Ich müsste jetzt meinen Mann für die genauen technischen Details fragen, aber eine VM (Virtuell Maschine) ist softwaretechnisch völlig abgedockt vom restlichen PC/Server.
Mein Gatte startet potenziell virenverdächtige Mails/Programme immer in abgeschotteten VMs um sie auf ihre Sicherheit zu testen. Die VM lässt nichts in die Umgebung entkommen und entsprechend dringt auch nichts in die VM ein.
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04.09.2020, 09:45
AW: Alle Welt redet vom Home Office - Realität sieht anders aus
"Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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04.09.2020, 09:48Inaktiver User
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04.09.2020, 09:51Inaktiver User
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04.09.2020, 11:16Inaktiver User
AW: Alle Welt redet vom Home Office - Realität sieht anders aus
Bei meinem AG gibt es explizite Homeoffice-Arbeitsverträge, wo dann daheim auch die entsprechende Ausstattung vorgehalten werden muss (vor allem Möbel, Telefon, eigenes DSL etc.). Wir dürfen mobil arbeiten, bekommen aber vom Arbeitgeber dafür: nichts. Also man muss sich selbst den Stuhl, den Tisch, das Netz finanzieren. Ist aber dafür nicht ortsgebunden.
Wir haben mitten in der Pandemie eine Werkstudentin eingestellt, die wurde an der Pforte mit ihrem Equipment versorgt (die Pförtner haben logischerweise kein Homeoffice) und hat unseren Standort noch nie betreten. Das lief seither alles virtuell. Da sie demnächst wieder aufhört ist sie wohl unsere erste Angestellte, die nie ihre Kolleg*innen persönlich kennengelernt hat. Funktioniert trotzdem tadellos, mit ihr zusammenzuarbeiten.
Desk Sharing wurde bei uns eingeführt, als man feststellte, dass viele Kolleg*innen sowieso ständig woanders sind, auf Dienstreise, auf Kursen, beim Kunden... es wurden Belegungsquoten ermittelt, die in manchen Abteilungen bei unter 50% lagen. Also könnten sich rein rechnerisch zwei Leute einen Schreibtisch teilen. Wir haben jetzt Wechselarbeitsplätze mit einer 80% Quote, sprich: die meisten haben sowieso im Grunde einen festen Platz. Ich war bisher Mi/Fr daheim, und es war sowieso normal, dass dann irgendwer an meinem Schreibtisch saß.
Für viele ist das Thema "ich kann meinen Scheiß nicht mehr in einem Schrank lagern" die größere Sorge. Fünfunddrölfzig Kaffeetassen, uralte CD-Roms. Meine Kollegin musste sich von einer Phalanx Aktenordner trennen. Wir arbeiten in der IT...
Im Büro wäre ich im Großraum mit 40 Leuten. Wir haben Clean Desk, es darf nichts rumliegen, wenn Du den Platz verlässt, und sei es aufs Klo. Der Eingang ist nur mit Chip zu öffnen und wir haben nicht alle überall Zutritt. Obendrein ist der Ein- und Ausgang gesichert. Und ich arbeite nicht mit besonders vertraulichen Daten. Mich wundert das ehrlich gesagt auch...
Die werden aber auch niemanden einstellen, und darum geht es der TE ja. Wobei die Anschaffung von Notebooks (Leasing) und Software (Mengenrabatte) nicht so die bahnbrechende Investition sein müsste, wenn man sowieso jeden Mitarbeiter mit Rechnern ausstattet, die halt im Büro stehen bleiben - die Lizenzen brauchst Du vor Ort doch auch, oder teilen sich da zwei Bilanzbuchhalter einen PC? Bei uns wurde das nach und nach umgestellt. Immer wenn der Desktoprechner veraltet war, bekamst Du ein Notebook. Gerade gehen wir noch einen Schritt weiter und wandern in die Wolke. Damit kannst Du wirklich von jedem Rechner aus gesichert einen Großteil an Bürozeugs machen, ohne Remote arbeiten zu müssen.
Bei uns sind anfangs die Chefs und der Arbeitssicherheitsbeauftragte rumgegangen und haben ungesichertes Zeugs eingesammelt. Und sei es die Karte, die noch im PC steckte. War für so manchen eine sehr unangenehme Lernkurve. Aber der Aktenordner auf dem Papierkorb ist ja schon sehr blöd. Weia.



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