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    AW: Schwieriges Arbeitsklima - ist das normal?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich wundere mich ja überhaupt über dieses ‘die Akademiker’. Ich hab ganz ehrlich keine Ahnung, wer bei uns hier studiert hat, wer nicht studiert hat, und wer abgebrochen hat.

    Zuvor war ich an der Uni, da war das naturgemäß klar, aber in einem normalen Betrieb?
    Echt? Ich weiß es von fast allen, mit denen ich überhaupt Arbeitskontakt habe. Teilweise sind die Lebensläufe auch sehr sehr bunt, dann ist das auch einfach sehr interessant.

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    AW: Schwieriges Arbeitsklima - ist das normal?

    Zitat Zitat von MrsBingley Beitrag anzeigen
    Echt? Ich weiß es von fast allen, mit denen ich überhaupt Arbeitskontakt habe. Teilweise sind die Lebensläufe auch sehr sehr bunt, dann ist das auch einfach sehr interessant.
    Aber doch aus Smalltalk heraus, oder? Oder gibt es tatsächlich das „Moin, mein Name
    ist Karola, ich bin die neue Key Account Managerin und studierte Elefantologin?“ Bei Vorstellung kenne ich es nur, dass man die alte Branche und ggf. den alten Arbeitgeber benennt ( so man nicht frisch von der Uni kommt).
    Laufe so, dass du am Ziel nicht am Ende bist.

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    AW: Schwieriges Arbeitsklima - ist das normal?

    Hallo Lady_Lai,

    vielleicht magst du mal in der Bri nach Pistazieneis suchen, sie hat sehr ähnliche berufliche Probleme wie du und dazu einige Stränge eröffnet. Evtl. helfen dir die Antworten dort weiter.

    Gruß
    Pantanal

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    AW: Schwieriges Arbeitsklima - ist das normal?

    Liebe Userinnen,

    ich bedanke mich für eure Anteilnahme an meinem Strang. Mir ist klar, dass ich andere Menschen nicht verändern kann. Also versuche ich, die Sache aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Außerdem weiß ich die positiven Seiten meines Arbeitsplatzes wirklich zu schätzen.

    Es grüßt euch
    die Lady

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    AW: Schwieriges Arbeitsklima - ist das normal?

    Hallo Lady Lai,

    von mir auch eine andere Perspektive, die nicht so konform geht mir den meisten Äußerungen hier

    Ich arbeite in der freien Wirtschaft, in einem Umfeld, wo bis auf einige der Assistenten alle Akademiker sind. Und auch von den Assistenten einige. Ich glaube nicht, dass wir ein dünkelhaftes Unternehmen sind, es herrscht ein respektvoller Umgang vor. Trotzdem gibt es unterschiedliche Rollen. Und
    mein Eindruck ist, dass du dich mit deiner Rolle schwer tust. Die ist aber, wie sie ist. Zumindest mal, so lange du da neu bist. Ich kann an deinen Beispielen wenig Merkwürdiges finden, um ehrlich zu sein.

    An deinen Beispielen festgemacht:
    - das mit dem Stift hätte ich auch als flapsig empfunden, ja. Nicht schlimm, aber nicht unbedingt angemessen, und ja, auch wegen deiner Rolle als neue Sekretärin im Kreise von alteingesessenen Ranghöheren. Hätte es auch vom neuen Trainee oder dem Junior unpassend gefunden, das hat nichts mit Studium oder nichts zu tun.
    Ich persönlich hätte mich nicht beschwert, aber ich bin relativ sicher dass, wäre ich deine Chefin, mein Chef-Chef, der sehr viel Wert auf Formales legt, zu mir gekommen wäre und mich drauf hingewiesen hätte. Hat auch was mir Respekt zu tun, sich im professionellen Umfeld entsprechend zu verhalten.
    - dass "die Akademiker" irgendwie unter sich bleiben, ist oft dadurch bedingt, dass sie viel zusammen arbeiten und ähnliche Aufgaben bearbeiten. Du hast eine andere Rolle als sie und andere Aufgaben, also gibt's Distanz. Dazu kommt sicher noch, dass viele offenbar so unerfahren sind, da entstehen natürlich Unsicherheiten.
    - wenn eine Assistentin zum Protokollführen in einem Meeting ist, dann tut sie genau das, nämlich das Protokoll führen. Das ist ihre Rolle in dem Moment (vorausgesetzt, sie wäre nicht sowieso aus inhaltlichen Gründen auch dabei). Vorsichtige Hinweise auf irgendwas fänd ich natürlich richtig, wenn es was ist, was niemand anders auf dem Schirm hatte, mitdiskutieren eher nicht, außer es wird gefragt.
    - Kaffeeküche sauber machen: Bei uns auch ein häufiger Streitpunkt. Ich finde auch, dass jeder seinen Dreck selbst wegmachen sollte, die Leute tragen die Tassen eh in die Küche, dann können sie die auch in die Maschine stellen. Aber Fakt ist nun mal auch: Arbeitszeit ist teuer, und je höher die Hierarchie, umso teurer. Wenn also die Kaffeeküche einmal unaufgeräumt ist, beisst die Assistentin auch in den sauren Apfel, und ich (ihre Chefin) schreibe hinterher eine Mail in die Runde, dass bitte jeder wieder selbst seinen Dreck wegmacht... usw. Entkalken etc. macht sie. Stört sie aber auch nicht. Sie ist die Assistentin, da fallen auch solche Aufgaben rein.
    Geändert von Convallaria (29.12.2020 um 18:36 Uhr)

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    AW: Schwieriges Arbeitsklima - ist das normal?

    Zitat Zitat von Telpa Beitrag anzeigen
    Aber doch aus Smalltalk heraus, oder? Oder gibt es tatsächlich das „Moin, mein Name
    ist Karola, ich bin die neue Key Account Managerin und studierte Elefantologin?“ Bei Vorstellung kenne ich es nur, dass man die alte Branche und ggf. den alten Arbeitgeber benennt ( so man nicht frisch von der Uni kommt).
    Aus Smalltalk heraus. Wobei eine der ersten Fragen, die doch viele (nicht alle) der "Altgedienten" mir gestellt haben, war, wie denn mein Hintergrund (gemeint war Ausbildung) wäre. ich war allerdings auch fast "frisch von der Uni", ich vermute, in 10 Jahren würden die Fragen eher in Richtung Vorerfahrung gehen.

    Nur ging meine Rückfrage dann natürlich ähnlich, und da bei uns allgemein die Lebensläufe sehr bunt sind, wurden die Gespräche oft länger.

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    AW: Schwieriges Arbeitsklima - ist das normal?

    Zitat Zitat von Lady_Lai Beitrag anzeigen

    ich bedanke mich für eure Anteilnahme an meinem Strang. Mir ist klar, dass ich andere Menschen nicht verändern kann. Also versuche ich, die Sache aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Außerdem weiß ich die positiven Seiten meines Arbeitsplatzes wirklich zu schätzen.
    Ich würde dir raten, mal zwei, drei Wochen abends immer ein paar Sätze "Business-Tagebuch" zu schreiben - mit der Brille: was was heute gut, was war heute schlecht. Bei den "schlechten" Aspekten erkennt man nach ein paar Tagen oft Muster, die eine ohne die schriftliche Auseinandersetzung damit nicht so auffallen würden.

    In Anbetracht des Arbeitsmarkts würde ich dir auch raten, noch ein paar Monate mindestens zu warten, bis du dich wieder bewirbst. Im Moment sind viele Stellen, die du so ausgeschrieben findest, eher die "Restrampe", weil alle erst mal abwarten, was so passiert in den nächsten Monaten (vielleicht gibt's ja noch die dritte, vierte und fünfte Lock Down-Welle....).

    Damit es mit den paar Monaten klappt, solltest du aufpassen, dass du dich nicht in so Denkmuster wie "die Akademiker, die machen IMMER das und das...." reinsteigerst, sondern jede Situation individuell betrachtest.

    Wenn du dich noch mal weiterentwickeln willst, wäre ja genau jetzt eine gute Gelegenheit, eine Fortbildung/ein Fernstudium anzufangen. Je voller der Kopf mit irgendeiner Beschäftigung ist, desto weniger regt man sich über den kleinen Unbill unter Kollegen auf - so meine Erfahrung. Viel Erfolg beim Durchhalten!
    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

    Life is better at the finish line. (unbekannter Sportler)

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    AW: Schwieriges Arbeitsklima - ist das normal?

    ich arbeite im ÖD und bei uns ist es hinsichtlich Mitarbeiter nicht so. Wir sind alle vom Bildungsgrad verschieden und es gibt Kollegen mit Ausbildung und auch eine ohne Ausbildung. Wir gehen alle normal miteinander um. Selbst mit Putzfrauen und Hausmeister sind wir per du. Mit den Kollegen (Akademiker) verstehe ich mich auch sehr gut und empfinde sie nicht als überheblich mir gegenüber (habe studiert, aber bin keine Akademikerin).

    Was mir aber allerdings auffällt ist das Hierchiegehabe-also wir Sachbearbeiter/ aber auch die Teamleiter oder auch mein Chef/chefin kuschen schon sehr vor der Leitung oben. Ich arbeite im Unibereich und habe da Professoren über mir und arbeite mit ihnen zusammen. Ich gehe normal mit ihnen um und sehe sie nicht als etwas besonderes an. Ggenüber meinen nicht studierten Kolleginnen sind sie aber anders. Teilweise wird da nicht auf Mails geantwortet so nach dem Motto "mit dir gebe ich mich nicht ab"...das fällt den Kolleginnen schon auch auf.

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    AW: Schwieriges Arbeitsklima - ist das normal?

    Zitat Zitat von Sandra71 Beitrag anzeigen
    Ich bin auch im öD (Kirchenverwaltung, keine Akademikerin), und nein, das kenne ich so nicht.

    Da hast du Glück gehabt. Ich habe einiges erlebt von feinsten Bossing bis Morddrohung durch einen Kollegen, wo ich dann eine Abmahnung, die formal keine war, was ich dem Chef auch mitteilte erhalten habe, weil ich! den Betriebsfrieden stören würde. Der Kollege wurde geschont und grinste mich hinterher nur an.

    Dann Kündigungen von Alleinerziehenden Müttern, die Klagen beim Arbeitsgericht wurden alle gewonnen, aber die Jobs waren trotzdem weg. Hohe Abfindungen mussten gezahlt werden, aus Spendengeldern übrigens.

    Ein Gehetzte gegeneinander in den Führungsetagen, oft fachlich nicht kompetent, viele Narzissten, aber wenn es hart auf hart kam, dann hamse alle zusammen gehalten. Hinter der geschlossenen Tür ging es aber weiter mit dem unproffessionellem Verhalten. Und wehe, jemand in der Hierárchie weiter unten wusste was besser. Das ging gar nicht. Gelder wurden falsch ausgegeben, teilweise für private Vorlieben, ich hab die Belege selber in der Hand gehabt.

    Also, ich könnte ein Buch schreiben. Wenn ich nicht noch einige Jahre arbeiten müsste, hätte ich mit links an die Presse gehen können.

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    AW: Schwieriges Arbeitsklima - ist das normal?

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    Und: Der Ältere bietet dem Jüngeren das Du an, es sei denn, der Jüngere wäre der Vorgesetzte. Wenn du dich mit den jungen Kollegen duzen willst, dann musst du initiativ werden.
    Eine Frage zur Etikette:

    Bietet nicht der Ranghöhere dem Rangniederen das Du an?

    lg luci

    ps: "akademischer Proletarier" - das muss ich mir merken!
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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