel doch immer größere Schritte.

    Ich habe z.B. vor knapp 3 Jahren nach 16 Jahren im vorigen Job gewechselt. Meine jetzigen Kolleginnen haben die selbe Ausbildung wie ich, sind gleich alt bzw. etwas jünger, nur haben sie noch nie gewechselt. Ich verdiene ein Vielfaches, was sie verdienen und wir haben alle drei in unserem Bereich die selben Aufgaben und Pflichten.

    Es liegt also, finde ich, alleine an Dir, zu schauen, dass Du das verdienst was Du denkst, was angemessen ist. Bis jetzt haben Dich die EUR 200,00 brutto weniger auch nicht gestört? Hier würde ich ansetzen.
    Geändert von Vienna__ (23.03.2021 um 17:39 Uhr) Grund: ergänzt

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