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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Dass mit dem Alter und die dazugehörigen Schwarzmalerei-Artikel, ein Fall für die persönliche Blacklist.
    Kündigungsschutzklage kannst du angehen, doch fürchte ich, dass du nicht unter den Sozialplan fällst, da du ja einen "Ernährer" hast und vermutlich keine Schwerbehinderung.
    Ein Gespräch dazu mit dem Betriebsrat wäre ggf. hilfreich.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

  2. Inaktiver User

    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Ist das eine Betriebsänderung?

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von roderic Beitrag anzeigen
    Lass dich mal knuddeln, wenn ich darf Das ist alles nicht lustig, völlig klar. Und ein bisschen Nicht-wahrhaben-wollen ist auch sehr verständlich. Aber Schwarzsehen: Das würde ich mir definitiv verbieten.
    Darfst du...

    Zitat Zitat von roderic Beitrag anzeigen
    Mach doch für dich, einfach, um mal die Blickrichtung zu ändern, eine Liste: Was ist an deinen Job gut - und was könnte besser sein? Wie besser? Und was ist schlecht und soll beim nächsten Job wegfallen?

    Und wenn du mal zurückblickst: Du hast ja nach deiner Ausbildung Talente in dir entdeckt, die du erst mal gar nicht auf dem Schirm hattest. Warum sollte das nicht wieder der Fall sein? Du hast ja inzwischen viele Jahre Erfahrung, die du damals noch nicht hattest.

    Kündigungsschutzklage: Hast du da schon alle Informationen, die du brauchst, um die Entscheidung wirklich fundiert zu treffen? Was fehlt dir da noch? Wo kannst du dich informieren?
    Das mit der Liste ist eine sehr gute Idee, das werd ich machen. Und ich hab zwar keine Ahnung, ob sich da noch neue Talente entwickeln, aber man soll ja nie nie sagen

    Kündigungsschutzklage: Ja, da halte ich mich eigentlich für recht gut informiert - da sind sowohl die Gewerkschaft als auch unser Betriebsrat sehr engagiert und haben viele Informationen, ich bin auch in engem Kontakt.
    Die Entscheidung ist eher: steh ich das nervlich durch? Das wird eine lange, zähe Strecke, auch wenn ich aus Gründen sogar sehr gute Chancen hätte; und dann am Ende wäre mein Job ja immer noch weg und sie könnten mich irgendwohin setzen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bist Du nicht sogar verpflichtet, Kündigungsschutzklage zu erheben? ich meine, sonst kürzt die Arge.


    Ansonsten wäre es durchaus hilfreich, zu wissen, ob Du eher im Handwerk arbeitest oder eher im Büro, und wenn Büro, IT, Jurist oder "Sonstiges"?


    Dann können vielleicht gezielt die schreiben, die in den jeweiligen Bereichen noch ein paar Nischen kennen könnten.
    Verpflichtung: Soweit ich informiert bin nicht, ich denke, das hätten BR und Gewerkschaft schon erwähnt. Wie gesagt, die sind sehr engagiert.

    Ich bin Schreibtischtäterin - also Büro -, eher kreativ als Excel oder Gesetze. Detaillierter möchte ich nicht werden.

    Zitat Zitat von Alma_Svensson Beitrag anzeigen
    Würdest Du Dich selbstständig machen können/wollen, um Deine Dienste als Externe vielen Firmen zukommen zu lassen?
    Dazu bin ich nicht der Typ... ich würde an dem Verwaltungsdrumherum scheitern und auch an der Kundenakquise (beides alptraumhafte Dinge für mich)

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Dass mit dem Alter und die dazugehörigen Schwarzmalerei-Artikel, ein Fall für die persönliche Blacklist.
    Kündigungsschutzklage kannst du angehen, doch fürchte ich, dass du nicht unter den Sozialplan fällst, da du ja einen "Ernährer" hast und vermutlich keine Schwerbehinderung.
    Ein Gespräch dazu mit dem Betriebsrat wäre ggf. hilfreich.
    Es gibt Gründe, weshalb doch, die ich aber aus Anonymitätsgründen hier lieber nicht posten möchte.
    Und ja, wie oben schon geschrieben bin ich mit dem BR in engem Kontakt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist das eine Betriebsänderung?
    Same here - ich mag hier ungern in die juristischen Details gehen.
    *lost in the woods*

  4. Inaktiver User

    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Ich würde dir gerne auch Initiativ Bewerbungen ins blaue ans Herz legen.

    Du hast doch überhaupt nichts dabei zu verlieren.

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Dass mit dem Alter und die dazugehörigen Schwarzmalerei-Artikel, ein Fall für die persönliche Blacklist.
    Naja, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Auf der Fachebene ist das Problem nicht das Alter als solches, sondern die damit verbundene Gehaltsvorstellung und das Altersgefüge des Teams, in dem man arbeiten wird. Das wird nicht besser, wenn man Quereinsteiger ist - glaub mir, ich weiß, wovon ich rede.

    Rosellan, du musst unbedingt dein Netzwerk aktivieren. Die Prozesse auf dem „normalen“ Arbeitsmarkt sind im Moment extrem schwerfällig, und die Unternehmen stellen sehr konservativ und passgenau ein. Kannst du zB einem Berufsverband beitreten und da die Kanäle nutzen? Oft steht das eigentlich allen offen, da muss man nicht Obermotz xy sein, um mitspielen zu können.
    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

    Life is better at the finish line. (unbekannter Sportler)

  6. Inaktiver User

    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Kennt Ihr wirklich Leute, die mit Initiativbewerbungen erfolgreich waren? Also einfach so "kalt", ohne dass man sich vorher mit jemandem unterhalten hat, der gesagt hat, dass man doch mal was schicken soll?

  7. Moderation

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Und ich glaube immer noch, mein Alter ist ein echter Roadblocker.

    Nein, definitiv Nein. Ich musste mich mit über 50 auch unfreiwillig auf Jobsuche begeben und das Alter hat sich nicht als Hindernis erwiesen. Wenn Du gesuchte Fachkenntnisse oder eine Führungsposition hast, wiegt Erfahrung oft mehr als Alter. Natürlich wird es Firmen geben, die jemand 30jährigen wollen. Da hast Du keine Chance, das ist halt so. Aber es gibt eben auch genug Firmen, die eher auf Erfahrung setzen oder auf gemischte Teams. Die wollen nicht unbedingt nur junge Leute.

    Was ich dir sehr empfehlen kann, gerade wenn Du Dich lange nicht mit Karriere, Jobwechsel usw. befasst hast, ist Netzwerken. Wenn Du in einer Grossstadt lebst, dann schau doch einmal, ob es z.B. Frauennetzwerke auf beruflicher Ebene gibt. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und sehr gute Impulse bekommen.
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

    Für Spenden für die Hochwasseropfer, siehe hier:
    Aktion Deutschland hilft!
    Und im Gesellschaftsforum gibt es eine Spendeninitiative mit Direktlink; beim Mitmachen bekommt man maßgeschneiderte Avatare.

  8. Moderation

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Ja. Ist mir passiert.

    Ein Coaching finde ich hilfreich, weil man selber betriebsblind für seine Möglichkeiten wird.
    Unterstütze gegen Krebs - werde StammzellenspenderIn - DKMS
    Moderatorin "Schule, Uni, Studium & Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus & Userin

  9. Inaktiver User

    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Dass mit dem Alter und die dazugehörigen Schwarzmalerei-Artikel, ein Fall für die persönliche Blacklist.
    Vor zehn Jahren hätte ich gesagt, die Altersfrage ist definitiv ein Thema. Vor zwei Jahren hätte ich gesagt, die Altersfrage ist überhaupt kein Thema mehr. Wie es jetzt pandemiebedingt ist, kann ich nicht genau sagen, es werden sich auf jeden Fall in einigen Bereichen einfach wieder mehr Bewerber drängeln.

    Was aber meiner Meinung nach immer ein Thema ist, ist der Umstand, dass sich jemand bewerben muss und sich nicht von sich aus nochmal verändern will.

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde dir gerne auch Initiativ Bewerbungen ins blaue ans Herz legen.

    Du hast doch überhaupt nichts dabei zu verlieren.
    Doch, man hat schon was zu verlieren: Zuversicht und Stehvermögen. Gerade wenn man das nicht routinemäßig alle Jahre mal macht, um den eigenen Marktwert zu testen, können Absagen oder, schlimmer noch, gar keine Reaktion einen ganz schön runterziehen. Das würde ich mir nicht geben. Außer, man findet zufällig das eine Jobangebot, das sich wie maßgeschneidert für einen selbst liest. Dann würde ich mir sagen: Wenn du den Lottoschein gar nicht erst abgibst, kannst du auch nicht gewinnen.

    Ich würde den Weg über Netzwerke und persönliche Kontakte gehen, gerade, wenn man etwas sehr spezielles anzubieten hat.

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