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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Rowellan, könntest Du Dir vorstellen Dich mit einem Konditor zusammen zu tun und eine Konditorei zu eröffnen?
    Oder Deine Tätigkeit allein selbstständig anzubieten?

    Ich weiss, Selbständigkeit ist nicht jedermanns Sache und vermutlich gerade jetzt ein grosses Risiko.
    Aber so kannst Du zumindest erstmal eine drohende Lücke im Lebenslauf verhindern und parallel weiter suchen.

    Du könntest jetzt schon etwas nebenberuflich anbieten (Website dafür entwickeln etc) und sollte die Arbeitslosigkeit drohen könntest Du ggf
    einige Stunden frei arbeiten ohne den Anspruch auf ALG zu verlieren.

    So bleibst Du "drin", zeigst Aktivität und wer weiß, vielleicht wird es ja "Dein Ding"?

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Rowellan schreibt, dass sie ein Problem mit Selbstorganisation hat. Das ist nicht unbedingt die beste Voraussetzung für eine Selbstständigkeit.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    Nebenbei ist mir noch eingefallen, dass meine neuen Kollegen, die durchgehend wesentlich jünger / halb so alt sind, wie ich, ihre Arbeit irgendwie anders betrachten, als ich es tue. Sie leben eine Work/Life-Balance.
    Ich hingegen identifiziere mich mit dem Unternehmen und bleibe auch am Freitag mal so lange, bis ich meine wöchentliche Arbeit weitestgehend erledigt habe und Probleme gelöst wurden. Meine jüngeren Kolleg*innen tun das nicht, die gehen um 14 Uhr.

    Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass es durchaus Unternehmen gibt, die ältere Arbeitnehmer*innen und deren Engagement zu schätzen wissen.
    Unternehmensproblem?

    ich bleibe auch so lange, bis ein Problem gelöst ist, das heißt auch mal freitags länger und wenn es gar nicht anders geht bin ich auch außerhalb der Arbeitszeit erreichbar (kommt selten vor).


    Aber: ich sehe zu, dass ich eventuelle Überstunden binnen desselben Monats wieder abfeiere (bei uns wird am Monatsende bei einer fixen Stundenzahl gekappt).


    ÜH über der Fixzeit, bei denen das nicht klappt, sind Stunden, die ich dem AG schenke - warum sollte ich das tun?


    Warum sollte die identification mit dem Unternehmen so weit gehen?


    Dafür müsste das Unternehmen das andersherum genau so halten, und das tun die allermeisten Unternehmen eher nicht.

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    MrsBingley, es geht hier nicht darum, wer wann wie lange bleibt und wie man Überstunden leistet und wieder abfeiert. Bleib doch bitte beim Thema: Das ist Rowellans drohende betriebsbedingte Kündigung und ihre berufliche Zukunft.

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Rowellan, ich würde deinen direkten Vorgesetzten bitten, die zusätzlich zum normalen Arbeitszeugnis eine Art „Ersatzdiplom“ für deine Zusatzqualifikationen zu erstellen, einen kurzer Brief, in dem bestätigt wird, dass zu die Qualifikation x selbstständig „on the job“ erarbeitet hast, sehr viel Erfahrung darin besitzt und du dich damit auf äquivalentem Niveau bewegst wie jemand, der die formelle Ausbildung in diesem Bereich absolviert hat - mit dem Zusatzplus „Erfahrung“. Und dass aus Sicht deines langjährigen AG die fehlnde formale Ausbildung im Bereich X kein Grund darstellt, dich nicht im Bereich X einzusetzen, da du den Bereich hervorragend beherrschst und alle nötigen Kenntnisse besitzt.

    Sicher wird das irgendwie auch im Arbeitszeugnis erwähnt werden, aber ich würde insistieren, dass dieser Punkt separat bescheinigt wird.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    So ein Kappungsproblem hatte ich Beim vorherigen Arbeitgeber zwar auch schon mal - allerdings habe ich es durchaus hingenommen, wenn ein paar Stunden zum Monatsende verfielen. Dafür hatte ich im Gegenzug ziemlich "lange Leine" und konnte zb Weiterbildungen, die ich machen wollte, die aufgrund "kostet teuer, brauchste das wirklich?" nicht sofort durchgingen, auch bekommen :)
    Für den damaligen Job brauchte ich sie nicht - für den jetzigen waren sie nützlich :)
    War dann auch sowas wie ein geldwerter Vorteil. Ausserdem gab es unaufgefordert Gehaltserhöhungen.

    Geben und Nehmen halt.

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    Nebenbei ist mir noch eingefallen, dass meine neuen Kollegen, die durchgehend wesentlich jünger / halb so alt sind, wie ich, ihre Arbeit irgendwie anders betrachten, als ich es tue. Sie leben eine Work/Life-Balance.
    Ich hingegen identifiziere mich mit dem Unternehmen und bleibe auch am Freitag mal so lange, bis ich meine wöchentliche Arbeit weitestgehend erledigt habe und Probleme gelöst wurden. Meine jüngeren Kolleg*innen tun das nicht, die gehen um 14 Uhr.

    Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass es durchaus Unternehmen gibt, die ältere Arbeitnehmer*innen und deren Engagement zu schätzen wissen.
    Ich finde, das sind solche Stereotypen, die es einem erst recht schwer machen.

    Ich habe mal an so einem 50+-Workshop teilgenommen, da ging es auch darum, wie man sich positioniert, was der USP ist usw. So richtig viel kam dabei aber auch nicht raus, außer "mehr Erfahrung" und "keine Schwangerschaft". Da konnte ich persönlich nichts von mitnehmen, das war mir alles zu bemüht.

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Rowellan, schau mal nach Fraueninfothek, Frau und Beruf, es gibt auch Unternehmerinnen-Netzwerke, die nicht nur ausschließlich mit Unternehmerinnen netzwerken.
    Danke *notier*

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Rowellan schreibt, dass sie ein Problem mit Selbstorganisation hat. Das ist nicht unbedingt die beste Voraussetzung für eine Selbstständigkeit.
    Ja... ich hab mal eine Selbständigkeit im näheren Umfeld gehabt und ziemlich schnell festgestellt, daß man dafür ein bestimmter Typ sein muss, der ich nicht bin. Das würd ich krachend an die Wand fahren.

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Rowellan, ich würde deinen direkten Vorgesetzten bitten, die zusätzlich zum normalen Arbeitszeugnis eine Art „Ersatzdiplom“ für deine Zusatzqualifikationen zu erstellen, einen kurzer Brief, in dem bestätigt wird, dass zu die Qualifikation x selbstständig „on the job“ erarbeitet hast, sehr viel Erfahrung darin besitzt und du dich damit auf äquivalentem Niveau bewegst wie jemand, der die formelle Ausbildung in diesem Bereich absolviert hat - mit dem Zusatzplus „Erfahrung“. Und dass aus Sicht deines langjährigen AG die fehlnde formale Ausbildung im Bereich X kein Grund darstellt, dich nicht im Bereich X einzusetzen, da du den Bereich hervorragend beherrschst und alle nötigen Kenntnisse besitzt.

    Sicher wird das irgendwie auch im Arbeitszeugnis erwähnt werden, aber ich würde insistieren, dass dieser Punkt separat bescheinigt wird.
    Das ist auch eine sehr gute Idee.
    Danke, ich wusste doch, auf die Schwarmintelligenz der Bri ist Verlass
    *lost in the woods*

  9. Moderation

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Ich bin als Berufsfremde in meinen jetziges Berufsfeld reingesprungen und im Nachhinein entdeckte ich die Parallelen zu meinem Studium.

    Ich stelle mir meine Berufserfahrung, wie ein Matrix vor: In den Spalten sind die fachlichen Kenntnisse und in den Zeilen die methodischen etc. Kenntnisse.... wenn man dies aufdröselt, entdeckt man einen wahren Erfahrungsschatz. Ich konnte dies aber mit Unterstützung einer Coachee. Manches wusste ich gar nicht.

    Vielleicht magst du dir einen Zettel irgendwo hinhängen und immer, wenn dir etwas einfällt, schreibst du es auf... und zwar bitte nicht nur, für das letzte Jahr. Damit kann man schon mehr über sich erfahren.

    Stellen, die du zu mindestens 60 % interessant findest - lege sie in eine Kiste. Vielleicht kann sich daraus etwas entwickeln.
    Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus und...Userin

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Was mir noch einfällt, wäre denn deine Tortenzubehör-Erfahrung für ein Ingenieurbüro, welches Tortenzubehör konstruiert, fertigt und/oder sicherheitstechnisch überprüft, interessant?
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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