Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 18
  1. User Info Menu

    Umzug in der Elternzeit

    Hallo zusammen,
    mein Partner und ich sind vor einiger Zeit Eltern geworden. Aktuell bin ich bei meinem AG in Elternzeit, in einigen Monaten wird mein Partner in Elternzeit gehen und ich arbeite wieder. Es ist schon länger unser Wunsch wieder mehr in die Nähe unserer Eltern zu ziehen und wir haben uns nun auf Berlin geeinigt, da das von der Entfernung zu den Eltern sowie weiterer beruflicher Möglichkeiten, die ja nun mal unsere Existenzgrundlage sind, am besten passt.

    Nun sind wir am Überlegen, wie wir es am besten machen. Eine Möglichkeit wäre und dass ich die wahrscheinlichste, da ich im aktuellen Job nicht wirklich zufrieden bin - ich suche etwas Neues und er arbeitet nach Beendigung seiner Elternzeit remote. Aus heutiger Sicht sieht es so aus, dass sein AG das mitmachen würde. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass wir beide Home Office beantragen und somit umziehen können. Das unter der Voraussetzung alle 2 Wochen ins Stammbüro zu fahren. Ich habe 2 Kollegen, die das aktuell auch so machen. Hier stellt sich allerdings die Frage, inwieweit ein AG so etwas mitmacht nur aufgrund der Tatsache näher an den Eltern sein zu wollen, da wir nun zu dritt sind. Wir haben beide Bedenken, dass mit dieser Begründung unsere Anfragen auf Home Office abgelehnt werden, da es sich quasi um einen privaten Grund handelt. Wenn nur er das remote Arbeiten beantragt, wäre aus unserer Sicht da eine etwas größere Grundlage dem anderen AG zu erklären, dass man remote arbeiten möchte. Natürlich fragen wir uns auch, ob es generell eine gute Idee ist so etwas nach einer Elternzeit bzw. noch währenddessen anzusprechen? Andererseits haben wir nun durch die Elternzeit zusätzliche Zeit, die wir nach dem 1. Geburtstag des Kindes, wenn beide wieder arbeiten nicht haben und ich befürchte, dass es dann mit dem Umziehen wieder nichts wird.

    Eine weitere Frage, die ich mir stelle ist: was zuerst angehen? Jobsuchen können sich ziehen, jedoch weiß ich aus Erfahrung wie schnell es dann am Ende doch gehen kann und befürchte, dass wir beispielsweise auf die Schnelle - sagen wir mal innerhalb von 8 Wochen keine Wohnung finden. Habe das zwar noch nie erlebt, aber war auch noch nie in Berlin auf Wohnungssuche. Allerdings erscheint uns das Umziehen ohne konkrete Stelle in Aussicht recht riskant.

    Wie habt ihr das gelöst, falls schon mal erlebt? Habt ihr Tipps?

  2. User Info Menu

    AW: Umzug in der Elternzeit

    Zitat Zitat von Gast137 Beitrag anzeigen
    Eine weitere Frage, die ich mir stelle ist: was zuerst angehen? Jobsuchen können sich ziehen, jedoch weiß ich aus Erfahrung wie schnell es dann am Ende doch gehen kann und befürchte, dass wir beispielsweise auf die Schnelle - sagen wir mal innerhalb von 8 Wochen keine Wohnung finden. Habe das zwar noch nie erlebt, aber war auch noch nie in Berlin auf Wohnungssuche. Allerdings erscheint uns das Umziehen ohne konkrete Stelle in Aussicht recht riskant.

    Wie habt ihr das gelöst, falls schon mal erlebt? Habt ihr Tipps?
    Erst Job suchen, dann Wohnung. Falls es mit der Wohnung dauert, zieht der mit dem Job vorübergehend in eine Berufstätigen-WG, der andere mit dem Kind zieht nach, sobald eine Wohnung da ist.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

  3. Inaktiver User

    AW: Umzug in der Elternzeit

    Die Akzeptanz von Remote Working ist ja durch Corona deutlich gestiegen, aber hab ich das richtig verstanden, dass Ihr da noch gar nicht beim AG vorgefühlt habt? Sowas bespricht man ja oft schon mal im Groben, bevor man in die Elternzeit geht.

    Gibt es bereits andere Kollegen, die nur alle zwei Wochen mal ins Büro kommen?

  4. User Info Menu

    AW: Umzug in der Elternzeit

    Bisher haben wir noch nicht beim AG vorgefühlt, da wir grundsätzlich erstmal abwarten wollten wie es uns geht, wenn das Kind geboren ist. Ich muss allerdings sagen, dass sich der Wunsch nach mehr Nähe zur Familie stark intensiviert hat, da die Großeltern natürlich ihr Enkel sehen wollen.
    Und vom Gefühl her wollten wir da auch nicht jetzt schon Unsicherheit sähen, von wegen "Die ist ja dann sowieso weg" und neben Elternzeit dann auch noch Home Office für danach oben drauf anfragen. Unser Gefühl war einfach, dass das evtl. zu viel sein könnte, wenn das verständlich ist? Die Schlussfolgerung der Arbeitgeber hätte ja dann sein können, dass wir erst gar nicht wiederkommen, wenn sie Home Office nicht genehmigen. Klar, fraglich ist nun, ob es jetzt während bzw. nach der Elternzeit nicht genauso ist.

    Bei mir gibt es 2 Kollegen, die zu gewissen Phasen nur einmal im Monat ins Büro kommen bzw. wenn es konkrete Themen oder Termine gibt.

  5. Moderation

    User Info Menu

    AW: Umzug in der Elternzeit

    Wie weit wohnt ihr denn jetzt von Berlin entfernt?
    Seit ihr aktuell nicht sowieso im home office?
    Hältst du deine Arbeit denn dafür geeignet nur einmal im Monat im Büro zu sein?
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  6. User Info Menu

    AW: Umzug in der Elternzeit

    Wir sind aktuell einige Stunden Autofahrt von Berlin entfernt und aktuell ist mein Partner immer noch im Home Office, ich war es vor Geburt auch komplett. Vorstellen können wir es uns grundsätzlich schon dauerhaft im Home Office zu arbeiten und es würde auch besser zu Kita-Abholzeiten passen als dann immer noch An- und Abfahrt zu haben.

    Ob es langfristig ohne Corona wirklich zufriedenstellend ist, kann ich nicht sagen. Mir fiel zwischendurch schon immer mal wieder die Decke auf den Kopf. Die Idee wäre einfach erstmal mit den alten Jobs umzuziehen. Mein Partner will in der alten Firma bleiben, ich auf lange Sicht nicht. Aber dann wäre man zumindest schon mal mit dem Standort einen Schritt weiter.

  7. Moderation

    User Info Menu

    AW: Umzug in der Elternzeit

    Wobei Berlin groß ist, sprich es nutzt nicht so viel eine tolle Wohnung in Spandau zu finden und dann den Traumjob in Köpenik - oder umgekehrt.
    Ich würde vermutlich auch erst den Job suchen und dann die Wohnung.

    Wobei es andersrum natürlich auch Charme hat, kommt ja auch darauf an, wie speziell dein Job ist.
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  8. User Info Menu

    AW: Umzug in der Elternzeit

    Ja eben, wollen nur nicht zu lang warten, weil es dann zeitlich auch nicht einfacher wird.

  9. Moderation

    User Info Menu

    AW: Umzug in der Elternzeit

    Da es sich hier eher um ein arbeitsbezogenes Thema handelt, habe ich vom Familienforum hierher verschoben.
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

    Für Spenden für die Hochwasseropfer, siehe hier:
    Aktion Deutschland hilft!
    Und im Gesellschaftsforum gibt es eine Spendeninitiative mit Direktlink; beim Mitmachen bekommt man maßgeschneiderte Avatare.

  10. Inaktiver User

    AW: Umzug in der Elternzeit

    Zitat Zitat von Gast137 Beitrag anzeigen
    Eine weitere Frage, die ich mir stelle ist: was zuerst angehen? Jobsuchen können sich ziehen, jedoch weiß ich aus Erfahrung wie schnell es dann am Ende doch gehen kann und befürchte, dass wir beispielsweise auf die Schnelle - sagen wir mal innerhalb von 8 Wochen keine Wohnung finden.?
    Ganz ehrlich - das Jahr 2021 ist arbeitsmarkttechnisch ziemlich für die Tonne. Da würde ich dir raten, hübsch die Füße stillzuhalten und auf keinen Fall ohne Not den aktuellen Job aufs Spiel zu setzen. Ich bin gerade auch in der Bewerbungsphase, und das gestaltet sich extrem zäh, da alle Prozesse auch sehr langsam sind. Ich denke nicht, dass das bis 2022 so viel besser wird. Daher würde ich dir erst mal zu einer kleineren, sicheren Lösung raten, bis sich die Corona-Wogen geglättet haben.

Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •