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    AW: Kündigung und Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Es gibt da noch ein Problem.

    Würde sie jetzt argumentieren, die Kündigung sei unwirksam, hätte sie zwei rechtsgültige Arbeitsverhältnisse.

    Ausserdem hätte sie heute unentschuldigt gefehlt, weil sie bei ihrem neuen Arbeitgeber bereits angefangen hat. Ich denke, daraus würde der Arbeitgeber eine ausserordentliche Kündigung konstruieren.
    Soweit mir bekannt ist wäre der neue Arbeitsvertrag ungültig, da sich die "alte" Kündigung im Nachhinein als unwirksam herausstellt.
    Und ohne diese Kündigung hätte sie keinen neuen Arbeitsvertrag unterzeichnet.
    Gefehlt hat sie heute in der Arbeit nicht.
    Sie hat bereits im Rahmen des Probearbeitens viele Stunden dort gearbeitet, es waren einige Tage, deshalb sollte sie heute nicht lange in der Arbeit sein.

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    AW: Kündigung und Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Candalita Beitrag anzeigen
    Danke für deine klaren Worte Wolfgang.
    Ich denke auch dass das der bessere Weg ist.
    Auch wenn mir die neue Arbeitgeberin dabei i-wie leid tut.
    Das kann ich durchaus verstehen. Nur ist es eben so, dass sie jetzt zum Zeitpunkt als die Schwangerschaft festgestellt wurde, beim neuen Arbeitgeber beschäftigt ist. Ob 1 Tag, 2 Woche oder 6 Monate, macht dabei keinen Unterschied.

  3. Moderation

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    AW: Kündigung und Schwangerschaft

    Es ist ein ganz normales unternehmerisches Risiko, dass jemand, den man einstellt, ein Kind bekommt. Nicht ideal für alle Beteiligten, aber weder besonders unglücklich noch bemitleidenswert.

    (Ich hab jetzt zweimal in Folge erlebt, dass man junge Männer einstellt, die während der Einarbeitung von einem Tag auf den anderen plötzlich nicht mehr erscheinen und nicht mal mehr ans Telefon gehen. Dagegen ist eine junge Frau, die schwanger ist, doch Gold!)
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

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    AW: Kündigung und Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Candalita Beitrag anzeigen
    Soweit mir bekannt ist wäre der neue Arbeitsvertrag ungültig, da sich die "alte" Kündigung im Nachhinein als unwirksam herausstellt.
    Und ohne diese Kündigung hätte sie keinen neuen Arbeitsvertrag unterzeichnet.
    Gefehlt hat sie heute in der Arbeit nicht.
    Sie hat bereits im Rahmen des Probearbeitens viele Stunden dort gearbeitet, es waren einige Tage, deshalb sollte sie heute nicht lange in der Arbeit sein.
    Das ist ein Minenfeld, denn der neue Arbeitsvertrag würde durch die Unwirksamkeit der Kündigung nicht automatisch aufgehoben.

    Ausserdem hätte sie dann heute bei ihrem alten Arbeitgeber zur Arbeit erscheinen oder zumindest ihre Arbeitskraft anbieten müssen, was sie ja offensichtlich nicht getan hat.

  5. Inaktiver User

    AW: Kündigung und Schwangerschaft

    Vielleicht sollte man das einen Anwalt für Arbeitsrecht auseinanderpuzzlen lassen.

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    AW: Kündigung und Schwangerschaft

    Weiß der neue Arbeitgeber davon, dass das alte Arbeitsverhältnis arbeitgeberseitig gekündigt wurde?

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    AW: Kündigung und Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Das kann ich durchaus verstehen. Nur ist es eben so, dass sie jetzt zum Zeitpunkt als die Schwangerschaft festgestellt wurde, beim neuen Arbeitgeber beschäftigt ist. Ob 1 Tag, 2 Woche oder 6 Monate, macht dabei keinen Unterschied.
    Du hast recht und danke für deinen Rat.
    Es ist auch wirklich der einfachere Weg.
    Alles andere würde viel Aufregung bedeuten, am Ende einen Rechtsstreit, der, wer weiß, vllt sogar noch ungut für sie ausgeht.

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    AW: Kündigung und Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte man das einen Anwalt für Arbeitsrecht auseinanderpuzzlen lassen.
    Das ist eine gute Idee.

    Zunächst einmal steht aber jetzt die unverzügliche Meldung der Schwangerschaft an den aktuellen Arbeitgeber an.

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    AW: Kündigung und Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Candalita Beitrag anzeigen
    Du hast recht und danke für deinen Rat.
    Es ist auch wirklich der einfachere Weg.
    Alles andere würde viel Aufregung bedeuten, am Ende einen Rechtsstreit, der, wer weiß, vllt sogar noch ungut für sie ausgeht.
    Ich denke daran, dass das auch für dich negative Auswirkungen haben könnte.

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    AW: Kündigung und Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Es ist ein ganz normales unternehmerisches Risiko, dass jemand, den man einstellt, ein Kind bekommt. Nicht ideal für alle Beteiligten, aber weder besonders unglücklich noch bemitleidenswert.

    (Ich hab jetzt zweimal in Folge erlebt, dass man junge Männer einstellt, die während der Einarbeitung von einem Tag auf den anderen plötzlich nicht mehr erscheinen und nicht mal mehr ans Telefon gehen. Dagegen ist eine junge Frau, die schwanger ist, doch Gold!)
    Auch dir danke für deine Antwort Cariad!
    Ja, solche jungen Männer gabs in unserer Firma auch schon.
    Wir müssen einfach unseren, wahrscheinlich sowieso unangebrachten, Gerechtigkeitsfimmel ausschalten, denn du hast natürlich recht, dieses Risiko besteht wenn man (junge) Frauen einstellt.

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