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  1. User Info Menu

    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Ich weiß von einigen Anwälten, dass sie gern Mitarbeiter Mitte 50 einstellen, weil man weiß, dass sie spätestens in zehn Jahren wieder weg sind.

  2. Moderation

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kennt Ihr wirklich Leute, die mit Initiativbewerbungen erfolgreich waren? Also einfach so "kalt", ohne dass man sich vorher mit jemandem unterhalten hat, der gesagt hat, dass man doch mal was schicken soll?
    Ja mir. Als Berufsanfängerin, es ist schon eine Weile her.
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

    Für Spenden für die Hochwasseropfer, siehe hier:
    Aktion Deutschland hilft!
    Und im Gesellschaftsforum gibt es eine Spendeninitiative mit Direktlink; beim Mitmachen bekommt man maßgeschneiderte Avatare.

  3. Inaktiver User

    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was aber meiner Meinung nach immer ein Thema ist, ist der Umstand, dass sich jemand bewerben muss und sich nicht von sich aus nochmal verändern will.
    Rowellan ist ja noch nicht gekündigt, im Moment kann sie das noch als freiwilligen Wechsel verkaufen.

  4. Inaktiver User

    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Islabonita Beitrag anzeigen
    Ja mir. Als Berufsanfängerin, es ist schon eine Weile her.
    OK, ich konkretisiere die Frage, kennt Ihr Leute, die etwa in den letzten zwei Jahren damit erfolgreich waren?

  5. User Info Menu

    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Es werden ja noch mehr Leute aus der Firma arbeitslos.
    GbR mit einem Verwaltungs-/Geld-/Businessmenschen?

  6. Inaktiver User

    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kennt Ihr wirklich Leute, die mit Initiativbewerbungen erfolgreich waren? Also einfach so "kalt", ohne dass man sich vorher mit jemandem unterhalten hat, der gesagt hat, dass man doch mal was schicken soll?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    OK, ich konkretisiere die Frage, kennt Ihr Leute, die etwa in den letzten zwei Jahren damit erfolgreich waren?
    Ja und nicht gerade wenig.

    Oft ergeben sich dadurch auch für einen AG ungeahnte Möglichkeiten...

    Konkretes Beispiel

    Mann ü50 Experte in Zoll Angelegenheiten

    Alles sehr speziell und es gibt in diesem Bereich nur eine handvoll Leute.

    Bei seinem AG gab es immer mehr Schwierigkeiten. Das Management hat gewechselt und die neue Führung absolut unfähig. Dadurch wurde die Arbeit sehr unbefriedigend für den Mann.

    Er hat dann über 100 Initiativ Bewerbungen verschickt.

    Und hat dann bei einer Firma ein Angebot bekommen, die noch nicht mal diese Stelle bzw. Bereich hatten.

    Er hat es dort komplett neu aufgebaut

    Super gelaufen und AG und der Mann sind total happy

    .......

    Persönliches Beispiel

    Ich habe eine Bewerbung von einem Webdesigner bekommen der sich auch spezialisiert hatte.

    Ich habe ihn angestellt und neues ausprobiert. Ohne seine Bewerbung, hätte ich im Traum nicht dran gedacht.

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde dir gerne auch Initiativ Bewerbungen ins blaue ans Herz legen.

    Du hast doch überhaupt nichts dabei zu verlieren.
    So weit bin ich noch nicht... mental gesehen. Ich hab einen Höllenbammel vor dem ganzen Prozedere... das letzte Mal war vor 20 Jahren, die internen Bewerbungen/Jobwechsel zähl ich mal nicht dazu, da hab ich eine Mail geschrieben, meinen CV drangehängt und das wars.

    Aber jetzt jemand ungefragt meine Bewerbungsunterlagen aufdrängen? Uh... nee...

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Naja, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Auf der Fachebene ist das Problem nicht das Alter als solches, sondern die damit verbundene Gehaltsvorstellung und das Altersgefüge des Teams, in dem man arbeiten wird. Das wird nicht besser, wenn man Quereinsteiger ist - glaub mir, ich weiß, wovon ich rede.

    Rosellan, du musst unbedingt dein Netzwerk aktivieren. Die Prozesse auf dem „normalen“ Arbeitsmarkt sind im Moment extrem schwerfällig, und die Unternehmen stellen sehr konservativ und passgenau ein. Kannst du zB einem Berufsverband beitreten und da die Kanäle nutzen? Oft steht das eigentlich allen offen, da muss man nicht Obermotz xy sein, um mitspielen zu können.
    Ich bin in sowas nicht gut, also im netzwerken. Natürlich hab ich im Freundes- und Bekanntenkreis erzählt, daß ich demnächst was Neues brauche, aber so gezielt im beruflichen Kontext? Ich hab keinen Job, in dem man z. B. auf Tagungen geht, wüsste auch keinen Berufsverband... alles, was berufsspezifisch ist, findet bei mir innerhalb der Firma statt. Ich hab mir jetzt immerhin mal einen LinkedIn-Account zugelegt.

    Zitat Zitat von Islabonita Beitrag anzeigen
    Nein, definitiv Nein. Ich musste mich mit über 50 auch unfreiwillig auf Jobsuche begeben und das Alter hat sich nicht als Hindernis erwiesen. Wenn Du gesuchte Fachkenntnisse oder eine Führungsposition hast, wiegt Erfahrung oft mehr als Alter. Natürlich wird es Firmen geben, die jemand 30jährigen wollen. Da hast Du keine Chance, das ist halt so. Aber es gibt eben auch genug Firmen, die eher auf Erfahrung setzen oder auf gemischte Teams. Die wollen nicht unbedingt nur junge Leute.

    Was ich dir sehr empfehlen kann, gerade wenn Du Dich lange nicht mit Karriere, Jobwechsel usw. befasst hast, ist Netzwerken. Wenn Du in einer Grossstadt lebst, dann schau doch einmal, ob es z.B. Frauennetzwerke auf beruflicher Ebene gibt. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und sehr gute Impulse bekommen.
    Einzugsbereich einer Großstadt, mein Wohnort selbst ist eher Kleinstadt.
    Führungsposition - der Himmel bewahre mich davor, ich krieg ja nicht mal mich selbst organisiert
    Was die gesuchte Fachkraft angeht - da brauch ich tatsächlich wieder den externen Blick. Im Moment würde ich eher sagen: nein. Das Blöde ist, ich hab keine klar definierte Jobbeschreibung wie Bäcker, Jurist, Programmierer. Hier hoffe ich auf die Coachunterstützung, um mal zu schauen, unter welchen Stichworten ich überhaupt sinnvollerweise suchen kann.

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Ja. Ist mir passiert.

    Ein Coaching finde ich hilfreich, weil man selber betriebsblind für seine Möglichkeiten wird.
    Genau, darum werde ich das auch machen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was aber meiner Meinung nach immer ein Thema ist, ist der Umstand, dass sich jemand bewerben muss und sich nicht von sich aus nochmal verändern will.
    Ja, das hab ich auch schon überlegt. Ich hab mir mal ein Bewerbungstraining angeschaut, da kamen dann solche Sprüche wie "du musst deinem Gegenüber klar machen, warum du so begeistert bist". Ähhhh... die Begeisterung hält sich bei mir natürlich in Grenzen, eigentlich will ich ja keinen anderen Job sondern da bleiben, wo ich jetzt bin.
    Mein Gegenüber ist ja nun auch nicht blöd - die wissen genau, wenn sich da jemand nach 20 Jahren in ein und demselben Unternehmen und in meinem Altern bei ihnen bewirbt, daß ich das nicht mache, weil ich noch mal einen Karriereschritt machen will oder kurz vor Rente noch mal was gaaaaaaanz anderes tun will. Zumal es kein Geheimnis ist, daß mein Unternehmen Leute entlässt.
    Selbst dem uninformiertesten HR-Menschen muss klar sein: die bewirbt sich hier, weil sie irgendwie noch die letzten Jahre bis Rente rumkriegen will.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Rowellan ist ja noch nicht gekündigt, im Moment kann sie das noch als freiwilligen Wechsel verkaufen.
    Wie gesagt, bei Nennung des Unternehmens braucht es ca. 5 Sekunden Internetrecherche, dann löst sich das "freiwillig" in Luft auf.
    *lost in the woods*

  8. Inaktiver User

    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Ja, das hab ich auch schon überlegt. Ich hab mir mal ein Bewerbungstraining angeschaut, da kamen dann solche Sprüche wie "du musst deinem Gegenüber klar machen, warum du so begeistert bist". Ähhhh... die Begeisterung hält sich bei mir natürlich in Grenzen, eigentlich will ich ja keinen anderen Job sondern da bleiben, wo ich jetzt bin.
    Mein Gegenüber ist ja nun auch nicht blöd - die wissen genau, wenn sich da jemand nach 20 Jahren in ein und demselben Unternehmen und in meinem Altern bei ihnen bewirbt, daß ich das nicht mache, weil ich noch mal einen Karriereschritt machen will oder kurz vor Rente noch mal was gaaaaaaanz anderes tun will. Zumal es kein Geheimnis ist, daß mein Unternehmen Leute entlässt.
    Selbst dem uninformiertesten HR-Menschen muss klar sein: die bewirbt sich hier, weil sie irgendwie noch die letzten Jahre bis Rente rumkriegen will.
    Das "Gute" an der aktuellen Situation ist, dass die anderen, die da sitzen, vielleicht in der gleichen Lage sind. Ich glaube nicht, dass sich jetzt in der Pandemie viele Leute einfach nur mal so neu bewerben, wenn sie nicht müssen.

  9. User Info Menu

    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Ach, rowellan, ich wäre nach zig Jahren im Unternehmen genauso gelähmt wie du momentan.

    Meine spontane Idee war, vielleicht mal eine Anzeige in diversen Zeitungen schalten.
    Vielleicht sucht ja jemand das Ungewöhnliche.

    Nebenbei ist mir noch eingefallen, dass meine neuen Kollegen, die durchgehend wesentlich jünger / halb so alt sind, wie ich, ihre Arbeit irgendwie anders betrachten, als ich es tue. Sie leben eine Work/Life-Balance.
    Ich hingegen identifiziere mich mit dem Unternehmen und bleibe auch am Freitag mal so lange, bis ich meine wöchentliche Arbeit weitestgehend erledigt habe und Probleme gelöst wurden. Meine jüngeren Kolleg*innen tun das nicht, die gehen um 14 Uhr.

    Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass es durchaus Unternehmen gibt, die ältere Arbeitnehmer*innen und deren Engagement zu schätzen wissen.
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫



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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Rowellan, schau mal nach Fraueninfothek, Frau und Beruf, es gibt auch Unternehmerinnen-Netzwerke, die nicht nur ausschließlich mit Unternehmerinnen netzwerken.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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