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    Gehaltserhöhung: Darf's ein bisserl mehr sein?

    Es ist soweit - ich habe Mitte nächster Woche einen Gesprächstermin bei meinem Chef und möchte neben ein paar administrativen Dingen die Höhe meines Gehalts ansprechen.

    Für mich ist es das erste Mal, dass ich in einem bestehenden Dienstverhältnis verhandeln möchte - bislang habe ich mir immer bei Vertragsunterzeichnung eine Gehaltserhöhung ab einem bestimmten Zeitpunkt ausgehandelt oder man hat mein Gehalt "von selber" angehoben.

    Der Anlass für das Gespräch und meinen Wunsch nach mehr Gehalt ist, dass ich nach einer mehrmonatigen Pause (einige werden sich noch erinnern können) nun seit fast zwei Jahren wieder in der Firma bin, insgesamt sind es jetzt mehr als acht Jahre, und dass ich weiß, dass ich richtig gut bin.

    Beim letzten Mitarbeitergespräch Ende 2019 wurde mir gesagt, es gäbe null Kritikpunkte, im Gegenteil, ich sei die ideale Mitarbeiterin. Was ich im Berufsalltag so bemerke: es gibt keine Kritik an meiner Arbeit; im Gegenteil, ich werde um Rat und meine Meinung gebeten und ich biete durch meine pedantische Art und meine Disziplin gepaart mit meinem kreativen Denken keinen Grund mit meiner Arbeit unzufrieden zu sein.

    Das sind jetzt aber alles Dinge, die selbstverständlich sein sollten und für die ich nicht "mehr" verlangen möchte - das gibt es bei mir zum Kollektivvertrags-Gehalt, weil ich es mir selber schuldig bin.

    Mir ist klar, dass ich da anders argumentieren muss und ich habe mir auch mein Gehalt laut Kollektivtabelle angesehen: ich bekomme exakt das, was mir zusteht - eh klar, und würde in zwei Jahren weiterrücken.

    Allerdings leiste ich mehr als andere, bin aber auch schon länger dabei, da sind die Erwartungen natürlich andere.
    Wenn ich aber sehe, dass Neueinsteiger, die zehn Jahre jünger sind, einen niedrigeren Bildungsabschluss haben, keine Zusatzausbildung für unseren Beruf gemacht haben (so wie ich) nur etwa 200 oder 300 € weniger bekommen, dann empfinde ich das nicht als gerecht.
    Allerdings ist auch das kein Argument, weil ich ja nicht zufriedener wäre, wenn die jetzt weniger bekommen würden ... (ich bin allerdings mit viel weniger eingestiegen, anno dunnemals).

    Jetzt möchte ich mir hier Tipps & Power holen:

    - ich habe seit Jahren immer wieder Neulinge eingeschult; und dieses Jahr war es besonders hart: alle zwei Monate neue Leute. Die letzten habe ich mit einem von mir verfasstem Skriptum, das meine Idee war, eingeschult und betreue die Leute noch laufend seit Wochen neben meinem üblichen Pensum.

    - einer meiner Kollegen, mit dem ich mir einen bestimmten Bereich geteilt habe, ist in Pension gegangen; nach Jahren in denen ich oft "alleine" war, weil er so oft gesundheitlich angeschlagen war ist es jetzt so, dass ich seit Monaten mehr oder weniger alleine bin mit den schwierigen Projekten, weil meine Neuen noch nicht so weit sind. Und was alles was kniffliger ist, wird sowieso bei mir abgeladen.

    - im letzten Mitarbeitergespräch habe ich mit meinem Chef besprochen, die "Meisterprüfung" für unseren Beruf abzulegen, als Back Up für die Firma - dann kam COVID-19 dazwischen, ich bin aber immer noch bereit, die Prüfung anzugehen, klar!

    - ich habe mir die Verwendungsgruppen im Kollektivvertrag angesehen und mir überlegt, dass ich bei dem was ich leiste genauso gut eine Gruppe weiter oben sein könnte als die, die regelmäßig gerügt werden, weil was mit der Arbeit nicht passt - derzeit sind wir alle in einer Gruppe vertreten.

    Wir hatten drei Monate Kurzarbeit, stehen aber wieder so gut da, dass seit Juli sieben neue Leute eingestellt wurden. Von daher denke ich mir: Geld ist da, Arbeit ist da, ich bin da.

    Was sind eure Erfahrungen?
    Ich dachte mir, ich berichte von ein paar Dingen die mir in den täglichen Prozessen aufgefallen sind, davon, wie sich die Neuen machen, kläre ab, wie es mit der Meisterprüfung laufen könnte und spreche dann das Gehalt an. Oder umgekehrt?

    Ich möchte 15% plus vorschlagen - ODER fragen, ob eine Umgruppierung in die höhere Gruppe möglich wären.

    Problem: die Firma ist inhabergeführt - mein Chef ist zwar kein Typ "Gutsherr", im Gegenteil, aber natürlich denke ich mir auch: vielleicht schlägt er aus, weil das Jahr halt kein leichtes war - wobei: wie gesagt, die Arbeit läuft.

    Über eure Erfahrungen und Tipps würde ich mich freuen - ich will es auf jeden Fall ansprechen, einfach um auch zu zeigen: schau, ich weiß, dass ich wertvoll und wichtig bin und ich gebe dir die Chance, das extra zu honorieren.
    Geändert von hawaiianstarline (11.10.2020 um 22:04 Uhr)
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***

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    AW: Gehaltserhöhung: Darf's ein bisserl mehr sein?

    Ich finde, dass du schon die wichtigen Punkte herausgearbeitet hast, die du zum Argumentieren verwenden willst.

    Ich persönlich würde nicht den Begriff "Gehaltserhöhung" verwenden, sondern "Gehaltsanpassung". Anpassung des Gehalts an deine Leistung.

    Wenn dein Chef sich weigert, frag nach stichhaltigen Gründen und sofort im Anschluss nach einem neuen Gesprächstermin, damit er sich nicht rauswinden kann.

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    AW: Gehaltserhöhung: Darf's ein bisserl mehr sein?

    Hi hawai,

    Ich finde du hast alles super durchdacht und auch deine Argumente sind hieb und stichfest. Du siehst alles total realistisch und ich möchte dir zusprechen....

    Ich drück dir die Daumen.

    P. S. Der Tipp gehaltsanpassung!

    Jep, kommt besser...
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.

    Grab nicht zu weit in dem Mist rum, dann stinkt's nur noch mehr. Geh davon weg, und merk dir, wie's gerochen hat, damit du beim nächsten Verlierer früher Lunte riechst. (Zitat Wildwusel)

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    AW: Gehaltserhöhung: Darf's ein bisserl mehr sein?

    Zitat Zitat von vloubout Beitrag anzeigen
    Ich finde, dass du schon die wichtigen Punkte herausgearbeitet hast, die du zum Argumentieren verwenden willst.

    Ich persönlich würde nicht den Begriff "Gehaltserhöhung" verwenden, sondern "Gehaltsanpassung". Anpassung des Gehalts an deine Leistung.
    Meinst du, die Punkte sind ausreichend? Die Einschulungen haben mich wirklich Kraft und Nerven gekostet - und ich bin nicht zimperlich. Dazu kommt dann noch, dass ich jetzt als älteste Frau hier anscheinend auch so eine "Mama-Funktion" habe - an mich wendet man sich mit allgemeinen Fragen und zum Auskotzen. Dabei bin ich gar kein Mutter Beimer-Typ und will's auch gar nicht sein. Aber hawaii knows best ...

    Der Tipp mit der "Gehaltsanpassung" ist toll, danke! Klingt gleich viel besser! Ich habe natürlich Szenarien im Kopf - auch ob ich einfach fröhlich nachfrage, ob die nächste Verwendungsgruppe für mich vorstellbar ist.

    Wenn dein Chef sich weigert, frag nach stichhaltigen Gründen und sofort im Anschluss nach einem neuen Gesprächstermin, damit er sich nicht rauswinden kann.
    Und ja, wenn er sagt: jetzt nein, dann schlage ich Jahresbeginn 2021 vor und falls das nicht hilft, kündige ich an, wieder zu fragen ... dass ich hartnäckig bin weiß er.


    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Hi hawai,

    Ich finde du hast alles super durchdacht und auch deine Argumente sind hieb und stichfest. Du siehst alles total realistisch und ich möchte dir zusprechen....

    Ich drück dir die Daumen.

    P. S. Der Tipp gehaltsanpassung!

    Jep, kommt besser...
    Danke für den Zuspruch - wart ihr beide denn mit sowas schon erfolgreich?

    Und wie ist es mit der Reihenfolge? Gehaltsanpassung zuletzt ansprechen? Nachdem ich die anderen Punkte - wo ich leider auch Kritik anbringen muss - durch habe?
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    AW: Gehaltserhöhung: Darf's ein bisserl mehr sein?

    Ich finde, du kannst zu Gesprächsbeginn eine kurze inhaltliche Übersicht entweder mündlich auflisten oder ihm schriftlich vorlegen, je nachdem, wie das bei euch so gehandhabt wird zu den Sachen, die du mit deinem Chef besprechen möchtest.

    Ich würde das Gehalt zuletzt ansprechen.

    Wichtig fände ich, bei den von dir schon vorbereiteten Punkten herauszuarbeiten a) welcher Vorteil entsteht der Firma dadurch und b) wo leistest du überdurchschnittlich, also zusätzlich zum "Standardprogramm" - z.B. die Einarbeitung von Neulingen.

    Ich persönlich habe beides erlebt - Ablehnung von Gehaltswunsch und Bewilligung. Die Bewilligung kam, als ich das mit der Anpassung des Gehalts formuliert habe - kann natürlich Zufall sein, aber es geht ja um Anpassung an Leistung.

    Als mir das Gehalt verweigert wurde, habe ich leider den Fehler gemacht, mich mit dem "wir reden in ein paar Monaten nochmal" abspeisen zu lassen, ohne konkreten Termin und Inhalte. Daher mein Vorschlag, bei Verweigerung sofort auf einem neuen Termin zu bestehen.

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    AW: Gehaltserhöhung: Darf's ein bisserl mehr sein?

    Zitat Zitat von vloubout Beitrag anzeigen
    Ich finde, du kannst zu Gesprächsbeginn eine kurze inhaltliche Übersicht entweder mündlich auflisten oder ihm schriftlich vorlegen, je nachdem, wie das bei euch so gehandhabt wird zu den Sachen, die du mit deinem Chef besprechen möchtest.
    Ich habe schon per E-Mail an sein Sekretariat eine Liste mit meiner Agenda geschickt, damit er sich auch vorbereiten kann. Also groß - aber: ich habe auch den Punkt "Verwendungsgruppe" genannt.

    Wichtig ist mir auch das Ansprechen der allgemeinen Punkte, ich habe mir zu einigen Abläufen schon gedanklich Notizen gemacht und möchte mit ihm mögliche Verbesserungen besprechen.

    Ich persönlich habe beides erlebt - Ablehnung von Gehaltswunsch und Bewilligung. Die Bewilligung kam, als ich das mit der Anpassung des Gehalts formuliert habe - kann natürlich Zufall sein, aber es geht ja um Anpassung an Leistung.

    Als mir das Gehalt verweigert wurde, habe ich leider den Fehler gemacht, mich mit dem "wir reden in ein paar Monaten nochmal" abspeisen zu lassen, ohne konkreten Termin und Inhalte. Daher mein Vorschlag, bei Verweigerung sofort auf einem neuen Termin zu bestehen.
    War das eine große Firma? Wir sind ja ein KMU - und es ist mein erster offizieller Termin - ansonsten spricht man halt ab und zu zwischen Tür und Angel (ich arbeite nicht im Büro, daher sehe ich meinen Chef sehr, sehr selten) oder halt ein paar Minuten spontan bei ihm am Schreibtisch. Und ab und zu wird telefoniert.

    Hast du dann irgendwann doch noch einen Termin und eine Gehaltsanpassung bekommen?

    Ich empfinde es auch so, dass ich jetzt mal wirklich etwas sagen muss, nicht dass der Eindruck ensteht, dass ich ein Weh bin, das alles mitmacht ohne einmal mehr einzufordern - da geht es mir auch um mein Image.
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    AW: Gehaltserhöhung: Darf's ein bisserl mehr sein?

    Also das war in zwei verschiedenen Firmen. Die einen haben es verweigert bzw. mich dann auf später vertröstet und die Firma habe ich dann selber verlassen, weil es mir insgesamt zu doof wurde, das war ein Betrieb mit insgesamt 25 Mitarbeitern, also nicht groß.

    Bei der anderen Firma - ähnliche Größe - hat es dann hingehauen. Ich hatte aber vorher den Tipp bekommen, von Anfang an gleich zu "notieren", welchen Mehrwert ich bringe, also so wie du es jetzt gemacht hast.

    Ich sehe deshalb gute Chancen bei dir. Umgekehrt, wenn sie es dir verweigern, dann ist die Frage, ob du so weitermachen willst oder nicht.

    Wenn dich Leute permanent loben, sich dann aber weigern, deine gute Leistung auch entsprechend zu bezahlen, dann lag es nicht an den Argumenten, sondern dass sie es nicht wollen.

    Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, weil ich finde, dass du dich sehr gut vorbereitet hast und ich wünsche dir, dass du das angestrebte Gehaltsniveau bekommst.

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    AW: Gehaltserhöhung: Darf's ein bisserl mehr sein?

    Zitat Zitat von vloubout Beitrag anzeigen
    Also das war in zwei verschiedenen Firmen. Die einen haben es verweigert bzw. mich dann auf später vertröstet und die Firma habe ich dann selber verlassen, weil es mir insgesamt zu doof wurde, das war ein Betrieb mit insgesamt 25 Mitarbeitern, also nicht groß.
    Verstehe - wir sind auch etwa 25 Nasen.

    Ich sehe deshalb gute Chancen bei dir. Umgekehrt, wenn sie es dir verweigern, dann ist die Frage, ob du so weitermachen willst oder nicht.
    Ja, ich möchte schon weitermachen - ich war einmal weg und es war furchtbar. Ich habe einfach meine berufliche Heimat gefunden, und sehe hier auch Potenzial für mich (eben zB durch die Meisterprüfung). Ich habe auch im Falle einer Absage jetzt nicht vor, mich anders zu orientieren oder Leistung abzubauen.
    Ich hoffe natürlich auf ein positives Ende, weil mein Chef als ich seinerzeit gegangen bin, schon noch öfter nachgefragt hat, ob ich nicht zurückkommen möchte und ich weiß einfach, dass ich mit meinen Kenntnissen sehr wichtig bin. Was ich aber nicht als Druckmittel verwenden möchte oder würde.

    Selbst wenn es keine Erhöhung gibt, dann steht der nächste Sprung laut Verwendungsgruppe automatisch in einiger Zeit an - und seitdem ich die Tabelle gefunden habe, würde ich da SEHR genau drauf achten. (davor habe ich nie kontrolliert, ich dachte immer, ich würde über Kollektiv bezahlt und hatte vor meinem Weggang auch einen Sondervertrag mit Provisionen - ich war also auch davor einigermaßen gut bezahlt).

    Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, weil ich finde, dass du dich sehr gut vorbereitet hast und ich wünsche dir, dass du das angestrebte Gehaltsniveau bekommst.
    Oh, findest du? Ich habe mir gedacht, ich NOCH GAR nicht optimal vorbereitet - dabei ist schon Sonntag. Aber ich muss mir noch ein bisschen was zusammenschreiben.
    Danke!
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***

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    AW: Gehaltserhöhung: Darf's ein bisserl mehr sein?

    Hätte ich jetzt nicht gedacht, dass ausgerechnet du für so ein Gespräch Tipps aus einem anonymen Forum brauchst....aber hey, dann mal viel Erfolg und paar mehr Kröten!
    Auch ein Hamster-Rad sieht von innen wie eine Karriere-Leiter aus.

    Es reicht, was du siehst und empfindest. Das Kind muss keinen Namen haben.
    Zitat von Rezeptfrei September 2014

    LG Milk_

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    AW: Gehaltserhöhung: Darf's ein bisserl mehr sein?

    Was, das ist schon wieder zwei Jahre her? Kaum zu glauben...

    Ich finde auch dass du das schon gut aufbereitet hast. Erst nochmal zusammenfassen, was deine Aufgaben sind mit besonderem Augenmerk auf allem, was über das Mittelmaß deutlich hinausragt, sowohl was Qualität betrifft, aber auch Quantität.
    Nur noch ein Tipp, wenn die Angelegenheit verschoben werden soll, also wenn es heißt: prinzipiell ja, aber jetzt gerade nicht, weil Corona und überhaupt. Dann gemeinsam einen Termin festlegen, wie schon von anderen angeregt, beispielsweise März. Und dann gleich fragen und notieren, was denn im März anders sein muss, damit dann die Anpassung stattfindet. Beispielsweise: Auftragsvolumen des Unternehmens wieder auf Summe X, Umsatz 2020 wie 2019 plus y, Projekt XY erfolgreich abgeschlossen. Sollten immer Ziele sein, die klar definierbar sind. Das schreibst du auf, so, dass er es sieht. Dann kannst du nämlich im März hingehen und sagen so, Chef, alles eingetroffen, bitte meine Gehaltsanpassung in die Wege leiten wie besprochen.

    Viel Erfolg, du machst das schon. Hast ne gute Attitude und kommst professionell und souverän rüber.

    2020 - written by Stephen King, directed by Quentin Tarantino
    Warum die Erde rund und auf keinen Fall flach ist?
    Wenn sie flach wäre, hatten Katzen schon längst alles runter geschubst.
    .

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