Du machst es dir echt schwer
Natürlich muss man sich informieren, aber ebenso natürlich kann man keine 100% oder auch nur 90% Sicherheit haben, wie ein Job dann tatsächlich aussieht. Das sieht man nur im Job, logisch. Dazu kommt noch, dass sich Jobs verändern oder man selbst sie verändert.
Eine gewisse Unsicherheit bleibt immer. Das ist normal. Ich halte es ähnlich wie @Haze, indem ich mir vor großen Entscheidungen vor Augen halte, dass nichts unumkehrbar ist bei dieser Art Entscheidung. Die einzige Entscheidung, die ich bisher getroffen habe und die nicht umkehrbar ist, ist die, ein Kind zu bekommen. Jobs, Häuser, sogar eine Ehe - lässt sich alles wieder ändern (bei letzterem Punkt habe ich mir das allerdings nicht sagen müssen).
Wenn du mal schlechte Erfahrungen gemacht hast, ja, ist blöd gelaufen. Ist aber vorbei. Sollte dich nicht jetzt davon abhalten, was auszuprobieren, sofern du dich vorher so gut wie möglich informiert hast. Mir der Restunsicherheit musst du leben und die Entscheidung treffen auf Basis der Infos, die du eben hast.
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Thema: Branchenwechsel?
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07.09.2020, 10:11Inaktiver User
AW: Branchenwechsel?
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07.09.2020, 10:16Inaktiver User
AW: Branchenwechsel?
Noch was: Mit deiner neuen Frage informierst Du dich nicht! Ich kann ja die Gründe nachvollziehen, aber was soll denn an harten Infos von anderen kommen auf die A, B, C-Abstraktionen?
Im Projektmanagementstrang war glaube ich „IT-Consultant“ am Ende deine Lösung. Hast Du Dich auf solche Stellen beworben?
Hast Du Dich auf Projektmanagementstellen in Konzernen beworben?
Ich halte es immer noch für realistischer, dass Du Dir in zehn Jahren vorwirfst, zu wenig gemacht und zu viel theoretisiert und geplant zu haben.
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07.09.2020, 10:16Inaktiver User
AW: Branchenwechsel?
Ich glaube, noch mehr als dass es schiefgeht will ich verhindern, dass ich in 5 Jahren Vorhaltungen bekomme, dass ich all das doch hätte wissen können.
Insofern gehe ich schon sehr stark nach anderen: Ich will, wenn ich mir nicht ganz sicher bin, Entscheidungen treffen, die zumindest die breite Masse nicht verurteilt, damit ich respektabel bin.
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07.09.2020, 10:18Inaktiver User
AW: Branchenwechsel?
Vielleicht eine Technik, mit der andere in solchen Fällen die Unsicherheit verringern?
Im Projektmanagementstrang war glaube ich „IT-Consultant“ am Ende deine Lösung. Hast Du Dich auf solche Stellen beworben?
Hast Du Dich auf Projektmanagementstellen in Konzernen beworben?
Ich habe mich bisher noch nicht wirklich oft beworben, also nein. Im Projektmanagementstrang habe ich auch geschrieben, dass ich nächstes Jahr erst wirklich anfangen will.
Für Projektmanagementstellen in Konzernen habe ich definitiv nicht die richtigen Qualifikationen.
Das kann ja sein.Ich halte es immer noch für realistischer, dass Du Dir in zehn Jahren vorwirfst, zu wenig gemacht und zu viel theoretisiert und geplant zu haben.
Allerdings werfe ich mir jetzt gerade vor, zu wenig theoretisiert zu haben, also wäre das dann wenigstens nicht zweimal derselbe Fehler.
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07.09.2020, 10:19Inaktiver User
AW: Branchenwechsel?
Vorhaltungen von wem?
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07.09.2020, 10:21Inaktiver User
AW: Branchenwechsel?
Wenn ich jeden Monat 3000 Euro bekommen könnte, geschenkt?
Ich würde in das Land ziehen, in das ich eigentlich will (mit Mann) und mir dann in aller Ruhe dort einen Job suchen.
Wenn ich nicht gleich einen finden könnte, würde ich viel "Freizeitinformatik" machen für eine Weile und dann mit diesen Erfahrungen und bis dahin noch besseren Sprachkenntnissen nach einem Jahr oder so einen Job suchen.
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07.09.2020, 10:22Inaktiver User
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07.09.2020, 10:24Inaktiver User
AW: Branchenwechsel?
Unsicherheit aushalten halte ich in Deinem Fall für wichtiger.
Ansonsten: Wenn ich mir wirklich unsicher bin, gehe ich irgendwann einfach davon aus, dass es dann wohl nicht die große Rolle spielt, wie ich mich entscheide.
Ernstgemeinte Frage: Wie bist Du zu dieser Erkenntnis gekommen?
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07.09.2020, 10:29Inaktiver User
AW: Branchenwechsel?
Das habe ich ja anfangs getan, und es war falsch!
Ich habe keine Stelle gefunden, die nicht mindestens 3 Jahre Erfahrung im Projektmanagement erfordert hätte.Ernstgemeinte Frage: Wie bist Du zu dieser Erkenntnis gekommen?
Ich habe gar keine Erfahrung, also erfülle ich diesen Punkt nicht mal teilweise.
Bei meinen letzten Bewerbungsrunden waren die Stellen, bei denen ich die Berufserfahrungsanforderungen nicht erfüllt habe, genau die Stellen, auf die ich keine Einladung bekam, ich schätze diese Anforderung inzwsichen als sehr wichtig ein.
Ich hatte beim letzten Durchlauf auch eine Stelle als "Trainee Projektmanagement" dabei, auch hier: keine Einladung, obwohl ich sonst bei fast allen Bewerbungen eine Einladung erhalten habe, also scheint auch der Fachkräftemangel in diesen Bereich nicht so hoch zu sein.
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07.09.2020, 10:38Inaktiver User
AW: Branchenwechsel?
MrsBingley, das ist... beunruhigend. Für Dich. Manchmal, wenn Du auf einzelne sauer bist, grenzt Du Dich scheinbar klar von der Meinung „irgendwelcher anonymen Forumsteilnehmer“ ab.
Da ist keine homogene, einige Masse, die Dich beurteilt. Und wenn es Dir manchmal so vorkommt, dann auch (!) deshalb, weil Du wie schon beschrieben gerne auf Posts anspringst, die Dich ärgern. Drei Seiten später haben Du und deine Freundinnen
sich in einen vorhersagbaren Schlagabtausch verheddert.
Ich habe viel, viel früher schon mal geschrieben, dass ich häufig den Eindruck habe, du hoffst (und fürchtest) auf eine objektive Instanz, die dir jetzt eine Liste gibt mit 32 abzuarbeitenden Punkten, und wenn du die erledigst, ist Dir X und Y garantiert.
Gibt es nicht!
Wichtig ist doch, dass Du die Kurve im Berufsleben kriegst, und zwar Deine Kurve!




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