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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bewirb dich auf stellen die genau das suchen was du gemacht hast (auch wenn du das Studium nicht hast)

    Sei ehrlich und biete an, das sie sich gerne 2 tage unentgeltlich von deinen Fähigkeiten überzeugen können.

    Denn weißt du was du unbezahlbares einem mit Studium voraus hast?

    Erfahrung!
    Dazu müssen da erst mal Stellen sein, auf die ich mich bewerben kann... ich hab die Jobbörsen im Auge, so ist das nicht, aber da ist sehr, sehr wenig. Ich bin ja auch regional gebunden, zwar in einer Gegend, die wirtschaftlich gut dasteht, aber ein Job am anderen Ende Deutschlands oder gar im Ausland würde mir auch nicht weiterhelfen.

    Zitat Zitat von roderic Beitrag anzeigen
    Zitat gekürzt

    Das sind alles Fragen, die du in einem Coaching klären kannst. Hast du die Möglichkeit, dir da ein paar Stunden zu finanzieren? Das kann schon sehr helfen, dich wieder in die Spur zu bringen.
    Coaching ist auf jeden Fall auf meiner Liste, ja. Weil ich auch glaube, daß ich manche Möglichkeiten aus Betriebsblindheit (und, das gebe ich ganz ehrlich zu, immer noch Schockstarre; ein Jobwechsel war in meiner Lebensplanung einfach nicht mehr vorgesehen) einfach nicht sehe.

    Mein Portfolio ist natürlich ein bißchen breiter als nur Tortenständerdrechseln, die Deckchen und Tortenheber hab ich auch, aber vielleicht sieht ja jemand von außen auch noch andere Ideen.
    *lost in the woods*

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Anfortas Beitrag anzeigen
    Das ist die wesentliche Frage. Wenn diese Positionen gerade branchenweit an Bedeutung verlieren sollten, nützt auch eine Zertifizierung in dem Bereich nichts.
    Meine Kenntnisse sind branchenunabhängig. Aber es ist tatsächlich so, daß es ein Bereich ist, in dem die Firmen nicht händeringend auf der Straße stehen und nach Leuten suchen.

    Und ich glaube immer noch, mein Alter ist ein echter Roadblocker.
    *lost in the woods*

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Ich bin ja auch regional gebunden, zwar in einer Gegend, die wirtschaftlich gut dasteht, aber ein Job am anderen Ende Deutschlands oder gar im Ausland würde mir auch nicht weiterhelfen.
    Bist Du das wirklich? Zu Pandemiezeiten sind sehr viele Unternehmen den Schritt ins Homeoffice gegangen. In meiner Abteilung arbeiten seit Mitte letzten Jahres zwei Kollegen, die beide noch nie einen anderen Mitarbeiter persönlich gesehen haben, geschweige denn ein Büro. Die wurden beide online eingestellt, das Equipment kam per Post.

    Wäre remote arbeiten für Dich möglich? Falls ja, dann würde ich mich international bewerben, schadet nix.

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Meine Kenntnisse sind branchenunabhängig. Aber es ist tatsächlich so, daß es ein Bereich ist, in dem die Firmen nicht händeringend auf der Straße stehen und nach Leuten suchen.

    Und ich glaube immer noch, mein Alter ist ein echter Roadblocker.
    Den letzten Satz würde ich mal streichen. Ob du das glaubst oder nicht, interessiert da draußen niemanden. Und du machst dir damit nur die Suche schwerer als sie ohne diesen Satz sein könnte. Wirf doch als erstes mal diesen Ballast ab, den brauchst du jetzt wirklich nicht. Ohne den geht's leichter.

    Der Bereich: Sind das die Tortenständer oder deine Drechselkunst? Könntest du auch Klorollenhalter drechseln? Die Frage zielt darauf, welche Anteile deiner Arbeit sich woandershin übertragen lassen. Kannst du deine Tätigkeit in Einzelaspekte zerlegen und dann danach suchen, wo du die einsetzen kannst?

    Also: Was kannst du im Bereich Tortenpräsentation und was im Bereich Drechslerarbeiten, was auch anderswo gefragt sein könnte? Und gibt es an deiner Tätigkeit etwas, das weder Torten noch Drechseln braucht, um nützlich zu sein?

  5. Moderation

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Und ich glaube immer noch, mein Alter ist ein echter Roadblocker.
    Das muss nicht so sein, im Moment ist das nur in deiner Vorstellung so.

    Du kannst nicht mehr schwanger werden, du hast viel Erfahrung in deinem Job, du hast dich in deinem aktuellen Job bewährt und warst so gut, dass dich niemand kündigen wollte, du willst (vermutlich) keine Karriere mehr machen und anderen ihren Job weg nehmen, du weißt was du kannst und was du willst - das können alles Bonuspunkte bei deiner Bewerbung sein.
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von ja-aber Beitrag anzeigen
    Bist Du das wirklich? Zu Pandemiezeiten sind sehr viele Unternehmen den Schritt ins Homeoffice gegangen. In meiner Abteilung arbeiten seit Mitte letzten Jahres zwei Kollegen, die beide noch nie einen anderen Mitarbeiter persönlich gesehen haben, geschweige denn ein Büro. Die wurden beide online eingestellt, das Equipment kam per Post.

    Wäre remote arbeiten für Dich möglich? Falls ja, dann würde ich mich international bewerben, schadet nix.
    Ich arbeite seit Beginn der Coronamaßnahmen remote, und ich merke, wie sehr mir das auf Dauer zu schaffen macht. Mir fehlt der persönliche Kontakt ganz unglaublich. Home Office ist okay, aber ich brauche das, ein oder zwei Mal die Woche ins Büro zu fahren und persönlichen Kontakt zu haben, auf Dauer geh ich im HO ein wie ein Primelchen ohne Wasser.

    Zitat Zitat von roderic Beitrag anzeigen
    Den letzten Satz würde ich mal streichen. Ob du das glaubst oder nicht, interessiert da draußen niemanden. Und du machst dir damit nur die Suche schwerer als sie ohne diesen Satz sein könnte. Wirf doch als erstes mal diesen Ballast ab, den brauchst du jetzt wirklich nicht. Ohne den geht's leichter.
    Du hast ja recht - aber das ist leichter gesagt als getan. Irgendwie hängt das über mir... ich hab so viele Artikel gelesen, wo es um dieses Altersthema ging, vielleicht war das ein Fehler.

    Zitat Zitat von roderic Beitrag anzeigen
    Der Bereich: Sind das die Tortenständer oder deine Drechselkunst? Könntest du auch Klorollenhalter drechseln? Die Frage zielt darauf, welche Anteile deiner Arbeit sich woandershin übertragen lassen. Kannst du deine Tätigkeit in Einzelaspekte zerlegen und dann danach suchen, wo du die einsetzen kannst?
    Es ist die Drechselkunst. Ich kann auch problemfrei Klorollenhalter, Tischbeine oder Baseballschläger drechseln, bemalen, mit Zierdeckchen verzieren oder was auch immer. Was die Branche angeht bin ich völlig offen (abgesehen von moralischen Erwägungen, ich würde z. B. nicht in einem Rüstungsunternehmen arbeiten wollen).

    Zitat Zitat von roderic Beitrag anzeigen
    Also: Was kannst du im Bereich Tortenpräsentation und was im Bereich Drechslerarbeiten, was auch anderswo gefragt sein könnte? Und gibt es an deiner Tätigkeit etwas, das weder Torten noch Drechseln braucht, um nützlich zu sein?
    Das ist definitiv etwas, was ich mit einem externen Experten auseinanderdröseln muss und will - Stichwort Coach.
    *lost in the woods*

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Wie gesagt, im Moment ist bei mir auch noch viel Schockstarre und Nicht-wahrhaben-wollen da. Und ganz, ganz viel Schwarzsehen... ich bin jemand, die ganz schlecht im Loslassen ist, wenn etwas gut ist, dann halt ich daran fest. Und der Job, den ich ja zur Zeit noch ausübe, IST gut. Kommt meinen Talenten entgegen, ich habe super Kollegen, die Bezahlung ist okay, ich hab Gleitzeit (sehr wichtig für mich Eule), kann, wenn ich will im Home Office arbeiten und noch diverse andere Dinge.

    Im Moment überwiegt noch so der Gedanke: Ich find eh nix mehr und wenn ja, dann bestimmt nichts mehr, was inhaltlich und von den Bedingungen her an das rankommt, was ich gerade mache.

    Es steht auch immer noch das Thema Kündigungsschutzklage im Raum, für das ich irgendwann eine Entscheidung treffen muss.
    *lost in the woods*

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, im Moment ist bei mir auch noch viel Schockstarre und Nicht-wahrhaben-wollen da. Und ganz, ganz viel Schwarzsehen... ich bin jemand, die ganz schlecht im Loslassen ist, wenn etwas gut ist, dann halt ich daran fest. Und der Job, den ich ja zur Zeit noch ausübe, IST gut. Kommt meinen Talenten entgegen, ich habe super Kollegen, die Bezahlung ist okay, ich hab Gleitzeit (sehr wichtig für mich Eule), kann, wenn ich will im Home Office arbeiten und noch diverse andere Dinge.

    Im Moment überwiegt noch so der Gedanke: Ich find eh nix mehr und wenn ja, dann bestimmt nichts mehr, was inhaltlich und von den Bedingungen her an das rankommt, was ich gerade mache.

    Es steht auch immer noch das Thema Kündigungsschutzklage im Raum, für das ich irgendwann eine Entscheidung treffen muss.
    Lass dich mal knuddeln, wenn ich darf Das ist alles nicht lustig, völlig klar. Und ein bisschen Nicht-wahrhaben-wollen ist auch sehr verständlich. Aber Schwarzsehen: Das würde ich mir definitiv verbieten.

    Mach doch für dich, einfach, um mal die Blickrichtung zu ändern, eine Liste: Was ist an deinen Job gut - und was könnte besser sein? Wie besser? Und was ist schlecht und soll beim nächsten Job wegfallen?

    Und wenn du mal zurückblickst: Du hast ja nach deiner Ausbildung Talente in dir entdeckt, die du erst mal gar nicht auf dem Schirm hattest. Warum sollte das nicht wieder der Fall sein? Du hast ja inzwischen viele Jahre Erfahrung, die du damals noch nicht hattest.

    Kündigungsschutzklage: Hast du da schon alle Informationen, die du brauchst, um die Entscheidung wirklich fundiert zu treffen? Was fehlt dir da noch? Wo kannst du dich informieren?

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Bist Du nicht sogar verpflichtet, Kündigungsschutzklage zu erheben? ich meine, sonst kürzt die Arge.


    Ansonsten wäre es durchaus hilfreich, zu wissen, ob Du eher im Handwerk arbeitest oder eher im Büro, und wenn Büro, IT, Jurist oder "Sonstiges"?


    Dann können vielleicht gezielt die schreiben, die in den jeweiligen Bereichen noch ein paar Nischen kennen könnten.

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    AW: Berufliche Zukunft mit Mitte/Ende Fünfzig?

    Würdest Du Dich selbstständig machen können/wollen, um Deine Dienste als Externe vielen Firmen zukommen zu lassen?

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