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    AW: "Halb gekündigt"

    Zitat Zitat von Juli17 Beitrag anzeigen
    Unkündbar bin ich, da über 40 und 15 Jahre im gleichen Betrieb. Es muss mir eine gleichwertige zumutbare Arbeit angeboten werden mit höchstens eine Gruppe niedriger Bezahlung. Vergleichbar mit dem öffentlichen Dienst.
    .
    Die Situation ist sehr blöd, ABER du hast weiterhin einen Job. Wirst nicht gekündigt. Deshalb:

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Nun ja, es gibt eben nicht nur die beiden Pole "passiv alles hinnehmen, was dir vorgesetzt wird", und "nicht hinnehmen = kündigen". Sondern sehr viel dazwischen.

    ...

    Die Energie darauf zu verwenden, sich selbst in die bestmögliche Position zu versetzen, ist zielführender, als jetzt einen Schuldigen zu suchen.
    Horus hat recht. Sie zu, dass du in diesem Moment das Beste für dich heraus holst. Veränderungen sind nicht immer leicht zu verdauen, aber Rückzug nach hinten, durch Krankenstand, bringt auch nix. Im Gegenteil.

    Alles Gute
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne


    Willst du Gott zum Lachen bringen, erzähle ihm von deinen Plänen.

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    AW: "Halb gekündigt"

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    ....
    Streichen von Drittmitteln oder sie nicht (mehr) zu bekommen, hat nichts mit deiner Leistung zu tun, versuche, das zu trennen. Immerhin hast du doch einen festen Vertrag über eine bestimmte Anzahl von Arbeitsstunden, man sucht aktiv nach einer ergänzenden Beschäftigung für dich, sieh auch mal das Positive am Unvermeidlichen.
    Ja. Danke

    "Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurechtfinden"
    Einstein

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    AW: "Halb gekündigt"

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Nun ja, es gibt eben nicht nur die beiden Pole "passiv alles hinnehmen, was dir vorgesetzt wird", und "nicht hinnehmen = kündigen". Sondern sehr viel dazwischen.

    Zum Beispiel: sie müssen dir für die restlichen Stunden eine "zumutbare Alternative" anbieten. Was "zumutbar" in der Praxis genau heisst, das könnte dir ein Anwalt erklären. Ansonsten kann es passieren, dass sie dir was zur Unterschrift vorlegen mit dem Kommentar, das sei eine zumutbare Alternative und es gäbe leider nichts anderes, in Wahrheit, also in der gängigen Praxis ist ihr Angebot aber eben nicht zumutbar. Wenn du das nicht weisst und einfach unterschreibst, hast du dich selbst in eine schlechte Position gesetzt. Wenn du das hingegen weisst, kannst du darauf hinweisen, dass das eben nicht zumutbar sei, du deswegen nicht unterschreibst und sie dir was anderes finden sollen.

    Und: bloss nicht selber kündigen! Sondern auch dann, wenn du entscheidest, zu gehen, kündigen lassen.

    Die Energie darauf zu verwenden, sich selbst in die bestmögliche Position zu versetzen, ist zielführender, als jetzt einen Schuldigen zu suchen.
    Danke dir, das weiß ich alles. Ich war selbst schon Mitarbeitervertreterin, meine Rechte kenne ich.
    Und mein Arbeitsbereich umfasst auch einiges davon.

    Und ich meine nicht passiv hinnehmen. Es geht mir darum, die Situation anzunehmen bzw umzuwandeln. Vielleicht ist das jetzt die Chance, dieser Arbeit den Rücken zu kehren.

    "Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurechtfinden"
    Einstein

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    AW: "Halb gekündigt"

    Zitat Zitat von Unendlichkeit Beitrag anzeigen
    ...

    Veränderungen sind nicht immer leicht zu verdauen, aber Rückzug nach hinten, durch Krankenstand, bringt auch nix. Im Gegenteil.

    Alles Gute
    Rückzug bringt mir in dem Fall Zeit zum Nachdenken.

    Danke

    "Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurechtfinden"
    Einstein

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    AW: "Halb gekündigt"

    Zitat Zitat von Juli17 Beitrag anzeigen
    Danke dir, das weiß ich alles. Ich war selbst schon Mitarbeitervertreterin, meine Rechte kenne ich.
    Und mein Arbeitsbereich umfasst auch einiges davon.

    Und ich meine nicht passiv hinnehmen. Es geht mir darum, die Situation anzunehmen bzw umzuwandeln. Vielleicht ist das jetzt die Chance, dieser Arbeit den Rücken zu kehren.
    Ich gehe davon aus, dass du in einem sozialen Umfeld arbeitest.

    Dort besteht grundsätzlich die Gefahr, dass man aufgrund von Drittmitteln immer auf einem Pulverfass steht. Ich kenne dies von meiner Tochter, in ihrem Job hängt viel vom Bezirk Oberbayern ab. Wenn die Kürzen dann ist wieder viel Fantasie angesagt, dass der Status quo irgendwie gehalten werden kann.

    Diese Drittmittelgeber sehen nicht die einzelnen Personen, die sehen nicht die Arbeit, da sitzen BWLer am Drücker und die sehen nur Zahlen. Dann werden Menschen wie du, die gute Arbeit geleistet haben, diese gute Arbeit mit einem roten Strich beenden, wenn die Endsumme noch nicht passt.

    Inwieweit dann der Träger, der Leistungsempfänger, hier intervenieren kann, kann ich nicht beurteilen, bezweifle aber, dass die Möglichkeiten groß sind.

    Von daher kann ich dir nur raten, die rote Karte nicht deinem Chef ausschließlich zuzuspielen, sondern mit ihm zu analysieren, was hat sich da am Budget geändert. Die MAV ist da ein guter Ansprechpartner, wenn auch letztendlich womöglich ein zahnloser Tiger. Mach du das Beste draus!
    Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -

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    AW: "Halb gekündigt"

    Zitat Zitat von Juli17 Beitrag anzeigen
    Schriftliches gibt es noch nichts. Anwaltlich wäre durchaus interessant, aber erst, wenn ich die Firma aufgegeben habe wohl. Kirchlicher Träger.
    Und nun? Sitzt du das aus und hoffst, dass das Schriftliche nie kommt?
    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

    Life is better at the finish line. (unbekannter Sportler)

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    AW: "Halb gekündigt"

    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen
    Ich gehe davon aus, dass du in einem sozialen Umfeld arbeitest.

    ...

    Von daher kann ich dir nur raten, die rote Karte nicht deinem Chef ausschließlich zuzuspielen, sondern mit ihm zu analysieren, was hat sich da am Budget geändert. Die MAV ist da ein guter Ansprechpartner, wenn auch letztendlich womöglich ein zahnloser Tiger. Mach du das Beste draus!
    Ja, die Gesetzeslage hat sich geändert.
    Danke

    "Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurechtfinden"
    Einstein

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    AW: "Halb gekündigt"

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Und nun? Sitzt du das aus und hoffst, dass das Schriftliche nie kommt?
    Ich rechne und überlege, was ich für Möglichkeiten habe. Ich habe Telefonate mit Kolleginnen geführt, die mir sehr gut getan haben. Es wird eine Menge getan für mich.

    Letztlich muss ich sehen, wie und ob ich mit 2 Jobs zurecht komme. Wenn denn der 2. gefunden ist. Solange bleibt wohl der Status quo. Zu all dem gibt es ja auch noch Corona.

    Und JA, ich habe großes Glück, da nicht nur ich geschockt bin und großes Verständnis für meinen Rückzug besteht.

    "Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurechtfinden"
    Einstein

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    AW: "Halb gekündigt"

    Zitat Zitat von Juli17 Beitrag anzeigen
    Letztlich muss ich sehen, wie und ob ich mit 2 Jobs zurecht komme. Wenn denn der 2. gefunden ist. Solange bleibt wohl der Status quo. Zu all dem gibt es ja auch noch Corona.
    Denke daran, es gilt dein Arbeitsvertrag. Wenn du in Zukunft zwei Jobs machen sollst, dann wirst du wahrscheinlich einen Änderungsvertrag bzw. einen Nachtrag zu deinem jetzigen Arbeitsvertrag erhalten. Wenn das so kommt, würde ich nicht sofort unterschreiben, sondern das Dokument von einem Rechtsanwalt sehr gut prüfen lassen.

  10. Inaktiver User

    AW: "Halb gekündigt"

    Zitat Zitat von Wildeblume Beitrag anzeigen
    Denke daran, es gilt dein Arbeitsvertrag. Wenn du in Zukunft zwei Jobs machen sollst, dann wirst du wahrscheinlich einen Änderungsvertrag bzw. einen Nachtrag zu deinem jetzigen Arbeitsvertrag erhalten. Wenn das so kommt, würde ich nicht sofort unterschreiben, sondern das Dokument von einem Rechtsanwalt sehr gut prüfen lassen.
    Man bekommt doch nicht jedes Mal einen neuen Arbeitsvertrag, nur weil man die Abteilung wechselt oder ein anderes Projekt bekommt.

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